Transfergesellschaften verfolgen den Zweck, konkret von Arbeitslosigkeit bedrohten Mitarbeitern eines Betriebes im Rahmen einer maximal einjährig befristeten Beschäftigung neue Beschäftigungsverhältnisse zu vermitteln. Transfergesellschaften sind dabei keine Beschäftigungsgesellschaften. Sie haben ausschließlich das Ziel, die betreuten Beschäftigten so schnell wie möglich wieder in neue Beschäftigungsverhältnisse zu vermitteln. Der Wechsel in eine Transfergesellschaft ist für die von Arbeitslosigkeit bedrohten Beschäftigten freiwillig. Transfergesellschaften werden über ein gesetzlich definiertes Verfahren in enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit installiert.

Aus der Zeit online:
»Scheinbeschäftigung« nennt Matthias Knuth vom Gelsenkirchener Institut für Arbeit und Technik (IAT) das typisch deutsche Konzept, das aus Arbeitslosen pro forma Angestellte macht. Aus dem angeblichen Job heraus sollen sie leichter eine neue Stelle finden. Für die Firmen, die solche Transfergesellschaften betreiben, ist das ein gutes Geschäft. Die gekündigten Menschen profitieren ebenfalls. Und ihre ehemaligen Arbeitgeber auch. Bezahlen muss die Arbeitslosenversicherung. Für Knuth ist klar: »Die Beitragszahler sind die Verlierer. Sie zahlen die Zeche für die Arbeitsplatzvernichtung.«

In einer Transfergesellschaft sollen überzählige Mitarbeiter qualifiziert und vermittelt werden. Dabei zahlt ihnen die Arbeitsagentur zwischen 63 und 67 Prozent des letzten Gehalts, der ehemalige Arbeitgeber stockt den Betrag meist auf etwa 80 Prozent auf. Erst wenn ihre Zeit dort endet und sie nichts gefunden haben, melden sich die Leute arbeitslos. Seit der Einführung der Hartz-Gesetze laufen Transfergesellschaften maximal für ein Jahr. Immerhin verdoppelt sich so die Frist, bis Hartz IV droht – für die Betroffenen ein wichtiges Argument, die Kündigung zu akzeptieren. Rund 220 Millionen Euro flossen 2005 an Transfer-Kurzarbeitergeld, 740 Unternehmen nutzten es zum Personalabbau.

Quelle:

http://www.zeit.de/2006/42/Transfergesellschaft



Also mal wieder eine "kreative Lösung" der Bevölkerung Sand in die Augen zu streuen!

Warum wird nicht klipp und klar gesagt, das der Arbeitsmarkt, so wie wir ihn kennen der Vergangehit angehört? Warum werden weiterhin die Menschen verar...?

Machbare Lösungen gibt es doch! Bedingungsloses Grundeinkommen, Neue Arbeit, Neue Kultur.

Aber das Handeln, so wie bisher hat nur die Folge das sich die Menschen schlecht und nutzlos fühlen!

Sie lassen sich dann noch besser ausbeuten, Dauerleiharbeiter_in, Scheinselbstständig, Vollzeitjob + 400 €Job, etc.!

Ich habe mich immer gefragt, warum sehen die Menschen das nicht als Chance Ihr Leben zu verbessern?

Eine Frau erregte dabei mein besonderes Interesse.

Alleinerziehende Mutter mit einer 11 jährigen Tochter, die als Filialleiterin bei Schlecker arbeitet.

Also für wenig Geld viel arbeiten. Ist es dann nicht besser sich um den Menschen besser kümmern zu können, den frau am meisten liebt?

Also mehr Zeit für die Tochter haben und dafür etwas weniger Geld?

Was oder wer ist denn hier wichtig?



Im Bereich Handel/Verkauf gibt es bundesweit

24.000 freie Stellen, dem gegenüber stehen

300.000 Arbeitssuchende, plus den neuen Ex-Schleckermitarbeiter.



Jede Herausforderung bietet immer mehrere Lösungen.



Hier aber scheint es sich um eine ARMUT DER LÖSUNGGEDANKEN zu handeln!