Um zwei- bis dreihundert Prozent schnellen die Pacht- und Landpreise in die Höhe - ein echter Boom.
Die Gegner der Bioenergie dagegen beklagen die Verschandelung der Landschaft und die Verarmung der Artenvielfalt: In manchen Energie-Monokulturen soll es nicht einmal mehr Regenwürmer geben.
[b]Aus Land- werden Energiewirte[/b]
Als man vor ungefähr zehn Jahren ernsthaft anfing, Bioenergie zu erzeugen, gab es noch eine Überproduktion von Getreide in Deutschland. Wahrscheinlich konnten sich die Politiker damals gar nicht vorstellen, dass sich alles so schnell und dramatisch ändern würde: 2010 schufen sie die gesetzliche Grundlage zur Förderung von Biogasanlagen - und gaben damit das Startsignal für einen politisch forcierten Strukturwandel der Landwirtschaft.
Biogas stellte für viele Landwirte sozusagen einen ökonomischen Rettungsring dar. Gerade als die Milchpreise vor ein paar Jahren extrem niedrig waren, erreichte sie der Aufruf der Politik, zum Energiewirt umzusatteln. Für Landwirte ist es ein sicheres Geschäft, Energie aus Biomasse zu produzieren: Auf 20 Jahre garantiert der Staat feste Einnahmen für den Strom aus ihren Biogasanlagen. Das kommt einer Art Betriebsversicherung gegen schwankende Agrarpreise gleich. Den Landwirten kann man daher keinen Vorwurf daraus machen, dass sie dem Aufruf der Politik gefolgt sind.
Wie Biogas mit Nahrungsmitteln konkurriert
[b]Kampf um Ackerflächen[/b]
[b]Sandstürme über brachen Feldern [/b]
[b]Verteuerung von Nahrungsmitteln[/b]
Quelle und weiter im Text unter:
http://www.ndr.de/regional/biogas181.html
Hier ein interessanter Film zum Thema:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/videos/minuten515.html
Weitere Informationen:
http://www.ndr.de/regional/biogas179.html
Ein Blubblub ist ein handgroßes Ding, was man in ein etwas tieferes Gewässer schmeist, dann macht es blubblub. Mehr nicht. Diese Idee stammt aus einer alten Klimbim-Sendung.


Kommentare (1)
Beitrag abonnieren
Restverwertung für biogas, das ist ok!
solange wir nicht eine langfristige ökologische Linie in der Landwirtschaft fahren, die jedem Landwirt die Perespektiven aufzeigt, solange werden diese das tun, womit sie kurzfristig überleben können. dort wos Subventionsgeld fliesst, dort wird angeschafft.
Was die jetztige Regierung anrichtet, wird so schnell auch eine ökologisch orientierte Regierung nicht über Nacht kippen können. Da hängt zuviel dahinter.