Japan: Dächer vermieten für Solaranlagen – statt AKW
Die Zeitung Asahi-Shinbun berichtet, dass die japanische Regierung ab Sommer 2012 ein nationales Dachvermietungssystem für Photovoltaik vorsieht.
Ab Juli wird die kosten-deckende Einspeisevergütung eingeführt. Mit dem Dachvermietungssystem bezweckt die Regierung, dass viele Unternehmer ins PV-Geschäft einsteigen werden und die Produktion von Solarstrom beschleunigt wird.
Die Hausbesitzer profitieren von der Dachmiete, die Unternehmer vom Stromverkauf. © Zeitung Asahi-Shinbun & Kaori Takigawa
Staatsfernsehen enthüllt radioaktive Gewässerverseuchung
Am 15. Januar hat das japanische Staatsfernsehen NHK eine schockierende Sendung über die Gewässerverseuchung durch die Reaktorkatastrophe von Fukushima ausge-strahlt. Gemeinsam mit Wissenschaftlern hat NHK erstmals das Meer im 20 Kilometer-Umkreis vom Unfallreaktor untersucht.
Quelle und weiter im Text:
http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Japan-+Daecher+vermieten+fuer+Solaranlagen+%E2%80%93+statt+AKW,6,a21376.html
Vielen Dank an Franz und Bigi Alt, selten war ein Sonntagmorgen so schön wie heute.
Wer den Newsletter noch nicht hat (viele hier haben ihn ja bereits), der kann sich auf der
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Kommentare (2)
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think sunny
schrieb am 12.02.2012 um 11:59 ¶( Von 'Wind und Wellen' gar nicht zu reden ) Wer mit so viel 'Natur-Energie' beschenkt ist, kann den schnellsten Atomausstieg aller Zeiten hinlegen!!!
( Vielleicht kommen dann sogar die Amerikaner noch drauf, dass sie mit der Genehmigung für ein neues AKW nur noch mal ein totes Pferd satteln!)
Uwe-Sievers
schrieb am 12.02.2012 um 12:07 ¶An der Eröffnungsveranstaltung hielt ein evakuierter Viertklässler aus Fukushima, Yuji Totsuka, eine aufwühlende Rede: "Ich möchte die wichtigen Leute dieses Staates fragen: Was ist wichtiger, unser Leben oder Geld? Ich habe meinen Traum für die Zukunft. Ich will ein Fachmann werden, der den Menschen Nutzen bringt, z.B. im Bereich der umweltfreundlichen Energie. Für diesen Traum will ich gesund bleiben und nicht sterben. Leute, wir Kinder brauchen keine Atomkraftwerke!"
In einer Session mit Gemeindepräsidenten wurde eine "Arbeits-gemeinschaft der Gemeindevorsteher für Atomausstieg" gegründet.
Eine andere Welt ist möglich!
Die Konferenz hat ein Yokohama-Statement publiziert. Dieses verlangt,
dass die Rechte der Fukushima-geschädigten geschützt werden;
dass Staat und Tepco die Informationen total offen legen;
dass der weltweite Atomausstieg geplant wird und die japanischen AKWs nicht mehr
hochgefahren werden;
dass der Export von Atomtechnologie verboten und die kommunale Energieversorgung ohne
AKWs unterstützt wird.
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