Quelle:
http://www.n-tv.de/politik/20-Kriege-weltweit-gezaehlt-article5578466.html
Die größten Waffenlieferanten der Welt sind die
-Vereinigten Staaten von Amerika, gefolgt von
-Russland,
-Deutschland,
-Frankreich,
-Großbritannien,
-Spanien, und
-China.
All diese Länder besitzen hochentwickelte Rüstungsbetriebe und stehen im gegenseitigen Konkurrenzkampf bei der Entwicklung neuer und wirkungsvollerer Waffensysteme.
Die 10 größten Rüstungsunternehmen der Welt:
BAE Systems plc ist ein britischer multinationaler Rüstungs-, Informationssicherheits- und Luftfahrtkonzern und war 2009 der zweitgrößte Rüstungskonzern der Welt
Die Lockheed Martin Corporation ist ein US-amerikanischer Rüstungs- und Technologiekonzern, der vor allem in der militärischen und zivilen Luftfahrt und in der Raumfahrt aktiv ist.
Das US-amerikanische Unternehmen Boeing (The Boeing Company) ist der weltweit größte Hersteller von zivilen und militärischen Flugzeugen und Hubschraubern sowie von Militär- und Weltraumtechnik.
Die Northrop Grumman Corporation ist ein amerikanischer Hersteller von hauptsächlich militärischen Produkten für die Schiff-, Luft- und Raumfahrt sowie von Wehrtechnik und Informationstechnologie mit Hauptsitz in Los Angeles, Kalifornien (USA). Ein weiterer Bereich ist die Entwicklung von Sortiertechnik für Briefe. Hier ist das Unternehmen einer der Hauptlieferanten der US-Postgesellschaft.
General Dynamics ist ein US-amerikanischer Rüstungskonzern. Das Unternehmen ist im New York Stock Exchange mit dem Kürzel GD gelistet. General Dynamics erwirtschaftet einen Umsatz von ca. 32 Milliarden US$ jährlich. CEO ist Nicholas D. Chabraja.
Raytheon Company ist ein US-amerikanischer Rüstungs- und Elektronikkonzern mit Sitz in Waltham, Massachusetts. Das Unternehmen fusionierte 1997 mit Hughes Aircraft, das nach seinem Gründer Howard Hughes benannt war.
Die European Aeronautic Defence and Space Company (EADS) ist Europas größter Luft- und Raumfahrt-, sowie zweitgrößter Rüstungskonzern. Mit einem Umsatz von 45,75 Milliarden Euro (Stand: 2010) ist EADS nach Boeing auch das zweitgrößte Luft- und Raumfahrtunternehmen der Welt.
Die Finmeccanica S.p.A. ist einer der größten Industriekonzerne Italiens. In die ehemalige Staatsholding wurden in den 1990er Jahren fast alle italienischen Rüstungs-, Luft- und Raumfahrtunternehmen eingegliedert. Der Konzern beschäftigt ca. 75.000 Mitarbeiter, davon die Mehrheit in Italien. Weitere bedeutende Standorte befinden sich in den USA, in Großbritannien, Frankreich, Polen und Deutschland. Der Hauptsitz des Konzerns ist in Rom.
L-3 Communications Corporation ist ein Unternehmen, das Dienstleistungen und Produkte in ISR-Systemen anbietet, sichere Kommunikationssysteme und Produkte, Telemetrie, Navigationsprodukte und Instrumente für Navigation, Raumfahrt und Flugwesen. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in New York City (New York, Vereinigte Staaten).
Zu den Kunden gehören das US-amerikanische Verteidigungsministerium und das Heimatschutzministerium, einige US-amerikanische Geheimdienstbehörden sowie kommerzielle Telekommunikationsunternehmen.
Die Thales Group ist ein Weltkonzern auf den Märkten der Verteidigung, Luft- und Raumfahrt sowie Sicherheit und Transport. Vor dem Jahr 2000 war das Unternehmen als Thomson-CSF bekannt.
Weltweit beschäftigt der französische Konzern 68.000 Mitarbeiter in 50 Ländern und hat 2010 einen Umsatz von 13,1 Milliarden Euro erwirtschaftet. Mehr als die Hälfte seiner Mitarbeiter arbeiten außerhalb Frankreichs. Chairman & CEO ist seit Mai 2009 Luc Vigneron.
Anteilseigner:
Französischer Staat 27 %
Dassault Aviation 26 % (Dassault Aviation S.A. ist ein französischer Hersteller von Geschäftsreisejets, Militär- und ehemals Regionalflugzeugen.)
Streubesitz 47 % (davon Angestellte 3 %)
Die Rüstungsindustrie kann in drei Hauptkategorien aufgeteilt werden.
Unternehmen zur Herstellung von schwerem Gerät:
Diese Unternehmen stellen Panzer, Artillerie, Kriegsschiffe und sonstiges schweres Kriegsgerät her. Ihre Produkte sind fast ausschließlich zum militärischen Einsatz bestimmt.
Unternehmen zur Herstellung von leichtem Gerät:
Diese Unternehmen stellen Gewehre, Pistolen, sonstige leichte Waffen, Feldausrüstung und Infanterieausrüstung her. Ihre Produkte finden teilweise auch eine zivile oder polizeiliche Verwendung.
Unternehmen zur Herstellung von ABC-Waffen:
Diese Unternehmen stellen atomare, biologische und chemische Waffen her. Sie befinden sich meist im staatlichen Besitz oder unter staatlicher Kontrolle.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCstungsindustrie#Unternehmen
Interessant wäre eine Liste von "normalen Produkten" und "normalen Unternehmen", die mit Waffenherstellenden Unternehmen zusammenarbeiten. Dann könnte man diese Produkte und Unternehmen boykotieren und öffentlich machen.
Gibt es evtl. solch eine umfassende Liste/Buch?


Kommentare (8)
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Deutsche Werft liefert "Geheimwaffe"
Israel hofft auf Super-U-Boot
Polizeiboote überwachten mit Kontrollfahrten den Hafenabschnitt. Bis das politisch brisante Exportprodukt in See stechen darf, dürften noch einige Monate vergehen. Erste Probefahrten sollen voraussichtlich erst im kommenden Herbst stattfinden. Der Konzern Thyssen Krupp Marine Systems, zu dem die Werft gehört, machte auf Anfrage wegen vertraglicher Verschwiegenheitspflichten keinerlei Angaben.
Boot Nr. 1 von 3
Der U-Boot-Auftrag aus Israel weckt das Interesse von Militärs und Geheimdienstler in aller Welt. Angesichts der Spannungen zwischen Israel und dem Iran dürfte die Ausstattung des Schiffes viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Angeblich soll das Boot auch über die Kapazitäten verfügen, Atomwaffen einsetzen zu können. Diese Frage hat erhebliche Tragweite: Bislang hat Israel nie offiziell zugegeben, über eigene Kernwaffen zu verfügen.
Um die Jahrtausendwende hatte Israel bereits drei Boote der Dolphin-Klasse erhalten. Im Bau sind zurzeit zwei Exemplare der neuen Generation; das zweite Boot solle 2013 ausgeliefert werden, hieß es. Inzwischen haben Deutschland und Israel die Lieferung eines weiteren U-Bootes vereinbart.
Die Produktion von Hightech-Waffen für den Export sichert der deutschen Wirtschaft gerade in strukturschwachen Regionen wichtige Arbeitsplätze. Laut örtlichen Medien sind bei HDW etwa 2000 Mitarbeiter für die kommenden Jahre ausgelastet. Der Preis pro Boot lag zur Auftragsvergabe bei rund 550 Mio. Euro.
Die Bundesregierung subventioniert den Verkauf des dritten Bootes der neuen Generation mit maximal 135 Mio. Euro.
Quelle und einer Bilderserie: Planet der Waffen:
http://www.n-tv.de/politik/Israel-hofft-auf-Super-U-Boot-article5550456.html
Warum sollen hier Bürger und Bürgerinnen die U-Boote subventionieren?
Zur Friedenssicherung??
Rüstungskonzerne verdienen gut
Kriege lohnen sich - zumindest für die Rüstungsindustrie.
Die Quartalszahlen von Lockheed-Martin, Northrop-Grumman, General Dynamics und Boeing beweisen das.
Alle vier Konzern steigern ihre Gewinne.
Quelle:
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Ruestungskonzerne-verdienen-gut-article4627221.html
Was könnte man mit der Energie, den Mitarbeitern, dem Geld für die Bildung der Menschen machen?
Nebenbei vielleicht noch der Hinweis, dass die Größe der Waffenlieferungen und damit das Ranking auch stark beeinflusst wird, vom Preis der Waffensysteme, wer also viel aber billig verkauft, ist dann weiter hinten, exportiert dann also scheinbar weniger.
Hinzu kommt, dass manche Dinge gar nicht als Waffen gezählt werden, aber z.B. als wichtige Teile für Waffensysteme eingebaut werden (können), wenn z.B. Transistoren aus Deutschland in den Iran exportiert werden, zählt das nicht als Rüstungsexport, auch wenn z.B. der Iran sie dann in Raketensysteme etc. einbaut.
Neben den K r i e g e n hat sich im Übrigen letztes Jahr auch eine n e u e
H u n g e r k a t a s t r o p h e 'entwickelt' (sowas geht ja nicht von heute auf morgen), die nunmehr von UNO Organisationen etc. als Hungersnot bezeichnet wird, nämlich v.a. in Westafrika in den Randgebieten der sich seit Jahrzehnten immer mehr ausdehnenden Sahara. Mehr dazu aktuell hier: http://www.utopia.de/gruppen/politik-gesellschaft-93/diskussion/desertifikation-neue-hungersnot-im-200131
Friedliche Zeiten. Über die Wahrnehmung von Gewalt (nach Prof. S. Pinke)
DER SPIEGEL 42/2011, SPIEGEL-GESPRÄCH "Dämonen und Engel"
Von Leick, Romain, Martin und Grolle, Johann
ergänzt und finde, dass er auch sehr gut hierher passt
diese These möchte ich bestreiten:
"Aggression ist Bestandteil der menschlichen Natur.
Deshalb kann die Gewalt auch nicht aus der Geschichte verschwinden."
Gewalt ist lediglich die niedrigste Stufe der Problemlösung und eher Ausdruck dafür, dass etwas schief gelaufen ist.
http://kriegsursachen.blogspot.com/2010/03/francisco-franco-geliebte-kinder-werden.html
Ein Auszug
"Francisco Francos Kindheit war ein Albtraum! Sie war beherrscht von Gewalt, Wutausbrüchen des Vaters gegen Kinder und Frau, Hohn und Spott, Trunksucht, Ehebruch, Trennung der Eltern, Vernachlässigung, emotionalen Missbrauch und dem krankheitsbedingten Tod von seiner kleinen Schwester Paz. (siehe dazu und auch zur Kindheit anderer Diktatoren hier http://kriegsursachen.blogspot.com/2008/10/31-ein-kurzer-abriss-ber-diktatoren-und.html) Seit einigen Jahren befasse ich mich u.a. mit der Kindheit von Diktatoren und Kriegstreibern. Bei keinem einzigen fand ich eine liebevolle Kindheit. Ob Wilhelm II, Napoleon Bonaparte, Mussolini, Ceauşescu, Slobodan Milosevic, Hitler, Stalin, Saddam Hussein oder George W. Bush (um einige zu nennen),
sie alle zeichnet eines aus:
Sie hatten eine traurige Kindheit, die von erheblicher Gewalt und Entbehrungen bestimmt war. "
Auch Menschen haben im Normalfall eine Hemmschwelle andere Menschen zu töten,
sie muss für Krieg abtrainiert werden.
Damit aus normalen Jungen später "pflichtbewusste Soldaten" werden, sollten Mütter ihre Söhne nur so lange wie unbedingt nötig körperliche Nähe gewähren, sie möglichst früh in einem separaten Zimmer schlafen und ruhig schreien lassen - das stärkt die Lungen.
interessant in dem Zusammenhang auch folgender Artikel empfehlen:
http://buecher.hagalil.com/2010/01/chamberlain/
Adolf Hitler forderte bereits in »Mein Kampf«, dass schon in der »frühesten Kindheit … die notwendige Stählung für das spätere Leben« zu erfolgen habe. Durch gründliche Ausbildung der Mütter müsse es möglich sein, »in den ersten Jahren des Kindes eine Behandlung herbeizuführen, die zur vorzüglichen Grundlage für die spätere Entwicklung dient.« Mit dieser »späteren Entwicklung« ist vor allem das nahtlose Sich-Einfügen in die Ideologie und die Institutionen des NS-Staates gemeint. Darum ging es ausdrücklich auch der Ärztin Johanna Haarer, deren Bücher »Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind« und »Unsere kleinen Kinder« in vielen Familien während des Dritten Reiches und in den Jahren danach zur Richtschnur für den Umgang mit Babys und Kleinkindern wurden. Die Sozialpädagogin und Supervisorin Sigried Chamberlain hat diese „pädagogischen“ Studie – die eine Auflage von über einer Millionen erreichte – , einer kritischen Analyse unterzogen…
Jedoch bestehen die Haarer-Bücher keineswegs aus einer bloßen Abfolge derart krasser Aussagen.
Vielmehr sind diese eingefügt in lange Passagen, die sich vorgeblich auf die konkreten Hilfestellungen für die junge Mutter konzentrieren, voll von Beteuerungen, dass ausschließlich die Besorgnis um das Wohl der jungen Mutter und um ein möglichst ungestörtes Gedeihen des Kindes Maßstab der Darlegungen sei.
… in dem Buch insgesamt, belegt Chamberlain in großer Klarheit den zentralen Befund ihrer langjährigen Untersuchungen, wie sehr nämlich trotz mancher Überschneidungen die nationalsozialistische Erziehung von sonstiger autoritärer Erziehung verschieden war.
Damit von jener gesprochen werden kann, muß »noch ein Aspekt hinzukommen:
Es ist der, dass eine nationalsozialistische Erziehung immer auch
**** eine Erziehung durch Bindungslosigkeit zu Bindungsunfähigkeit **** ist.
Dieses halte ich für entscheidend, und es ist bisher weitgehend unbeachtet geblieben« (S. 11). …
... Die Ratgeber wurden bis 1988 verlegt !!!
ODER: EIN FLUGHAFENZÖLLNER, DER ENTLASSEN WIRD
http://www.anstageslicht.de/index.php?UP_ID=14&NAVZU_ID=57&STORY_ID=101
"Waffen verboten" - so wir hier auf diesem Schild heißt es beispielsweise in Hamburger S-Bahn-Bahnhöfen. Waffen in jeglicher Form sind absolut unerwünscht. Denn Waffen sind potenziell gemeingefährlich.
Das sieht - im Prinzip - auch die internationale Staatengemeinschaft so, auch wenn sich viele daran nicht halten und Waffenproduktion oder Waffenexport zulassen oder nicht verhindern. In Deutschland ist es - eigentlich - verboten, Waffen oder relevante Bauteile in Krisengebiete auszuführen. Zum Beispiel auch in den Iran.
Im November 2002 sollte genau dieses geschehen: 44 Hochfrequenzschalter des Typs "HTS 31-480-SI" einer kleinen, aber feinen Ingenieursschmiede aus dem hessischen Kronberg sollten den Weg - über interantionale Umwege selbstverständlich - zu den iranischen Mullahs und deren Atomwaffenschmieden finden. Denn "Fast High Voltage Transistor Switches" (HTS) lassen sich vergleichweise unkompliziert zu Atomwaffenzündern umfunktionieren.
Die Kronberger Ingenieursschmiede hatte es noch rechtzeitig bemerkt, dass die 44 Halbleitermodule offenbar für einen anderen Einsatzzweck vorgesehen waren als ursprünglich angekündigt und wie in den Lieferpapieren eingetragen, nämlich für medizinische Zwecke. Als der Firmenchef nachts bzw. gegen 3 Uhr frühmorgens beim Zoll auf dem Frankfurter Flughafen anrief, um Alarm zu schlagen, war Stefan R. am Telefon, ein junger Zollbeamter auf Probe. Seine Vorgesetzte war stark erkältet, aber dennoch zum Dienst gekommen, und so überließ sie dem Jungzöllner das dienstliche Telefonieren.
Stefan R. handelte sofort. Er schaltete ohne Umwege das Zollkriminalamt (ZKA) und das Bundeskriminalamt (BKA) ein. Auch die reagierten sofort. Nur 4 Stunden später beschlagnahmte ein Spezialkommando die heiße Ware in Süddeutschland.
Doch ab hier wurde die Geschichte paradox: Der Jungzöllner bekam den größten Ärger seines Lebens: Er wurde aus dem Dienst entlassen.
Vorwurf: Er habe "vorsätzlich" und "grob fahrlässig" seine "dienstlichen Kompetenzen durch eigenmächtige Korrespondenz mit BKA, ZKA ... überschritten."
Denn er habe ohne die zuvor erforderliche Genehmigung seiner Vorgesetzten, d.h. der "Schicht- bzw. Abfertigungsleitung" gehandelt. Und dies sei ein "Verstoß gegen die Pflicht zum Gehorsam", Paragraph 55 Bundesbeamtengesetz (heute § 62).
Wie es weiterging und weitere Infos sind hinter dem Link zu finden.
FALLBEISPIELE:
VON MENSCHEN, DIE ETWAS BEWEGEN
Sie finden Sie mehrere namentliche Beispiele für Engagement und Courage beim Alarmschlagen http://www.anstageslicht.de/index.php?UP_ID=14&NAVZU_ID=57
Wie sieht es aus mit den Todesopfern? Das heißt, sind das Krieghöchststände mit weniger Opferzahlen oder auch Opferhöchststände?
Ich hatte die Meldung sogar so vernommen: Soviele Kriege wie noch nie!
Und dann gibt es auch noch die Todesopfer, oder Beeinträchtigten durch die Umweltschäden durch Krieg.
Wie z.B. die Uranmunition.
Ich interpretiere die Meldung so, dass es durch die Rüstungsgeschäfte und die hohe Anzahl von Kriegsgeschehen ein großes Eskalationsrisiko gegeben ist.
Auch wenn, die direkten statistischen Zahlen über Todesopfer relativ gering erscheinen könnte.