Gibt es FAIRESSEN in der Gemeinschaftsverpflegung überhaupt?

Zig Studien belegen, dass jeder 3te Wochentags Außerhaus mittags isst.

Was angeboten wird und was der Essensteilnehmer bereit ist für ein zeitgemäßes Essen zu bezahlen, das ist wieder etwas anderes.

Ich sehe in einem aktuellen Großküchenprojekt das Spannungsfeld Wunsch und Realität zB. in der Schule.

Die Eltern möchten Ihre Kinder ordentlich und günstig versorgt wissen, wenn möglich mit Frischküche und in Bioqualität.

Zum anderen wird bei nicht erfüllen der Kriterien laut aufgeschrien das die Qualität des Essens eine Katastrophe ist.

Bei Besprechungen mit den Betroffenen stellt sich dann bald heraus das es am lieben Geld scheitert.

Denn wie soll eine Küche mit einem Budget von 1,50€ für Suppe, Hauptspeise und Nachspeise den Anforderungen gerecht werden können? Nebenbei sollte dem Unternehmen auch noch etwas übrigbleiben um wirtschaftlich überleben zu können.

Meist werden Teuerungen von 30 Cent pro Menü nicht mehr toleriert. Das sind auch 36,- € im Monat für sein Kind!

Dafür hat es aber die neue Play Station 3 die gegen 300,-€ kostet.



Mich würde interessieren wie Du diese Situation siehst bzw. welche positiven Erfahrungen gibt es vielleicht dazu?

Freue mich über viele Alltagsberichte zum Thema Essen in der Gemeinschaftsverpflegung!

Eine genussvolle Woche wünscht

Fairessen - Klaus