Nach den kürzlich ausgestrahlten TV-Berichten über die preisgünstige Jeansherstellung in Indien, die einigen namhaften Modekonzernen seit Jahren Unmengen von Euros und Dollars in die Kassen spült, frage ich mich jedoch, wie lange es wohl dauern mag, die Arbeitsbedingungen in den Billiglohnländern auch nur auf ein halbwegs ethisch vertretbares Niveau zu stellen. Sind die Initiativen, wie der Copenhagen Fashion Summit, diverse Fairtrade Messen und die Aktionen einiger Modelabels ein Tropfen auf den heissen Stein oder haben die Veranstaltungen rund um Fairtrade und Fashion, die Initiativen einzelner Modemarken und die wie aus dem Boden schiessenden Organisationen eine Art Alibifunktion, die uns eine Art ethische Verantwortung suggerieren? Einzelne Akteure zum Thema fallen mir immer mal wieder auf, wie zum Beispiel das Fashion - Label Carlend Copenhagen, welches bunte Lederhandtaschen aus der Fairtrade - Ecke im Kroko- und Schlangenleder - Look vertreibt. Aber irgendwie fehlt mir so eine Art Gesamtüberblick über die globalen Aktivitäten zum Thema. Ich würde schon gerne mal einen Blick hinter die Kulissen werfen....