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Lastentransport

Während man beim Auto - hier vergleiche ich das Rad in der Regel also auch mit einem Kleinwagen - in der Regel ab der Größe eines Kühlschranks überlegt, ob der Transport zu machen geht, fängt das Beim Fahrrad naturgemäß etwas früher an:
Will man wirklich 60 kg zusätzlich oder mehr mit sich wuchten müssen, mit reiner Muskelkraft?
Was gaht also wirklich mit einem Rad zu transportieren?
Die Antwort hat sowohl etwas mit der Materialwahl als auch mit Einfallsreichtum zu tun. Um es kurz zu machen: Länge ist kein Problem, solange die Teile nicht breit sind: Dachlatten und Rohre habe ich mir an den Rahmen gebunden (die Lenkung muss einwandfrei funktionieren) und gegen Rutschen gesichert. Ein Absperrgitter für Kleinkinder für Türrahmen habe ich mir ebenfalls ans Rad gebunden und über eine längere Strecke transportiert:

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seltener Spezialtransport von Sperrigem - oft eine Frage für kreative und sichere Lösungen

Solange die Beine frei arbeiten können, nichtsverrutschen kann, der Fahrradrahmen oder andere Anbauteile nicht durch Stöße oder Reibung auf der Strecke beschädigt werden können, ist das keinerlei Problem. Für diesem Zweck eignen sich Spannbänder, umschäumter Biegedraht und schließlich flexible Spanngummis. Auf dem Bild oben ist alles davon im Einsatz.

Im Grundsatz zähle ich aber ansonsten auf folgendes Lastentransport-Konzept:
1. Gepäckträgertaschen, wasserdicht, Ortlieb (Anschaffungskosten ca. 100 €, absolut wasserdicht,
meine ältesten halten schon seit 13 1/2 Jahren und haben je mehr als 20 Liter Packvolumen.
2. einen Einradänhänger von Weber (Monoporter), Anschaffungspreis mit 70 Liter-Gepäcksack bei ca. 450
Euro.
Der Anhänger transportiert von der Zuladung her 2 Wasserkästen, die mit Spannbändern gesichert werden.

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Dieses Bild mit 4 Getränkekisten zeigt einen Leerguttransport mit dem Anhänger.

Der Monoporter ist vollgefedert; die Ladung wird nicht hart auf dem Hänger umhergeschüttelt. Da es allerdingsweitaus mehr Stöße gibt als beim üblichen Autotransport, sorge ich bei Obst und anderem sehr empfindlichen Transportgut für eine weiche Unterlage. Das gilt ebenso für den Transport dieser Dinge in Gepäckträgertaschen.
Die Erfahrung lehrt, dass ein umfangreicher Wocheneinkauf vollständig mit Hänger oder Gepäcktaschen zu transportieren ist. Beides zusammen ist so gut wie nie nötig. Da soll mal jemand kommen und hartnäckig behaupten, ohne Auto geht beim Einkaufen nichts! Auch ein 20-Liter-Fässchen Bier und Weihnachtsbäume waren schon auf dem Monoporter unterwegs - alles ohne Auto keinerlei Problem!

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Weihnachtsbaumtransport (mit schwerem Topf) per Rad

Zusammenfassend lässt sich sagen: Das Fahrrad transportiert fast alles, solange es dem Radfahrer nicht selbst zu schwer bzw. sperrig wird. Allerdings sollten die beteiligten Komponenten ausreichend stabil sein. Billigware ist nicht für den harten Dauereinsatz ausgelegt.
Ist der eigene Gepäckträger für 20-30 kg zugelassen, wobei ich letzteres bevorzuge (Ausnahme Birdy), dann genügen für gut 100 € die großen wasserdichten Taschen, die man mit einem Griff einhängen und abnehmen kann. Sehr gut fürs Abladen zu Hause! Man kann die Taschen auch in den Einkaufswagen stellen bzw. flach hineinlegen - dann sieht jeder an der Kasse, dass sie leer sein müssen.
Probleme macht am ehesten der Fahrradständer: Es gibt keine, wenn man einen stabilen Zweibeinständer verwendet oder einen solchen Mittelständer. Die Seitenständer tun sich schwerer, weil das Gepäckgewicht auf sie eine hohe Hebelkraft ausübt - die Ständer aber oft nur aus Aluminium sind.
Meinen Birdy-Ständer lasse ich mir nach 15 Monaten Dauergebrauch mit schwerer Last, nachdem er sich aufgeweitet hat (dadurch neigt sich das Rad weiter zur Seite), in der Werkstatt durchbohren und anschließend mit Schraube plus Mutter und Unterlegscheiben stabil drehbar fixieren. Sollte das nicht funktionieren, dann gibt es eben für 20-30 € einen neuen Ständer. Ist halt ein Verschleißteil bei Intensivnutzern!
Ob man einen Hänger nutzen will, ist Geschmackssache: Ich nutze am häufigsten die Taschen, weil sie leicht und sehr schnell handhabbar sind. Die Anschaffung ist nicht billig, aber ihren Preis voll und ganz wert - ohne jeden Abstrich.


Strecken und Streckenwahl

Hier gibt es drei einfache Grundregeln, die das Fahren sehr erleichtern:
1. möglichst glatte, geteerte Fahrbahnen nutzen (dort rollt das Rad am besten).
2. möglichst Fahrbahnen mit gleichzeitigem Autoverkehr meiden (weniger Verschmutzung, Lärm und
Unfallrisiko
3. gutes Kartenmaterial (oder für Technikfreaks gute Navigationssoftware)
Das geht in der Regel nicht immer - hängt ganz davon ab, wo man wohnt und wo man hin will. Von meinem Ortsteil als Großstädter in die Innenstadt kann ich wählen, zu großen Teilen verkehrsärmere Nebenstraßen parallel zur Hauptstraße zu fahren oder aber fast den ganzen Weg auf der Hauptstraße (einer doppelspurigen Hauptverkehrsader) zurückzulegen, wo am Fahrbahnrand ein Radweg markiert ist. In der Regel bevorzuge ich hier den verkehrsärmeren, ruhigeren Teil ohne Radweg, obwohl die Fahrbahnqualität schlechter ist. Mit breiten Reifen und Vollfederung denke ich darüber nicht nach; es ist nicht beschwerlich und auch nicht gefährlich.
Wege durch die Stadt nehme ich dennoch ab und zu im starken Verkehrsgewühl wahr, wenn es keine gute Alternative gibt. Meist ist das aber der Fall. Die anspruchsvollste Route führte mich von Mönchengladbach quer in nördöstlicher Richtung durch Ruhrgebiet, bis ans nordöstliche Ende von Marl (nur wenige Kilometer bis zum Halterner See). Wegstrecke 96 km, mit dem Auto wären es 114 km gewesen. Da führt die Strecke zwar fast durchgehend über Radfahrwege, doch die Lärmbelastung ist hoch, ebenso die Fahrbahnunebenheiten teilweise abenteuerlich. Aber: Es geht - auch mit dem Birdy. Nur habe ich gegen den Wind auf der Strecke einmal 6 1/2 Stunden bei nass-kalter Witterung benötigt. Mit Fahrrad und Bahn wäre das in 3 1/2 Stunden erledigt gewesen.

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Schneefahrt auf Radweg an einer Bundesstraße: Die Fahrbahn ist gut, auch wenn sie außer mir kaum andere Radfahrer nutzten (hier keinerlei Radspuren, weil gleich nach starkem Neuschnee).

Um auf meinen Fahrten nicht suchen zu müssen bzw. gute Alternativen zu finden, helfen mir einerseits aktuelle Fahrradkarten, möglichst im Maßstab 1:50.000 ( 2 cm = 1 km). Zusätzlich habe ich auch ADAC-Stadtkarten: Das sind ziemlich dicke Wälzer im A4-Format, aber die haben einen enormen Vorteil. Der Maßstab auf den Detailseiten ist so groß bemessen, dass alle Straßen mit Namen gut lesbar auch für meine älteren Augen gezeigt werden. Auf diese Weise bin ich auch perfekt durch den Dschungel Duisburgs, Oberhausens und der weiteren Ruhrgebietsstrecken gekommen, wo ich völlig fremd bin. Doch auch zu Hause im eigenen Kernland sind diese Karten äußerst nützlich, wenn man sich nicht alleine auf Goggle Maps und damit das Internet verlassen will (ein Smartphone unterwegs im Freien wäre für mich absolut keine Hilfe; ich könnte den Bildschirm nicht ablesen). Die Stadtführer kosten pro Band 20 € und erfassen jeweils eine relativ große Fläche. Mit 6 Bänden decke ich den gesamten Niederrhein mit Nordeifel ab, weiterhin das Ruhrgebiet und das Bergische Land. Maximale einfache Strecke vom Wohnort sind weit über 100 km und somit alles, was ich maximal mit einer Tagesleistung abdecken könnte.
Muss ich keine unbekannte Adresse aufsuchen, genügen aber fast immer die viel kleineren und vor allem leichteren, wasserfesten Radkarten, die pro Stück um 5 € kosten. Auch davon habe ich einige, so dass auch hier ein Umlang mit über 100 km Radius abgedeckt ist.
Mit dieser Ausrüstung finde ich innerorts und außerorts landschaftlich und verkehrstechnisch vorteilhafte Alternativstrecken zu den üblichen Hauptverkehrswegen, die man so als Autofahrer kennt und nutzt. Der größte Vorteil: Die Radstrecken sind dadurch etwa um 10-20% kürzer als die Autowege zum gleichen Ziel. Durchschnittlich kalkuliere ich tatsächlich mit 15% Wegeersparnis, was den Geschwindigkeitsnachteil gegenüber dem Auto teilweise kompensiert, wenn du auf lange Tour gehst.
Meine zeitliche Kalkulation ist ganz einfach: Je 20 Kilometer Fahrstrecke habe ich 1 Stunde Fahrzeit zu veranschlagen, plus 15% Reserve, falls ich einen Termin einhalten muss. Das gilt vor allem bei Gegenwind. Nur bei Starkwind geht diese Rechnung nicht mehr auf; dann sind nur noch gut 14 km/h drin. Gegen 70 km/h Sturmwind sinkt das Tempo auf 9-10 km/h - auch schon dagewesen, doch zum Glück sehr selten.
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Schneefahrt am Abend im vorweihnachtlichen Stadtzentrum von Mönchengladbach-Rheydt

Nicht nur Schnee ist als Untergrund nicht allzu schwierig; auch unbefestigte Wege werden leicht als zu schwierig erwartet. Das ist jedoch nicht der Fall, wenn regelmäßig einige Fahrzeuge am Tag den Weg nutzen; auch pflanzenfrei mag ich meine Fahrbahn lieber, weil dann meist ebener. Außerdem sieht man Problemstellen dann schon von weitem und kann so mit gewöhnlichem Tempo fahren.

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Solche Sandpisten sind auch bei schwierigen (aber wunderschönen) Lichtverhältnissen flott fahrbar.

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Unbefestigte Straßen mit lockerem, feinen Geröll sind auch ohne Stollenreifen gut fahrbar; auch das Faltrad mit 2-Zoll-Reifen hat damit keinerlei Schwierigkeiten. Bei flotter Abfahrt nur keine plötzlichen Lenkmanöver!

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Inzwischen häufiger zu finden: stillgelegte Bahnstrecken als Radwege - sehr oft auch asphaltiert mit schönen Ausblicken

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Auch 50 Kilometer auf einer solchen Piste fallen leicht, wenn man mit diesen Aussichten belohnt wird.

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Unmittelbar hinter der nächsten Bodenwelle kam mir dieser Fuchs in die Quere. Meine Streckenwahl: norwegisches Hochland mit Sandpiste oberhalb des Tisleia-Fjords, östlich vom Golsfjell. Es gibt dort auch andere Begegnungen:

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schottische Hochgebirgsrinder, die dort ebenso frei herumlaufen wie Schafe, Ziegen und andere Rinderrassen. Die Tiere wirken wegen ihrer langen, spitzen Hörmer gefährlich; sie gehen nicht unbedingt auf Seite, um einem Fahrzeug Platz zu machen. Also Mut vor...oder...?

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mit Fernblick auf die höchsten Berge Norwegens auf der Grønlihovda,1065m Passhöhe

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keine Empfehlung zum Hochfahren von mir: Hier habe ich das Rad versteckt abgestellt und bin zu Fuß aufgestiegen um 20% Steigung sind nichts für mich, wenn auch für Gebirgsfreaks gut fahrbar.

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Vor dem Anstieg an einer Nebenstrecke (um 50 Fahrzeuge pro Stunde je Fahrtrichtung).



[b]Zuverlässigkeit des Fahrrades im Vergleich zum Auto


Jedes Auto muss einmal im Jahr in die Werkstatt zum Ölwechsel bzw. zur Inspektion. Alle zwei Jahre ist eine TÜV-Überprüfung vorgeschrieben. Zweimal im Jahr sind Sommer- bzw. Winterreifen aufzuziehen. So ist es zumindest Standard, wenn nicht Defekte weitere Servicetermine erforderlich machen.
So sieht das beim Fahrrad aus: Der Reifenwechsel entfällt im Lauf der Jahreszeiten, wenn man nicht viel Schnee zu bewältigen hat. Allerdings hält ein guter Reifen am Hinterrad selten länger als 3.000 - 10.000 Kilometer - je nach Radgröße. Mindestens einmal im Jahr muss ich bei meiner Jahresleistung also zum Reifenwechsel.
Doch noch kürzer hält der Antrieb: Spätestens nach 5000 km muss auch bei bester Pflege die Kette und je nach Verschleiß auch ein oder beide Kettenblätter (Zahnräder hinten bzw. vorne an der Tretkurbel) ersetzt werden. Das bringt bei mir schon mindestens zwei Werkstattbesuche pro Jahr. Der Reifenwechsel lässt sich damit meist verbinden.
Reifenpannen traten bei mir durchschnittlich alle 8.000 km auf und damit etwas häufiger als einmal im Jahr mit über 10.000 km Fahrleistung. Das passiert unterwegs; dann ist man auf sich gestellt. Fast immer ist der Platte am stärker belasteten Hinterrad. Habe ich Reserveschlauch, Reifenheber und Luftpumpe dabei, dann ist der Schaden bei Ausbau des Hinterrades in gut einer halben Stunde behoben. Lappen zum Unterlegen unters Rad und zum Reinigen der Hände sind äußerst hilfreich - außerdem einige Tropfen Flüssigseife aus einer kleinen Probenflasche. Damit ist das Notgepäck auch schon ausreichend beschrieben, das die Werkstatt unterwegs überflüssig macht, die ohnehin nie in der Nähe ist, wenn 'es passiert'. (Wer das die Werkstatt machen lassen will, muss dann aufs Taxi zurückgreifen oder auf öffentliche Verkehrsmittel, soweit verfügbar. ADAC-Mitglieder sind meines Wissens aber auch als Radfahrer im Pannenfall anspruchsberechtigt. Das müsste sogar eine Heimfahrt einschließen. Doch lohnt ein Platter einen solchen Aufwand? Wie gesagt: eine halbe Stunde, ohne jede Flickerei! Das ist in der Regel die schnellste Lösung.
Ansonsten habe ich auf allen Wegen nie einen Defekt gehabt, der mich nicht mehr hätte weiterfahren lassen können - 'Abschleppdienst' also nicht erforderlich. Es gab allenfalls zwei gebrochene Seitenständer (kinderleicht selbst zu wechseln), zwei gerissene Kunststoff-Schutzbleche (Ausbau des rades nötig, aber leichter Wechsel) und eine knirschende, 'platte' Nabenschaltung, die in der Werkstatt ausgetauscht werden musste. Also in 5 1/2 Jahren ein einziger zusätzlicher Werkstattbesuch. Beim Intercontinental ließ ich nach 30.000 km Fahrstrecke die vorderen Bremsgriffe austauschen, weil die Einstellbarkeit zu schwergängig wurde.

Es gab also keine bösen Überraschungen und auch keine häufigen Werkstattbesuche, die die Zuverlässigkeit des Rades gegenüber dem Auto schlechter hätten dastehen lassen.
Ich kann dir hier absolut Mut machen: Mit einem hochwertigen Rad stehst du in Sachen Zuverlässigkeit bzw. Haltbarkeit dem Auto auf Augenhöhe gegenüber. Das Rad ist trotz der Zierlichkeit seiner Einzelteile nicht spürbar empfindlicher und anfälliger gegenüber Verschleiß und Defekten. Das ist langjährige Praxiserfahrung und keine pure Behauptung!
(Wenn du dich für die Kosten für Verschleiß und Wartung genauer interessierst, dann verweise ich dich auf meinen Artikel mit der Nr. 4. - darin gibt es belastbare Zahlen.)

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Über Land bei Schnee: Diese Tour war eine Einkaufsfahrt zu meinem bio-Hofladen mit Hänger. Wer Ski fährt, weiß dass man bei eventuellem Sturz nichts abbekommt! (Meine Bilanz: 3.000 Kilometer im Schnee, ein Ausrutscher auf geteertem Wirtschaftsweg ohne jeden Kratzer oder Prellung - aufstehen, Schnee abklopfen und weiterfahren!)

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Bei dieser Schneehöhe lässt der Verfasser das Rad stehen - von 2007 bis 2012 in einem einzigen Dezember und ansonsten nie...


Stürze und Unfälle

Wie gefährlich ist Radfahren wirklich?

Diesem Thema nicht ins Auge zu schauen, kann sich ein Fahrrad-Vielfahrer nicht leisten - auch andere sollten das im eigenen Interesse nicht tun. Hier geht es nicht um die Prävention und um die passive Sicherheit; dies war schon an anderen Stellen mein Thema, sondern um den 'harten Fall', den niemend will - gerade wo man als Radfahrer doch so ungeschützt und verletzlich im Straßenverkehr scheint.

Ja scheint: kann doch ein Umkippen im Stand schon zu Verletzungen führen! Auch rutschige Untergründe aller Art wie Sand, Steinchen, nasses Laub, Rauhreif, Schnee und Eis können einen Radfahrer bei Lenkeinschlägen aus dem Gleichgewicht bringen. In voller Fahrt ist dann in der Regel ein Sturz fast unvermeidbar. Ganz zu schweigen von den viel schwereren, größeren und schnelleren anderen Verkehrsteilnehmern, die heute das Straßenbild dominieren: Eine Kollision mit ihnen ist in Gedanken der Horror.
Doch wie schon für den Autofahrer als hochbeschleunigten Verkehrsteilnehmer, wie auch für den Fußgänger als Langsamsten im öffentlichen Verkehrsaufkommen, so gilt auch für den Radfahrer: Absolute Sicherheit gibt es nicht! Früher oder später erwischt es jede Art Verkehrsteilnehmer, der öffentlich unterwegs ist.
Hast du diese banale Wahrheit erst einmal angenommen, der sich niemand entziehen kann - ob du willst oder nicht - dann ist es einfacher, dich mit dem irgendwann Unvermeidlichen unverkrampft und nüchtern zu befassen. Jede andere Art der Beschäftigung damit bringt für dich nicht wirklich viel. Jetzt wird es also richtig unangenehm:

Zu diesem Zweck gehe ich weit zurück in meine Geschichte als Radfahrer:
Mit bereits 9 Jahren (im Jahr 1960 war ein Fahrrad eher etwas für Erwachsene als für Kinder; eine für mich passende Größe stand nicht zur Verfügung) hatte ich meinen ersten Kontakt mit einem Rad. Es war ein 26-Zoll-Damenrad - für mich damals riesengroß. Doch ich wagte übermütig nach erstem Anschub durch andere meine erste Fahrt auf einem holprigen Feldweg. Um es kurz zu machen: Die Angelegenheit endete mit einem Sturz beim Anhalten und mit einem großflächig aufgeschlagenen Knie. Für wenige Augenblicke hatte ich dieses Monstrum im Griff gehabt.
Im Jahr 1965 fühlte ich mich als junger unerfahrener Bursche berufen, meine Kräfte auf meinem ersten eigenen Rad auf dem Radweg einer belebten Stadteinfallstraße zu zeigen. Mit ordentlichem Tempo fuhr ich vorbei an parkenden Autos und passierte unzählige Haus- und Toreinfahrten. Ein nach rechts abbiegender PKW-Fahrer unterschätzte meine Geschwindigkeit völlig. Er kreuzte meine Fahrbahn und trat im Schreck auf die Bremse, anstatt durchzufahren. Völlig unvermittelt stand unmittelbar vor mir eine nicht kalkulierte Wand aus Blech. Die Kollision war unvermeidlich; ich flog mit Überschlag über das Fahrzeug und landete unsanft in einem Maschendrahtzaun. Leider Pech gehabt: ein komplizierter Bruch im linken Unterarm, der einen Krankenhausaufenthalt nach sich zog.
So beginnt mit schmerzhaftem Lehrgeld und ziemlich 'holprig' meine Radfahrerkarriere. Doch damit endete sie nicht; ich wollte das einfach ordentlich hinbekommen wie andere auch.
Mein Vater hatte zuvor 9 Jahre Berufsverkehr als Pendler im Düsseldorfer Innenstadtverkehr ohne schweren Unfall gemeistert - zu jeder Jahreszeit! Mit so einem Vorbild, das dann aufs Auto umstieg, da nach Umzug auf die linke Rheinseite eine Wegstrecke von nun 17 statt vorher 4-5 Kilometer mit sich brachte (und auch die Finanzen dies möglich machten) startet man eher in einer Radfahrerkarriere als andere - durfte ich doch sein bisheriges Rad für mich übernehmen. Das motiviert!
In der Zeit von 1965 bis 1969 pendelte ich 4 Jahre lang 8-9 Kilometer einfache Wegstrecke zur Schule; da kamen bereits nach etwas mehr als 50 Schultagen je 1000 Kilometer zusammen. Alleine auf diesem Wege mehr als 12.000 km insgesamt. Es gab etliche weitere Fahrtziele in dieser Zeit. Warum ich hier zum Unfallthema davon berichte? Weil es dann keine Unfälle mehr gab - auch keine Stürze mehr. Eine 'angepasste' und angemessenere Fahrweise hatte das Risiko ganz erheblich minimiert.

Wie oft verunglücken Radfahrer und wie sieht deren Risiko im Vergleich zu PKW-Fahrern aus?

Wie hoch ist dieses Risiko statistisch überhaupt?
Zum schlimmsten Fall zuerst: Von ca. 4.100 Verkehrstoten in 2011 waren mit steigender Tendenz 615 Fußgänger und 399 Radfahrer.
Dann das Allgemeine: Knapp 34.000 Mal waren Radfahrer selbst Unfallverursacher; bei knapp 13.000 Unfällen gab es keinen weiteren Unfallbeteiligten. Bei den durch Fahrradfahrer verursachten Unglücken waren in 11.407 Fällen Pkws, in 5.069 Fällen andere Fahrradfahrer und in 2.289 Fällen Fußgänger beteiligt.
Bei 45.850 Unfällen waren Radfahrer zwar beteiligt, jedoch nicht schuld daran. Den höchsten Anteil an den Hauptverursachern bei derartigen Unfällen haben Pkws mit 34.214 Fällen, andere Fahrradfahrer mit 5.069 Fällen und Liefer- und Lastkraftwagen mit 2.595 Fällen.

80% aller Haushalte besitzen Fahrräder; 2006 kamen auf 100 Haushalte 176 Stück. Statistisch steigen demnach mehr als 60 Millionen Deutsche mehr oder weniger oft aufs Rad und legten 2006 durchschnittlich 230 Kilometer zurück (http://www.epochtimes.de/fahrraeder-in-deutschland-immer-beliebter-26645.html).
Davon verunglücken mit Erfassung durch das Statistische Bundesamt 2011 knapp 80.000 Radfahrer. Da es sich hier eher um die schweren Unfälle handelt, errechnet sich hieraus auch das statistische Unfallrisiko für einen Menschen, der aufs Rad steigt. 60 Millionen Radfahrer mal 230 km Jahresdurchschnitt (knapp 14 Milliarden Fahrradkilometer jährlich in deutschland) geteilt durch 80.000 schwerere Unfälle mit Radfahrer(n): Das bedeutet, dass
etwa alle 172.500 Fahrradkilometer mit einem schweren Unfall zu rechnen ist. Betroffen ist davon jährlich jeder 81-tausendste Radfahrer.

Zum Vergleich: 2010 in Deutschland 43 Millionen zugelassener PKW mit einer Gesamtfahrleistung von 905 Milliarden Jahreskilometern. Bei den rund 82 Millionen Bundesbürgern fährt damit jeder im Durchschnitt rund 11000 km im Jahr mit dem Auto. (http://www.hvv-futuretour.de/infopool/jahreskilometer)
Laut Wikipedia gab es 2011 knapp 2,4 Millionen erfasster Autounfälle - dabei ohne Aufschlüsselung nach Autotypen 69.000 Schwerverletzte und 323.000 Leichtverletzte im Straßenverkehr. )http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenverkehrsunfall). Demnach
ist jährlich jeder 40. Bundesbürger(in) in PKW zahlenmäßig von einem Unfall betroffen, der amtlich ist. Alle 2,3 Millionen Autokilometer gibt es amtlich erfasste Verletzte. Mehr als jeder 207. Deutsche verletzte sich dabei.

Sieht doch gar nicht so schlecht aus für das Radfahren! Selbst wenn man die Jahreskilometerleistungen von Autofahrern und Radfahrern gleichsetzt, indem man die Radfahrer auf die gleiche gigantische Kilometerzahl der PKW hochrechnet, also deren 14 Milliarden mit 65 multipliziert auf 905 Milliarden Jahreskilometer in Deutschland, ist bei gleicher Unfallsteigerung um den Faktor 65 immer noch erst jeder 1250. Deutsche von einen schweren Fahrradunfall betroffen. Das ist nur ein rechnerisches Gedankenspiel, aber auf Grundlager belastbarer Zahlenwerte.

Nun sag selbst: Ist Radfahren wirklich so gefährlich? Ist der Radfahrer aus Erfahrung wirklich auch nur annähernd so sehr gefährdet wie ein Autofahrer? Wenn du mir nicht glauben willst, dann rechne selbst nach bzw. prüfe meine Quellen!

Um das leidige Unfallthema zuende zu bringen, nun auch belastbare Zahlen aus den eigenen letzten knapp 60.000 Fahrradkilometern:
Ja, es hat mich erwischt, denn ich liebe es flott und ich gehe auch Risiken ein - mehr als die meisten es tun dürften. Insgesamt viermal stürzte ich. Zuerst war es eine Bundesstraßenkreuzung, in die der Radweg zur Verlangsamung abgeknickt geführt wurde. Mit Blick in den Rückspiegel übersah ich einen kleinen Rest Gestreutes vom Winter; der mangelnde Grip des Grundes ließ mich ausrutschen. Rad o. k., Handflächen geschrammt - hatte keine Handschuhe an. Das wiederholte sich, als ich im Dunklen auf rascher Fahrt auf einem geteerten Feldweg bei (damals noch) zu schwacher Radbeleuchtung beim Ausweichen einer Riesenpfütze den umgebenden feuchten Schlammbelag vom Acker übersah. Das gab einen Sturz mit Bugwelle und eine Riesenschweinerei an Rad und Fahrer - ansonsten keine Folgen, außer einer langen Dusche zu Hause. Es folgt ein Ausrutscher bei flotter Schneefahrt auf einem nicht ganz ebenen, geteerten Wirtschaftsweg - auf dem Boden ausrutschen lassen, Schnee abgeklopft und weiter gefahren. Etwas unangenehmer war der vierte Sturz, wieder an einer abgeknickten Radwegführung an einer Bundesstraßenkreuzung. Ich wusste, dass mein Vorderrad punktiert war und wollte kurz später nachpumpen. Doch im Knick geriet die Felge auf die Fahrbahn und das Rad rutschte nur noch. Beim Abfangen mit der Hand überdehnte ich einen Daumen, was lange schmerzte.
Du siehst an meinen Stürzen: alles selbst verursacht - wäre alles bei gemütlicherer und defensiverer Fahrweise nicht nötig gewesen. Die letzten Jahre blieben 'ohne' und so soll es auch bleiben. Doch Angst: Die habe ich nicht vor Stürzen und darum bin ich wohl auch manchmal etwas zu leichtsinnig (gewesen?).

Du bestimmst dein Unfallrisiko durch deine Fahrweise mit.


Was kann das Rad, was das Auto nicht kann?

Vielseitigkeit, Ganzjahrestauglichkeit, Zuverlässigkeit und Langstreckentauglichkeit des Rades habe ich hier in den vergangenen Artikeln ausführlich dargestellt. Gewiss macht man damit keine 500 Tageskilometer (Ausnahme: jährliches Radrennen Trondheim-Oslo!) und fährt auch keine 150 Stundenkilometer schnell. Auch die Mitnahme von Erwachsenen ist nicht möglich (Ausnahme Tandem) - ebenso wenig wie die von 200 Kilogramm anderem Gepäck. Hier muss das Rad passen; erst diese Ansprüche ließen ein Fahrzeug der Sorte 'PKW' entstehen.
Dafür hat das Rad Stärken, von denen Nutzer von PKW nur träumen können:
- Das beginnt mit dem Fortfall des ständigen Motorgeräusches unterwegs auf der Strecke. Ein Fahrrad fährt eben ohne fremde Motorbrummen zu nahen und mittelfernen Zielen, ohne jeden Lärm.
- Das setzt sich fort mit dem Wegfall der immer wiederkehrenden teuren Fahrt zur Tankstelle. Ein Fahrrad kann ohne Treibstoff fahren; für den sorgen wir Radfahrer bei uns selbst auf angenehme Weise.
- Dem Radfahrer stehen landschaftlich schöne Fahrwege mit unmittelbarem Kontakt zur Umgebung zur Verfügung - mit (auch feinen) Düften und anregenden Naturgeräuschen.
- Das Fahrrad bessert die körperliche Verfassung ganz nebenbei. Es wirkt automatisch als Trainingsgerät, auch wenn man es zuvorderst gar nicht dafür verwendet, sondern als Verkehrsmittel.
- Mit dem Rad kennst du keine Staus. Für dich gibt es immer einen Weg, der nicht verstopft ist.
- Du wirst einen Parkplatz ohne lange Suche und ohne Kosten finden.
Das Fahrrad benötigt nur wenig Raum zum Abstellen, auch zu Hause.
- Radfahren ist selbst auf technisch hohem Niveau für einen Bruchteil von PKW-Kosten möglich. Selbst mit Top-Material bist du nicht teurer als für 5 bis 9 Cent am Ziel, wo es beim PKW je nach Typ für 30 bis 270 Cent benötigt, je nach verwendetem Typ.


Radfahren als vorwiegendes Mobilitätskonzept: Für wen ist das etwas und für wen eher nicht?

[/b]Hiermit komme ich zum Abschluss dieses detaillierten Radfahr-Blogs.

Ein paar theoretische Werte zur Einstimmung: 70 Milliarden Jahres-Streckenkilometer sollen aktuell in Deutschland im nicht motorisierten öffentlichen Straßenverkehr zurückgelegt werden - 23 Milliarden davon mit dem Rad. Ein Drittel aller im öffentlichen Verkehr zurückgelegten Wege soll nicht motorisiert zurückgelegt werden.
Die meisten Fahrradstrecken sind bis zu 5 Kilometer lang - also im Bereich von 15 bis 30 Minuten für einen Weg.
Besonders interessant ist der Vergleich dieser Zahlen mit denen von PKW-Strecken im städtischen Bereich, ermittelt an der Technischen Universität Dresden: Sonderauswertung
zur Verkehrserhebung, Mobilität in Städten – SrV 2008‘, aktualisiert im Dezember 2010: Darin finden sich Durchschnittsstrecken von 5,5 - 7,5 Kilometer. Zwischen 3 und 4 Strecken werden pro Tag zurückgelegt.
Dem kann gegenüber gestellt werden: Nach einer aktuellen Umfrage (http://de.statista.com/statistik/daten/studie/174596/umfrage/mit-einem-pkw-gefahrene-kilometer-pro-jahr/) sind knapp 43% der Jahres-PKW-Gesamtleistungen nur bis zu 10.000 Kilometer, was bei 3,5 Tagesfahrten im Maximum einem Streckendurchschnitt von 3,9 km entspricht. Streckenmäßig leicht für ein Fahrrad.
In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts legten die Menschen jährlich etwa 2000 km zurück, davon etwa 1000 km im Auto. Heute ist jeder Bundesbürger etwa 40 km am Tag unterwegs, im Jahr ergibt das ca. 15 000 km, etwa 10 000 km davon im Auto. Insbesondere im Freizeitbereich legen die Menschen Jahr für Jahr immer mehr Kilometer zurück.
Gemessen an unserer Kilometerleistung im Jahr sind wir recht mobil, gemessen an der Zeit, die wir unterwegs sind, sind wir aber ganz die Alten geblieben. Und: Drei Wege am Tag sind uns nach wie vor meist genug. Hinter jedem dieser Wege steckt die Befriedigung eins Bedürfnisses, also: befriedigen wir nach wie vor drei Bedürfnisse, jedoch mit immer größerem Aufwand (weiteren Wegen und zumeist höheren Kosten). So gesehen: Nicht eben gerade besonders effizient, oder?

Nun zu der Kernfrage: Welche Wege sind für gewöhnliche Mitmenschen ohne sportliche Ambitionen mit dem Rad zu meistern und stellen keine gehobenen Ansprüche?
1. Hier spielt die gehobene Fahrradtechnik eine zentrale Rolle: Je besser das Rad, desto mehr Wege kann es gut fahrbar machen. Solidität der Bauteile, gute Bremsen, gutes Licht ab 40 Lux, ausreichende Gänge (mit einer gewöhnlichen 8-Gang-Nabenschaltung geht bereits fast alles außer steilere Anstiege), Schutzbleche, ein stabiler Gepäckträger und ein solider Fahrradständer - das alles ist heute ab etwa 500-700 € in guter Qualität zu bekommen. Dazu wasserdichte Gepäcktaschen und eine bequeme Regenjacke. Damit ist zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter etwas machbar. In dieser Einstiegsklasse bleibt man inklusive eines guten Fahrradschlosses zum Anketten unter 1.000 € gesamten Anschaffungskosten.
2. Steht das Fahrrad stabil, dann stellt ein Gepäck von bis zu 20 Kilogramm keine Herausforderung dar. Der Einkauf lässt sich mit den Taschen direkt in die Wohnung tragen. Wer mit dem Rad eine Treppe bewältigen muss, achtet auf ein Radgewicht möglichst unter 14-15 kg. Da ist immer noch alles dran und auch stabil.
3. Wer gemütlich radelt, setzt ein Durchschnittstempo von 10 km/h an. Dabei gerät man nie ins Schwitzen; auch eisiger Winterwind wirkt bei langsamer Fahrt lange nicht so kalt wie bei rascher.
4. Ängste vor Krankheit durch Wind und Wetter auf dem Rad sind unbegründet: Wer das gewöhnt ist, der hat in der Regel sogar ein gestärktes Immunsystem durch die ständigen Klimareize, an die der Körper gewöhnt ist sich anzupassen.
5. Selbst nachlassende Kräfte im Alter oder gemeinsames Radfahren bei stark unterschiedlicher Verfassung lassen sich gut ausgleichen. Bereits ab 1.500,- € gibt es gute Elektroräder; für etwa 500 € mehr bekommt man auch drei Räder (Umkippen gibts nicht mehr) und einen großen Gepäckkorb. Deren Akkus halten mindestens 30-50 Kilometer bei höchster Unterstützungsstufe; bei steifem Gegenwind habe ich gegen einen so motorisierten Radfahrer trotz guter Kondition keine Chance: Mein Körper kann keine 250-Watt-Dauerleistung bringen (ein gemütlicher Radler benötigt nicht mehr als 50-100 Watt Körperleistung). Doch mit ausreichend kleinen Gängen ist auch Wind kein Problem mehr; man kommt eben nur deutlich langsamer voran, aber ohne sich quälen zu müssen. Genau darauf kommt es an, wenn das Radfahren Freude machen soll!

Es gibt kaum einen Menschen, dem ich vom Radfahren abraten müsste: Wer Probleme mit dem Gleichgewichtssinn hat, der sollte nicht aufs Rad. Auch wer Angst bekommt, wenn nahe neben ihm schnelle andere Fahrzeuge unterwegs sind, sollte nur dort fahren, wo er/sie sich sicher fühlt. Doch ansonsten gibt es praktisch keine Grenzen für Durchschnittsmenschen auf Durchschnittsstrecken.


[b]Ich wünsche dir den Mut, das Fahrrad von seinem verstaubten Image als Lückenbüßer zu befreien und dir seine Vorzüge zu erschließen. Dein Portemonnaie, deine körperliche Verfassung und nicht zuletzt die gesamte Mitwelt (das sage ich lieber als das überstrapazierte Wort 'Umwelt') werden es dir danken.

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Auch Sommersonne ist schön: Nach kühlendem Bad im Hallingsdalselv bei Gol vor dem letzten, langen Tagesanstieg zurück ins Fjell - mit typischer 'Helmfrisur'. Das Rad braucht hier kaum beaufsichtigt zu werden.[/i]
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