...Tierrechtsinitiative "Maqi – für Tierrechte, gegen Speziesismus" 26 sogenannte Legehennen aus einer Biohaltung.
Diese Hühner werden den Rest ihres Lebens in größtmöglicher Freiheit verbringen. Doch tausende Tiere mussten die Tierbefreier in dieser Anlage zurücklassen. Deutschlandweit werden derzeit vierzig Millionen Hennen für die Eierproduktion gefangengehalten; zwei Drittel davon in Bodenhaltungen, jeweils jede siebte in Freiland- bzw. Käfighaltungen (sogenannte "Kleingruppen"), halb so viele in Biohaltungen wie dieser. Sie leiden unabhängig von der Art der Gefangenhaltung und werden von Unveganern (einschließlich Vegetariern) ausgebeutet und umgebracht:
Bereits in der Brüterei werden die männlichen Küken von den weiblichen getrennt und vergast oder vermust, da sie keine Eier legen und für die Herstellung von Leichenteilen andere Zuchtlinien verwendet werden. Selbst wenn die aktuellen Tierversuche mit sogenannten "Zweinutzungsrassen" irgendwann erfolgreich wären, würden die betroffenen Küken lediglich ein paar Wochen später umgebracht. Die Hennen werden, sobald sie mit etwa fünf Monaten geschlechtsreif sind, ein Jahr lang zum Legen von Eiern ausgenutzt. Anschließend werden sie, weil die "Legeleistung" nachlässt und sie somit unrentabel sind, ebenfalls getötet – sofern sie solange überleben, auch in dem "Stall" dieser Anlage, aus dem die Tiere befreit wurden, fanden die Befreier eine Leiche. Zudem sind Hühner qualgezüchtet, so dass die Hennen bis zu dreihundert Eier im Jahr legen, während die Stammform der "Legehennen", die Bankivahühner, höchstens zwanzig Eier im Jahr legen. Diese leben in Gruppen von etwa zwanzig Tieren zusammen, während die weit höhere Gruppengröße in der Eierproduktion zu Soziopathien (z.B. Federpicken bis hin zu Kannibalismus) führt. Das bedeutet, dass sie sowohl aufgrund der Selektionszüchtung als auch durch die Gefangenhaltung leiden.
Notwendig sind daher die Abschaffung von Tierausbeutung statt Reformen, Tierrechte statt Tierschutz und Veganismus statt Vegetarismus.
Anmerkung: Es handelt sich bei diesem Text um eine Pressemitteilung.


Kommentare (48)
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Tobi
da stimme ich dir zu! Allerdings denke ich, dass es keinen Sinn hat, mit Leuten wie der_Tobi darüber zu diskutieren. Ich habe die beiden Links (Unveganer, Vegetarier) angeklickt und die Texte kurz überflogen - mir wurde übel bei so viel Hass und Menschenfeindlichkeit die sich hinter diesem sog. Tierschutz versteckt.
Zweitens hast Du offenbar nicht verstanden (obwohl es sogar in obigem Text steht), dass wir keinen Tierschutz betreiben. Lies lieber nochmal genau.
Und zuletzt: Hass und Menschenfeindlichkeit (da Menschen auch Tiere sind) liegt uns fern. Da solltest Du lieber auch nochmal genau lesen und nicht nur "überfliegen".
Tobi
Da muss ich Dir zustimmen. Es ist derzeit eine Straftat. Doch das hat damit zu tun, dass es in unserer Gesellschaft erlaubt ist, andere Tiere nach Belieben zu profitablen Zwecken oder zum Spaß gefangen zu halten und umzubringen; und es eben unter Strafe steht, diese Machenschaften zu unterbinden. Es galt übrigens ebenso mal als Straftat, eine "andere" sexuelle Ausrichtung zu haben. Die Frage ist, ob alles was Recht ist, auch rechtens ist.
Hühner aus ihrer Lage zu befreien und sie vor dem sicheren Tod zu bewahren, ist, als würde man einen Hund aus einem brennendem Haus retten. Selbst etwaige Rechtsübertretungen stehen hier hinten an, sind also ein rechtfertigender Notstand, oder wie das ein Jurist nennen würde.
Tobi
Vieleicht gelingt es alle Biohöfe auszurauben, damit durch Schutzmaßnahmen für die Stallungen die Bioeier noch teurer werden müssen und keiner diese mehr kauft, sondern nur noch Eier aus konventionellen Legebatterien gekauft werden. Vieleicht geht man dort dann wieder verstärkt auf Käfighaltung zum Schutz der Tiere vor Tierschützern.
Der Biolandbau ist ein Anfang sich auf den Weg zu machen, weg von den konventionellen, industriellen Fertigungsmethoden. Das dabei sehr vieles am Anfang steht und noch zahlreiche Verbesserungen gemacht werden müssen ist keine Frage, durch Biobaching und Aktionen gegen den Biolandbau tut man diesem keinen guten Dienst. Das Missstände aufgezeigt werden müssen und eine Verbesserung angestrebt werden soll ist wichtig, die Frage ist bloß in welcher Form dies geschieht.
Was soll dabei eine "Rettung von 26 Hühnern aus einem Biobetrieb" für ein Signal sein, wer soll damit zum Denken angeregt werden, oder geht es nur um das Tier Leid der 26 Tiere, oder um das reinwaschen des eigenen Gewissens?
Ich verstehe den Sinn einer derartigen Aktion nicht.
Ich auch nicht.
Kannst Du (und diverse andere hier) Dir wirklich nicht vorstellen, was obige Aktion bringt?
Traurig.
Ich sag's Dir (obwohl's eigentlich schon im Text steht):
Es können 26 Individuen leben.
Tobi
"Missstände müssen nicht aufgezeigt, sie müssen beendet werden", das klingt für mich nach RAF und Kony 2012. Blinder Aktionismus von jungen Seelen, die noch nicht verstanden haben, dass aus Gewalt noch nie etwas anderes als Gegengewalt entstanden ist...
Kapiere ich nicht.
"Missstände müssen nicht aufgezeigt, sie müssen beendet werden", das klingt für mich nach RAF und Kony 2012. Blinder Aktionismus von jungen Seelen, die noch nicht verstanden haben, dass aus Gewalt noch nie etwas anderes als Gegengewalt entstanden ist..."
Offenbar hast Du etwas nicht verstanden: Wir lehnen Gewalt *ab*!
So, und jetzt?
Tobi
Vielleicht einfach mal über Deine Formulierungen nachdenken.
Offenbar drückst Du Dich nicht präzise genug aus....GEwalt-Ablehnung habe ich jedenfalls auch nicht raus gelesen.
Äh... ich vergaß, es sind ja nicht Deine Worte, sondern Pressemitteilungen.
Weil leider hälst Du Dich ja nicht an die Empfehlung von Utopia, wonach ein Blog in eigenen Worten geschrieben sein sollte...
"....GEwalt-Ablehnung habe ich jedenfalls auch nicht raus gelesen."
Was Du rausliest, oder nicht, kann ich nicht beeinflussen. Fakt ist:
Veganismus lehnt jeglich Form von Gewalt ab.
"Äh... ich vergaß, es sind ja nicht Deine Worte, sondern Pressemitteilungen.
Weil leider hälst Du Dich ja nicht an die Empfehlung von Utopia, wonach ein Blog in eigenen Worten geschrieben sein sollte..."
Irrtum. Das ist mit Utopia so abgesprochen.
Um es klar zu stellen: Es handelt sich hier NICHT um die Meinung, von Utopia (denke ich).
Es handelt sich jedoch um meine.
Allerdings: Musst Du jetzt nach etwas suchen, was Du mir anlasten könntest? Wenn Du das hier nicht lesen magst: Ok. Einfach woanders hinklicken. Niemand zwingt Dich hierzu.
Tobi
Das habe ich schon verstanden.
Na denn, wenn es also nur um das geht, dann habe ich wohl auch schon einigen Lebewesen das Leben gerettet, hab dafür allerdings nicht um eine große Leserschaft gebuhlt.
Was man in diesem Zusammenhang allerdings einmal Bedenken könnte, wären die möglichen Folgeerscheinungen, wie ich sie kurz angerissen habe und dabei könnte man, so man will, sich die Frage stellen ob durch ein derartiges Signal nicht der Schuss auch nach hinten losgeht.
Gutes tun, heißt noch lange nicht, dass es auch Gut ist.
Nehmen wir mal an ein Konsument hat sich endlich entschlossen im Supermarkt einige Bioprodukte zu kaufen. Er steht vor den Regalen und vergleicht die Preise. Zufällig hat er vorher eine derartige Meldung gelesen und erinnert sich daran, das Bio, frei nach seiner Interpretation eigentlich mit denselben Methoden arbeitet wie konventionelle Landwirtschaft. Er überlegt kurz und sagt sich "Na wenn eh alles dasselbe ist, wozu soll ich dann mehr bezahlen" und nimmt die Eier aus der konventionellen Käfighaltung.
Wenn du wirklich ein Veganer frei von jeder Gewalt werden willst, dann wäre es sehr empfehlenswert auch gewisse Wörter aus dem Wortschatz, durch andere zu ersetzen.
Das Wort muss, oder soll wird in Forderungen an jemanden oder auch allgemein verwendet.
Nachdem ich davon ausgehe, dass wir als Menschen freie Individuen sind MÜSSEN wir gar nichts.
Sobald du etwas von jemandem forderst dringst du in dessen Privatbereich ein.
Eindringen ist eine Form von Gewalt, wenn auch nur verbal.
Dabei können auch Bitten so formuliert werden, dass sie eigentlich als Forderungen erscheinen.
Jemanden Aufgrund seiner Handlungsweise zu verurteilen ist eine Form von Gewalt, die sich im dafür geeigneten Sprachgebrauch ausdrückt. Dabei ist es relativ egal ob es sich um eine Pauschalverurteilung oder um einen persönlichen Angriff handelt. In beiden Fällen handelt es sich um verbale Gewalt.
Um sich mit dieser Form der Kommunikation näher vertraut zu machen kann ich das Buch
" Gewaltfreie Kommunikation" von Marshall B. Rosenberg nur wärmstens empfehlen.
"Für die Zukunft bitten wir dich wie gesagt, Pressemitteilungen klar zu kennzeichnen und zudem in den Blog-Beiträgen eine persönliche Einschätzung vorzunehmen, denn darum geht es bei Blogs. Um den persönlichen Blick auf die Welt."
Weiter schrieben wir: "Und um es noch mal auf den Punkt zu bringen: Utopia ist ein Portal für Meinungen und Diskussionsbeiträge und kein Portal zur Veröffentlichung von Pressemitteilungen."
-> Unser Bitte hast du nicht wirklich beherzigt. Auch dieser Blogbeitrag ist lediglich eine 1:1 kopierte Pressemitteilung ohne irgendeine persönliche Einschätzung von deiner Seite. Abgesehen davon sehen auch wir im Utopia-Team das Propagieren von rechtswidrigen Aktionen gegen BIO! - Betriebe extrem kritisch und werden uns daher beratschlagen, wie wir mit diesem Beitrag umgehen.
Kein Mensch wird als Schimmelpilz bezeichnet.
Hast Du den Text nun gelesen oder nicht? Oder nur nicht verstanden?
Ehrlich gesagt, wird mir bei dem Link auch fast übel.
Das liegt jedoch an dem vielen Blut, das man da sehen kann.
Ach, und falls Du es nicht weißt: DAS ist Gewalt.
Tobi
man kann alles drehen und wenden wie mans will (da schließe ich mich nicht aus). Möglicherweise habe ich die Liebe und Gewaltfreiheit die aus Herrn Stößers Text spricht nicht verstanden. Für mich ist diese Art und Weise sich auszudrücken jedenfalls nicht Gewaltfrei. Und nun habe ich wieder genug Zeit mit so einer aussichtslosen Diskussionen verschwendet. Nicht, dass mich das Thema nicht interessiert, aber ich rede lieber mit Leuten, die mir nicht nur sagen wollen, wies richtig geht. (Der letzte Satz gilt nicht für die anderen Teilnehmer dieser Diskussion!)
viele deuten deutliche Worte und Kritik an ihrer eigenen Person oder
Handeln als "Gewalt" oder als etwas "Belehrendes". Deine Reaktion zeigt,
dass es offenbar auch auf Dich zutrifft.
Tobi
Du versuchst die klassische Zwickmühle zu bauen.
Will sagen: Es funktioniert nicht - oder zumindest nicht bei jedem- daß Du jemanden vor die Wahl stellst, "entweder nimmst Du meine Worte kritiklos hin, oder Du outest Dich als Betroffene(r)".
Es gibt auch immer noch Wahrheiten dazwischen.
Ja, genau. Buhlen um Leserschaft. Darum geht's. <augenroll>
"Gutes tun, heißt noch lange nicht, dass es auch Gut ist."
Schlechtes tun, heißt jedoch, dass es immer schlecht ist.
"Nehmen wir mal an ein Konsument hat sich endlich entschlossen im Supermarkt einige Bioprodukte zu kaufen. Er steht vor den Regalen und vergleicht die Preise. Zufällig hat er vorher eine derartige Meldung gelesen und erinnert sich daran, das Bio, frei nach seiner Interpretation eigentlich mit denselben Methoden arbeitet wie konventionelle Landwirtschaft. Er überlegt kurz und sagt sich "Na wenn eh alles dasselbe ist, wozu soll ich dann mehr bezahlen" und nimmt die Eier aus der konventionellen Käfighaltung. "
Ok, nochmal langsam:
Tierrechte, statt Tierschutz! Man soll a u f h ö r e n!
Und nicht auf schön klingendere Namen u m s t e i g e n.
Darum steht das ja auch immer schön deutlich da.
"Wenn du wirklich ein Veganer frei von jeder Gewalt werden willst, dann wäre es sehr empfehlenswert auch gewisse Wörter aus dem Wortschatz, durch andere zu ersetzen."
Ja, ja, jetzt kommte die Schuldumkehr. Ich böser, böser Veganer, bin ja sooo gewaltsam, weil ich böse, böse Worte sage. Entschuldige, dass ich so kindisch rede, aber offenbar habe ich es - nein, ich sage lieber nichts mehr, weil ich sonst noch beleidigend oder gar *gewaltsam* bin.
"Das Wort muss, oder soll wird in Forderungen an jemanden oder auch allgemein verwendet.
Nachdem ich davon ausgehe, dass wir als Menschen freie Individuen sind MÜSSEN wir gar nichts.
Sobald du etwas von jemandem forderst dringst du in dessen Privatbereich ein."
Ha, jetzt hast Du's fast: Du kannst tun und lassen, was Du magst. Solaaaaaange Du keine Dritten damit berührst. Und was meinst Du, ist ein leidensfähiges Lebewesen, das ein Interesse am Leben hat?
[flüster]Kommt er drauf?[/flüster].
"Dabei können auch Bitten so formuliert werden, dass sie eigentlich als Forderungen erscheinen."
Soweit kommt's noch, dass ich Nazis bitten müsste, doch bitte kein Haus in Brand zu stecken, in dem "Ausländer" wohnen. (Falls Du's nicht verstanden hast: das war eine Analogie).
Nein, Sie haben das *gefälligst* zu unterlassen! (Das ist ein MUSS, kein Bitte, Bitte).
"Jemanden Aufgrund seiner Handlungsweise zu verurteilen ist eine Form von Gewalt, die sich im dafür geeigneten Sprachgebrauch ausdrückt. Dabei ist es relativ egal ob es sich um eine Pauschalverurteilung oder um einen persönlichen Angriff handelt. In beiden Fällen handelt es sich um verbale Gewalt.
Um sich mit dieser Form der Kommunikation näher vertraut zu machen kann ich das Buch
" Gewaltfreie Kommunikation" von Marshall B. Rosenberg nur wärmstens empfehlen."
Hinfällig, da irrtümliche Deutung Deinerseits, wie oben geschildert.
Tobi
Welche Schuld meinst du, dass umgekehrt werden könnte?
Eine Beobachtung in deinem Schreibstil lässt mich das Wort "MUSS" und "SOLL" einige Male lesen, daraus entsteht für mich das Bedürfnis dir mitzuteilen welche Auswirkungen im Sprachgebrauch diese beiden Wörter haben können, mehr nicht.
Gibt es mehr Gutes oder mehr Schlechtes in der Welt? Für mich gibt es beides in gleichem Masse, die Frage ist nur was wollen wir sehen.
Im Prinzip ist beides Abhängig von unserem Urteil. Und zu polarisieren in Gut oder Böse, Hell oder Dunkel, Tag oder Nacht, Leben oder Tod, ist eine rein menschliche Angelegenheit.
"Und was meinst Du, ist ein leidensfähiges Lebewesen, das ein Interesse am Leben hat?"
Die Frage verstehe ich nicht, da scheinbar die Antwort schon vorgegeben ist.
Ich kann dir aber meine Sichtweise schildern, unabhängig von deiner Frage.
Du schreibst weiter oben in () " da Menschen auch Tiere sind“
Wenn Menschen auch Tiere sind, wozu dann der ganze Dohubabobu um Tier Leid und Rettung usw.
Ich kenne kein Tier, das zB die Blattläuse vor der Ausbeutung durch Ameisen (melken) rettet. Der Marienkäfer frisst zwar die Blattläuse aber wehe ihm, dass er von einer Ameise dabei ertappt wird. Die fressen auch Marienkäfer.
Du schreibst da von Tierrechten statt Tierschutz, und man soll aufhören, und das schreibst du ganz langsam,
hilft aber nichts, ich weiß nicht womit man aufhören soll.
Tierrechte? Wer soll sie vergeben? der Mensch ? wie kommt der Mensch dazu wenn er doch gleich ist einem Tier? Oder kann es sein, dass es doch Unterschiede gibt?
Im Grunde genommen sind Menschen wie Tiere, Bakterien wie Mikroben mehr oder weniger große Zellhaufen, die sich geeinigt haben, durch was auch immer, in einer Symbiose miteinander ihr Dasein zu gestalten, die einen Zellhaufen nennt man Katze, die andere Schnecke oder eine nennt man Mensch. Alles schließlich dasselbe aus unendlicher Materie aufgebaut.
Na, Deine, falls Du nicht vegan leben solltest.
"Eine Beobachtung in deinem Schreibstil lässt mich das Wort "MUSS" und "SOLL" einige Male lesen, daraus entsteht für mich das Bedürfnis dir mitzuteilen welche Auswirkungen im Sprachgebrauch diese beiden Wörter haben können, mehr nicht."
Und mir fällt bei der überwältigenden Mehrheit der Menschen auf, dass diese massenhaft andere Tiere einsperren und töten. Daher habe *ich* das Bedürfnis, mitzuteilen, welche Auswirkungen das hat. Mehr nicht.
"Gibt es mehr Gutes oder mehr Schlechtes in der Welt? Für mich gibt es beides in gleichem Masse, die Frage ist nur was wollen wir sehen."
Als ob das vom Schicksal abhinge. Jeder kann das doch beeinflussen.
"Die Frage verstehe ich nicht, da scheinbar die Antwort schon vorgegeben ist."
Die Antort solltest Du schon selbst wissen. Schade. Na, dann sag ich's eben.
Du: Menschen sind freie Individuen (Zustimmung von mir, zumindest sollten sie das sein).
Du: Menschen müssen daher gar nichts.
Ich: Menschen können im Grunde das machen, was sie wollen, ohne irgendein Muss.
Ich: Allerdings endet ihre entfalterische Freiheit, wenn sie mit ihrem Tun Dritte beeinträchtigen.
Soweit herrscht Konsens, denke ich.
Jetzt kommt der (verpasste) Brückenschlag: Wenn ich ein Huhn umbringe, betrifft das sehr wohl Dritte. Das Huhn.
Ergo: Hier endet meine Freiheit. Dass dies millionen- pardon milliardenfach missachtet wird, ist gerade das, was angeprangert wird, was angeprangert werden muss (ja, ja, schon wieder ein Muss).
"Wenn Menschen auch Tiere sind, wozu dann der ganze Dohubabobu um Tier Leid und Rettung usw."
Nicht "Wenn". Menschen *sind* Tiere.
"Ich kenne kein Tier, das zB die Blattläuse vor der Ausbeutung durch Ameisen (melken) rettet. Der Marienkäfer frisst zwar die Blattläuse aber wehe ihm, dass er von einer Ameise dabei ertappt wird. Die fressen auch Marienkäfer."
Jetzt wird's mir dann bald echt zu blöd. Willst du mich veräppeln? Ein Marienkäfer ist einfach nicht intelligent genug, als dass er ethische Entscheidungen treffen könnte. Ein Mensch idR. schon. Sag' mal....<kopfschüttel>
"hilft aber nichts, ich weiß nicht womit man aufhören soll."
Ok, lass gut sein. Du weißt es wohl wirklich nicht.
Tobi
Warum sollte ich das, wer sagt oder gebietet das ? Warum lade ich deshalb Schuld auf mich, wer beurteilt das ?
"Ein Marienkäfer ist einfach nicht intelligent genug,"
Kannst du das mit Sicherheit behaupten ? oder kannst du es nur nicht messen, ermessen ?
Ist also ein Marienkäfer weniger Tier als der Mensch Tier ist ?
Was ist eigentlich für dich ein Tier, das gleich dem Menschen ist ?
Ja, ja, das sind schwierige Fragen, gell?
Tobi
Mooooment:
Niemand muss meine Worte kritiklos hinnehmen. Du musst nur damit rechnen, dass ich meine Argumente vorbringe. Wenn diese von Deiner Meinung abweichen, bedeutet das nicht, dass ich sage, dass Du das denken musst, was ich denke.
Im Übrigen verstehe ich echt nicht, wieso offenbar eine Vorstellung aufkommt, dass ich hier mit rotem Kopf, Wut schnaubend, frustriert, schreiend und gewaltbereit in die Tasten haue.
Ich bin ein freundlicher Mensch. Wie oben bereits gesagt: "[v]iele deuten deutliche Worte und Kritik an ihrer eigenen Person oder Handeln als 'Gewalt' oder als etwas 'Belehrendes'."
Tobi
Schon klar, wenn man Texte nur kopiert, kommt es zu keiner stärkeren Transpiration... ;-)
Nee...ohne Scherz.
Genau den Eindruck erweckst Du.
Mir schon klar, daß das nicht Deine innerste Absicht ist.
Was ist ein freundlicher Mensch?
Das müßte ja erst mal definiert werden und ich bin nicht sicher, ob es wirklich erstrebenswert ist, ein freundlicher Mensch zu sein...
Ich jedenfalls würde mir lieber die Zunge abbeißen, als von mir zu behaupten, ich sei ein freundlicher Mensch. Ist irgendwie kein Kriterium für mich.
Reell, ehrlich, tolerant, authentisch, verläßlich ist mir jedenfalls wichtiger.
Tobi
Oh...beim Marienkäfer hört die Achtung dann schlagartig auf...
Vielleicht hinkt aber auch Dein Weltbild, wenn Du dem Marienkäfer die Fähigkeit zum ethischen Handeln absprichst, weil er Blattläuse verspeist.
Ich würde einfach mal drüber nachdenken, ob Ethik wirklich so einfach fest zu machen ist...
Was hat das mit Achtung zu tun? Denk halt mal ein bisschen nach.
Tobi
Ich glaube nicht an Gott. Und die Natur hat gar nichts eingerichtet. Das Prinzip der Evoilution ist weder etwas Gerichtetes, noch etwas mit Intention. Soviel dazu.
Zu den üblichen, immer wieder kehrenden und ermüdenen Phrasen ala Antilopen (gähn), verweise ich jetzt auf ein FAQ, das Du Dir doch bitte durchlesen magst -> http://www.veganismus.de/vegan/faq-rechtfertigungsversuche.html
Tobi
Es gibt so tolle Aktionen, die wirklich Aufmerksamkeit und Lust wecken, sich mit dem Thema Vegan zu beschäftigen.
Z.B. wenn Gita von ihrem Auftritt auf der Veganmania in Wien berichtet oder dgl.
http://www.utopia.de/blog/im-herzen-ein-feuer/mein-traum-wird-wahr-jetzt-geht-es
Mit Posts -wie dieser Pressemeldung- hast Du ca. 99,5% der Bevölkerung gegen Dich und den veganen Gedanken.
Was soll das bringen?
Ich meine jetzt ausdrücklich, was diese Pressemeldung bringen soll?
Die Aktion hat natürlich was gebracht, sie hat 26 Hennen das Leben geschenkt, ich weiß....
Das tut mir aber leid, mein Tipp: nimms doch auf oder schaus dir im Internet an, da kannst du diese wertvollen Sendungen bestimmt später auch abrufen, wenn du nicht gegen böse menschenTiere kämpfen musst
Oh welch reizendes Tierbild vom Menschen du hier her trägst. Dein Kommentar bringt mich lauthals zum Lachen ob seiner wunderbaren Nichtsaussage, wahr wohl sehr ironisch gemeint, hab besten Dank dafür, das du mir den Tag so erheitert hast. :-)
Wie sieht dies denn konkret aus? Dürfen die jetzt ganz nach Gusto ohne Einschränkung durch Zäune usw. (das ist nämlich die größtmögliche Freiheit) durch Wald und Wiesen laufen... bis der Fuchs sie holt?
Und was passiert mit den Küken, die aus der "größtmöglichen Freiheit" entstehen? Dürfen die auch ganz nach Gusto... bis der Fuchs sie noch schneller holt?
"Ich stell mir das lustig vor, die klauen im Hochgefühl ihres selbstgefälligen Sendungsbewusstseins die Hühner aus ihrem "Gefängnis", entlassen sie in die "größtmögliche Freiheit" und schnapp, schon ist die erste Henne Futter für die jungen Füchslein."
Die Hühner bekommen ein Zuhause, in dem sie betreut werden und das sicher vor Füchsen ist. Alles andere wäre fahrlässig.
Sklaven zu befreien nennst Du wohl auch "klauen". Im Übrigen ist das alles andere als "lustig".
Außer hohle Phrasen zu dreschen fällt Dir wohl nix ein, was? Setzen, Sechs.
Tobi
vielleicht wären sie ja viel lieber bei ihren Bio-Bauern geblieben
Jawoll, Härr Oberrlährär.
Den richtigen Ton aus einer bestimmten Zeit hast Du ja drauf.
Ich sag ja: Selbstgefälliges Sendungsbewusstsein.