Rettung vor den Klimarettern - Gibt es die „Gefahr für das Weltklima“?
Politiker möchten die Welt retten und dazu das Geld der Bürger ausgeben. KE Research
die Andersdenker* fragt: Ist die angebliche Klimagefahr überhaupt existent?
*) Klaus Ermecke GmbH
KE Research
Sommerfeld 37
82041 Oberhaching
Was ist von dieser
Expertise zu halten?
Kommentare (67)
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Zu den Herren Gerlich und Tscheuschner habe ich folgendes gefunden: http://www.scienceblogs.de/primaklima/2009/03/chronik-eines-angekundigten-skandals-gerlich-und-tscheuschner-wurden-peerreviewt.php
Viele Grüße
Klaus Ermecke
KE Research
http://www.utopia.de/blog/sedl/verursachen-wolken-den
Sie haben sich total in Ihre abenteuerlichen Theorien verrannt. Und bei den Argumenten, die Sie in Ihrer "Studie" bringen (und hier in den Kommentaren), halte ich es für total unangebracht, wenn Sie *anderen* Hetze vorwerfen.
Die Klimagefahr wird von vielen Wissenschaftlern weltweit untersucht. Die übergroße Mehrheit der ernstzunehmenden Wissenschaftler (überprüfte Artikel, relevante Ausbildung und Erfahrung im Gebiet, Kenntnis der neuesten Forschung, ...) sind der Ansicht, dass der Klimawandel stattfindet und eine übergroße menschengemachte Ursache hat). Man kann auch hinausgehen und die Winzer fragen, wann sie ernten, usw, und wird Bestätigungen für den Klimawandel finden, aber für eine objektivere Sichtweise und die Frage nach den Ursachen kommt man leider nicht um die komplexe Klimawissenschaft herum.
Kritische Fragen an die Wissenschaft sind nötig und erlaubt, ja sie machen sogar ernsthafte Wissenschaft aus: Antworten auf alle Fragen der Klimaskeptiker finden sich hier (neuerdings auch auf teilweise deutsch):
http://www.skepticalscience.com
Leider habe ich noch kein Argument kennengelernt, das stichhaltig ist: die Menschheit verursacht genügend anderen Schaden auf dieser Welt (Abholzung, Gifte, Artensterben, Müll, ...), sodass ich mir sehr wünschen würde, dass wir uns nicht auch noch um den Klimawandel kümmern müßten. Aber leider scheint er ein mehr als ernsthaftes Problem zu sein, laut dem neuesten Buch von James Hansen (NASA GISS Chef) möglicherweise sogar ein Problem, dass das Leben auf der Erde insgesamt bedroht.
http://www.stormsofmygrandchildren.com
Nicht ernstzunehmen sind dagegen Leute, die zB vor Jahren das Krebsrisiko von Rauchen im Auftrag der Zigarettenindustrie geleugnet haben, und nun, da das widerlegt ist, sich flugs zu Klimawissenschaftlern deklarieren und im Auftrag der Ölindustrie und anderer interessierter Kreise wissenschaftlicher Aussagen verdrehen, fäschen, uminterpretieren usw.
http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Fred_Singer
Allein Exxon Mobil hat in den letzten 12 Jahren 23 Millionen US-Dollar in die Leugnung des Klimawandels investiert (zB in die Institutionen für die oben genannter Fred Singer Propagandamaterial geschrieben hat):
http://www.wir-klimaretter.de/hintergruende/70-forschung/5543-der-organisierte-zweifel
Noch mehr zum Klimawandel:
http://www.utopia.de/gruppen/forum/thema/182679
Die "Wissenschaftler" sind sich also nicht einig über die Ursachen des Klimawandels, eine Pro-Meinung gegen ein Contra-Meinung.
Wie wägen wir nun diese Meinungen. Und es sind ja Meinungen, es sind keine berechenbar und nachweisbaren Feststellungen, weder auf der Pro- noch auf der Contra-Seite.
Zumindes einig scheinen sich alle darin zu sein, das ein Klimawandel statfindet, nicht aber durch was er verursacht wird, bzw. da streiten sich ja die Geister, von Menschen verursachte Zunahme von CO2/Methan oder eine normale durch Sonnenaktivität und anderen universellen Gegebenheiten Erscheinung.
Aber was heisst das, würde man den "Klima-Gegnern" Glauben schenken. Dann bräuchten wir also uns keine Gedanken über den Anstieg von CO2 und Methan machen, da dies ja nicht ursächlich ist. Dann könnten wir unbesehen weiter so leben.
Also, wie soll man sich meinungstechnisch entscheiden, was ist, was scheint einem logischer. Beide Seiten haben Argumente, Theorien, die schlüssig scheinen. Bleibt also auch nur das Gefühl oder der Glaube sich für die eine oder andere Seite zu entscheiden.
Ist doch wie überall, wie immer!
Was aber unabhängig von diesem Meinungsstreit bleibt, sind:
- Energie- und Resourcenverschwendung, das muss sich ändern, sonst wird es für alle knapp
- die globale Erwärmung nimmt zu (Pole/Gletscher zeigen uns das auf, wie ist darauf zu reagieren?
- Die Menschen müssen lernen, notfalls auch gelenkt werden, einen nachhaltigen und bewussten Konsumwandel durchzuführen.
Wenn wir einen nachhaltigen Konsumwandel herbeiführen, wird damit auch der durch Menschen verursachte CO2/Methan sich reduzieren. Das dürfte doch wohl auch den "Klimagegnern" einleuchtend sein und von ihnen begrüsst werden.
Dann werden wir ja immer noch sehen, in 30-50 Jahren, wer recht behalten hat, mit seiner These.
Wir aber haben das getan, was vernünftig ist, wir haben versucht unser aus dem Ruder laufendes Verhalten zu ändern und darauf kommt es an
Nein: 95-99 Pro-Meinungen, 1-5 Kontra-Meinungen (je nach Quelle).
>Zumindes einig scheinen sich alle darin zu sein, das ein Klimawandel statfindet
Auch das streiten einige Klima-Skeptiker ab: da werden dann die Messanlagen diskreditiert, usw. Inzwischen gibt es eine wissenschaftliche Untersuchung der Messanlagen in USA (die kritisiert wurden), neben der behördlichen Untersuchung: Ergebnis: die Messanlagen hatten die Ergebnisse in der Tat etwas verfälscht, nur nicht - wie von Klima-Skeptikern vermutet - nach oben, sondern leicht nach unten, allerdings in einem vernachlässigbaren Maß. Kritik und Kontrolle sind notwendig und führen zu Verbesserungen der Messungen. Das ist die übliche Weise, wie die Wissenschaft Erkenntnisse bildet: Modell-Theorien werden aufgestellt und versucht zu widerlegen. Modelle, die richtige Vorhersagen treffen und/oder bisher nicht widerlegt werden konnten, werden irgendwann als Lehrmeinungen anerkannt, die möglicherweise später als Spezialfälle allgemeinerer Modelle erkannt werden.
>Also, wie soll man sich meinungstechnisch entscheiden
Ich entscheide mich so, dass ich der etablierten, fachlich relevanten Wissenschaft vertraue, die nicht von der Ölindustrie bezahlt wird (also unabhängiger ist) und die ihre Ergebnisse weltweit (in unabhängigen Laboratorien verschiedener Staaten) kontrolliert.
>Beide Seiten haben Argumente, Theorien, die schlüssig scheinen.
>Bleibt also auch nur das Gefühl oder der Glaube sich für die eine oder andere Seite zu entscheiden.
Nein: alle Skeptiker-Argumente wurden bisher leider widerlegt:
http://www.skeptikalscience.com
>Dann werden wir ja immer noch sehen, in 30-50 Jahren, wer recht behalten hat, mit seiner These.
Nein: denn wenn wir uns verändern, werden wir den negativen Ausgang nicht mitbekommen.
>Wir aber haben das getan, was vernünftig ist, wir haben versucht unser aus dem Ruder laufendes Verhalten zu ändern und darauf kommt es an
Genau: der vorindustrielle Level an CO2 war nicht schädlich, das wissen wir sicher, sonst wären wir nicht hier und würden das hier tippen. Der jetzige Level ist in seiner Änderungsgeschwindigkeit und absoluten Höhe ein extrem gefährliches "Experiment" des Geo-Engineering, das wir lieber sein lassen sollten, denn sowohl Öl, als auch Uran und irgendwann auch Kohle werden ausgehen: dann können wir auch gleich auf Sonne umstellen, die noch viele Millionen Jahre lang reicht.
http://en.wikipedia.org/wiki/File:Carbon_Dioxide_400kyr.png
Totaler Lesenswertpunkt !
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,686437,00.html
http://www.wir-klimaretter.de/nachrichtensep/forschung-nachrichten/5550-qclimategateq-klimaforscher-freigesprochen
Zu der Diskussion hier ein paar sachliche Richtigstellungen:
1. "Es ist klar, daß ein Klimawandel stattfindet!" Ach ja? Dann möchte ich jetzt gern mal eine wissenschaftlich präzise Definition sehen, was denn eigentlich "Klimawandel" bedeutet. Um wissenschaftlichen Anforderungen zu genügen, müßte diese Definition erlauben, anhand eines Datenpaketes zu bewerten, ob ein "Klimawandel" oder ein "Nicht-Klimawandel" vorliegt. Gibt es eine solche exakte Definition? Ich habe die Klimadebatte viele Jahre lang "im Augenwinkel" beobachtet und sie die letzten drei Jahre gezielt untersucht. In dieser Zeit habe ich keine einzige Definition gefunden, die eine solche Unterscheidung überhaupt ermöglicht! Zur Sicherheit habe ich vor zwei Tagen im Bundesforschungsministerium nachgefragt, welche Definition man dort benutzt. Da bin ich auf die Antwort gespannt! Solange eine solche Definition nicht existiert, ist die Behauptung, es gäbe einen Klimawandel (oder ebenso: es gäbe keinen!) wissenschaftlich schlicht nicht zu treffen. Die hier im Thread aufgestellte Behauptung, ein Klimawandel fände statt, ist daher im Moment nichts anderes als ein "esotherisches Axiom" - auf keinen Fall ist es eine wissenschaftlich fundierte Aussage.
2. @Jonas schreibt: "Die übergroße Mehrheit der ernstzunehmenden Wissenschaftler (überprüfte Artikel, relevante Ausbildung und Erfahrung im Gebiet, Kenntnis der neuesten Forschung, ...) sind der Ansicht,...".
Hier gilt das oben gesagte sinngemäß ebenfalls. Es gibt gar keine brauchbare Definition dafür, wie man einen "ernstzunehmenden Wissenschaftler" von einem "nicht ernstzunehmenden" unterscheiden soll. Solche Phrasen dienen in der Klimadebatte aber dazu, die Kritiker des IPCC-Zirkus als angeblich unbedarft auszuschließen - das nenne ich die "Spiel-nicht-mit-dem-Schmuddelkind-Taktik". Außerdem geht es hier allein um Physik, und da geht es um Naturbeobachtung und Meßwerte und deren stimmige Interpretation.
3. In meiner Studie, die Freund @Jonas mutmaßlich gar nicht kennt, wird gezeigt, daß eine "erwärmte Erde" zwingend mehr Energie ins Weltall ausstrahlen muß als eine "nicht erwärmte". Daraus folgt nach den Gesetzen der Physik, daß die postulierte Erwärmung mit einer zusätzlichen Heizleistung einhergehen müßte, die CO2 aber nicht liefern kann. Nach unserer Auffassung ist damit das CO2-Treibhausdogma eindeutig widerlegt, und die Klima-Rechenmodelle sind als reine Scharlatanerie entlarvt. Diese Erkenntnis finden Sie bisher in der Literatur bei Heinz Thieme (einem Diplomingenieur), bei Marcel Leroux (einem leider verstorbenen französischen Physikprofessor) und bei mir - einem Diplomkaufmann und Analysten für Standortpolitik. Sie finden sie nicht z.B. bei Fred Singer, Richard Lindzen, Roy Spencer, Horst Mahlberg und anderen mir zum Teil persönlich bekannten und sehr geschätzten prominenten Kritikern des Treibhauswahns, und erst recht nicht bei den Zehntausenden von staatsbezahlten "Klimaforschern". Sind Thieme und ich also "Klimaforscher"? Nein, ganz sicher nicht. Aber wir sind diejenigen, die klar dargestellt haben, warum das CO2-Treibhaus gar nicht funktionieren KANN!
4. Und damit komme ich zum letzten Punkt: @Jonas erzählt uns gönnerhaft, daß auf irgendeiner Website die "Wissenschaft" die "Fragen der Klimaskeptiker" beantworten würde. Hier sollte er und einige andere wieder aus der staatsfinanzierten Euphorie auf den Boden der Tatsachen zurückkommen. Scharlatane sind keine Wissenschaftler, es sind vielmehr Wissenschaftler, die die Scharlatane und Klimabetrüger als solche entlarvt haben. Die Dinge sind in Bewegung geraten, und @Jonas&Co. werden sie nicht aufhalten können.
Klaus Ermecke
KE Research
Oberhaching
http://www.skepticalscience.com/American-Thinker-claims-to-have-disproven-global-warming.html
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Ich überprüfe Argumente am liebsten selbst, wo ich kann (siehe oben), aber manchmal geht das nicht und dann vertraue ich lieber den wissenschaftlichen und universitären, öffentlich finanzierten Instituten aller möglicher unabhängiger Staaten als der Öl-Lobby
oder anderweitig finanziell an der Öl/Kohle-Verbrennung interessierten:
http://www.wir-klimaretter.de/hintergruende/70-forschung/5543-der-organisierte-zweifel .
Privat sind mir CO2 und der Klimawandel egal, ich bin 45, habe keine Kinder, werde die Hauptauswirkungen nicht mehr mitbekommen und ich lebe nicht von Reports über den Klimawandel. Ich will nur meiner Verantwortung gerecht werden (noch nicht geschafft, aber ich bin auf dem Weg), auch wenn es mir schwer fällt.
Fast alle Maßnahmen für CO2-Senkung sind auch noch aus anderem Grund wichtig.
Ich skizziere in aller Oberflächlichkeit, habe keine Lust näher auf die Diskussion einzusteigen.
Diese beiden Punkte für unnötige Geldausgaben werden im o.g. Dokument genannt mit dem Argument, sie seien unwichtig, da CO2 als Verursacher der Klimawandels nicht bewiesen ist.
Das halte ich für eine komplett überflüssige Argumentation bzw. Diskussion.
1. Saubere und erneuerbare Energien:
Bekanntlich reicht das Öl nicht ewig, Atomkraftwerke sind unsicher.
Also macht es Sinn auf alternative Energien umzuschwenken.
2. Autofahrer werden stigmatisiert
Schon mal was von Feinstaub gehört?
Von schwindenden Öl-Reserven?
Von unzähligen Toten durch Autobahnraser?
Genug Grund, um Alternativen zu fördern zum individuellen Autoverkehr
Es gibt viele Gründe, den Fleischgenuss einzuschränken, nicht nur CO2-Bilanz.
Es gibt viele Gründe Energie zu sparen, Niedrigenergiehäuser zu bauen, Alternative für Transporte auf der Strasse zu finden, öffentliche Verkehrsmittel auszubauen, Bioprodukte zu konsumieren u.s.w.
Selbst wenn morgen bewiesen wäre, daß CO2 keinerlei negativen Auswirkungen hätte, wäre ich dafür, erneuerbare Energien zu fördern und was eben noch so an Maßnahmen für eine geringere CO2-Bilanz als notwendig erachtet wird.
Es gibt wichtigeres zu tun, als diese Diskussionen zu führen.
Finde ich. Z.B. Schlafen gehen ;-)
Ja, es ist noch ein langer Weg zur allgemeinen Mitmenschlichkeit :-)
Gru0 vom Topisten
Wenn ich hier IHR Recht betone, IHRE Eßgewohnheiten ohne Bevormundung selbst zu regeln, dann möchte ich aber noch etwas anderes: Ich möchte nicht, daß SIE auf die Idee kommen, MIR etwas vorschreiben zu wollen. Sie möchten "erneuerbare Energien" fördern? Dann tun Sie's doch, und überweisen Sie Ihr Geld einem Windmühlfabrikanten! Aber kommen Sie nicht auf die Idee, MEIN Geld für diesen Zweck umleiten zu wollen! ICH möchte gern billigen Strom aus Kernkraftwerken beziehen, aus erneuerbaren Brennstäben, und das zu realistischen Preisen um 8 Cent pro Kilowattstunde. Derzeit zahle ich das Dreifache - mit stark steigender Tendenz.
Von Feinstaub habe ich tatsächlich schon etwas gehört, und in meinem Expertennetzwerk befinden sich mehrere ausgewiesene wissenschaftliche Fachleute zu diesem Thema. Feinstaub ist in Deutschland inzwischen ein typisches Nichtproblem, da die Gesamtstaubbelastung seit den 1950er Jahren um über 90 % abgenommen hat. Feinstaub ist ein von der Politik gewolltes Problem, das man "neuerfunden" hat, indem vor ein paar Jahren ganz einfach die EU-Grenzwerte auf unter 36% als alten Wertes abgesenkt wurden. Dann hat man - insbesondere hier in München - Meßstellen unmittelbar an großen Hauptdurchgangsstraßen angebracht, wo im Spätwinter nach der Schneeschmelze und dem Abtrocknen der Fahrbahn regelmäßig viel im Winter angesammelter Dreck und Streusalzreste liegen, die dann durch die von den darüberfahrenen Autos durch Luftströmungen hochgewirbelt werden und dann in den Meßgeräten landen. Um das an genau einer Münchner Meßstelle auftretende "Feinstaubproblem" zu beseitigen, würde es reichen, wenn der rote Showstar Ude sofort nach der Schneeschmelze einen 500m langen Straßenabschnitt reinigen würde. Für jemanden, der sich gern als "Retter der Einwohner" selbst inszenieren möchte, ist das aber zu profan, also reinigt er die Straße NICHT und richtet stattdessen lieber eine "Umweltzone" ein.
Ne Expertise von einem Unternehmensberater, der nur darauf aus ist seinen Kunden einen Weg zur optimalen Gewinnmaximierung zu zeigen? Kann man dem wirklich glauben?
@Ermecke, dann legen Sie doch mal offen wer ihre Studie finanziert hat !
(Aber unter uns: Warum siezt du Herrn E.? Hast du plötzlich Angst vor der "Obrigkeit"? ;-))
Das Du würde ausdrücken das ich einen gewissen Respekt hätte, habe ich aber nicht !
Da stellt sich für mich, ohne das Papier erneut gelesen zu haben, eine ganz einfache Ansicht. Es gibt zwei Möglichkeiten: Es gibt einen Klimawandel (auf die Definitionsfrage haben Sie schon aufmerksam gemacht, dazu später mehr) oder nicht. Gibt es keinen Klimawandel, ist alles in Butter. Gibt es einen Klimawandel (immerhin ist der Begriff schon sehr viel besser, als eine Pauschalisierung zu Klimaerwärmung, auch dazu später mehr) gibt es circa zwei Möglichkeiten: Der Klimawandel ist überwiegend menschengemacht, oder er ist überwiegend menschenunabhängig. Nennen wir den menschenunabhängigen Klimawandel der Einfachheit halber „natürlich“. Gegen diesen natürlichen Klimawandel sind wir Menschen wohl machtlos beim Kurieren der Ursache, nicht aber bei den Symptomen. Die Symptome sollen hier aber nicht behandelt werden. Es steht außer Zweifel, dass das Klima seit „Geburt“ der Erde sich ständig wandelt. Von vielen Klimaskeptikern wird genau das gerne zum Anlass genommen, eben nichts auch gegen einen menschengemachten Klimawandel zu unternehmen. Wenn wir den menschengemachten Klimawandel leugnen, dann ist auch alles in Butter und wir müssen uns lediglich um die Symptome kümmern. Es geht in Herrn Ermeckes Papier aber um den menschengemachten Klimawandel. Oder eben auch nicht: Er und seine Mitstreiter haben mit dem Papier bewiesen, dass es den menschengemachten Klimawandel nicht gibt. Und zwar nach eigenen Angaben so unwidersprüchlich bewiesen, dass jede weitere Diskussion oder Forschung unnötig seien. Ich finde es schon sehr dreist, mit einigen wenigen Seiten jahrzehntelange Forschung auf vielen Gebieten von hundertausenden Wissenschaftlern ab absurdum zu führen. So ist Wissenschaft: meistens für die Katz. Wenn Herr Ermecke recht hätte, gönne ich ihm ein Nobelpreisabonnement in allen Fachrichtungen für die nächsten zehn Jahre. In seinem Papier versucht er die Basis für das ganze Thema zu wiederlegen, nämlich, dass CO2 keinen Treibhauseffekt verursacht. Ich vergleiche den Effekt gerne mit dem Beweis, dass 1+1 nicht 2 ergibt. Beide „Beweise“ würden ganze Heerscharen von Wissenschaftlern in arge Not bringen. Seit Jahrzehnten ist niemandem dieser Fehler aufgefallen? In meinen Augen ein sehr unwahrscheinliches Szenario.
Schaue ich mir sein Papier an, komme ich zum Schluss, dass Herr Ermecke die Welt doch nicht neu erfunden hat. Sein „Beweis“ ist für mich sogar so dilettantisch geführt, dass sich eine Diskussion eigentlich gar nicht lohnt. Aber sie muss wohl geführt werden. Beim Lesen des Papiers fällt mir als erste vertrauenserweiternde Maßnahme auf, dass noch nicht einmal die deutsche Rechtschreibung beherrscht wird. Nein, mir passieren auch mal Flüchtigkeitsfehler. Über den ganzen polemischen Vorspann brauche eigentlich auch keine Worte zu verlieren, trifft die Argumentation Herrn Ermecke selber. Cui Bono, wenn er selber als Wirtschaftsberater an Klimaleugnern verdient?
1. Nur CO2 ist ein Treibhausgas.
2. Es gibt kein Treibhauseffekt.
3. CO2 ist kein Treibhausgas.
Zu seiner ersten Behauptung: er sagt, dass nur CO2 ein Treibhausgas sei. Und deswegen spricht er auch in seinem Papier nur von CO2 als der Stoff, der seiner Meinung nach das ganze Unheil anrichtet. Das ist falsch. Es gibt mehrere solcher Gase. Die wichtigsten sind daneben Methan, Distickstoffoxid, Halogenierte Fluorkohlenwasserstofe, Perfluorierte Kohlenwasserstoffe, Wasserdampf und Schwefelhexafluorid. Ihnen ist gemein, dass sie die Strahlung und Temperatur beeinflussen. Ja, Herr Ermecke kennt sich damit aus. Sein Beweis, dass CO2 eben kein Treibhausgas fußt darauf. Sollte CO2 wirklich kein Treibhausgas sein, übernehmen die anderen Gase diese Rollen. Man kann ja immerhin ausrechnen, welcher Faktor andere Gase Treibhauseffekt in Bezug auf CO2 haben (CO2-Äquivalent)1.
Zu seiner zweiten Behauptung: Seine Analyse beginnt er indem er behauptet, dass es gar keinen Treibhauseffekt gibt. Er bestreitet konsequenterweise auch, dass Gase überhaupt in der Lage sind, auf einem Planeten Temperatur zu halten. Er nennt es „natürlichen Treibhauseffekt“, ohne den ist es auf der Erde -18 °C kühl. Der Mond ist zwar kein Planet, aber er eignet sich zum Vergleich. Er ist quasi genauso weit von der Sonne entfernt, hat aber kaum Atmosphäre. Und wie warm ist es dort? Schwer zu sagen. Die Oberflächentemperatur schwankt von -130 °C bis 160 °C. Weil eben die Gase fehlen, die die Temperatur halten. Genauso verhält es sich auch auf anderen Planeten, die keine oder nur sehr wenig Atmosphäre hat. Es gibt also einen Effekt, der auf Gase zurückzuführen ist. Dass Gase auf der Kugel Erde im Weltraum sind, bestreitet er aber indem er behauptet, Gase könnten keine Temperatur halten. So direkt sagt er das nicht. Er fragt aber: „Unter welchen Bedingungen könnte jetzt die Erde überhaupt erwärmt bleiben?“ und „beweist“ es. Oben habe ich bewiesen, dass die Erde erwärmt bleibt. Würde Herr Ermecke die Atmosphäre mit seinen Energie- und Strahlungshaushalt einbeziehen, sieht seine Rechnung ganz anders aus.
Allein diese Behauptung hat es in sich: Steigt die Temperatur um 2 °C, steigt auch Kühlleistung der Erde um 3 %. Wie kann man aus einem absoluten Temperaturanstieg einen relativen Anstieg ableiten? Das geht schon mal mathematisch nicht. Prozentual sind 2 K bei einem Anstieg von 2 °C auf 5 °C etwas anderes, als von 88 °c auf 90 °C. Das ist relativ egal, wenn der Temperaturanstieg innerhalb eines Stoffes innerhalb eines Aggregatzustandes stattfindet. Das nennt man spezifische Wärmekapazität c. Es geht in dem Beispiel von Herrn Ermecke auch nicht um die Atmosphäre, die es ja nach Herrn Ermecke gar nicht gibt, so kann es nur um die Erde gehen. Ok, bestimmt meint er nur die Erdoberfläche. Diese ist aber nicht nur einstofflich und einige dieser Stoffe ändern auch noch den Aggregatzustand.
1: Herr Ermecke arbeitet gerne mit Fußnoten. In einer Fußnote fügt er an, dass er in seinem Papier eben nicht nur CO2 als Klimagas meint, sondern es stellvertretend einsetzt für CH4 (Methan), N2O (Lachgas), O3 (Ozon), und H2O (Wasserdampfgas, also nicht Nebel bzw. Wolken!). Und wenn man noch genauer hinschaut, dann kritisiert er lediglich, dass der Begriff „Treibhausgas“, bzw. der Vergleich des Klimawandels mit einem Treibhaus benutzt wird. Über Begriffe kann man stets trefflich streiten. Ob man die Erde mit einem Treibhaus vergleichen kann? Nun gut: Er vergleicht sie auch mit einer Herdplatte. Ist das falscher? Richtiger? Dass in einem Treibhaus höhere Temperaturen herrschen als drumherum, mag kaum jemand ernsthaft bezweifeln. Aber genau das hat Herr Ermecke offensichtlich bewiesen: dass es in einem Treibhaus eben nicht wärmer ist als außen.
Allein diese Behauptung hat es in sich: Steigt die Temperatur um 2 °C, steigt auch Kühlleistung der Erde um 3 %. Wie kann man aus einem absoluten Temperaturanstieg einen relativen Anstieg ableiten? Das geht schon mal mathematisch nicht. Prozentual sind 2 K bei einem Anstieg von 2 °C auf 5 °C etwas anderes, als von 88 °c auf 90 °C. Das ist relativ egal, wenn der Temperaturanstieg innerhalb eines Stoffes innerhalb eines Aggregatzustandes stattfindet. Das nennt man spezifische Wärmekapazität c. Es geht in dem Beispiel von Herrn Ermecke auch nicht um die Atmosphäre, die es ja nach Herrn Ermecke gar nicht gibt, so kann es nur um die Erde gehen. Ok, bestimmt meint er nur die Erdoberfläche. Diese ist aber nicht nur einstofflich und einige dieser Stoffe ändern auch noch den Aggregatzustand.
Herr Ermecke „beweist“ seine dritte Behauptung mit dem Experiment von Wood. Robert W. Wood war Professor für Experimentalphysik an der Johns Hopkins University in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland, der schon 1909 bewiesen haben soll, dass es keinen Treibhauseffekt gebe. Aber schon in den Annahmen von Herr Ermecke unterläuft ihm ein Fehler. Er nimmt an, dass die Sonne lediglich sichtbares Licht auf die Erde sendet. Er unterstreicht dabei sogar das Wort „sichtbar“. Das ist falsch. Die Sonne strahlt ein breites Band, das von Röntgenstrahlen bis langen Radiowellen reicht. Das Maximum ist in der Tat im sichtbaren Licht bei ca. 500 nm Wellenlänge (gelb-grünes Licht). Herr Ermecke selber zeigt wie man eine Hypothese widerlegt: man überprüft die Grundannahmen. Da seine Annahme der Sonnenstrahlung schon falsch ist, sind die Schlussfolgerungen auch falsch, damit ist seine Behauptung also auch falsch. Oh, da bin ich ja zu schnell fertig. Nö, ich mache etwas weiter. Dass es keinen Treibhauseffekt gibt schließt Herr Ermecke ausschließlich aus dem Experiment von Wood. Was hat Wood denn bewiesen? Er hat lediglich bewiesen, dass in zwei gleichen Kästen mit verschiedenen Deckeln unterschiedliche Lufttemperaturen herrschen und dass diese höher als die Umgebungstemperatur sind. Sonst nichts. Er geht nicht auf die wichtigen Kennzahlen ein, wie zum Beispiel Durchlässigkeit des Glases für Infrarotstrahlung. In dem Wood’schen Experiment spielt Gas keine Rolle. Ein Upscaling von Kästen auf die Erdkugel wird nicht angedacht, analysiert oder durchgeführt. So kann ich auch „beweisen“, dass 1+1 nicht 2 ergibt: Ein Tropfen Wasser plus ein anderer Tropfen Wasser gibt nicht zwei Tropfen Wasser, sondern bleibt ein Tropfen Wasser. Und der „Beweis“ lässt sich sogar auf größere, festere Dinge upscalen: Ein Planet plus ein anderer Planet gibt neben einigen rumschwirrenden Brocken auch nur einen Planeten.
„Das Sonnenlicht durchdringt die Atmosphäre ungehindert, denn es ist „sichtbar“ bzw. „kurzwellig“. Wood zeigt, daß das Sonnenlicht einen großen IR-Anteil aufweist. Es kann daher die Atmosphäre nicht ungehindert durchdringen“.
Wer behauptet, dass Sonnenlicht die Atmosphäre ungehindert durchdringt? Wood? Ermecke? Klimaforscher? Nein, letztere nicht. Sie wissen, dass ein Teil der von der Sonne ankommenden Strahlung von der Atmosphäre reflektiert oder absorbiert wird (Herr Ermecke weiß das später in seinem Papier auch. Also ist die Irrtumsliste eine Liste der Wood-Irrtümer!?). Auch dass das Sonnenlicht nicht nur sichtbar, bzw. kurzwellig ist, weiß die moderne Forschung (Auch Herr Ermecke weiß das später, belegt es mit sogar mit einer netten Grafik. Weiter oben in seinem Papier setzt er aber voraus, dass die Sonne nur sichtbares Licht entsendet. Was gilt denn nun in dem Modell Ermecke?). Was hat das aber mit der Durchdringung der Atmosphäre oder dem Experiment zu tun? Was Wood zeigt, nämlich dass Sonnenlicht einen Anteil Infrarotstrahlung aufweist, war vor 100 Jahren vielleicht neu, heute aber Stoff für Gymnasien. Der einzige Satz, der stimmt, ist der letzte. Der ganze Irrtum ist also recht undurchsichtig. Zweifelhafte Behauptungen, komische Schlussfolgerungen. Ich weiß nicht, was Herr Ermecke damit sagen will. Auch die nächsten beiden „Irrtümer“ sind für mich undurchsichtig. Ich sehe hier nichts bewiesen oder widerlegt.
Aber Herr Ermecke geht noch weiter und beweist seine Thesen selber weg. Die ganzen wissenschaftlichen Begriffe, Definitionen und so sind ganz nett, geben dem Papier aber nur einen seriösen Anstrich, den es gar nicht hat. Oben „bewies“ er, dass die Erde gar keine Atmosphäre hat. Hier, im dritten Teil seiner Analyse setzt er sie voraus. Nun bedient er sich genau den Erkenntnissen und Forschungen der Klimaforschung, kommt aber zu einem ganz anderen Ergebnis. Seine Beschreibungen der Energiebilanz decken sich mit denen der Klimaforscher. Warum kommt er aber zu einem anderen Ergebnis? Er vereinfacht zu stark und überdreht Effekte. So tauchen Ergebnisse auf, die im Ansatz zwar richtig sind, aber durch die Überdrehung eben ins Gegenteil umschwenken, bis sie ihm passen. Alle Kritikpunkte, die er findet, sind bekannt. Er stürzt sich auf die Wolken. Es ist bekannt, dass Wolken Sonnenlicht zum Teil reflektieren. Seine „Berechnungen“ dazu sind aber ungenau. Es kommt weniger darauf an, wie viele Wolken am Himmel sind, sondern eher, wo sie sind. Das entscheidende Maß für die „Rückstrahlfähigkeit“ der Erde ist die gesamte Rückstrahlfähigkeit der Erde und nicht nur der Wolken. Die „Rückstrahlfähigkeit“ nennt man Albedo. Wolken über einer Eisfläche ändern am Albedo nichts, über einem Wald aber schon. Aber darum geht es gar nicht. Es geht doch darum, dass er beweisen will, dass es keinen Treibhauseffekt gibt. Nun, er beweist ihn sogar! Er schreibt richtig, dass die Treibhausgase wie ein Sonnenschirm wirken. Genau das ist der Treibhauseffekt. Treibhausgase sind nämlich recht dumm, sie wissen nicht, wo unten oder oben ist. Sie können daher nicht unterscheiden, ob sie einen Sonnenstrahl zurückwerfen sollen oder nicht. Das verlangt aber Herr Ermecke, wenn er möchte, dass die Strahlen zwar von der Erde weg strahlen dürfen (sein Abkühleffekt), aber nicht auf die Erde treffen dürfen (sein Sonnenschirmeffekt). Daher ist derselbe Reflexionsgrad, der die Sonnenstrahlen ins Weltall zurückwerfen auch der Reflexionsgrad, der die Sonnenstrahlen auf die Erde zurückwerfen. Herr Ermecke könnte den Treibhauseffekt mit seinen eigenen Zahlen sogar errechnen. Er schreibt:
„Wenn aber die Erde zu 70% durch die „Treibhausgase“ gekühlt wird, dann fällt es schwer zu verstehen, warum ein Mehr an diesen Gasen plötzlich zu einer schlechteren Kühlung führen soll!“
Folgt man dieser Argumentation, kommt man darauf: Wenn die Erde zu 70 % von Treibhausgasen gekühlt wird, dann kommen doch wohl 30 % auf der Erdoberfläche an. Nicht ganz, weil weitere 13 % von den Wolken reflektiert werden. Diese sind aber bereits in der Atmosphäre, womit also ein Teil dieser 13 % und alles, was vom Boden reflektiert wird (nach Ermecke 17 %) zurückgestrahlt wird, nach Aussagen Herrn Ermeckes also kühlen. Richtig! Aber die 17 % des Bodens werden ebenfalls zu 70 % von den Treibhausgasen und zu 13 % von den Wolken zurückgestrahlt. Von den 13 %, die von Wolken reflektiert werden, wird ein Teil ebenfalls von den Treibhausgasen auf die Erde zurückgestrahlt. Das mehr an Treibhausgasen erhöht also nicht nur den Anteil, der zurückgestrahlt wird, sondern auch den Anteil, der somit auf der Erde bleibt, die sich dadurch eher erwärmt. Bewiesen mit den Argumenten Herrn Ermeckes und eine klasse Überleitung zum Thema „Definition“ Klimawandel.
Wer von den anderen Utopia-Freunden unsere Studie verstehen will, soll sie lesen - und sich dann sein eigenes Urteil bilden.
Vielen Dank für Ihre Ausführungen, ihnen ist nicht viel hinzuzufügen. Das die Herrn Ermecke “unheimlich” sind verwundert mich nicht. Die sogenannte Studie vereinfacht nur die Zusammenhänge so stark dass das Wunschergebnis dabei herauskommt. Wer seine Schlussfolgerungen nicht teilt hat die “Studie” jeweils entweder gar nicht gelesen, ist zu dumm um sie “richtig” zu verstehen oder deutet sie "mit Absicht falsch", also anders als Herr Ermecke. Das Schlimme daran sind Entscheidungsträger denen Herr Ermecke erfolgreich Kompetenz vorgaukelt und die dann seinen auf falschen Annahmen aufbauenden “Empfehlungen” folgen. Schlimm genug das unsere Tigerenten-Politnasen dauernd falsche Maßnahmen (Umweltzonen, Umweltprämie, angeblich CO2-abhängige Kfz-Steuer, Glühlampenverbot, Laufzeitverlängerung etc.) beschließen um die Lobbyisten zu besänftigen und ihrem Gott des Wachstums zu huldigen. Ich nehme übrigens noch Wetten an wie viele Legislaturperioden lang das noch scheinbar gut geht...
Naja, mensch soll ja nie zu schnell aufgeben, daher ein kurzer Versuch:
z.B. ein Green New Deal (inklusive Energiewende) würde auch den Bürgerinnen und Bürgern zugute kommen unter anderem wegen folgender Wirkungen:
- neue 'Arbeitsplätze'
- weniger Abhängikeit von Erdöl u.s.w. ,
- weniger Quecksilber von Kohlekraftwerksstaub,
- weniger giftige Abgase durch Verbrennungsmotoren auf den Straßen u.s.w.
- schönere Städte (z.B. wegen der Solararchitektur)
u.v.a.
und dies alles , sogar auch dann, wenn es keine Klimakatastrophe gäbe !
ja, richtig gelesen: sogar auch dann, wenn es keine Klimakatastrophe gäbe !
jetzt formieren sich diese Skeptiker und giessen ihre Weisheiten hier aus. Kein Klimawandel? Kein abschmelzen der Gletscher? Keine Wetterextreme? Kein steigender Meeresspiegel?
nö, nö, nö - noch nie was von gehört.
gute Nacht und schlafen Sie ( um mich Urwalder anzuschliessen) weiter.
Wir schlafen nicht, sondern wir arbeiten. Und Sie kennen sich in den hier relevanten Wissenschaftsgebieten schlicht und ergreifend nicht aus.
http://www.exxonsecrets.org/html/personfactsheet.php?id=1114
http://www.thedailygreen.com/environmental-news/latest/inhofe-global-warming-deniers-scientists-46011008
http://www.desmogblog.com/nils-axel-morner
Nach dem Motto, Rauchen gefährdet nicht ihre Gesundheit ! Gez. Dr. Malboro
Frei nach dem Motto:
"Wir werden Dir nur ein wenig mit dem Finger drohen, sage er;
und legte denselben auf den Abzug seines Revolvers"
Lobbyfreie Grüße
Wilhard
http://www.skepticalscience.com
bzw. die deutsche Version: http://www.skepticalscience.com/translation.php?lang=6
Ob du dir die Mühe machst, dort mal vorurteilslos nachzulesen, ist freilich eine ganz andere Frage. Ich kann es nur hoffen. Vorurteile sind ja schließlich dazu da, um korrigiert zu werden ;`) erst recht, wenn sie so weitreichende Konsequenzen haben
Ihre Aussage, Sie sähen "kein Argument, das nicht schon ziemlich klar und verständlich widerlegt" wäre, zeigt nur, daß Sie unsere Studie entweder nicht gelesen oder nicht verstanden haben. Denn es gibt unter den Kritikern des Treibhausdogmas zwei grundsätzliche Ansätze, die ich als die "Amerikanische" bzw. "Deutsche Schule" bezeichnen möchte. Ihre Agit-Prop-Quelle setzt sich mit den typischen Diskussionsfeldern und Argumenten jener "amerikanischen Schule" auseinander. Die verwenden wir aber gar nicht, sondern benutzen die Argumente der wesentlich rigoroseren "deutschen Schule".
Noch etwas. Ich bin kein "Skeptiker", und die Wissenschaftler, die zu meinem Beraterkreis gehören, sind es auch nicht. Wir sehen die Treibhausmärchen als klar widerlegt, und sind auch gern bereit, dies jedermann klar verständlich zu erläutern. Professor Gerlich sagt: "Schluß mit der Treibhausblödelei!". Das ist nicht "Skepsis", sondern eine klare Ansage. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
Auf alle Fälle finde ich dankens- und bemerkenswert, dass die Diskussion nach 1/2 Jahr Pause wieder aufgegriffen wird.
Sie lenkt lediglich vom eigentlichen Thema, der regenerativen Energieerzeugung, ab und bindet wertvolle Zeit- und Wissensresourcen.
Aus diesem Grund werde ich mich zukünftig an diesem Schwachsinn nicht mehr beteiligen, sollen doch die Menschen glauben was sie wollen, irgendwann werden sie zwangsläufig die Folgen am eigenen Leib spüren und das unabhängig davon ob sie das vorher geglaubt haben oder nicht.
Menschen die hier hier behaupten der Klimawandel wäre nicht menschengemacht, oder er fände nicht statt und sich dabei auf die Scharlatan Eike und KE Research berufen, laufen halt modernen Rattenfänger hinterher.
Ist man erst mal in diesem Stadium, kommt meist jede Argumentation zu spät, es ist schlicht vergebene Liebesmühe und eine enorme Zeitverschwendung.
Mit den Rattenfängern selb hingegen sollte man sich auf jeden Fall auseinander setzen, wobei dies z.B. auf der Internetseite von Eike offensichtlich gar nicht möglich ist, dort liest man ausschließlich Lobhudeleien in der Kommentarspalte, schon allein dies macht solch einen Verein suspekt !
Eine Erde, die sich aufheizt, erhöht automatisch ihre Ausstrahlung ins Weltall. Das ergibt sich zwingend aus elementaren und seit dem 19. Jahrhundert bekannten Naturgesetzen, und es ist auch seit ein paar Jahrzehnten durch Satellitenmessungen bestätigt. Daraus folgt zwingend, daß die Erde - wenn sie erwärmt bleiben (oder überhaupt den Zustand höherer Temperatur erreichen soll), ständig die Zuführung ZUSÄTZLICHER Energie benötigt, um die verstärkte Kühlung zu kompensieren. Dadurch scheidet Auto-CO2 oder Rindvieh-Methan oder Schlagsahne-Lachgas als Ursache solcher Erwärmungen aus, weil keines dieser Gase der Erde ZUSÄTZLICHE Energie zuführen kann.
Das waren jetzt 7 1/2 Zeilen Texrt, die vollkommen ausreichen, um die physikalische Unsinnigkeit des Treibhausdogmas zu beweisen. Tut mir fürchterlich leid, daß das so einfach ist, und daß Sie alle jetzt vielleicht Zweifel entwickeln werden, ob Ihre Lebensideologie der letzten Jahre nicht vielleicht ohne Fundament war.
Alle anderen Wissenschaftler sind doch alles Pfeifen und haben keinen blassen Schimmer vom Klima und Thermodynamik.
ein schlichtes wiederholen Ihrer Argument oder rumwedeln mit Qualifikationen von Ihnen oder Ihrer Mitstreiter beeindruckt mich keineswegs. Ich habe Ihnen in meinem Text ober mit Ihren Argumenten bewiesen, dass Sie falsch liegen. Sollten Sie schon mit Ihren Argumenten am Ende sein, sehe ich meine Argumente als die besseren und damit schlagen sie die Ihrigen.
q.e.d.
Zitat:”Das waren jetzt 7 1/2 Zeilen Text, die vollkommen ausreichen, um die physikalische Unsinnigkeit des Treibhausdogmas zu beweisen.”
Welchen Maximal-IQ darf man haben damit einem diese “Beweise” vollkommen ausreichen? Mit 7,5 Zeilen selektiver “Beweisführung” wischen Sie die Erkenntnisse Tausender intelligenter Menschen als Unsinn vom Tisch und erwarten tatsächlich noch, das sie hier jemand ernst nimmt?!?
Zitat:”Sie sind aber kein Experte für Atmosphärenphysik...”
Sagt wer? Auf jeden Fall ist Herr Sedlak kein Experte für irgendwas der sich durch Betriebsblindheit auszeichnet.
Zitat:”Sie dürfen daher davon ausgehen, daß wir uns bei jedem Satz, jeder Graphik und jeder Bildunterschrift etwas gedacht haben.”
Oh ja! “Wie kriegen wir möglichst viele Leute dazu, das Wunschergebnis unserer Auftraggeber für richtig zu halten?” wird man sich da jeweils gedacht haben.
Zitat:”Insbesondere funktioniert die Atmosphäre (natürlich modellhaft vereinfacht) in Bezug auf den Energietransport so, wie wir sie dargestellt haben.”
Offensichtlich nicht, denn sonst müsste auf dem Mond der ja im Schnitt genau so weit von der Sonne entfernt ist auch die gleiche Durchschnittstemperatur wie auf der Erde herrschen. Aber diese Messergebnisse der NASA sind ja sicher von den bösen Klimalügnern gefälscht worden...
@Chintamon
Das sehe ich auch so.
[b]*[/b]
Der will doch nur spielen und nimmt keine wirklichen Argumente an.
Nutzt die Zeit besser - kommt zum Aktivurlaub ins Wendland - nur nette aufgeschlossene Menschen, die informiert sind und gut drauf.
Wir sehen uns am 6.11.10 in Dannenberg
Ich nehme gern Argumente an, wenn sie stimmen. Ich hatte gestern noch einen E-Mail-Austausch mit Joe d'Aleo, einem amerikanischen Meteorologen und wichtigen Kritiker der IPCC-Lügen, der mich auf eine unter bestimmten Umständen mißverständliche Stelle in meinem Text hingewiesen hatte, und dem ich zugesagt habe, seine Hinweise in der nächsten Korrekturversion einzuarbeiten.
Unsere Arbeit haben wir geschrieben, um Politikern, Journalisten, Wirtschaftsführern und darüber hinaus der gesamten interessierten Bevölkerung zu zeigen, daß die Atmosphäre völlig anders funktioniert, als ihnen dies von den ihnen zugänglichen Medien und den staatsbezahlten "Klimaforschern" und Lohnagitatoren der Öko-Gruppen jeden Tag weisgemacht wird. Die IR-aktiven Gase wirken eben NICHT wie eine Isolierdecke über dem Erdboden, und sie erzeugen eben KEINEN "Natürlichen Treibhauseffekt". Erwartungsgemäß wird in diesem "Forum der Grünbewegten" genau dieser Unsinn von Laien vorgetragen, die meinen, bei uns Fehler entdeckt zu haben. Diesen Menschen kann ich nur sagen: Macht einen Spaziergang, atmet tief durch, und dann lest unsere Arbeit noch einmal. Prüft unsere Quellen - wir haben genug davon genannt. Und versucht einmal, Schritt für Schritt UNSERE Gedanken nachzuvollziehen, anstatt euch darüber zu erregen, daß wir eure Oberpriester Schelli und Rahmi nicht errnst nehmen.
ich verbitte mir, mich des Glaubens zu bezichtigen. Ich kann nicht nur Ihre "Arbeit" sondern immer mehr Sie selber überhaupt für ernst nehmen. Sie bemühen sich in keiner weise um sachliche Diskussion. Ich sehe immer noch nicht, dass Sie mir einen Fehler in meinem Gegenbeweis auch nur gezeigt haben.
Da ich ebenso sehe, dass Sie meinen Text nicht verstanden haben, gehe ich davon aus, dass Sie Ihren eigenen auch nicht verstanden haben.
Da hab ich einen "Knopf" in der Leitung:
Materie gibt Energie, die ihr zugeführt wird, nicht sofort ab. Vielmehr
wird die Energie - abhängig von verschiedenen Stoffeigenschaften
und der Umgebung - eine zeitlang gespeichert, was dazu
führt, daß Materie sich bei stärkerer Energiezuführung aufheizt.53)
und:
ist Robert W. Wood der einzige, und das vor 100 Jahren, der Versuche mit dem Treibhaus angestellt hat? Sind keine neueren Experimente bekannt, welche möglicherweise mit etwas genaueren Messinstrumenten durchgeführt wurden?
Vielleicht habe ich noch mehr Fragen, hab heute Zeit zum Lesen, es regnet.
Danke, Werner Witschi
Wenn Sie nun die Temperatur Ihrer Platte z.B. auf 290 Grad erhöhen wollen, dann müssen Sie die Zufuhr der elektrischer Leistung verdoppeln, denn bei 290°C (=463K - also Kelvin) strahlt die Platte doppelt soviel Energie ab wie bei 200°C (=373K). Wenn Sie also den Schalter hochschalten und so die Energiezuführung verdoppeln, wird zunächst viel von der zusätzlich zugeführten Energie in Glühdraht und der Platte gespeichert, wodurch die Temperatur zunächst schnell ansteigt. Mit dem Anstieg der Temperatur wächst dann aber die Abstrahlung, sodaß mit jeder neuen Zeiteinheit weniger zusätzlichere Energie dem Speicher zugeführt werden kann, bis zum Schluß die Leistung der "Kühlung" die der "Heizung" ausgleicht und ein neues Fließgleichgewicht entsteht.
Und das gilt für die Erde eben auch.
Was das Woodsche Experiment angeht, so ist dieses vor allem deshalb interessant, weil es schon vor über 100 Jahren Annahmen widerlegt hat, die dann Jahrzehnte später plötzlich als Bestandteile der Treibhauslehre Wiederauferstehung feierten. Die Genauigkeit der Thermometer war damals schon mehr als ausreichend für diesen Versuch.
Wird es bei gleich bleibender Energiezufuhr wärmer, oder bleibt die Temperatur gleich, oder sinkt sie gar ? Bei ihnen, Herr Ermecke, scheint ja alles möglich.
Läge Herr Ermecke mit seiner gebetsmühlenartig wiederholten Behauptung richtig würde mein Thermosgarer hier gar nicht funktionieren (eine Thermoskanne übrigens auch nicht).
Nun, mit meinem einfachen Gemüt muss ich mir immer so kleine Eselsbrücken bauen um das eine oder andere zu verstehen.
Da ich bei uns in den Bergen die Gletscher sehe, oder was noch davon übrig ist, frag ich mich inwieweit wir einen Einfluss darauf haben.
Ich für mich und meinem einfachen Modell weiss heute, dass wir Einfluss aufs Klima nehmen.
Da ist eben das Wasserglas als Sinnbild für Mutter Erde und der Atmosphäre, randvoll mit Wasser gefüllt. Von Zeit zu Zeit ein Wassertropfen dazu, da passiert nichts, es verdunstet ja auch immer wieder ein wenig. Ein eingespieltes Team.
Nun tun wir da so Sachen machen, Regenwald abholzen und verbrennen, Kohle, Oel verbrennen, da wird der Tropfen etwas grösser und weil noch etwas Regenwald fehlt, als Höhe des Wasserglases, habe ich irgendwie einen doppelten Effekt und eben ein Ueberlaufen des Wasserglases. Das eingespielte Team verschluckt sich und hustet. Es gibt da den Begriff des Diracstosses und in Erdgeschichtlichen Dimensionen kann ich heir durchaus von so einem sprechen.
Das ist meine Welt und meine Erklärung unseres Einflusses auf das Klima.
Noch 2,3 Sachen zum Bericht:
Zitat aus dem Bericht:
Um „Erderwärmung“ zu bewirken, müßte CO2 also die Zufuhr von
Heizenergie zum Erdboden verstärken. Das aber kann es nicht.
CO2 kann daher keine „Erderwärmung“ herbeiführen.
Meine Sichtweise ist die, dass ja das CO2 von irgendwoher stammt, wenn mir recht ist, das meiste aus einem Verbrennungsprozess. Und irgendwie entsteht bei jeder Verbrenung auch Wärme. Es kommt also nicht einfach so alle Wärme dieser Welt von der Sonne. Auch ein Vulkanausbruch hat da so seinen Einfluss auf das Klima.
Zitat aus dem Bericht:
Materie gibt Energie, die ihr zugeführt wird, nicht sofort ab. Vielmehr
wird die Energie - abhängig von verschiedenen Stoffeigenschaften
und der Umgebung - eine zeitlang gespeichert, was dazu
führt, daß Materie sich bei stärkerer Energiezuführung aufheizt.53)
Meine Sichtweise: vom ersten Moment des heizens weg wird auch wieder gekühlt. Mit mehr oder weniger Isolation verändere ich die Hysterese.
Das mit der Herdplatte: der absolute Nullpunkt liegt bei 0°K, 0°C ist dann 273°K und 200°C ist dann 473°K usw.
Das Wood-Experiment: hatte noch keine Zeit das auch zu tun, habe bei Wood auch ncihts entsprechendes gefunden, aber nur mit dem Thermometer als Messinstrument würde ich das Experiment nciht durchgehen lassen. Andere Experimente aus dieser Zeit wurden zum Glück nicht in dieser Art wiederholt. Da hat sich doch der erste todesmutige Fallschirmspringer von der ersten Plattform des Eifelturmes gestürzt. Der Fallschirm war zu klein und der Mann tod. Gibt Filmaufnahmen davon. Die Erkenntnis davon ist ja nun nciht, dass Fallschirmspringen nicht geht, sondern dass die Stofffläche grösser sein muss. Kann sein, dass beim Woodsexperiment auch sowas rauskommt.
Also, das CO2 stammt aus Verbrennungsprozessen und diese produzieren auch viel Wärme.
Es hat immer weniger Regenwald der mit dem zusätzlichen CO2 etwas anfangen kann und dann läuft es eben dumm.
Folgendes theoretisches Experiment um Herrn Ermeckes Denkfehler auf die Spur zu kommen:
Man nehme eine Herdplatte und stelle darauf einen Stahlzylinder mit etwas größerem Durchmesser als die Platte. Was passiert nach Einschalten der Platte bei maximaler Leistung?
Ich nehme mal an, der Stahlzylinder wird auch oben wärmer weil nämlich Wärmeenergie nicht nur durch Strahlung übertragen wird sondern in diesem Fall durch Konduktion. Diese Form der Wärmeübertragung ignoriert Herr Ermecke in seinen vereinfachten Betrachtungen, ebenso die Tatsache das keine Strahlungsform die Erdatmosphäre wirklich ungehindert passiert (in keiner Richtung). Von den ca. 1350 Watt pro Quadratmeter Strahlungsleistung die auf die direkt auf die Sonne ausgerichteten Solarzellen eines Erdsatelliten treffen kommen nur um 200-250 W/m² bis zur Erdoberfläche. Der Rest wird von unterschiedlichen Luftschichten und Wolken reflektiert und absorbiert und selbstverständlich ändern sich die diesbezüglichen Eigenschaften der Atmosphäre in Abhängigkeit von ihrer Zusammensetzung.
@Werner Witschi
Die Sonnenstrahlung die im Laufe eines Jahres auf der Erde einstrahlt beträgt etwa das 15.000fache unseres Energie”verbrauchs” pro Jahr. Die Sonnenstrahlung reicht aber “nur” aus, um die Oberflächentemperatur der Erde gegenüber der kosmischen Hintergrundstrahlung um 285 Kelvin zu erhöhen. Gäbe es das Phänomen der Isolierung nicht (wie Herr Ermecke anzunehmen scheint) oder würden wir alle bei offenen Fenstern heizen würde dies die globale Durchschnittstemperatur um weniger als 0,02 Kelvin (bzw. Grad Celsius) erhöhen. Die Sonne bleibt unsere Hauptheizung und der Grund für die Klimaerwärmung ist eine Veränderung des Abstrahlverhaltens der Erdatmosphäre durch verstärkten Eintrag sogenannter “Treibhausgase”. Das hat es früher schon mit natürlichen Ursachen gegeben, aber wohl noch nie mit solcher Geschwindigkeit.
SternFuchs*
Zunächst zur Herdplatte in meinem Blogbeitrag: Sie haben Recht: ich habe mich bei der Umrechnung hier vertan, und die Kelvin-Temperaturen mußten 473 K (=200°C) und 563 K (=290°C) lauten. Die behauptete Verdoppelung der Abstrahlleistung bei diesem Temperaturanstieg stimmt aber, d.h. meine Formel in meinem Spreadsheet war korrekt.
Was die Gletscher angeht, empfehle ich Ihnen die Übersichtsstudie des britischen Gletscherspezialisten Roger Braithwaite aus 2003, in der er untersucht, wie viele von den 160.000 Gletschern auf der Welt überhaupt längerfristig vermessen waren, und ob die vorliegenden Studien tatsächlich einen Trend ergaben. Braithwaites Ergebnis war, daß z.B. die Alpengletscher abnahmen, die in Skandinavien wuchsen und die im Kaukasus keinen Trend erkennen ließen.
Bei chemischen Analysen des Alpengletschereises wird regelmäßig festgestellt, daß die erhebliche Mengen Ruß enthalten, der u.a. aus den Motoren von Skiliften stammt. Da die Rußpartikel tatsächlich mikroskopische "Absorptionsinseln" schaffen, nimmt hier tatsächlich der Mensch Einfluß. Allerdings hat dies nichts mit unserem Thema des CO2-Effektes zu tun.
Die Energiefreisetzung im Rahmen der Zivilisation ist vernachlässigbar gering. Selbst die geothermische Energiefreisetzung (durch radioaktive Zerfallsprozesse im Erdinnern), die die zivilisatorische geschätzt um den Faktor 100 übersteigt, kann gegenüber dem Energiezufluß von der Sonne vernachlässigt werden.
Der CO2-Kreislauf ist sehr komplex und wird im Rahmen der allgemeinen Klimapropaganda fast immer falsch dargestellt. Pflanzen nehmen ständig große Mengen CO2 auf, Mikroben, Tiere und Pilze setzen ständig welches frei. Als Folge des Henry-Gesetzes entziehen kalte Ozeane der Atmosphäre riesige Mengen CO2, während warme Ozeane fast die gleichen Mengen wieder ausgasen. Ozeanchemische Prozesse binden CO2 in wasserunlöslichen Mineralien (unsere Porzellanerde - Kaolin - ist ein solches durch CO2-Verbrauch entstandenes Mineral). Tektonische Prozesse geben CO2 frei. In unserer Natur ist also CO2 Teil einer gewaltigen Dynamik, in der der zivilisatorische Anteil lächerlich gering ist. Im erdgeschichtlichen Zeitraum waren die Verlierer die Pflanzen, denn der CO2-Anteil ist ständig zurückgegangen. In der Unterkreide lag er noch bei über 1000 ppmv, übrigens OHNE Klimakatastrophe. Die Nehauptung, es hätte ein niedriges "vorindustrielles" CO2-Niveau gegeben, ist falsch, sie beruht auf der fortgesetzten Benutzung von frisierten Eiskerndaten, obwohl die prinzipielle Brauchbarkeit der Eiskernmethode von Jaworowski, Segalstad und anderen Wissenschaftlern prinzipiell in Frage gestellt wurde und andere Rekonstruktionsmethoden allesamt höhere Vergangenheitswerte belegen als es die Eiskernleute behaupten. International führend war hier u.a. der leider vor einigen Wochen verstorbene Diplombiologe Ernst-Georg Beck.
Ihre Bemerkungen zum Fallschirmspringer gehören sicher nicht hierher, und Ihre Anmerkungen zu Wood verstehe ich nicht. Wood wollter feststellen, ob bestimmte Versuchsanordnungen dazu führen, das die Innere Energie eines Systems zunimmt oder nicht. Ausdruck der Inneren Energie ist die Temperatur, und die mißt man mit einem Thermometer.
Sie schreiben aber selber, dass da Russpartikel von Motoren gefunden wurden, ja das stimmt und um das geht es doch, um den Einfluss des Menschen.
Was die Energiefreisetzung betrifft, nein, so geht das nicht. Klar ist die Sonne eine Konstante, welche seit einigen Mrd. Jahren permanent strahlt, aber mehr nicht, sie strahlt einfach so vor sich hin. Sie nimmt Einfluss von aussen. Innerhalb des Systems sind Vulkane, und auch wir die Einflussfaktoren. Nach jedem grösseren Vulkanausbruch stellen sie Veränderungen fest.
Sie schreiben ja selber, wie komplex die Vorgänge im CO2-Kreislauf sind und wie Mikroben und Pflanzen und das Meer CO2 aufnehmen. Ist es da so schwierig sich vorzustellen, dass wenn an diesen Parametern etwas verändert wird, sich dies auf das System auswirkt?
Die Frage ist doch einfach nur, wie gross unser Einfluss ist und nicht ob nur wir Einfluss haben.
Die Sonne strahlt keineswegs konstant. Es gibt mindestens einen bekannten Rhytmus von etwa 11 Jahren mit regelmäßig schwankender Strahlungsintensität. Hinzu kommt noch eine langfristige Zunahme. In den letzten 4,6 Milliarden Jahren seit Entstehung der Erde hat die Strahlungsintensität um ca. 30% zugenommen. Desweiteren gilt es auch noch Schwankungen der Erdachse und der Erdumlaufbahn zu beachten. Klima"forscher" mit von ihren Auftraggebern angedeutetem Studien-Wunschergebnis neigen dazu, die einzelnen Faktoren entweder zu ignorieren oder überzubewerten damit ihre Annahmen bestätigt werden. Leuten mit anderen Ansichten zum Thema werfen sie dann ihrerseits das gleiche vor...
Gut, pro Jahr haben wir eine Zunahme der Strahlung von ca. 6.5 x 10 hoch -9% (kanns nicht anders schreiben) und noch den Einfluss der Achse und die veränderte Umlaufbahn.
Nehnmen wir das mal als einen Faktor, der das System Erdklima von aussen her beeinflusst.
Und ist da nun auch ein Faktor, welcher das System Erdklima von innen her beeinflusst? Und da sag ich eben ja, und wir sind Teil davon.
Also müsste die Herdplatte, da sie ja mehr Energie abstrahlt, als zugeführt wird, immer kälter werden. Verstehe ich das richtig? Da muss ich doch mal zu Patentamt gehen und einen neuen Kühlschrank patentieren lassen.
Von der Herdplatte hatte ich gesagt, daß man sie hochregeln muß, wenn man ihre Temperatur erhöhen will, und daß die erhöhte Temperatur ihrerseits zu einem Anstieg der Abstrahlung führt.
Hatten Sie das verstanden? Falls ja, weiß ich nicht, was Ihre Frage hier soll. Falls nein, verstehe ich nicht, warum Sie mich Ihre langen und fehlerdurchsetzten Kommentare diskutieren lassen wollen.
Zurück zur Herdplatte: Damit die Herdplatte/Erde mehr abstrahlt, *muss* sie erst mal heißer werden. Eben! Somit ist die Erderwärmung schon wieder bewiesen.
Der Link weist auf ein furchbar witziges Interview mit der Sonne, die alle Schuld für wärmere Winter auf sich nimmt. Basierend auf die widerlegte Klima-Skeptiker Behauptung Nummer soundso (die Sonnenaktivität ist Verursacher) und Humor für schlicht Gestrickte, gemischt mit den gewohnten Lügen über Lügen nach dem Muster der "Auschwitzlüge". Wie gut, dass es Esowatch gibt:
http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Hartmut_Bachmann
http://esowatch.com/ge/index.php?title=Klimal%C3%BCge[/url]
http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Anti-Zensur-Koalition
Und den Freitag
http://www.freitag.de/community/blogs/czechbot/cui-bono-anti--zensur-klingt-doch-gut-was-steckt-dahinter
http://klima-der-gerechtigkeit.de/2010/10/25/midterm-elections-3-peinlich-bayer-ag-finanziert-us-klimaskeptiker/
Peinlich: Bayer AG finanziert US-Klimaskeptiker
25. Oktober 2010, von Arne Jungjohann
Etliche europäische industrielle Schwergewichte mischen über Spenden kräftig im US-Wahlkampf mit. Jetzt kommt in einem neuen Report des Climate Action Network Europe heraus, dass E.ON und BASF jene Kandidaten mit zehntausenden Dollar unterstützen, die das Klimagesetz im US Senat blockiert haben. Besonders peinlich ist der Vorfall für ein deutsches Unternehmen: Die Bayer AG finanziert sogar den erzkonsverativen Senator James Inhofe (ein Republikaner aus Oklahoma), der nicht nur die Ergebnisse des Stern-Reports anzweifelt (siehe hier), sondern im Jahr 2010 noch immer ernsthaft behauptet, Klimawandel sei ein fauler Zauber.
Was erlauben sich diese Firmen eigentlich? In Deutschland legen sie Hochglanzbroschüren auf, in denen sie sich selbst für ihr Klima-Engagegment auf die Schulter klopfen und vor einseitigen Schritten beim Klimaschutz ohne die USA warnen. Und hintenrum arbeiten sie still und heimlich daran, den Klimaschutz in den USA auf die lange Bank zu schieben. Das ist ein übles Täuschungsmanöver. Bayer & Co treiben ein irreführendes Spiel. Das ist nicht nur moralisch verwerflich. Die Unternehmen schaden damit auch den Interessen ihrer heimischen Aktionäre, weil der globale Klimaschutz dann am kostengünstigsten wird, wenn alle Länder an Bord sind.
Und noch etwas ist peinlich: falls es tatsächlich stimmen sollte, daß Bayer Forschungsaktivitäten in den USA finanziert, obwohl die wesentlich besseren einschlägigen Experten in Deutschland sitzen ("Deutsche Schule", s.o.), dann wäre dies sehr traurig. Denn in Deutschland versucht die Politik seit über zwei Jahrzehnten, den grünen Märchen widersprechende Wissenschaftler systematisch finanziell auszuhungern und den Forschungsapparat zu säubern. Zusammen mit der in Deutschland verbotenen und trotzdem praktizierten politischen (grünen) Propaganda an den Schulen sind dies Anzeichen einer aufziehenden Diktatur. Wenn Sie die Freiheit in Deutschland verteidigen wollen, dann sollten Sie gerade fordern, daß die Industrie die sehr preiswerte Forschung der IPCC-Kritiker endlich tatsächlich finanziert und damit die Regierung zwingt, ihre eigene Verschwendung von Milliardenbeträgen für Pseudowissenschaft zu verantworten.
Biologien definieren nicht was Leben ist und arbeiten täglich damit. Psychologen heilen erfolgreich Menschen an der Seele... und wissen nicht was Seele ist. Religionswissenschaftler beschreiben Religion, definieren sie aber nicht.
Weshalb wollen Sie Klimawandel definieren? Manchmal gibt es nur eine Arbeitsdefinition, weil eine umfängliche Definition wisschaftlich präzise -so wie sie es wünschen- nicht möglich ist. Es gibt Phänomene, die sind zu Komplex für eine Definition. Und mathematisieren lässt sich auch nicht die ganze Welt.
In diesem Sinne... noch ein Tipp: Einen Schritt zurücktreten und Selbstreflexion betreiben.