Als nächstes war der 32" Röhrenfernseher dran der mit einem Verbrauch von 84 Watt/h + 5 Watt/h Receiver läuft und in der Spitze sogar 197 Watt Max Power verbraucht hat. Die 2-Tages Messung hat mir einen Verbrauch von 2,849 KWh angezeigt und Kosten von 61,21 Cent angezeigt. Wohlgemerkt, das waren 2 ganz normale Tage da bei mir der Fernseher fast ständig läuft auch wenn ich im Internet Surfe.
Ein neuer LED-TV von Samsungs D-Serie soll angeblich als 46-Zöller im Energiesparmodus nur ca. 35 Watt/Stunde verbrauchen, diese sind mir leider noch zu teuer - deshalb bleibt's vorerst beim alten TV.
Danach habe ich mich dem Kaffeevollautomat gewidmet. Sein Verbrauch lag in der Spitze bei 1176 Watt und nach 4 Tassen Kaffee bei 0,209 KWh. Für nen frisch gebrühten Kaffee ist das durchaus in Ordnung.
Mein PC inclusive 25,5" TFT Monitor verbraucht ca. 92 Watt/h im beim Internetvideo gucken das Maximum lag bei 98 Watt. Auch diesen habe ich erst letztes Jahr erneuert, da bei meinem bisherigen Zocker-PC (ca. 260 Watt/h mit gleichem Monitor) das Mainboard den Geist aufgegeben hat. Ich habe mir dann gezielt ein Stromsparmainboard mit Onboard CPU+Grafik (Asus E45M1-M Pro) zugelegt - da ich ohnehin schon seit Jahren nicht mehr spiele und den PC Hauptsächlich zum Surfen, Arbeiten und gelegentlich mal Filme schauen nutze.
Die Waschmashine hat bei 60° Wäsche Max Power von 2120 Watt und für den ganzen Waschgang 1,515 KWh verbraucht - damit kostet eine 60° Wäsche 31,4 Cent. Bei einer 30° Wäsche verbraucht sie 0,743 KWh maximal 2289 Watt und diese kostet 15,4 Cent. Bei geschätzen 70 Waschladungen im 2-Personen-Haushalt ist die vertretbar.
Die Spülmaschiene hat im Standard-Programm, das ich immer nutze, in der Spitze 2066 Watt und für den kompletten Spülgang 1,391 KWh verbraucht. - die kosten liegen somit bei 28,83 Cent/Spülgang.
Kleingeräte:
Fön: Kaltluft: Stufe 1 = 0,192 KWh; Stufe 2 = 0,339 KWh
Heissluft: Stufe 1 = 0,969 KWh; Stufe 2 = 1,855 KWh
Reiseföhn: Stufe 1 = 0,571 KWh; Stufe 2 = 1,044 KWh
Rasierapparat zeigt nichts an, vermutlich weniger als 1 Watt / Akkurasierer
Dampfbügeleisen = 1,261 KWh
Staubsauger = 0,998 KWh
Toaster = 0,712 KWh
Küchenmaschine: Stufe 1 = 0,099 KWh; Stufe 2 = 0,132 KWh
Microwelle: höchste Stufe 800W = 1,168 KWh; Micro + Grill = 2,046 KWh; nur Grill 0,965 KWh
Stereoanlage im Radiobetrieb = 0,016 KWh
Sandwichmaker = 0,748 KWh
Donatmaker = 0,670 KWh
Doppelwaffeleisen = 1,293 KWh
Wasserkocher = 0,885 KWh
Messerschleifer = 0,11 KWh
Brotschneidemaschine = 0,112 KWh
Geräte wie zB. Handy's, externe Festplatten, Drucker usw. habe ich nicht gemessen, da deren Stromverbrauch laut Hersteller ohnehin nur minimal ist.
Desweiteren habe ich noch, wie vermutlich viele andere auch, noch ein paar "Elektroleichen" in irgendwelchen Schränken rumliegen. Da ich diese sowieso nie benutze habe ich mir diese Messungen erspart.
Den Herd mit Ceranfeld und Backofen kann ich leider mit diesem Gerät nicht messen - den Verbrauch schätze ich auf 1000 bis 4000 Watt/h, je nach Nutzung.
Und nun komme ich zu meinem Spitzenreiter !
Der Wäschetrockner Siemens Siwatherm 6500 serie IQ:
Da ich 2 Wäschen hatte, habe ich auch diesmal 2 Messungen.
1.te Wäsche:
Max Power: Satte 3211 Watt
Total Power: 2,823 KWh
Kosten: 58,52 Cent
2.te Wäsche:
Max Power: Satte 3336 Watt
Total Power: 2,889 KWh
Kosten: 59,88 Cent
Im Standby verbraucht er 3 Watt.
Zusätzlich geht beim Trocknen im Winter dann auch noch Heizenergie flöten, da ich den Abluftschlauch aus dem Fenster hängen muss.
Den Trockner haben wir gebraucht vor ca. 11 Jahren bekommen, die heutigen Geräte verbrauchen bestimmt viel weniger, sind allerdings auch sehr teuer.
Mein Fazit aus der Aktion:
Wenn ein Gerät kaputt geht und man es sich leisten kann, sollte man auf jedenfall eines der sparsamsten Geräte anschaffen. Auch ein Ersatz uralter Stromfresser sollte durchaus in Erwägung gezogen werden.
Leider habe ich als Verbraucher immer das Gefühl, wenn ein Gerät besonders wenig Strom verbraucht, versuchen Hersteller und Handel die zu erwartende Ersparnis der nächten 10 Jahre einem schon beim Kauf aus der Tasche zu ziehen um ihre Gewinne zu maximieren, dadurch macht es oft keinen Sinn, abgesehen vom Ökologischen Nutzen, ein neues sparsames Gerät zu kaufen.



Kommentare (14)
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Fön, Reinsefön, Toaster, Küchenmaschine, Mikrowelle, Sandwichmaker, Donutmaker, Messerschleifer, Brotschneidemaschine, Wäschetrockner
Und folgende Dinge halte ich für überflüssig, weil energie- und rohstoffverschwenderisch:
Sandwichmaker, Donutmaker, Messerschleifer, Wäschetrockner
Da lässt sich also noch viel Sparen.
PS: zu Wäschetrocknern wurde bei Utopia schon viel diskutiert. Einfach mal die Suche bemühen.
Meine Güte ... was für eine Menge an Geräte.
Wäschetrockner geht garnicht ... habe sogar meine neue Wohnung nach der Möglichkeit gesucht, meine Wäsche in einem Trockenraum aufhängen zu können.
Messerschleifen ... da gibbet doch so schöne Schleifsteine, die machen die Messer auch toll scharf.
Brot lässt sich mit einem guten Brotmesser und ein wenig Übung gut schneiden.
Es gibt viele Möglichkeiten Strom zu sparen ...
Wie ich schon in einem anderen Beitrag schrieb: Der beste Strom ist der, der nicht gebraucht wird.
Juppp...wenn ich mir überlege, wie mühsam es ist, sich vor dem Kauf erst mal ausführlich zu informieren, Testberichte lesen, Preise vergleichen und dann noch schauen, wo in unserer ländlichen Gegend das Gerät erhältlich ist, dann fällt der Verzicht in vielen Fällen wirklich leicht.
Dampfbügeleisen und Staubsauber sind zwar vorhanden aber seeeeeehr selten im Betrieb.
Bei manchen der Geräte wußte ich nicht mal, daß es die gibt (Sandwichmaker, Donatmaker) huch. ;-)
Deshalb würde ich den Satz so formulieren:
"Wenn ein Gerät kaputt geht, sollte man einfach mal ein paar Wochen abwarten mit Neukauf und schauen, ob man es wirklich sehr vermisst."
Ein Donutmaker ist z.B. ganz praktisch wenn man Donuts mag - ich eher weniger.
Der Wasserkocher ist z.B. ne geschenkte "Elektroleiche", da ist Wasser in der Microwelle schneller heiß mache.
Der Messerschleifer war ein reduzierter Fehlkauf für 4,99 Euro - damit kann man Messer zwar schleifen, ich benutze aber auch lieber nen Schleifstein.
Brot kann man zwar prima mit nem Brotmesser schneiden, spätestens aber wenn mann von einem harten Speck z.B. feine Scheiben schneiden will, weiss man was diese Maschinen besser können. Ich hätte vielleicht besser Allesschneider schreiben sollen - das trifft eher zu.
Den Fernseher möchte ich nicht missen.
Der Wäschetrockner, ebenfalls gebraucht geschenkt, ist vielleicht nicht unbedingt notwendig, erspart mir aber Zeit. Außerdem wäre es im Winter ohne sehr problematisch, da es bei uns keinen speziellen Trockenraum gibt und beim trocknen im Treppenhaus erhöhte Schimmelbildung wahrscheinlich auftreten würde. Zudem ist die Wäsche nach 1,5 - 2 Stunden schon trocken.
Es mag sein, das zu Wäschetrocknern hier schon viel diskutiert wurde, aber da mein Bericht im Zuge der "Stromsparwochen" von Utopia entstanden ist, musste ich meinen größten Stromfresser benennen mit Beweisfoto - und das ist nunmal der Trockner.
Die Geräte brauchen im übrigen nicht viel Pflege und wenn mal eines kaputt ist, versuche ich es zunächst selbst zu reparieren. Die Kleingeräte kosten meist eh nur zwischen 10 und 20 Euro, da lohnt eine Reparatur nicht.
Einen Sandwichmaker kann ich im übrigen wärmstens empfehlen. Die Dinger schmecken echt gut und man kann jedes individuell nach Geschmack belegen. Den benutze ich gerne und etwas öfter.
Besonders wenn man Energiespartipps oder ähnliches abgeben will, ist das die Grundvoraussetzung! Alle weiteren Werte kann der interessierte Stromsparer dem Etikett oder der Anleitung schon ungefähr entnehmen. Überraschungen dieser Art waren Anfang der Neunziger üblich, als erste engagierte Leute wie ich, mit dem Strom-Mess-Gerät durch die Haushalte gezogen waren.
Seit Beginn des neuen Jahrtausends kennen aber interessierte Strom-Verbraucher die energetischen Verhältnisse, vor allem im Unterschied Licht - Elektronik - Kühlung - Wärme-Erzeugung.
Wäre das Fenster beim "Normalen" Wäschetrocknen genauso offen, wie notwendigerweise beim Elektrischen Wäsche-Trockner, gäbe es auch keine Schimmel-Gefahr. Da gehört ein bisschen mehr dazu...
"Da lohnt eine Reparatur nicht" ist zwar eine betriebswirtschaftlich nicht unrichtige Aussage, im Bezug auf Energiesparen aber grundlegend falsch - ähnlich wie die flache Aussage an anderer Stelle zur Solarstrom-Subvention. Daher gilt: immer erst informieren und überdenken - dann weiter erzählen...
Dass man einen Sandwich-Maker benötigt, um etwas "individuell belegen zu können", war mir neu. Habe ich bisher auch Ohne gekonnt...
in der Sache hast du sicher Recht, aber nicht alle hatten das Glück, schon in den Neunzigern mit der Umweltbewegung in Berührung gekommen und von ihr angesteckt worden zu sein. Und wer Physik in der Schule nicht gerade als sein Lieblingsfach bezeichnen konnte und auch keine technische Ausbildung absolviert hat, für den ist die sichere Unterscheidung zwischen Leistung und (umgangssprachlich) Verbrauch eher keine Selbstverständlichkeit.
Ein akademischer Physiker würde bei dieser Diskussion auf den korrekten Bezeichnungen "Energie" oder "Arbeit" beharren und uns jetzt außerdem aufklären, dass sich Energie niemals verbraucht. So hat jeder von uns seine eigenen Selbstverständlichkeiten und die Selbstverständlichkeiten, die er sich erst noch erschließen muss.
Wenn ich die Fotos im Artikel richtig interpretiere, ist das verwendete Strommessgerät auch nicht gerade für Lernzwecke optimiert, sondern die Bedienung und Anzeige scheinen diese Unschärfe eher zu fördern. Pädagogisch gesehen sind die Utopia-Stromsparwochen aber genau das Richtige, denn schon Konfuzius hat gewusst:
Sage es mir, und ich vergesse es;
zeige es mir, und ich erinnere mich;
lass es mich tun, und ich behalte es!
Mit harscher Kritik frustrieren wir nur die Menschen, die neu zu uns auf Utopia hinzustoßen und ihren eigenen umweltbewussten Lebensstil finden wollen. Wenn wir die Lust auf Neuentdeckungen fördern, erreichen wir am meisten!
Umweltverträgliche Grüße vom velotopisten
Und zum Anderen hat dieser User, ohne jegliches Wissen, an anderer Stelle, mehr als sinnfreie Behauptungen oder gar Verurteilungen aufgestellt.
Da erlaube ich mit dann schon mal drüber zu wischen, zumal ja das Mitgeteilte schon teilweise grenzwertig ist.
- einen Durchlauf Kaffeemaschine
- einen Waschmaschinengang
- x Stunden TV/Computer usw.
wird eine Hochrechnung dieser Komponenten als Anteil auf´s Jahr undurchschaubar.
[Beispiel, mein Computer nimmt durchgängig 98 Watt auf, Schwankung im Kommabereich, darauf läuft z.Zt. auf vier Prozessorkernen "Say No to Schistosoma" als BOINC-Projekt. Der durchschnittliche Verbrauch über 67 Stunden ist exakt 54,6 W, minimal-Wet 0,0 (PC wird bei Nichtnutzung komplett vom Netz getrennt), maximal Wert 104,7, Gesamtverbrauch 3,66 kWh, Kosten 0,88 Euro, auf´s Jahr ~115 Euro bei gleichbleibendem Nutzungsverhalten. Auf diese Weise bekomme ich - je länger der Testzeitraum, umso besser - ein echtes Geräteprofil, relativiert zum Beobachtungszeitraum 67 Stunden. Idle-Stromverbrauch läge bei ~60 Watt, Stromspartechnik deaktiviert, weil optimiert auf Höchstlast, dafür niedrigst mögliches Undervolting, realisierbarer Idle-Verbrauch ~45 Watt.]
Nach deinen Messwerten würdest du den "aktuellen" bzw. gemittelten Ablesewert hochrechnen [in meinem Beispiel 98 Watt], nicht den realen Durchschnittswert über Tage (täglich benutzte Geräte) [in meinem Beispiel 54,6 Watt] bzw. Wochen (wenige, unregelmäßige Nutzungen in der Woche). Die Hochrechnung schlägt dann mehr oder minder fehl.
Mir fehlt zu dem gesamten Gerätepark eine Jahressumme, d.h. ich wüsste gern, wieviele kWh am Ende des Jahres herauskommen, siehe Stromrechnung. Diese Summe kann man dann herunterbrechen auf den Durchschnittstag.
"Den Herd mit Ceranfeld und Backofen kann ich leider mit diesem Gerät nicht messen - den Verbrauch schätze ich auf 1000 bis 4000 Watt/h, je nach Nutzung."
Doch, über den Umweg Stromzähler, (1) den "Hintergrundverbrauch" notieren, moderne Zähler mit digitaler Anzeige erleichtern das, (2) einmal mit dem Herd Wasser/Nudeln kochen bzw. Backofen benutzen, Differenz zu vorher (kWh) abzüglich Hintergrundverbrauch ergibt grob den realen Verbrauch in der gewählten Laststufe (kleine Platte, große Platte, Kombination). Auf die gleiche Weise kann man eine Wasseruhr als "Messgerät" verwenden.
Wir bedanken uns an der Stelle bei allen Testern, die mitgemacht haben!
da hätte ich einen guten Vorschlag: A-100%
http://www.waschbaer.de/Teleskop-Waeschetrockner-aus-Edelstahl--43d1a257454.html?query=W%E4schest%E4nder
oder
http://www.manufactum.de/scherenwaeschetrockner-aluminium-p1406998/
und auch hier gibts allerlei
http://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=p5197.m570.l1311&_nkw=W%C3%A4schest%C3%A4nder&_sacat=See-All-Categories
viel billiger, viel stromsparender, wartungsarm, funktionieren auch im Winter :-)
beste Grüße
mela