In der Tat hat mich auch überrascht, das mein Kühlschrank nicht der schlimmste Übeltäter ist. Der "Standby" Verbrauch liegt bei 1 Watt und mit fiesen Tricks - wie geöffneter Tür - erreichte ich auch Aktionsmodus (sprich er kühlt - "brummt") keinen Wert über 110 Watt. In der Langzeitmessung wird der recht alte Kühlschrank mit drei Gefrierfächern der meßbare "böse Bub" in meiner Wohnung sein, jedoch hätte ich den kurzfristigen Verbrauch viel höher eingeschätzt.
Kleine Haushaltsgeräte lagen bei maximaler Leistung immer unter der angegeben Wattzahl,
Staubsauger 1400 statt 1800, Fön 1700 statt 2000, Bügeleisen 1800 statt 2000 Watt.
Unterhaltselektronik wie Röhrenfernseher mit DVBT -Reciever erreichen 80 Watt, Laptop unter Last also komplexere Datenbankabfragen und Video parallel laufen lassen und an jedem USB-Anschluss eine Festplatte erreichen maximal 110 Watt.
Meine recht neue Waschmaschine hat mich überrascht, bei einer 30° Wäsche erreicht sie zwischenzeitlich 1999 Watt, das hätte ich geringer eingeschätzt.
Das Rennen machen jedoch doch die Warmwasseraufbereiter. Im Bad unter dem Waschbecken habe ich ein altes Schätzchen hängen, welches maximal 2100 Watt auf die Anzeige brachte.
Mein Spitzenreiter ist der Boiler in der Küche, der bei maximaler Leistung 2419 Watt zieht.



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