Mittwoch, den 21.4.2010

Der Mann mit dem Atommüll-Fass gibt sich eine Frische Brise Meerluft, er wandert durch ein riesiges Rapsfeld, nirgends passte er bisher äußerlich so gut hin, wie hier. Idylle pur. Mehr will man nicht.

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Am nächsten Morgen verlassen wir unser Hotel und versuchen unser Glück beim Trampen an einer Autobahnraststätte. Kein Brummifahrer will uns mitnehmen. Das muss am gelben Outfit liegen. Wer mag schon Gelb. Wir schlagen uns durch bis Krefeld und erreichen ein äußerst fades Ambiente. Die Fußgängerzone lässt zu wünschen übrig. Ein paar Hunde bellen uns an, die scheinen die Gefahr besser zu verstehen als die Bevölkerung.
Wir schließen uns einem Müllmann an und erregen durch dieses Bild das erste Mal Aufmerksamkeit. Welch stürmische Reaktionen. Danke Krefeld.

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Natur und Atommüll sind im allgemeinen schwierige Themen, denn die Lagerung unter freiem Himmel sorgte besonders im Oktober 2009 für Aufsehen. Durch die Berichterstattung um den Film Albtraum Atommüll wurde öffentlich bekannt, dass Frankreich seit den 90er-Jahren heimlich einen nicht unerheblichen Teil seines Atommülls nach Sibirien transportiert. In der Stadt Sewersk, in der mehr als 100.000 Menschen leben, lagern knapp 13 Prozent des französischen radioaktiven Abfalls in Containern unter freiem Himmel auf einem Parkplatz. Zudem wurde öffentlich, dass Deutschland sogar in noch größerem Maße radioaktiven Abfall nach Russland exportiert. Die kirgisische Stadt Mailuussuu ist umgeben von 36 nicht gesicherten Lagern von Uranabfällen und zählt zu den zehn am schlimmsten verseuchten Gegenden der Erde. Seit mindestens 2009 droht der Abrutsch von 180.000 Kubikmetern Uranschlamm in einen Fluss, wodurch das Trinkwasser in Kirgisistan und Usbekistan radioaktiv verseucht würde.

Quelle: Wikipedia

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