Liebes Werder Bremen,
obwohl ich aus Süddeutschland komme, warst Du mir meistens sympathisch.
Immer wieder warst Du ein ernstzunehmender Konkurrent für den FC Bayern. Statt im schnelllebigen Trainer-Wechsel-Geschäft mitzulaufen, hast Du unaufgeregt zwei Trainer-Dynastien sich erheben lassen.
Dabei hast Du immer angenehm nordisch gewirkt. Leicht mürrisch, so dass man Lust auf ein Pils bekam.
In den letzten Jahren hast Du nacheinander die Abgänge von drei großartigen Spielmachern verkraften müssen, die Du zuvor fast aus dem Nichts herbeigezauberr hattest: Johann Micoud, Diego und Mezut Özil. Trotzdem hast Du es irgendwie geschafft. Zugegeben, das Fehlen des Letzen macht Dir immer noch Schwierigkeiten. Aber dafür tust Du mir jetzt nicht mehr Leid.
Wie ich höre, willst du für Wiesenhof werben, Deutschlands verschrieensten Geflügel-Produzenten.
Und wer unsägliche Massetierhaltung mit seinem Gesicht gutheisst, den mag ich nicht.
Viele Grüße,
ein enttäuschter ehemaliger Sympathisant
P.S.: Wahrscheinlich wird auch diese Saison keine gute für Dich, wenn Deine Spieler beschämt, in gebückter Haltung dem Ball hinterher rennen müssen.
Noch mehr Fußballer, die mit Werbung ihr Gesichts bereits verloren haben, gibt es hier:


Kommentare (53)
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https://www.facebook.com/pages/Wiesenhof-als-Werder-Sponsor-NEIN-Danke/456675767698661
"Liebe Fans,
uns sind die Wortmeldungen der letzten Stunden natürlich nicht verborgen geblieben. Wir lesen eure Hinweise und Kritiken aufmerksam. Wir möchten an dieser Stelle aber auch noch einmal betonen, dass beim Thema Hauptsponsor noch keine finale Entscheidung gefallen ist. Gemeinsam mit unserem Vermarktungspartner INFRONT sind wir in abschließenden Gesprächen mit zwei Unternehmen und werden uns am Ende für eine Zusammenarbeit entscheiden, die zu Werder passt und die beste Lösung für den Verein sein wird. Sobald eine Entscheidung gefallen ist, werden wir euch transparent und umfassend darüber informieren. Selbstverständlich laden wir euch ein, eure Meinung frei zu äußern. Bitte bedenkt im Interesse der Fussball-Fans auf unserer Seite, dass auf diesem Kanal weiterhin der Sport im Vordergrund stehen soll.
SV Werder Bremen"
Darum dagegen abstimmen.
Das logo oben finde ich super!
Was sich die Sportler bei Werder Bremen mit diesem Affront geleistet haben, ist unverzeihlich. Eine dicke Spende des Vereins an international agierende Tierchutzvereine ist neben dem klaren Verzicht auf solche widerlichen Sponsoren jetzt geboten. Das sagt mir übrigens auch mein gesunder Menschenverstand.
Klaus R.
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"Paul-Heinz Wesjohann (69), Seniorchef der PHW-Gruppe, die nach seinen Angaben rund 5800 Mitarbeiter beschäftigt und pro Jahr an einem halben Dutzend Standorten etwa 250 Millionen Tiere schlachtet, kann die ganze Aufregung überhaupt nicht verstehen. „Werder hat fast 400000 Fans; aber es gibt doch höchstens 4000 Protestler“, sagt Wesjohann unserer Zeitung. „Das ist nur ein Prozent. Und davon ist noch die Hälfte Tierschützer. Was soll das für ein Sturm sein?“, sagt der 69-Jährige. Überhaupt: Der Protest werde doch nur von Peta befeuert. „Das ist doch nur eine kleine Organisation, die sektenartig operiert und Stimmung macht, um die Menschen vom Fleischverzehr abzuhalten.“
Quelle: http://www.noz.de/deutschland-und-welt/politik/niedersachsen/65947849/aerger-um-wiesenhof-als-sponsor-gruene-werder-verkauft-seine-seele
Auch ich finde das unmöglich. Gerade wenn die Verträge noch nicht fix sind, sollte ein cleverer Verein noch rechtzeitig reagieren.
Aber nicht Wenige der Werder-Fans werden sich gerne an billigen Imbiss-Buden ein "leckeres halbes KZ-Hähnchen" reinziehen - vielleicht jetzt erst Recht...
Die Sportler haben übrigens damit nix zu tun, die ziehen das Trikot nur an. Entschieden wird das von den "Geld-Leuten", Manager & Co., die das seltsamerweise einer anderen Firma überlassen...
vermute ich genauso (Verstand aller Sportler unterstellt...was nutzt der Verstand, das Wissen, wenn man doch nichts zu melden hat...)
"Ich habe mich bei Wiesenhof vor Ort erkundigt und nichts von dem gesehen, was speziell von Peta angeprangert wurde.“
Ich vermute der Gute hat sich im Supermarkt-Kühlregal umgesehen und glückliche tote Hähnchen vorgefunden, so wie er sie kennt.
Man beachte die traurigen Gesichter, die Aussage Werder sei ein toleranter Verein und die Wortmeldung eines auf der Straße befragten Fans "Mir egal, ich ess gern Geflügel".
http://spon.de/vfgfM
"Ich habe mich bei Wiesenhof vor Ort erkundigt und nichts von dem gesehen, was speziell von Peta angeprangert wurde.“
Für wie naiv hät Allofs eigentlich Wisenhof und Zuschauer,Leser?
Selbstverständlich wird ein Vorzeigemanager auch an Vorzeigeörtlichkeiten und nicht zu
Vorzeigepeinlichkeiten geführt.
Im Prinzip derselbe Sachverhalt,weswegen Krankenkassen mittlerweile in Pflegeheimen
unangemeldete Kontrollen durchführen.
ACH - armes Werder Bremen :-(((
Tschüss, mein Lieblingsverein :-(((
"Ab 1. September 2012 ändert Wiesenhof den Namen und heißt dann Oldenburger Geflügelspezialitäten."
Gefunden auf: http://www.radiobremen.de/sport/fussball/werdertrikotsponsor100.html
Jetzt bin ich echt verwirrt. Einerseits gehen Sie massiv in die Öffentlichlkeit als Trikot-Sponsor, andererseits ändern sie ihren Namen .... und die Verbraucher kaufen dann "Oldenburger Geflügelspezialitäten", weil's so schön regional klingt. Da wird mir echt übel.
Zur Frage WER IST DANN WIR:
z. B. alle, die jedes Jahr Ende Januar zu Zigtausenden in der Regel bei Sauwetter in Berlin anlässlich der Grünen Woche unter dem Motto "wir haben es satt!" gegen die unsäglichen Auswüchse der Agrarindustrie demonstrieren - schau doch mal hier: http://www.wir-haben-es-satt.de/
Mach doch 2013 mit - wir sehen uns! :-)))
http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-essen-immer-mehr-gefluegel-1.2950498
die Pharisäer sterben nicht aus.........................
Ich kenbne das ichhabe saelbst einen landwirtschaftlichen Betrieb (Obstbau) wenn ich danach gehen würde was mir die Menschen erzählen wäre ich lange pleite
Erzählen Dir die Leute, daß sie lieber Fleisch als Erdbeeren essen?
Ich verstehe den Zusammenhang nicht zum "wir haben es satt!".
Ich durfte zu Beginn meiner beruflichen Tätigkeit einen Seminar mit Henry Nannen, dem damaligen Herrausgeber des Stern, beiwohnen, Er erzählte uns, dass alles was irgendwie mit Moral zu tun hat, (dazu gehören heute die Schlagworte Bio, und vegan und und) Reden und Tun der Menschen nicht übereinstimmen. In den 50er Jahren wurde die Sexualmoral hochgehalten er, Herr Nannen hatte Umfragen gestartet welches denn jetzt wohl das bessere Titelblatt für seinen "Stern" sein würde, zum einen: Adenauer auf einen Esel denn diese hatte gerade Giechenlandbesucht man hatte ihn wohl auf einen Esel abgelichtet oder Marilyn Monroe im Bikini Die große Mehrheit entschied sich für Adenauer ahuf den Esel. Er, also Herr Nannen brachte dann beide Aufnahmen als Titelblätter nacheinander, Und was verkaufte sich viel besser? Natürlich Marylin Monroe im Bikini
So ist das heute mit Studien zum Fleischverzehr, mit Studien zur Akzeptanz von Bio-Produkten und und.....
Die Menschen wollen Bio, kaufen aber konventionell.....
Sie wollen keine Massentierhaltung, kaufen aber deren Produkte und das bestimmt nicht aus Unwissenheit- Der Mensch ist einfach so gestrickt Es gibt keinen moralischen Konsum bzw kann dieser nur von einer sehr, sehr kleinen Anzahl Menschen durchgehalten werden.
Ich bin mittlerweile auch 35 Jahre im Geschäft wir verkaufen alle Produkte an den Endverbraucher, glaubt es mir ich weiss wie dei Menschen beim Kaufen ticken...
Meine Erfahrung ist, dass Bio-Obst (Gemüse und und und) erheblich besser schmeckt als konventionelle Ware, die mit Kunstdünger und Pestiziden und was weiß ich gepuscht wurde!
wiel ich die Werkzeuge die die konventioneolle Lndwirtschaft bietet ja nicht unbedingt zur Massenproduktion einstzen muss.
Eine gesunde Pflanze, also eine Pflanze ohne Mehltau, ohne Spinnmilben, ohne Weichhautmilben und und.. Hat viel leckerere früchte als eine Pflanze mit den ganzen Krankheiten. Ja und überdüngen (damit der Geschmack wieder weg ist) tue ich die Pflanzen eben nicht.....
P.S. google mal Lambada und Erdbeersorte (Lambada iat definitiv die leckerste Sorte wegen ihrer Mehltauanfälligkeit im Bio-Anbau nicht zu gebrauchen)
Im Bioanbau gibt es sehr leckere Sorten, die nicht anfällig sind.
Natürlich ist der Ertrag geringer und das muß der Verbraucher honorieren.
Wenn das bei Dir nicht funktioniert, weil Du diese Kunden nicht hast, dann gehts halt nicht.
Ändert aber nichts an der Tatsache, daß es anderswo funktioniert...
Ein Bio-Erdbeeranbauer in der Dirktvermarktung hat auf jeden Fall gegen einen guten konventionellen Direktvermarter keine Change, das weiss ich mittlerweile, so lange bin ich im Geschäft. Es ist kein Probelm mit den Werzeugen die der konventionelle Landbau bietet eine bessere Qualität zu erzeugen. Wir nutzen ja auch die Werkzeuge des Ökologischen Landbaues wenn diese der Qualität zuträglich sind.
Übrigens ist die Erdbeersorte Lambada keine Massensorte. Deshalb wird es die im Laden niemals geben....
P.S. und für alle die sich mal ganz was besonderes in ihren Hausgarten gönnen wollen, empfehle ich die Sorte "Mieze Schindler" jetzt ist Pflanzzeit, im Fachhandel ist die Sorte erhältlich, Aber Vorsicht die Sorte ist einhäusig, Die Blüten bilden keinen männlichen Pollen es müssen immer Erdbeerpflanzen mit Bütenpollen in der Nähe sein die dann auch zur gleichen Zeit blühen. Mieze Schindler blüht und reift sehr spät
jaja - das "Wir" problematisieren - aber dann selber ohne Kenntnis pauschal verunglimpfen - was ist denn das für eine Art???
Komm wirklich im nächsten Januar nach Berlin und mache Dir selbst ein Bild - DANN kannst Du was dazu sagen - ich bin jedesmal von der Wucht dieser vielfältigen Ansätze, unseren Umgang mit Tieren und Natur zu verbessern, tief beeindruckt - die Zugangsweisen sind sehr unterschiedlich...
Unsere lokale Alternative ist : http://www.entrup119.de/index.php
Wir sind Teilgeber auf einem "CSA-Hof" CSA meint Community-Supported-Agriculture - also Gemeinschafts-Unterstützte-Landwirtschaft.
Dieses Modell trägt den Hof - hier wird nicht erzählt, hier wird gehandelt!
Wir beziehen den wesentlichen Teil unserer Nahrungsmittel von diesem Hof - nix arme knusprige Qual-Hähnchen...
Ach, armes Werder Bremen...
Was bewirkt euere lokale alternative @lunadilana? ich sag es dir....
Garnichts
Aber tröste dich an diesen Widerspruch im Menschen sind auch andere gescheitert:
http://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm
Ich kann aus meiner persönlichen Erfahrung nur das Gegenteil behaupten. Ich habe Spaß daran, anderen den Spiegel vors Gesicht zu halten. Und das Schöne dabei ist, es funktioniert, man wird gehört und viele sind für echte Argumente zugänglich.
Probier es doch auch mal auf auf diese Weise. Immer nur das wiederzukauen, was alle angeblich schon wissen, ist doch langweilig.
Ich eigne mich nicht zum Pastor..... Ich will gar nicht überzeugen..... Und woher wissen wir überhaupt wer im Recht ist...
Miot de Zie andere zu überzeugen ist bisher immer viel Leid angerichtet worden...Und das fast immer im Namen einer besseren Welt
Es ist auch klar, zwischen Schwarz und Weiß gibt es viele Graustufen. Was richtig ist, entscheidet jeder selbst, aufgrund der Informationen, die einem zur Verfügung stehen.
Nur zu sagen "Es ändert sich doch nichts" klingt danach, gar nicht erst über den Tellerrand schauen zu wollen, was meiner Meinung nach nicht richtig ist, aber dennoch akzeptiert werden muss.
Dann sollte aber auch akzeptiert werden, dass andere oft, gerne und in vielerlei Hinsicht über den Tellerrand schauen. Man sollte sich eher ein Beispiel an diesen Menschen nehmen, anstatt ihre Bemühungen totzureden. Schliesslich heisst das Portal hier Utopia und eben nicht Vogel Strauss.
Und eins nehme ich mir aber jetzt und hier doch noch heraus: gegen das Leiden und die Quälerei von Millionen von Tieren zu argumentieren und zu kämpfen, kann nur gut und rechtens sein. Dafür braucht man keine Religion, Gericht oder eine andere Absolution, die einem das sagt. Solltest du strickt anderer Meinung sein in diesem Fall, dann bewegst du dich rückwärts.
Na ja vielleicht lags auch anne sengenden Sonne. Dat sind die da oben im Norden doch nich gewohnt! ;-)
Irgendwie war dieses Pokal-Wochenende halt gegen die erste Liga und wenn wir alle ganz viel Glück haben, kommt heute Abend noch die verflixte Sieben dazu...
Und zwar gegen keinen geringeren als den traditionsreichen SC Preußen Münster. Der stolze westfälische Adler trägt einen nun mal besser als ein trauriges Hähnchen aus der Tierfabrik.
Viele Grüße.
http://www.utopia.de/gruppen/fc-utopia-265
Hauptsponsor hätt ich auch schon. Fängt mit K an, ist Changemaker und passt dreimal besser zu Fussball als Grillhähnchen! ;-)
Du weißt doch: Fußball verbindet!
Kickergruss von
Stephan
Sehr geehrter Herr Präsident Fischer,
Trainer und Management setzen auf einen mutigen Neustart, dem alle Werder-Fans nur die Daumen drücken können - auch wenn der Auftakt im Pokal bedauerlicherweise danebenging.
Leider wird dieser hoffnungsvolle Saison-Start von Managemententscheidungen überschattet, die von umweltbewussten Werderfans nicht mit getragen werden können. Das Management des SV Werder hat sich nun trotz vieler Proteste für Wiesenhof als Sponsor entschieden. Für mich heißt das, dass ich meine Tätigkeit als Botschafter von "Lebenslang umweltbewusst" leider beenden muss.
Zum Kernbestand von Umweltpolitik gehört der Klimaschutz. Als Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/ Die Grünen streite ich auch deshalb für die Einführung nachhaltiger Landwirtschaft und die Abschaffung von Massentierhaltung. Das verbietet es als Umweltbotschafter für einen Verein tätig zu sein, der sich von einem der Marktführer der industriellen Billig-Fleischproduktion sponsoren lässt.
Ich bedauere das außerordentlich, da ich nicht aufhöre, Werder-Fan zu sein. Ich fühle mich dem Verein sehr verbunden. Das gilt auch für die bisherigen Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit. Umso mehr bin ich enttäuscht, dass mit der Sponsorenentscheidung von dieser Linie abgewichen wurde. Wiesenhof kann kein Partner für einen umweltbewussten Verein sein.
Es ist weder umweltfreundlich noch nachhaltig, mit importierten Futtermitteln, die auf gerodeten Regenwaldflächen angebaut werden, in Massentierhaltung billige Hühnerbrüste zu produzieren. Agrarindustrielle Betriebe wie Wiesenhof betrachten Tiere nicht als Lebewesen, sondern als Produktionsfaktor.
Wie viele andere Betriebe mit Massentierhaltung ist Wiesenhof darauf ausgerichtet, Unmengen von Fleisch und Wurstwaren zu Dumpingpreisen zu erzeugen. Die weitreichenden negativen Auswirkungen dieser Produktion werden dabei in Kauf genommen:
Intensivtierhaltung bedroht unser Klima - sie ist für 18 Prozent der globalen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Zu viel Fleisch gefährdet die weltweite Ernährungssicherheit - schon heute wandern 30 Prozent der Weltgetreideernte in die Futtertröge, Deutschland nutzt bereits 2,5 Millionen Hektar Landfläche für Sojaanbau in Südamerika.
Zur Zeit erleben wir angesichts globaler Dürren eine Debatte über die wachsende Flächenkonkurrenz und daraus steigenden Preisen. Gegen die weltweit explodierende Flächennachfrage für Futtermittel ist die energetische Landnutzung eher bescheiden.
Futtermittelanbau gefährdet die biologische Vielfalt - durch den Umbruch von Grünland bei uns, die Rodung von Regenwald in den Tropen und den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen weltweit.
Massentierhaltung ist nicht artgerecht - sie ist mit großen Tierleiden, Krankheiten und hohem Antibiotikaeinsatz verbunden.
Industrielle Tierhaltung schadet den ländlichen Räumen - sie greift in gewachsene Wirtschaftsstrukturen ein, zerstört die Lebensqualität in den Dörfern.
Fleischlastige Ernährung gefährdet die eigene Gesundheit - zu hoher Fleischkonsum
erhöht das Risiko, an Krebs, Diabetes und Herz-Kreislaufleiden zu erkranken. Die Massentierhaltung in Deutschland hat zu Zuständen geführt, die das Ende des bisherigen Systems der Fleischproduktion erforderlich machen. Was in unseren Ställen stattfindet, ist nicht länger verantwortbar.
Das gilt gerade für Norddeutschland. Immer mehr Landkreise sind von der Ausweitung der Massentierproduktion durch Wiesenhof, Rothkötter und andere betroffen Vom zunehmenden Schwerlastverkehr von und zu den Schlachthöfen bis dahin, dass man sonnabends die Sportschau nur bei geschlossenem Fenster gucken kann, weil der benachbarte Lohnmäster mal wieder Hühnergülle ausgebracht hat. Deshalb bilden sich überall im Lande Initiativen gegen die industrielle Massentierhaltung. Gerade diese Menschen werden die Sponsorenentscheidung ihres Vereins nicht verstehen.
Wiesenhof ist Teil dieses agrarindustriellen Systems. Das Unternehmen will zwar nun auch Produkte aus artgerechter Haltung anbieten, doch das betrifft nur einen kleinen Bruchteil der Wiesenhof Produktion. Derweil werden die traditionellen Großschlachthöfe weiter aufgestockt und der für viele kleine Landwirte ruinöse Preiskampf mit den anderen großen Fleischindustriebetrieben geht weiter.
All das ist dem Vorstand des SV Werder durch die Diskussionen und Proteste im Vorfeld der Entscheidung sicher bewusst gemacht worden. Dennoch ist die Entscheidung für Wiesenhof gefallen.
Unter diesen Umständen kann ich leider nicht weiter Umweltbotschafter des Vereins bleiben.
Lebenslang Werder - kein Tag Wiesenhof.
Dabei schreibt der Mann doch wirklich nichts Neues, aber aus einem Politikermund ist es Spitze. Dass er seim Umweltbotschafter-amt beim Verein abgibt, ist ebenso ein Zeichen wie konsequent.
Aktuell leidet das grüne Image ja weider ein wenig - Fukushima ist bei den Leuten, die Angst um ihren Strompreis haben und die Zusammenhänge nicht richtig verstehen, schon vergessen - aber hiermit hat der, nicht so beliebte, Trittin ein sehr gutes Statement abgeliefert und Pluspunkte gesammelt!
Bravo!
Sagt zumindest der Chef:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/wiesenhof-chef-wesjohann-den-menschen-fehlt-einfach-das-geld-fuers-bio-huhn-11900673.html
Der Fastabstieg des SV Werder Bremen und das unrühmliche Ende eines legendären Spieler/ Trainers: Mister Werder Bremen: Thomas Schaaf:
http://www.11freunde.de/artikel/ein-abschiedsbrief-fuer-thomas-schaaf
Es scheint fast so? Vielleicht hätte man als erstes den Sponsor zum Teufel jagen sollen!