Bild: flickr.com/ Ross Holdsworth
Die Frage, wer zuerst kam, ist hier wohl beantwortet, oder?
Hier noch ein Link zu einem schönen Blog mit mehr sogenannter "Science Art"
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Es ist kaum zu fassen, aber es gibt immer noch Leute (ich weiß ganz konkret welche), denen immer öfter Wasser wg heftigerer Regengüsse in den Keller läuft und die trotzdem immer noch am Klimawandel zweifeln (einige zumindest daran, dass er (der aktuelle) hauptsächlich 'menschengemacht' ist - lieber weiter ruhigen Gewissens schwere Autos fahren wie bisher, viel Wurst essen u.s.w. u.s.w. und das Wasser im Keller irgendwie anders erklären ...)
Der Klimawandel ist ein globales Phänomen, das teilweise zu einer Abkühlung, teilweise zu einer Erwärmung und im Mittel zu einer globalen Erwärmung führt (wegen der durch die zusätzlichen menschlichen Klimagase geänderten positiven Strahlungsbilanz und weiterer Selbstverstärkung durch mehr Wasserdampf, usw.)
Lokale volle Regenrinnen beweisen den Klimawandel nicht, auch nicht über mehrere Jahre hinweg. Aber global präzise gemessene "Regenrinnen" und Temperaturen über längere Zeiträume (Jahrzehnte), sowie global gemessene CO2/Methan/Stickoxid/Schwefel/...-Gehalte (und der Beleg des fossilen/menschlichen CO2/...-Ursprungs durch Isotopenmessung) und die Nicht-Korrelation anderer möglicher Klimafaktoren (Sonnenaktivität, vulkanisches CO2, ...) mit der Änderung der Strahlungsbilanz belegen den menschengemachten Klimawandel (in der Tat) schlüssig.
Auf das Gesamtbild kommt es an, und das machen sich Klimaskeptiker immer wieder zu Nutze, indem sie "Cherry-Picking" (Rosinenpicken) machen und ein verzerrtes Bild zeichnen, indem sie einzelne Fakten und Kurvenabschnitte auswählen (ähnlich wie bei aus dem Kontext gerissenen Zitaten), siehe das Bild mit den blauen Kirschen in:
Stimmt, gut dass du das nochmal etwas genauer erklärt hast (falls noch jmd sich nicht eingehender damit befasst hat), denn mehr / heftigere Regengüsse .a.l.l.e.i.n. sind natürlich noch kein Beweis ...
Meine holzschnittartige Verkürzung ist insofern missverständlich. Danke für die Ergänzung!
Eine Pointe meines Kommentars war v.a. psychologisch. Viele Leute suchen sich lieber alle möglichen anderen Erklärungen, die ihre bisherige Lebensweise (einschließlich ihrer Meinungen) weniger infragestellen
Ich sehe bei der Klimaskepsis eine sehr unangenehme Mischung aus Wissenschaftsfeindlichkeit und wirtschaftslobbyismus. Beide Aspekte kommen zusammen in der Forderung nach einem "Beweis" für den anthropogenen Klimawandel. (auf anthropogen, also Menschgemacht kommt es an!).
Leider ist die Wissenschaftsfeindlickeit immer weiter verbreitet, was hauptsächlich auch an der total falschen Vorstellung vieler Menschen über Wissenschaft liegt.
Ich habe dazu in meinem Blog einen länglichen artikel Verfasst.
Die Theorie vom anthropogenen Klimawandel ist im moment die beste die wir haben.
Man kann natürlich nun hergehen und sagen ich glaube nicht daran. Wenn man aber keine eigenen Beobachtungen hat die die Theorie widerlegen, interessiert dies niemanden und man sollte vielleicht besser den Mund halten.
Die Theorie, dass Tollwut zum Tode führt gilt als ziemlich anerkannt auch wenn tatsächlich eine kleine Zahl von Patienten überlebt.
Manch ein Patient könnte angesichts einer so furchtbaren Diagnose eine Verweigerungshaltung einnehmen. Tatsächlich kann die Medizin (Wissenschaft) ihm nicht Beweisen das er bald sterben wird. Sie können ihm die Viren zeigen, sie können ihm auch frühere Fälle nennen. Nichts davon ist aber ein Beweis für seinen bevorstehenden Tod. Es gibt definitiv keinen Beweis dafür das er sterben wird.
Auch wenn er nicht daran glaubt und auch wenn er keine Beweise geliefert bekommen kann wird er höchst Wahrscheinlich an dieser Krankheit innerhalb weniger Tage zugrunde gehen. Ist leider so.
Er könnte sich aber auch vorher Impfen lassen. Da muss man aber auch nicht daran glauben und auch da gibt es leider keinen Beweis. Dennoch überleben fast alle die sich rechtzeitig Impfen lassen.
Was ich damit sagen will ist folgendes: Die Wissenschaftstheorie ist womöglich die größte Errungenschaft des Menschlichen Geistes. Eine Verweigerungshaltung gegenüber Wissenschaft schützt uns nicht vor den Auswirkungen der Ereignisse unserer Umwelt die die Wissenschaft versucht so gut wie möglich zu beschreiben.
Okay... Welche Meinung ich vertrete will ich mal etwas nach hinten stellen...
Aber...
Kann mir jemand erklären, warum der Begriff "Globale Erwãrmung" in den Begriff "Klimawandel" umgeändert wurde?
Was ich auch noch dazu betonen möchte, ich will hier nicht über Lüge oder Wahrheit streiten.
Ich denke einfach nur, das Infokrieger und Ökokrieger mit die besten Aktivisten bereit stellen, und ich denke, gemeinsam würdet ihr wesentlich schneller Verãnderungen erzielen, als wenn ihr euch gegenseitig zu belehren versucht.
Denn ich denke, dass der ein oder andere hier, die sogenannten "Wahrheits Aktivisten" mehr hasst, als Umweltverschmutzer.
Manchmal wird mit Fakten und Daten nur so hin und her geschmissen, ohne zu merken, dass man sich gegenseitg nur schaden zufügt.
Gibt es nicht Themen, die man gemeinsam vertreten kann?
Ist ein schnelles Ende der Kriege nicht z.B. voll in euer beider Intressen?
Mit all den Bomben und Raketen ... Wieviel CO2 wird denn dadurch verursacht?
Im Prinzip ist es doch genauso wie diese 9\11 Angelegenheit...
Wenn ihr das so sehen wollt, wie ihr es mögt, ist das doch euer gutes Recht.
Aber z.B. die Selbstversorgung liegt doch voll in euer beider Interessen.
Oder alternative Medizin...
Sollte man nicht irgendwie, Wege zueinander finden?
"Kann mir jemand erklären, warum der Begriff "Globale Erwãrmung" in den Begriff "Klimawandel" umgeändert wurde?"
Direkt hier in meinem Blog? Ganz einfach: weil Klimawandel besser klingt als globale Erwärmung.
Der Defintion nach ist das genaugenommen zwar nicht astrein, aber nun mal gebräuchlich. Und Sprache funktiontiert, wenn Sie anschlussfähig ist – nicht weil sie als "richtig im Lexikon" steht.
Ich hoffe du nimst es mir nicht übel, dass ich in deinem Blog fragen stelle.
Wenn doch hör ich sofort auf!
Aber ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit anderen Themen, weshalb ich nicht so sehr mit dem Klima Problem vertraut bin.
Deshalb noch eine Frage...
Die Globale Erwärmung findet noch statt, oder sind es jetzt andere Ursachen die mit dem Klimawandel einher gehen.
Sorry es wird euch entsetzen, dass ich so etwas frage, aber ich hatte schon so lange nichts mehr von der globalen erwärmung gehört, gerade hier in Indonesien hört man überhaupt nichts mehr davon!
Mensch beachte insbesondere auch die Diskussion unterm Atikel. Da stecken ein paar sehr kluge Argumente und weitere Links drin und macht außerdem klar, wie kontrovers die Debatte geführt werden kann.
Gruß Emma
Hai Jonas,
ich schreib hier von nem Handy... Deshalb weiss ich nicht wie ich direkt auf deinen Text kommentieren kann.
Zählt den nicht der Gedanke?
Zählt den nicht die gute Tat?
Warum willst du auf biegen und brechen hervorbringen, dass das, was du in der Hand hältst das Wahre ist?
Es spielt doch keine Rolle, solange es für dich richtig ist.
Deinen Weg den du beschreitest finde ich gut... Weil du es gut meinst...
Aber wenn du deine Mappe voller Beweise auspackst, spielst du doch das selbe Spiel, wie ein Truther, der über Rothschild seinen Frust ablassen möchte.
Diejenigen, die an das selbe glauben wie Du, die brauchst du nicht überzeugen...
Und diejenigen, die nicht daran glauben wollen, die wirst du nicht überzeugen können.
Folge deinem Herzen... Wenn es dein Herz ist, was dir diesen, deinen Weg zuweist...
Dafûr brauchst du keine Rechtfertigung...
Was ist "gut" bzw. "richtig"? Wer bestimmt das? Ich?
In einer Gemeinschaft gibt es viele verschiedene Meinungen. Welche ist die Richtige? Provokant überspitzt: ist diejenige Meinung die richtige, wo der SUV-Fahrer durch die Gegend fährt "solange es für ihn richtig" ist? Wo ein Grossgrundbesitzer seine Arbeiter niedermetzeln lässt, weil es für ihn richtig ist?
In diesem Sinn: nein, ich mache Dinge nicht nur, weil ich meine, es "gut" meine, sondern ich muss auch überprüfen, ob der Effekt wirklich "gut" ist, nach dem momentan aktuellen Stand des Wissens der Weltgemeinschaft der Menschen. Wissenschaft als der Standardprozess des kleinsten gemeinsamen Nenners zum Erwerb dieses Wissens kann nicht "die Wahrheit" erkennen, wohl aber falsche Thesen als solche überführen: Thesen müssen widerlegbar sein und die Anfechtung muss jederzeit erlaubt sein, sonst führt das in die Willkür oder zu möglicherweise wohlgemeinten aber ungewollten Ergebnissen.
PS: dort insbesondere: Risikoorientiere Sicht auf den Klimawandel: der Klimawandel ist nicht das einzige Problem der Welt, seine Lösung geht aber konform mit der Lösung vieler anderer Umwelt- und Sozialprobleme (wobei strikte Kontrollen notwendig sind um die sozial und umwelttechnisch schädlichen Betrugstendenzen mancher Menschen einzudämmen) und bringt mittel- bis langfristig grosse Gewinne für die Menschheit.
PPS: Konspirationstheorien (wie z.B. Truther) interessieren mich nicht: sie sind grossenteils nicht nachprüfbar, Glaubenssache, basierend auf Ängsten, Vermutungen, Eigeninteressen, usw. Im neusten "Skeptiker" ( http://www.gwup.org/ ) wurden die wissenschaftlich überprüfbaren Teile der Truther untersucht.
Sunny Farm, ich denke du bist auch mit den ergänzenden Links von Jonas absolut auf der sicheren Seite dir ein umfassendes Bild zu machen. Dahinter steckt kein missionarischer Eifer, sondern viel solide Recherche. Also, nur Mut. Gruß Emma
Sorry Emma,
Aber für mich gibt es keine "Seite" .
Ich denke jede Seite hat richtige und falsche Werte.
Für mich sind allerdings die Probleme, die all die verschiedenen "Seiten" miteinander haben, wesentlich problematischer, als das aktuelle Klimaproblem.
Junge, Alte, Muslime, Christen, Juden, Arme, Reiche....
Soviele verschidene "Seiten" die überhaupt nicht mehr miteinander zurecht zu kommen scheinen.
Für eure "Seite" scheint es fast so auszusehen, als ob es das einzig wichtige ist CO2 zu vermeiden.
Aber stehen wir nicht weit aus größeren Problemen gegenüber?
Manche von euch scheinen mir so weit entfernt zu sein, dass wenn man ihnen nicht recht gibt, in ihren Ansichten, sie überhaupt nicht mehr über irgendetwas Reden wollen.
Entweder ich bin für euch, oder es bleibt nur die Seite des Skeptikers, des Feindes...
Allein darüber zu diskutieren, ob man nun Fleisch essen sollte oder nicht, ist eine Form von Luxus, die sich eigendlich nur westliche Nationen stellen können.
Jonas... Sind nun alle Menschen, die einen SUV fahren, von Grund auf schlecht?
Sind alle Klimaretter gut?
Ich denke alles und jeden in richtig und falsch zu kategorieren, also in schwarz und weiß, bringt uns nicht einen Deut weiter.
Die Welt ist bunt, und das ist doch auch gut so...
Wenn man nur der Farbe "Grün" ein existensrecht einberäumt, werdet wir niemals irgendwo hin gelangen, weil sich alle Farben versuchen, sich gegenseitig zu übertünchen...
Und je mehr dies geschieht, je öfter sich die Farben bekriegen, und je mehr kriegerisches Gemansche dadurch entsteht, gibt nur einer Farbe immer größeren Auftrieb...
Braun...
Ich denke, ein besseres Miteinander, ist im Momenrt von größerer Wichtigkeit, als die Frage über richtig oder falsch...
Klopft euch nicht nur gegenseitig auf die Schulter, sonder sagt auch mal was nettes, wenn die anderen Farben auch mal etwas gutes vollbringen.
Wie gesagt, ich bin nicht euer Feind, ich will euch nichts schlechtes, und ich ziehe meinen Hut, vor der unglaublichen disziplin, die so manche von euch an den Tag legen, in Form von Sparsamkeit, Zurückhaltung und Verzicht.
Das sind wohl wahr gute Werte...
Aber Tolleranz und Güte werden in diesen schweren Zeiten nun auch mal abverlangt.
Ansonsten rennen wir doch nur im Kreis, wärend sich das Feuer um uns herrum immer weiter ausbreitet.
Sind nur meine Gedanken.... Ich bin weit davon entfernt, zu sagen, dass diese Gedanken richtig sein...
Und ich hoffe ihr nehmt mir nicht übel, dass ich meine Gedanken hier mal raus lasse!
Natürlich ist der Klimawandel nicht das einzige Problem, aber ein wichtiges. Seine Lösung geht (bei strikter Kontrolle und Sozialverträglichkeit der Massnahmen) sehr gut konform mit der Lösung anderer Umweltprobleme (Öl-Pest, Luft, krebsfördernde Stoffe, Feinstaub, Müll, Regenwald-Vernichtung, unwürdige Massentierhaltung, ...), sowie der Lösung von Problemen der Versorgunssicherheit (Ende des billigen Öls) und sozialen Problemen (globale Ausbeutung durch Lohndumping, gleiche Verteilung der Ressourcen als Grundforderung, ...).
Ein SUV-Fahrer ist nicht böse, aber SUV-Fahren ist klimaschädlich, allgemein umweltschädlich, ressourcenfressend und strukturell unsozial (Rennpanzer mit 2 Tonnen Gewicht kracht auf sparsamen und preiswerten Kleinwagen). Klimaretter versuchen das Notwendige zu erkennen und zu tun, sie sind nicht per se "gut" (was soll das auch sein): es macht keinen Sinn solche Gegensätze zu konstruieren, ich konstruiere diese jedenfalls nicht: wenn ich den SUV-Fahrer (neben dem Beispiel des Grossgrundbesitzers als krasse Ausprägung, zur Verdeutlichung) erwähne, dann nur, um deutlich zu machen, dass es nicht ausreicht, dass man selber eine Handlung für richtig hält: in einer Gemeinschaft (auf einer endlichen Welt) ist die Freiheit des Einzelnen beschränkt und es braucht Kommunikation über die Kompromisse. Als Basis für die Kompromisse sind überprüfbare Thesen am Besten geeignet, weil man sonst schnell in Glaubenskriegen landet.
---
PS: "Euch": ich bin nicht "Euch", ich nutze diese Internet-Plattform zur Vernetzung mit anderen Menschen, die an öko-fairen Themen interessiert sind, um eigene Inspiration zu bekommen und um meine Erfahrungen weiterzugeben. Auch dabei halte ich (ausser im Sozialbereich und Tierrechte-Bereich) wenig von Moral (Gut/Böse) als Grundlage der Diskussion, sondern mehr von überprüfbaren Aussagen und Modellen, z.B. von Rechnern zum ökologischen Fussabdruck, siehe: http://www.utopia.de/blog/weniger-ist-mehr/meine-welt1
Hallo Sunnyfarm, du interpretierst hier ganz schön viele Sachen hinein, die hier gar nicht so gesagt oder gemeint worden sind. Mein Eindruck ist, dir geht es nicht mehr um das Thema Klimawandel o.ä. Du hattest am Anfang eine Frage gestellt und verschiedene Antworten bekommen. Du kannst damit machen was du willst. Niemand will dich hier zu irgeneiner Meinung zwingen oder gar "verbal auf irgendjemanden einschlagen". Drum schlage ich vor, das Gepsräch an dieser Stelle ruhen zu lassen oder in einem Forums-Thema weiterzuverfolgen. Denn dieser Blog-Eintrag hatte, so meine ich, ein anderes Ziel. Das sollte dann auch respektiert werden. Mit besten Grüßen Emma
Womit man auf Kompromissbereitschaft stöβt, und die ist genau wie viele andere gute Werte, immer weiter nach hinten gestellt.
Jonas ich hoffe du weiβt, dass ich hier keine Diskusion suche.
Sondern einfach nur Kommunikation.
Einen neutrales Gespräch, mit konstruktiven Gedankenaustausch. Viel zu oft steigt man heutzutage in eine virtuelle Arena, in der manche versuchen, sich verbal die Köpfe einzuschlagen.
Je mehr verschiedene Ansichten vertreten sind, desto besser, finde ich.
Somit kann man Diskusionen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, und Ergebnisse erreichen, die nicht nur von einer Seite schön aussehen.
Und man sollte diese Möglichkeit, auch zu schätzen wissen, und andere Meinungen tollerieren, und nicht versuchen sie zu zerreißen.
Seine Meinung einer Anderen entgegenzusetzen... JA
Zu behaupten, der andere sei Falsch... definitiv NEIN
Es gehört Zeit dazu, seine Meinung zu ändern, und auch Mut.
Ich hatte mir gestern dein Profil angeschaut...
Und ich denke Du hast ein gutes Herz.
Viele deiner Statements in deinem Profil lassen erahnen, dass Du gerne mal den ein oder anderen Scherz machst, und gerne lachst...
Aber wie würdest du reagieren, wenn jemand dich nun davon überzeugen möchte, dass dein Bananenkonsum dem Klima schadet…
Wie würdest du reagieren, wenn jemand einen Taschenrechner rausholen würde, und dir vorrechnet, wieviel CO2 die Produktion, der Transport, und dann noch der Sticker an CO2 produzieren tun, und dich, mit erhobenen Zeigefinger, an den Pranger stellen würde.
Ich denke einfach, dass man gemeinsam mehr erreicht, als sich gegenseitig zu bekriegen.
Und wie ich oben schon angedeutet hatte… Ich behaupte nicht Recht zu haben…
Ich lasse halt nur ein paar Gedanken raus…
Nict mehr… nicht weniger…
Weder die Banane noch derjenige, der sie isst, ist böse.
Aber eine Banane kostet (je nach Ort des Konsums unterschiedlich viel) Ressourcen.
Da die Ressourcen der Welt endlich sind, sind sie auch pro einzelnem Mensch gedeckelt.
Jeder Mensch kann selbst entscheiden, wie er versucht, dieses Limit zu erreichen
(oder aber sich dagegen entscheiden dieses Limit zu akzeptieren und sich stattdessen dafür entscheiden, die Welt noch kaputter zu machen, sofern die ihn umgebende Gemeinschaft das zulässt).
Mit der Information, wie viel Ressourcen X oder Y brauchen, muss der Einzelne aber leben können: es gibt keine Zensur von Zahlen, nur weil jemand die Zahl nicht mögen könnte (wie schon oben kam "Änderung braucht Zeit und Mut"), höchstens eine mehr oder weniger konfrontative Form der Mitteilung. Im privaten Bereich teile ich solche Zahlen nur bei passender Gelegenheit und hoffentlich nicht zu konfrontativ mit, bei Firmen (wo es um Geld geht) bin ich durchaus für eine offensive Darstellung der versteckten Kosten von Gütern.
Ich seh das sehr ähnlich wie Jonas. Manches ist freilich nicht so ganz auf individuelles Konto umrechenbar, z.B. die Klimabilanz von Autobahnen. Ich hab keine gebaut, aber schon mal welche benutzt, bin aber tendenziell für möglichst wenig Autobahnen (z.B. Fernstransporte mehr auf die Schiene u.s.w.). Die gebauten Autobahnkilometer sind also nicht einfach gleich auf alle Bürger_innen zu verteilen; nicht einmal je selbst genutztem km, denn manche Leute haben evtl einen Standortnachteil, weil sie nicht in Nähe eines Bahnhofs wohnen u.s.w. Und das ist nur ein Beispiel von vielen.
"Aber wie würdest du reagieren, wenn jemand dich nun davon überzeugen möchte, dass dein Bananenkonsum dem Klima schadet…"
Als an der weiteren Menschwerdung des Affen interessierter Mitmenschwerder würde ich mich natürlich für die Argumente und die denen zugrunde liegenden Fakten interessieren.
"Wie würdest du reagieren, wenn jemand einen Taschenrechner rausholen würde, und dir vorrechnet, wieviel CO2 die Produktion, der Transport, und dann noch der Sticker an CO2 produzieren tun, und dich, mit erhobenen Zeigefinger, an den Pranger stellen würde."
Ich denke, dass der berühmte "erhobene Zeigenfinger" nur eine Unterstellung antiökologischer Schmähkritik ist und sich viele auch aus übertriebener Angst vor eben dieser Schmähkritik davon distanzieren. In der Sache würde ich als Biobananen-Konsument fragen, um wieviel geringer der Treibhauseffekt bei Biobananen ist und wie groß der Unterschied zum Konsum von Birnen wäre. Vielleicht würde ich auch einwenden, dass ich das Geld, das ich für Bananen ausgebe, nicht für Fernreisen ausgeben kann. Schließlich würde ich danach fragen, welche Konsummengen und welche Anbaumethoden welchen Klimaeffekt hätten und trotz ergeiziger Klimaziele (das "2 Grad Ziel" reicht ja nicht einmal) noch zu verantworten wäre bzw. festzugelegen sein würde, wären wir in der Lage, dies im Rahmen eines globalen Nachhaltigkeitsmanagements zu entscheiden.
Ja, und dann mal weiter sehen. Habs oben schon mal eingewandt. Ich halte ein globales Miteinander für unabdingbar notwendig - gerade auch zur Erlangung der Möglichkeit, dort, wo es angebracht ist, regionale Kreislaufstrukturen zu schützen oder überhaupt erst aufzubauen.
Wie gesagt... und ich hoffen du nimmst es mir nicht übel Jonas, aber ich gehe meinen eigenen Weg, womit ich meine, dass ich mich auf meine Mitmenschen fokusiere. Das ist mein Teil, den ich, für mich selber, für richtig halte und beisteuern mag.
Aber du kannst ja gerne mal Topics Bananenkonsum verrechnen.
Das würde mich schon interessieren ;)
Wie schon zu Anfang dieser ... Kommunikation gesagt:
Soziale Arbeit finde ich wichtig und sie hat viele Formen.
Eine Form sozialer Projekte ist die Entwicklungsarbeit. Eine andere Form ist der strategische Konsum (eines der Hauptthemen dieser Plattform), d.h. u.a. den armen Menschen möglichst wenig/nichts wegzunehmen, z.B. die Forderung nach ungiftigen Produktionsmethoden, dem Inkaufnehmen von höheren Preisen für faire Arbeitsbedingungen, FairTrade, ... Beide Formen sind nützlich.
Hab mir jetzt alles durchgelesen und ich kann nur jeden Utopisten ans Herz legen, sich wenn´s geht, auch die Zeit zu nehmen. Eine sehr bewegende Geschichte über einen höchst persönlichen Kampf um Mitmenschlichkeit - die mit einem Schlag ins Gesicht derselben begann.
Für Dich, deiner Familie und deine Projekte alles Gute!
Hey Sunnyfarm, irgendwie ist mein Kommentar falsch angekommen. Liegt vielleicht an mir. Du hast an einer Stelle gesagt:
"Jonas ich hoffe du weiβt, dass ich hier keine Diskusion suche. Sondern einfach nur Kommunikation."
Das klang für mich so, du willst einfach nur "reden"? Darauf hattte ich mich bezogen, als ich vorschlug das Gespräch an dieser Stelle hier in diesem Blog dann lieber ruhen zu lassen und an anderer Stelle mit neuer Überschrift fortzuführen. Das war viellmehr eine Anregung. Es steht mir überhaupt nicht zu dich irgendwie verbannen zu wollen o.ä. Anderer Vorschlag: du bleibst und ich zieh mich aus diesem Blog zurück. Ich kann dir nicht immer so ganz Folgen. Aber das bin nur ich.
P.s. Auch ich habe auf deine Seite geschaut und wünsche dir für deine ambitionierten Vorhaben alles Gute. Vielleicht magst du ja für einzelne Vorhaben nochmal eigene Foren auf Utopia eröffnen. Da kämen bestimmt noch ein paar gute Inputs für dich zusammen. Ich persönlich finde es etwas schwierig das alles jetzt hier unter diesen Blog zu packen bzw. zwischen zwei verschiednen Platformen zu zappen. Abgesehen davon, dass eigentlich interessante Aspekte aus den Vorhaben, die du auf deiner Seite beschreibst, unter diesem Blog eher untergehen. Das ist jetzt mehr so ein Vorschlag um Kommunikation etwas effizienter zu gestalten. Herzliche Grüße Emma
"Wenn sie was erreichen wollen, dann sollten sie ihre Methode ändern. Es bringt doch nichts, Menschen so unter Druck zu setzen. Wenn man sich so in die Enge getrieben und angegangen fühlt, überlegt man sich, wenn man nicht gerade unter dem Stockholm-Syndrom leidet, ganz bestimmt nicht, genauso wie seine Peiniger zu werden."
"Diese XX können sich überhaupt nicht mehr vorstellen, wie es ist, ein "normaler" YY zu sein (was ist schon normal) und haben ihre Perspektive so sehr verinnerlicht, dass sie keine Empathie mehr für Otto YY aufbringen können. Und weil Otto YY natürlich erstmal direkt seine ganze Schande vor den Latz geknallt bekommt, ohne dass er jemals die Gelegenheit hatte, irgendwie zu versuchen, sich in Hanswurst XX-force hineinzuversetzen, denkt er natürlich, Hanswurst wäre nicht mehr ganz dicht und dass er den Teufel tun werde, sich irgendwas von ihm anzunehmen, nachher würde er noch genauso und niemand will so sein. Nicht mal die Betroffenen, wage ich zubehaupten."
"Und ich habe es noch nie erlebt, dass aus Hass oder Wut oder anderen negativen Gefühlen, wenn man ihnen nachhängt, so etwas wie Liebe, Verständnis und Harmonie entstanden ist."
Zitat Ende
Die Themen sind meiner Meinung nach beliebig austauschbar. Es kommt darauf an, WIE wir mit Meinungsverschiedenheiten umgehen. Lassen wir einen Konflikt hochkochen und gießen wir Öl ins Feuer oder gehen wir in den Dialog?
Egal ob es um den Klimawandel, Fleisch, Atomstrom, Greenwashing oder was auch immer geht...
Zu dem von sunnyfarm erwähnten "erbhobenen Zeigefinger"
Der wird oft gerade dort gesehen, wo jemand etwas sagt, das einem selber nicht gefällt (auch wenn die andere Person es objektiv gar nicht mal 'autoritär' sagt), ist also oft eher eine Projektion.
Allerdings hätten z.B. die Abermillionen Menschen, die aufgrund der Klimakatastrophe in noch schärfere extreme Armut getrieben werden, z.B. weil tropische Wirbelstürme ihre Hütten zerstören, Dürren ihr Land (neben anderen Gründen) austrocknen u.s.w., die hätten eigtl Grund nicht nur mit ein bisschen Zeigefinger-Gestik zu kommen, sondern mit viel schärferen Tönen
Diese Erfahrung hab ich auch schon gemacht: erzähle ich einem Menschen, der sich noch nicht mit ökofairen Themen beschäftigt hat (und deswegen kein schlechter Mensch ist), dass ich keinen Kühlschrank habe, so ernte ich Erstaunen ("was, das geht?") oder Belustigung ("Du alter Öko-Spinner"). Eine erfrischend ehrliche Reaktion.
Leute, die sich dagegen schon mit dem Thema befasst haben, fühlen sich oft (aber nicht immer) angegriffen, weil sie anscheinend denken, sie müssten das nun auch machen (müssen sie nicht, wie oben gesagt, entscheidet doch jeder selbst, ob und wie er seinen ökologischen Fussabdruck verkleinert, und heutige Kühlschränke sind ja schon ziemlich effizient): diesen Leuten erzähle ich das nicht, nicht mal, wenn sie bei mir zuhause sind. Sie müssen allerdings mit der Information leben, wenn ich was unter den Tüchern hervorholen muss und sie fragen, was die Tücher da sind ...
Da ich bei jeder meiner Änderungen vor der Gewöhnung auch erstmal viel inneren Widerstand überwinden musste, bin ich weit davon entfernt, jemand wegen fehlender Information oder inneren Widerständen zu verurteilen, zumal mein eigener ökologischer Fussabdruck alles andere als zufriedenstellend ist: wenn mir jemand sagt, dass Computer eine ziemlich miese Ökobilanz haben, dann weiß ich das sogar, und kann trotzdem (noch? nie?) nicht vom Rechner lassen.
Und hier stimme ich Berniewa mit den Abermillionen zu: die endliche Welt bleibt trotzdem endlich, und jeder muss sich früher dieser Tatsache stellen, auch wenn sie ihm unangenehm ist und hoffentlich schonend genug beigebracht wird.
Die Konfrontation/Kooperation-Debatte, die hier mal wieder durch diverse Threads mäandert ist begrenzt durch die Parameter der Effizienz (wie viele erreiche ich, verschrecke ich zu sehr?), aber auch der Brisanz (wie schnell muss das über die Bühne gehen, damit das System nicht kollabiert?). Ich habe selber keine Antwort darauf und mache es halt so, wie es mir situationsbedingt aus meinen Bewertungen heraus am sinnvollsten erscheint. Der Vorteil an einer Online-Plattform ist, dass man die Menschen nicht im direkten Gespräch konfrontiert (und umgekehrt nicht im direkten Gespräch konfrontiert wird z.B. "Jonas, Du hast einen eigenen Computer, warum gehst Du nicht ins Internet-Café?!?").
---
PS: (Nach Lukitas Antwort unten):
Artikel von George Marschall (GEO 12-2007: "Wissen 2+, Fleiß: 5, Warum es uns gelingt den Klimawandel zu verdrängen", der die psychologische Sicht betrachtet. Er führt nach einer Darstellung der in der Evolution erworbenen Problemlösungsfähigkeiten des Menschen aus: "Die Menschheit kann schwer gegen Gefahren vorgehen, die unsichtbar sind, die in der Zukunft liegen, die komplexe Ursachen haben und langfristige sowie unklare Folgen haben".
Bericht von George Monbiot über eine psychologische Studie des WWF: "... Instead of performing a rational cost-benefit analysis, we accept information which confirms our identity and values, and reject information that conflicts with them. We mould our thinking around our social identity, protecting it from serious challenge. Confronting people with inconvenient facts is likely only to harden their resistance to change. ..." http://www.monbiot.com/archives/2010/10/11/the-values-of-everything/
Kognitive Dissonanz bezeichnet in der Sozialpsychologie einen als unangenehm empfundenen Gefühlszustand, der dadurch entsteht, dass ein Mensch mehrere Kognitionen hat – Wahrnehmungen, Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Wünsche oder Absichten – die nicht miteinander vereinbar sind (Störgefühl). Ist die Dissonanz stark genug, kann ihre Bekämpfung eine dauerhafte Änderung von Einstellungen und Verhalten herbeiführen. Starke Dissonanz entsteht insbesondere bei einer Gefährdung des stabilen, positiven Selbstkonzepts, wenn also jemand Informationen bekommt, die ihn als dumm, unmoralisch oder irrational dastehen lassen - was die Alltagssprache als peinliche Momente bezeichnet.
...
Kognitive Dissonanz motiviert Personen, die entsprechenden Kognitionen miteinander vereinbar zu machen, wobei unterschiedliche Strategien benutzt werden, wie beispielsweise Verhaltensänderungen oder Einstellungsänderungen. Falls nötig werden die eigenen Überzeugungen und Werte geändert, was über temporäre Rationalisierungen weit hinausgeht. Der Begriff wurde 1957 von Leon Festinger geprägt, der sowohl die Entstehung als auch Auflösung von kognitiver Dissonanz theoretisch formulierte. Seither wurde die Theorie in mehreren hundert Experimenten bestätigt.
... http://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz
Ja Jonas, so versuche ich es auch zu halten: Ich versuche so viel wie möglich für mich selbst umzusetzen. Ich informiere dabei und versuche, nicht zu missionieren.
Es gelingt mir nicht immer, die Bremse beim Informieren-Wollen zu ziehen und dann ernte ich auch schon mal aktive Ablehnung, wenn ich für das Empfinden meiner Gesprächspartner zu weit gegangen bin. Das kann dann bis zur Ausgrenzung gehen...
Gleichzeitg hoffe ich natürlich, dass möglichst viele Menschen sich auch auf den Weg machen und bereit sind, ihren eigenen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern und anderen dabei zu helfen.
Dabei gibt es wahrscheinlich weder nur EINEN noch DEN richtigen Weg.
Handeln, sich Gehör verschaffen, argumentieren und notfalls auch mal brüllen (auf der Straße meine ich)
diskutieren, aber auf keinen Fall sich von Ignoranten und Volksverdummern höflich umschwatzen lassen.
(damit meine ich nicht die Leute, die sich hier äußern)
seit über 30 haren, habe ich höflich über Frieden diskutiert, höflich gegen die Atromkraft gearbeitet, mich höflich gegen Gentechnik eingesetzt. Was hat es gebracht? Es kam höfliches Geschwätz zurück, und das war es dann.
Das Umschwenken in der Atompolitik hat nicht Fukushima bewirkt sondern der lautstarke Protest danach, das sich wehren und sich einsetzen.
Ansonsten hätte es nach dem Gau in Japan nette höfliche Worte der Anteilnahme gegeben und es wäre weitergegangen wie bisher.
Höflichkeit und Nettigkeit ist angesagt im Umgang mit Menschen, die mir nahestehen, die ich respektiere und die dies auch mit mir tun und die sich einsetzen und etwas tun anstatt dumm daherzulabern und Beruhigungswörter in die Masse zu streuen.
Vielleicht verstehen wir unter Nettigkeit und Höflichkeit auch einfach etwas anderes.
In meinem Verständnis kann ich auch höflich protestieren, dabei nett bleiben und sagen:
"NEIN, das mache und will ich nicht und zwar aus den und den Gründen!"
Und dann geht es darum, an den Alternativen zu arbeiten und sie aufzubauen.
Dazu gehört meiner Meinung nach auch der Umgang miteinander.
Hallo an euch alle…
Ich wollte mich nur nochmal kurz verabschieden, bevor ich weiterziehe…
Das ist übrigens der wahre Grund, warum ich mich ausgeklinkt hatte. Und das kam wohl nun wirklich falsch rüber. Sorry Emma… mein Fehler! War hier aber ein wenig im Stress...
Ich hoffe beim nächsten Treffen, klappts besser mit unserer Verständigung.
Und an euch alle anderen, es hatte mich wirklich gefreut, mit euch in Kontakt zu treten.
Und ich find, und dass must du wirklich auch eingestehen Emma, unser Gespräche paβten hier in diesen Blog “Ich glaube nicht an den Klimawandel” absolut hinein.
Lukita, vielen, vielen Dank für deine Links… Ich hoffe es ist okay, wenn ich dich mal persönlich anschreibe, wenn es meine Zeit zuläβt.
Ich habe allerdings in einer Stunde… Urlaubsanfang, und ich hatte mir überlegt, besser meinen Laptop auf Arbeit zu lassen, da ich die nächsten 10 Tage ausschlieβlich meiner Familie zukommen lassen möchte.
An dich Topist, wollt ich nochmal anmerken, dass deine Grüβe mir echt viel bedeutet hatten, und du mir damit ein dickes Grinsen geschenkt hast… Wie gesagt, ich denke, ich hab nen Riecher für gute Herzen.
Jonas… Dir auch nochmal vielen Dank für all deine Mühe in Punkto Aufklärung, und ob du es glaubst oder nicht, am meisten Interesse habe ich an deinem Kühlsystem mit den Tüchern.
Falls du die Zeit findest, kannst du mir ja einen Link oder andere Informationendazu zukommen lassen.
An Bada wollt ich nur mal sagen, vergess nicht, zwischendurch mal tief Luft zu holen, ich weiβ, wie es sich anfühlt, wenn man mit einer wichtigen Information an andere tritt, und oftmals mehr als nur Ablehnung erhält.
Bada… meine erste Frau hatte ich zum gröβten Teil genau aus diesem Grund verloren, man sollte sich schon aus Selbstschutz ab und an mal selber bremsen, sonst läuft man Gefahr, den ein oder anderen Menschen zu verlieren, ohne die das Leben immer trübseeliger werden.
Das ist die Sache nicht Wert, auch wenn es euch vielleicht nicht so wichtig erscheint.
Aber wenn ihr andere Menschen erreichen wollt, solltet ihr Glück ausstrahlen… und nicht Frust.
Deshalb denkt in erster Linie an euch, ihr seid genauso wichtig wie das Klima.
Und wie auch immer ihr euren Weg bestreitet… sorgt dafür, dass ihr dies mit Leichtigkeit und Frohsinn tut.
Sind mal wieder nur Gedanken, und ich will nochmal betonen,… dass ich mir nie zumuten würde, Recht zu haben…
Ich schreibe halt öfters ganz gerne runter, was ich denke, ohne viel darüber nachzudenken, was ich da gerade schreibe…
In diesem Sinne…
Ich wünsche euch ein fröhliches Wochenende…
Und bis die Tage, hoffe ich…
Sonnige Grüβe aus Indonesien
Ganz unten ( 28.06.2011 um 10:17 ) ist auch der Link zu einem Video,
in dem ein Erdkühlschrank vorgestellt wird (Loch graben, Plastiktonne an Seil hinunten lassen.
Das geht bei meiner Stadt-Mietwohnung im dritten Stock natürlich nicht.
Hai Jonas...
Super... nur mit den Tuechern, ist bei dieser Luftfeuchte hier und mit 30 Grad im Schatten ein wenig riskant im Bezug auf Bakterien, Keimen, Katzen und Ameisen...
Aber gefaellt mir beides...
Man kann das (am haltbarsten rohe) Gemüse auch in Töpfe tun und dann die feuchten Tücher darüberlegen, das würde das Keimrisiko verringern. Bei mir ist das nicht nötig, ich wasche die Tücher im Sommer (bis 30 Grad) öfter täglich gut aus (und verwende das Wasser zum Giesse) und jede Woche heiss in der Waschmaschine mit (Keime abtöten).
Bezüglich Luftfeuchtigkeit kann ich keine Tips geben: es muss natürlich noch so viel verdunsten, dass wirklich Kälte anfällt. Einfach ausprobieren, erfordert keine grossen Investitionen.
Bei mir hilft es halt, das rohe Gemüse der Bio-Kiste über die Woche zu bringen und auch gekochtes Gemüse bei grosser Hitze nicht sofort schlecht werden zu lassen, dann kann ich größere Portionen kochen.
Folgendes finde ich auch ziemlich absurd:
Ich habe letztens af dem Weg zur U-Bahn einen Aufkleber mit dem Slogan "Atomkrieg? Ja bitte" gesehen. Es gibt dazu sogar eine Facebboo-Seite http://www.facebook.com/atomschlag.jetzt?sk=photos
Komische Leute gibt es.
Ein guten Tag und ein freundliches Hallo an alle Forenmitglieder,
Ich melde mich in der Regel alle halbe Jahre, und dies dann für einige Tage, bis ich mich dann wieder weiter begebe.
Seit 2008 ziehe ich nun mitlerweile durch die Welt, und lebe seitdem eigendlich ein Selbstversuch vor.
Wie es dazu kam, kann ich nun allerdings nicht mehr niederschreiben, da es zu viel von Ihrer und meiner Zeit kosten würde, ich kann nur sagen, dass ich 2008, in Berlin, aus der Obdachlosigkeit herraus gehandelt hatte. Somit absolut ohne Geld, allerdings mit einem ziemlich starken Willen nicht aufzugeben.
Diesmal Schreibe ich aus Sumbawa, aus einer sehr abgelegenden Region, der zweiten Nachbarinsel von Bali…
Immer noch Indonesien. ..
Nachhaltige Projekte haben hier in Indonesien mitlerweile in den letzten Jahren stark zugenommen.
Hier in Sumbawa bin ich nun dabei, zusammen mit Kooperationspartnern, durch das Modelprojekt einer Grundversorgungsfarm , Trinkwasser, Nahrung und Energie mit nachhaltige Methoden in Zusammenarbeit mit der dort ansässigen Bevölkerung zu produzieren, und der Gemeinschaft somit bereit zu stellen.
Die nächsten Ziele:
Das Projekt leitende "Green- Learning- Center" (GLC) soll als Fachcommunity für die professions-und institutionsübergreifende Vernetzung von Vereinen (NGO), Lerneinrichtungen, Stiftungen, Regierungen, Investoren, Unternehmen, sowie Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Einzelpersonen dienen, aber auch zur Zusammenarbeit in Gruppen innerhalb weiterer Projekte und damit die interne Kommunikation und Organisation des Mitarbeiterteams optimieren.
Zudem wird das orts- und zeitunabhängige Kooperieren von Partnern gefördert, gerade was internationale Kooperationen anbelangt.
Einschleichende Probleme, innerhalb der Projekte, werden frühzeitiger erkannt, und durch die Vernetzung mit GLC, optionelle Lösungswege rechtzeitig erfasst.
Desweiteren läβt sich somit ein wenig die Spreu vom Weizen trennen, und unzuverlässige Unternehmen und Personen, können schneller erkannt, und qualitativ hochwertige Partner empfohlen werden.
Das Modelprojekt der Grundversorgungsfarm soll in einem solchen Maβ optimiert werden, dass es als Lösungspaket für die einzelnen Bezirksregierungen vorgestellt werden kann, eine Region ökologisch als auch ökonomisch zu fördern, und somit eine flächendeckende Grundversorgung zu etablieren. Für dieses Vorhaben bildet das kooperierende Politechnikum mitlerweile jährlich 600 Studenten nach deutschem Standart aus, was die Präzision und Qualität anbelangt. Somit werden die eingesetzten Systeme lokal produzierbar, stärken die Arbeitsplatzsituation im ländlichen Raum und helfen mit, dass das Wissen und Know-how für Wartung und Reparatur örtlich vorhanden ist.
In den Stadten wird derweilen internationale Technologie zum Einsatz gebracht, und gerade innerhalb Jakartas werden hierfuer Projekte inizialisiert, welche sich auf das "Green Building" Konzept stützen, und mit dem BCA Green Building Zertifikat ausgezeichnet werden sollen, und somit als nachhaltige städtische Lösungsopionen dienen.
Dieses ganze Projekt entstand aus queren Gedanken, die zu einem queren Handeln führten, und ich hoffe, dass sich einige Leute hier finden, die die Uebergabe dieses Projektes an den WWF befuerworten, und so das Projekt weiter auszubauen und vielleicht in Gemeinsamkeit zu überdenken, was den Erfolg des GLC weiter vorran treiben könnte.
Heute ist der Tag der Entscheidung, und wenn ihr meint, dies sei ein Projekt, welches eure Stimme verdient hat... ich waere euch mehr als dankbar...
Kommentare (47)
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Lokale volle Regenrinnen beweisen den Klimawandel nicht, auch nicht über mehrere Jahre hinweg. Aber global präzise gemessene "Regenrinnen" und Temperaturen über längere Zeiträume (Jahrzehnte), sowie global gemessene CO2/Methan/Stickoxid/Schwefel/...-Gehalte (und der Beleg des fossilen/menschlichen CO2/...-Ursprungs durch Isotopenmessung) und die Nicht-Korrelation anderer möglicher Klimafaktoren (Sonnenaktivität, vulkanisches CO2, ...) mit der Änderung der Strahlungsbilanz belegen den menschengemachten Klimawandel (in der Tat) schlüssig.
Auf das Gesamtbild kommt es an, und das machen sich Klimaskeptiker immer wieder zu Nutze, indem sie "Cherry-Picking" (Rosinenpicken) machen und ein verzerrtes Bild zeichnen, indem sie einzelne Fakten und Kurvenabschnitte auswählen (ähnlich wie bei aus dem Kontext gerissenen Zitaten), siehe das Bild mit den blauen Kirschen in:
Wissenschaftlicher Leitfaden zur Klimaskepsis (deutsch): http://www.skepticalscience.com/docs/Guide_Skepticism_German.pdf
Meine holzschnittartige Verkürzung ist insofern missverständlich. Danke für die Ergänzung!
Eine Pointe meines Kommentars war v.a. psychologisch. Viele Leute suchen sich lieber alle möglichen anderen Erklärungen, die ihre bisherige Lebensweise (einschließlich ihrer Meinungen) weniger infragestellen
Ich sehe bei der Klimaskepsis eine sehr unangenehme Mischung aus Wissenschaftsfeindlichkeit und wirtschaftslobbyismus. Beide Aspekte kommen zusammen in der Forderung nach einem "Beweis" für den anthropogenen Klimawandel. (auf anthropogen, also Menschgemacht kommt es an!).
Leider ist die Wissenschaftsfeindlickeit immer weiter verbreitet, was hauptsächlich auch an der total falschen Vorstellung vieler Menschen über Wissenschaft liegt.
Ich habe dazu in meinem Blog einen länglichen artikel Verfasst.
http://derblickausderferne.blogspot.com/2010/01/wissenschaftstheorie-und-klimaskepsis.html
Hier ein Auszug zum Thema:
Die Theorie vom anthropogenen Klimawandel ist im moment die beste die wir haben.
Man kann natürlich nun hergehen und sagen ich glaube nicht daran. Wenn man aber keine eigenen Beobachtungen hat die die Theorie widerlegen, interessiert dies niemanden und man sollte vielleicht besser den Mund halten.
Die Theorie, dass Tollwut zum Tode führt gilt als ziemlich anerkannt auch wenn tatsächlich eine kleine Zahl von Patienten überlebt.
Manch ein Patient könnte angesichts einer so furchtbaren Diagnose eine Verweigerungshaltung einnehmen. Tatsächlich kann die Medizin (Wissenschaft) ihm nicht Beweisen das er bald sterben wird. Sie können ihm die Viren zeigen, sie können ihm auch frühere Fälle nennen. Nichts davon ist aber ein Beweis für seinen bevorstehenden Tod. Es gibt definitiv keinen Beweis dafür das er sterben wird.
Auch wenn er nicht daran glaubt und auch wenn er keine Beweise geliefert bekommen kann wird er höchst Wahrscheinlich an dieser Krankheit innerhalb weniger Tage zugrunde gehen. Ist leider so.
Er könnte sich aber auch vorher Impfen lassen. Da muss man aber auch nicht daran glauben und auch da gibt es leider keinen Beweis. Dennoch überleben fast alle die sich rechtzeitig Impfen lassen.
Was ich damit sagen will ist folgendes: Die Wissenschaftstheorie ist womöglich die größte Errungenschaft des Menschlichen Geistes. Eine Verweigerungshaltung gegenüber Wissenschaft schützt uns nicht vor den Auswirkungen der Ereignisse unserer Umwelt die die Wissenschaft versucht so gut wie möglich zu beschreiben.
Aber...
Kann mir jemand erklären, warum der Begriff "Globale Erwãrmung" in den Begriff "Klimawandel" umgeändert wurde?
Was ich auch noch dazu betonen möchte, ich will hier nicht über Lüge oder Wahrheit streiten.
Ich denke einfach nur, das Infokrieger und Ökokrieger mit die besten Aktivisten bereit stellen, und ich denke, gemeinsam würdet ihr wesentlich schneller Verãnderungen erzielen, als wenn ihr euch gegenseitig zu belehren versucht.
Denn ich denke, dass der ein oder andere hier, die sogenannten "Wahrheits Aktivisten" mehr hasst, als Umweltverschmutzer.
Manchmal wird mit Fakten und Daten nur so hin und her geschmissen, ohne zu merken, dass man sich gegenseitg nur schaden zufügt.
Gibt es nicht Themen, die man gemeinsam vertreten kann?
Ist ein schnelles Ende der Kriege nicht z.B. voll in euer beider Intressen?
Mit all den Bomben und Raketen ... Wieviel CO2 wird denn dadurch verursacht?
Im Prinzip ist es doch genauso wie diese 9\11 Angelegenheit...
Wenn ihr das so sehen wollt, wie ihr es mögt, ist das doch euer gutes Recht.
Aber z.B. die Selbstversorgung liegt doch voll in euer beider Interessen.
Oder alternative Medizin...
Sollte man nicht irgendwie, Wege zueinander finden?
Direkt hier in meinem Blog? Ganz einfach: weil Klimawandel besser klingt als globale Erwärmung.
Der Defintion nach ist das genaugenommen zwar nicht astrein, aber nun mal gebräuchlich. Und Sprache funktiontiert, wenn Sie anschlussfähig ist – nicht weil sie als "richtig im Lexikon" steht.
Wenn doch hör ich sofort auf!
Aber ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit anderen Themen, weshalb ich nicht so sehr mit dem Klima Problem vertraut bin.
Deshalb noch eine Frage...
Die Globale Erwärmung findet noch statt, oder sind es jetzt andere Ursachen die mit dem Klimawandel einher gehen.
Sorry es wird euch entsetzen, dass ich so etwas frage, aber ich hatte schon so lange nichts mehr von der globalen erwärmung gehört, gerade hier in Indonesien hört man überhaupt nichts mehr davon!
Mensch beachte insbesondere auch die Diskussion unterm Atikel. Da stecken ein paar sehr kluge Argumente und weitere Links drin und macht außerdem klar, wie kontrovers die Debatte geführt werden kann.
Gruß Emma
http://www.skepticalscience.com/docs/Guide_Skepticism_German.pdf
Ich hoffe das ihr jetzt etwas besseres Wetter habt!
Danke für den Link Emma...
ich schreib hier von nem Handy... Deshalb weiss ich nicht wie ich direkt auf deinen Text kommentieren kann.
Zählt den nicht der Gedanke?
Zählt den nicht die gute Tat?
Warum willst du auf biegen und brechen hervorbringen, dass das, was du in der Hand hältst das Wahre ist?
Es spielt doch keine Rolle, solange es für dich richtig ist.
Deinen Weg den du beschreitest finde ich gut... Weil du es gut meinst...
Aber wenn du deine Mappe voller Beweise auspackst, spielst du doch das selbe Spiel, wie ein Truther, der über Rothschild seinen Frust ablassen möchte.
Diejenigen, die an das selbe glauben wie Du, die brauchst du nicht überzeugen...
Und diejenigen, die nicht daran glauben wollen, die wirst du nicht überzeugen können.
Folge deinem Herzen... Wenn es dein Herz ist, was dir diesen, deinen Weg zuweist...
Dafûr brauchst du keine Rechtfertigung...
In einer Gemeinschaft gibt es viele verschiedene Meinungen. Welche ist die Richtige? Provokant überspitzt: ist diejenige Meinung die richtige, wo der SUV-Fahrer durch die Gegend fährt "solange es für ihn richtig" ist? Wo ein Grossgrundbesitzer seine Arbeiter niedermetzeln lässt, weil es für ihn richtig ist?
In diesem Sinn: nein, ich mache Dinge nicht nur, weil ich meine, es "gut" meine, sondern ich muss auch überprüfen, ob der Effekt wirklich "gut" ist, nach dem momentan aktuellen Stand des Wissens der Weltgemeinschaft der Menschen. Wissenschaft als der Standardprozess des kleinsten gemeinsamen Nenners zum Erwerb dieses Wissens kann nicht "die Wahrheit" erkennen, wohl aber falsche Thesen als solche überführen: Thesen müssen widerlegbar sein und die Anfechtung muss jederzeit erlaubt sein, sonst führt das in die Willkür oder zu möglicherweise wohlgemeinten aber ungewollten Ergebnissen.
Wissenschaftlicher Leitfaden zur Klimaskepsis:
http://www.skepticalscience.com/docs/Guide_Skepticism_German.pdf
Weitere Links und Erwägungen zur Klimawissenschaft:
http://www.utopia.de/gruppen/politik-gesellschaft-93/diskussion/klimawandel-menschengemachte-erwaermung-und-182679
PS: dort insbesondere: Risikoorientiere Sicht auf den Klimawandel: der Klimawandel ist nicht das einzige Problem der Welt, seine Lösung geht aber konform mit der Lösung vieler anderer Umwelt- und Sozialprobleme (wobei strikte Kontrollen notwendig sind um die sozial und umwelttechnisch schädlichen Betrugstendenzen mancher Menschen einzudämmen) und bringt mittel- bis langfristig grosse Gewinne für die Menschheit.
PPS: Konspirationstheorien (wie z.B. Truther) interessieren mich nicht: sie sind grossenteils nicht nachprüfbar, Glaubenssache, basierend auf Ängsten, Vermutungen, Eigeninteressen, usw. Im neusten "Skeptiker" ( http://www.gwup.org/ ) wurden die wissenschaftlich überprüfbaren Teile der Truther untersucht.
Aber für mich gibt es keine "Seite" .
Ich denke jede Seite hat richtige und falsche Werte.
Für mich sind allerdings die Probleme, die all die verschiedenen "Seiten" miteinander haben, wesentlich problematischer, als das aktuelle Klimaproblem.
Junge, Alte, Muslime, Christen, Juden, Arme, Reiche....
Soviele verschidene "Seiten" die überhaupt nicht mehr miteinander zurecht zu kommen scheinen.
Für eure "Seite" scheint es fast so auszusehen, als ob es das einzig wichtige ist CO2 zu vermeiden.
Aber stehen wir nicht weit aus größeren Problemen gegenüber?
Manche von euch scheinen mir so weit entfernt zu sein, dass wenn man ihnen nicht recht gibt, in ihren Ansichten, sie überhaupt nicht mehr über irgendetwas Reden wollen.
Entweder ich bin für euch, oder es bleibt nur die Seite des Skeptikers, des Feindes...
Allein darüber zu diskutieren, ob man nun Fleisch essen sollte oder nicht, ist eine Form von Luxus, die sich eigendlich nur westliche Nationen stellen können.
Jonas... Sind nun alle Menschen, die einen SUV fahren, von Grund auf schlecht?
Sind alle Klimaretter gut?
Ich denke alles und jeden in richtig und falsch zu kategorieren, also in schwarz und weiß, bringt uns nicht einen Deut weiter.
Die Welt ist bunt, und das ist doch auch gut so...
Wenn man nur der Farbe "Grün" ein existensrecht einberäumt, werdet wir niemals irgendwo hin gelangen, weil sich alle Farben versuchen, sich gegenseitig zu übertünchen...
Und je mehr dies geschieht, je öfter sich die Farben bekriegen, und je mehr kriegerisches Gemansche dadurch entsteht, gibt nur einer Farbe immer größeren Auftrieb...
Braun...
Ich denke, ein besseres Miteinander, ist im Momenrt von größerer Wichtigkeit, als die Frage über richtig oder falsch...
Klopft euch nicht nur gegenseitig auf die Schulter, sonder sagt auch mal was nettes, wenn die anderen Farben auch mal etwas gutes vollbringen.
Wie gesagt, ich bin nicht euer Feind, ich will euch nichts schlechtes, und ich ziehe meinen Hut, vor der unglaublichen disziplin, die so manche von euch an den Tag legen, in Form von Sparsamkeit, Zurückhaltung und Verzicht.
Das sind wohl wahr gute Werte...
Aber Tolleranz und Güte werden in diesen schweren Zeiten nun auch mal abverlangt.
Ansonsten rennen wir doch nur im Kreis, wärend sich das Feuer um uns herrum immer weiter ausbreitet.
Sind nur meine Gedanken.... Ich bin weit davon entfernt, zu sagen, dass diese Gedanken richtig sein...
Und ich hoffe ihr nehmt mir nicht übel, dass ich meine Gedanken hier mal raus lasse!
Ein SUV-Fahrer ist nicht böse, aber SUV-Fahren ist klimaschädlich, allgemein umweltschädlich, ressourcenfressend und strukturell unsozial (Rennpanzer mit 2 Tonnen Gewicht kracht auf sparsamen und preiswerten Kleinwagen). Klimaretter versuchen das Notwendige zu erkennen und zu tun, sie sind nicht per se "gut" (was soll das auch sein): es macht keinen Sinn solche Gegensätze zu konstruieren, ich konstruiere diese jedenfalls nicht: wenn ich den SUV-Fahrer (neben dem Beispiel des Grossgrundbesitzers als krasse Ausprägung, zur Verdeutlichung) erwähne, dann nur, um deutlich zu machen, dass es nicht ausreicht, dass man selber eine Handlung für richtig hält: in einer Gemeinschaft (auf einer endlichen Welt) ist die Freiheit des Einzelnen beschränkt und es braucht Kommunikation über die Kompromisse. Als Basis für die Kompromisse sind überprüfbare Thesen am Besten geeignet, weil man sonst schnell in Glaubenskriegen landet.
---
PS: "Euch": ich bin nicht "Euch", ich nutze diese Internet-Plattform zur Vernetzung mit anderen Menschen, die an öko-fairen Themen interessiert sind, um eigene Inspiration zu bekommen und um meine Erfahrungen weiterzugeben. Auch dabei halte ich (ausser im Sozialbereich und Tierrechte-Bereich) wenig von Moral (Gut/Böse) als Grundlage der Diskussion, sondern mehr von überprüfbaren Aussagen und Modellen, z.B. von Rechnern zum ökologischen Fussabdruck, siehe: http://www.utopia.de/blog/weniger-ist-mehr/meine-welt1
Ob entsprechende Harminie-Dogmen wiederum richtig oder falsch sind, ist demnach auch nicht wichtig.
http://www.future-on-wings.net/konsum/klima.htm
Womit man auf Kompromissbereitschaft stöβt, und die ist genau wie viele andere gute Werte, immer weiter nach hinten gestellt.
Jonas ich hoffe du weiβt, dass ich hier keine Diskusion suche.
Sondern einfach nur Kommunikation.
Einen neutrales Gespräch, mit konstruktiven Gedankenaustausch. Viel zu oft steigt man heutzutage in eine virtuelle Arena, in der manche versuchen, sich verbal die Köpfe einzuschlagen.
Je mehr verschiedene Ansichten vertreten sind, desto besser, finde ich.
Somit kann man Diskusionen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, und Ergebnisse erreichen, die nicht nur von einer Seite schön aussehen.
Und man sollte diese Möglichkeit, auch zu schätzen wissen, und andere Meinungen tollerieren, und nicht versuchen sie zu zerreißen.
Seine Meinung einer Anderen entgegenzusetzen... JA
Zu behaupten, der andere sei Falsch... definitiv NEIN
Es gehört Zeit dazu, seine Meinung zu ändern, und auch Mut.
Ich hatte mir gestern dein Profil angeschaut...
Und ich denke Du hast ein gutes Herz.
Viele deiner Statements in deinem Profil lassen erahnen, dass Du gerne mal den ein oder anderen Scherz machst, und gerne lachst...
Aber wie würdest du reagieren, wenn jemand dich nun davon überzeugen möchte, dass dein Bananenkonsum dem Klima schadet…
Wie würdest du reagieren, wenn jemand einen Taschenrechner rausholen würde, und dir vorrechnet, wieviel CO2 die Produktion, der Transport, und dann noch der Sticker an CO2 produzieren tun, und dich, mit erhobenen Zeigefinger, an den Pranger stellen würde.
Ich denke einfach, dass man gemeinsam mehr erreicht, als sich gegenseitig zu bekriegen.
Und wie ich oben schon angedeutet hatte… Ich behaupte nicht Recht zu haben…
Ich lasse halt nur ein paar Gedanken raus…
Nict mehr… nicht weniger…
Aber eine Banane kostet (je nach Ort des Konsums unterschiedlich viel) Ressourcen.
Da die Ressourcen der Welt endlich sind, sind sie auch pro einzelnem Mensch gedeckelt.
Jeder Mensch kann selbst entscheiden, wie er versucht, dieses Limit zu erreichen
(oder aber sich dagegen entscheiden dieses Limit zu akzeptieren und sich stattdessen dafür entscheiden, die Welt noch kaputter zu machen, sofern die ihn umgebende Gemeinschaft das zulässt).
Mit der Information, wie viel Ressourcen X oder Y brauchen, muss der Einzelne aber leben können: es gibt keine Zensur von Zahlen, nur weil jemand die Zahl nicht mögen könnte (wie schon oben kam "Änderung braucht Zeit und Mut"), höchstens eine mehr oder weniger konfrontative Form der Mitteilung. Im privaten Bereich teile ich solche Zahlen nur bei passender Gelegenheit und hoffentlich nicht zu konfrontativ mit, bei Firmen (wo es um Geld geht) bin ich durchaus für eine offensive Darstellung der versteckten Kosten von Gütern.
Jeder kann also hingehen und z.B. mit einem Rechner für den ökologischen Fussabdruck seinen eigenen Fussabdruck minimieren, da wo er die Prioritäten setzt und wo es ihm am wenigsten weh tut: http://www.utopia.de/gruppen/politik-gesellschaft-93/diskussion/das-ende-der-welt-197393
Als an der weiteren Menschwerdung des Affen interessierter Mitmenschwerder würde ich mich natürlich für die Argumente und die denen zugrunde liegenden Fakten interessieren.
"Wie würdest du reagieren, wenn jemand einen Taschenrechner rausholen würde, und dir vorrechnet, wieviel CO2 die Produktion, der Transport, und dann noch der Sticker an CO2 produzieren tun, und dich, mit erhobenen Zeigefinger, an den Pranger stellen würde."
Ich denke, dass der berühmte "erhobene Zeigenfinger" nur eine Unterstellung antiökologischer Schmähkritik ist und sich viele auch aus übertriebener Angst vor eben dieser Schmähkritik davon distanzieren. In der Sache würde ich als Biobananen-Konsument fragen, um wieviel geringer der Treibhauseffekt bei Biobananen ist und wie groß der Unterschied zum Konsum von Birnen wäre. Vielleicht würde ich auch einwenden, dass ich das Geld, das ich für Bananen ausgebe, nicht für Fernreisen ausgeben kann. Schließlich würde ich danach fragen, welche Konsummengen und welche Anbaumethoden welchen Klimaeffekt hätten und trotz ergeiziger Klimaziele (das "2 Grad Ziel" reicht ja nicht einmal) noch zu verantworten wäre bzw. festzugelegen sein würde, wären wir in der Lage, dies im Rahmen eines globalen Nachhaltigkeitsmanagements zu entscheiden.
Ja, und dann mal weiter sehen. Habs oben schon mal eingewandt. Ich halte ein globales Miteinander für unabdingbar notwendig - gerade auch zur Erlangung der Möglichkeit, dort, wo es angebracht ist, regionale Kreislaufstrukturen zu schützen oder überhaupt erst aufzubauen.
Gruß vom Topisten
Aber du kannst ja gerne mal Topics Bananenkonsum verrechnen.
Das würde mich schon interessieren ;)
Und herzlichen Dank fuer deinen Beitrag!
Soziale Arbeit finde ich wichtig und sie hat viele Formen.
Eine Form sozialer Projekte ist die Entwicklungsarbeit. Eine andere Form ist der strategische Konsum (eines der Hauptthemen dieser Plattform), d.h. u.a. den armen Menschen möglichst wenig/nichts wegzunehmen, z.B. die Forderung nach ungiftigen Produktionsmethoden, dem Inkaufnehmen von höheren Preisen für faire Arbeitsbedingungen, FairTrade, ... Beide Formen sind nützlich.
Ich bin raus... ganz wie Du moechtest.!!!
Aber es war mir eine Freude mit euch allen zu Kommunizieren...
Und wie gesagt, wenn ihr mal einen anderen Blickwinkel sehen wollt,
Seit ihr dazu herzlich eingeladen...
http://sunny-farm-news.blogspot.com/2011/08/im-jahr-2008-erlitt-ich-einen-burnout.html
Ich wuensche euch respektvolle Gruesse!!!
Wünsche dir jedenfalls für deine Suche nach einem Schreiber alles Gute.
Hab mir jetzt alles durchgelesen und ich kann nur jeden Utopisten ans Herz legen, sich wenn´s geht, auch die Zeit zu nehmen. Eine sehr bewegende Geschichte über einen höchst persönlichen Kampf um Mitmenschlichkeit - die mit einem Schlag ins Gesicht derselben begann.
Für Dich, deiner Familie und deine Projekte alles Gute!
Ein Stück Hendrix als Gruß
http://www.youtube.com/v/rnaxS9KHas0?version=3&hl=de_DE
"Jonas ich hoffe du weiβt, dass ich hier keine Diskusion suche. Sondern einfach nur Kommunikation."
Das klang für mich so, du willst einfach nur "reden"? Darauf hattte ich mich bezogen, als ich vorschlug das Gespräch an dieser Stelle hier in diesem Blog dann lieber ruhen zu lassen und an anderer Stelle mit neuer Überschrift fortzuführen. Das war viellmehr eine Anregung. Es steht mir überhaupt nicht zu dich irgendwie verbannen zu wollen o.ä. Anderer Vorschlag: du bleibst und ich zieh mich aus diesem Blog zurück. Ich kann dir nicht immer so ganz Folgen. Aber das bin nur ich.
P.s. Auch ich habe auf deine Seite geschaut und wünsche dir für deine ambitionierten Vorhaben alles Gute. Vielleicht magst du ja für einzelne Vorhaben nochmal eigene Foren auf Utopia eröffnen. Da kämen bestimmt noch ein paar gute Inputs für dich zusammen. Ich persönlich finde es etwas schwierig das alles jetzt hier unter diesen Blog zu packen bzw. zwischen zwei verschiednen Platformen zu zappen. Abgesehen davon, dass eigentlich interessante Aspekte aus den Vorhaben, die du auf deiner Seite beschreibst, unter diesem Blog eher untergehen. Das ist jetzt mehr so ein Vorschlag um Kommunikation etwas effizienter zu gestalten. Herzliche Grüße Emma
An anderer Stelle hatte ich mal SushidieSau zitiert:
http://www.utopia.de/blog/es-lebe-das-leben/wollen-wir-ein-bisschen
Zitat Anfang
"Wenn sie was erreichen wollen, dann sollten sie ihre Methode ändern. Es bringt doch nichts, Menschen so unter Druck zu setzen. Wenn man sich so in die Enge getrieben und angegangen fühlt, überlegt man sich, wenn man nicht gerade unter dem Stockholm-Syndrom leidet, ganz bestimmt nicht, genauso wie seine Peiniger zu werden."
"Diese XX können sich überhaupt nicht mehr vorstellen, wie es ist, ein "normaler" YY zu sein (was ist schon normal) und haben ihre Perspektive so sehr verinnerlicht, dass sie keine Empathie mehr für Otto YY aufbringen können. Und weil Otto YY natürlich erstmal direkt seine ganze Schande vor den Latz geknallt bekommt, ohne dass er jemals die Gelegenheit hatte, irgendwie zu versuchen, sich in Hanswurst XX-force hineinzuversetzen, denkt er natürlich, Hanswurst wäre nicht mehr ganz dicht und dass er den Teufel tun werde, sich irgendwas von ihm anzunehmen, nachher würde er noch genauso und niemand will so sein. Nicht mal die Betroffenen, wage ich zubehaupten."
"Und ich habe es noch nie erlebt, dass aus Hass oder Wut oder anderen negativen Gefühlen, wenn man ihnen nachhängt, so etwas wie Liebe, Verständnis und Harmonie entstanden ist."
Zitat Ende
Die Themen sind meiner Meinung nach beliebig austauschbar. Es kommt darauf an, WIE wir mit Meinungsverschiedenheiten umgehen. Lassen wir einen Konflikt hochkochen und gießen wir Öl ins Feuer oder gehen wir in den Dialog?
Egal ob es um den Klimawandel, Fleisch, Atomstrom, Greenwashing oder was auch immer geht...
Und damit sind wir auch schon wieder bei der Frage: Konfrontation oder Kooperation?
http://www.utopia.de/blog/lucigreen/konfrontation-oder-kooperation-wie-vorgehen-beim-welt
Der wird oft gerade dort gesehen, wo jemand etwas sagt, das einem selber nicht gefällt (auch wenn die andere Person es objektiv gar nicht mal 'autoritär' sagt), ist also oft eher eine Projektion.
Allerdings hätten z.B. die Abermillionen Menschen, die aufgrund der Klimakatastrophe in noch schärfere extreme Armut getrieben werden, z.B. weil tropische Wirbelstürme ihre Hütten zerstören, Dürren ihr Land (neben anderen Gründen) austrocknen u.s.w., die hätten eigtl Grund nicht nur mit ein bisschen Zeigefinger-Gestik zu kommen, sondern mit viel schärferen Tönen
Leute, die sich dagegen schon mit dem Thema befasst haben, fühlen sich oft (aber nicht immer) angegriffen, weil sie anscheinend denken, sie müssten das nun auch machen (müssen sie nicht, wie oben gesagt, entscheidet doch jeder selbst, ob und wie er seinen ökologischen Fussabdruck verkleinert, und heutige Kühlschränke sind ja schon ziemlich effizient): diesen Leuten erzähle ich das nicht, nicht mal, wenn sie bei mir zuhause sind. Sie müssen allerdings mit der Information leben, wenn ich was unter den Tüchern hervorholen muss und sie fragen, was die Tücher da sind ...
Da ich bei jeder meiner Änderungen vor der Gewöhnung auch erstmal viel inneren Widerstand überwinden musste, bin ich weit davon entfernt, jemand wegen fehlender Information oder inneren Widerständen zu verurteilen, zumal mein eigener ökologischer Fussabdruck alles andere als zufriedenstellend ist: wenn mir jemand sagt, dass Computer eine ziemlich miese Ökobilanz haben, dann weiß ich das sogar, und kann trotzdem (noch? nie?) nicht vom Rechner lassen.
Und hier stimme ich Berniewa mit den Abermillionen zu: die endliche Welt bleibt trotzdem endlich, und jeder muss sich früher dieser Tatsache stellen, auch wenn sie ihm unangenehm ist und hoffentlich schonend genug beigebracht wird.
Die Konfrontation/Kooperation-Debatte, die hier mal wieder durch diverse Threads mäandert ist begrenzt durch die Parameter der Effizienz (wie viele erreiche ich, verschrecke ich zu sehr?), aber auch der Brisanz (wie schnell muss das über die Bühne gehen, damit das System nicht kollabiert?). Ich habe selber keine Antwort darauf und mache es halt so, wie es mir situationsbedingt aus meinen Bewertungen heraus am sinnvollsten erscheint. Der Vorteil an einer Online-Plattform ist, dass man die Menschen nicht im direkten Gespräch konfrontiert (und umgekehrt nicht im direkten Gespräch konfrontiert wird z.B. "Jonas, Du hast einen eigenen Computer, warum gehst Du nicht ins Internet-Café?!?").
---
PS: (Nach Lukitas Antwort unten):
Der Nachteil der Online-Plattform ist, dass die angenehmen Nachrichten nur einen Klick entfernt sind: http://www.skepticalscience.com/SkS-Weekly-Digest_11.html
Repost aus: http://www.utopia.de/gruppen/politik-gesellschaft-93/diskussion/klimawandel-menschengemachte-erwaermung-und-182679
Psychologie und Klimawandel
Artikel von George Marschall (GEO 12-2007: "Wissen 2+, Fleiß: 5, Warum es uns gelingt den Klimawandel zu verdrängen", der die psychologische Sicht betrachtet. Er führt nach einer Darstellung der in der Evolution erworbenen Problemlösungsfähigkeiten des Menschen aus: "Die Menschheit kann schwer gegen Gefahren vorgehen, die unsichtbar sind, die in der Zukunft liegen, die komplexe Ursachen haben und langfristige sowie unklare Folgen haben".
Bericht von George Monbiot über eine psychologische Studie des WWF: "... Instead of performing a rational cost-benefit analysis, we accept information which confirms our identity and values, and reject information that conflicts with them. We mould our thinking around our social identity, protecting it from serious challenge. Confronting people with inconvenient facts is likely only to harden their resistance to change. ..." http://www.monbiot.com/archives/2010/10/11/the-values-of-everything/
Kognitive Dissonanz bezeichnet in der Sozialpsychologie einen als unangenehm empfundenen Gefühlszustand, der dadurch entsteht, dass ein Mensch mehrere Kognitionen hat – Wahrnehmungen, Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Wünsche oder Absichten – die nicht miteinander vereinbar sind (Störgefühl). Ist die Dissonanz stark genug, kann ihre Bekämpfung eine dauerhafte Änderung von Einstellungen und Verhalten herbeiführen. Starke Dissonanz entsteht insbesondere bei einer Gefährdung des stabilen, positiven Selbstkonzepts, wenn also jemand Informationen bekommt, die ihn als dumm, unmoralisch oder irrational dastehen lassen - was die Alltagssprache als peinliche Momente bezeichnet.
...
Kognitive Dissonanz motiviert Personen, die entsprechenden Kognitionen miteinander vereinbar zu machen, wobei unterschiedliche Strategien benutzt werden, wie beispielsweise Verhaltensänderungen oder Einstellungsänderungen. Falls nötig werden die eigenen Überzeugungen und Werte geändert, was über temporäre Rationalisierungen weit hinausgeht. Der Begriff wurde 1957 von Leon Festinger geprägt, der sowohl die Entstehung als auch Auflösung von kognitiver Dissonanz theoretisch formulierte. Seither wurde die Theorie in mehreren hundert Experimenten bestätigt.
...
http://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz
Es gelingt mir nicht immer, die Bremse beim Informieren-Wollen zu ziehen und dann ernte ich auch schon mal aktive Ablehnung, wenn ich für das Empfinden meiner Gesprächspartner zu weit gegangen bin. Das kann dann bis zur Ausgrenzung gehen...
Gleichzeitg hoffe ich natürlich, dass möglichst viele Menschen sich auch auf den Weg machen und bereit sind, ihren eigenen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern und anderen dabei zu helfen.
Dabei gibt es wahrscheinlich weder nur EINEN noch DEN richtigen Weg.
http://www.skepticalscience.com/SkS-Weekly-Digest_11.html
Ja, manchmal gehört vielleicht auch ein gewisser Masochismus zum Idealismus ;-)
Wobei: Was ist schon DIE Wahrheit? Ist sie doch immer auch an unsere manipulierbare Wahrnehmung gekoppelt... http://www.utopia.de/blog/beitrag/wahrnehmung
Die Leute, die höflich auf das Problem hinweisen, werden wie Terroristen behandelt.
http://www.taz.de/Umweltaktivist-ueber-Kopenhagener-Prozess/!76648/
diskutieren, aber auf keinen Fall sich von Ignoranten und Volksverdummern höflich umschwatzen lassen.
(damit meine ich nicht die Leute, die sich hier äußern)
seit über 30 haren, habe ich höflich über Frieden diskutiert, höflich gegen die Atromkraft gearbeitet, mich höflich gegen Gentechnik eingesetzt. Was hat es gebracht? Es kam höfliches Geschwätz zurück, und das war es dann.
Das Umschwenken in der Atompolitik hat nicht Fukushima bewirkt sondern der lautstarke Protest danach, das sich wehren und sich einsetzen.
Ansonsten hätte es nach dem Gau in Japan nette höfliche Worte der Anteilnahme gegeben und es wäre weitergegangen wie bisher.
Höflichkeit und Nettigkeit ist angesagt im Umgang mit Menschen, die mir nahestehen, die ich respektiere und die dies auch mit mir tun und die sich einsetzen und etwas tun anstatt dumm daherzulabern und Beruhigungswörter in die Masse zu streuen.
In meinem Verständnis kann ich auch höflich protestieren, dabei nett bleiben und sagen:
"NEIN, das mache und will ich nicht und zwar aus den und den Gründen!"
Und dann geht es darum, an den Alternativen zu arbeiten und sie aufzubauen.
Dazu gehört meiner Meinung nach auch der Umgang miteinander.
Nachtrag:
SILKY schreibt an anderer Stelle ( http://www.utopia.de/gruppen/buecher-filme-und-tv-415/diskussion/loriot-197431?page=3#comment-258717 ): "Konfrontation ist eine Gegenüberstellung von sich gegenseitig störenden und vorerst unvereinbaren Meinungen. [...] Der aus der Konfrontation entstehende Konflikt kann mit Gewalt oder gewaltfrei ausgetragen werden."
In dem Wortsinne bin ich sehr wohl auch für Konfrontation. Allerdings gewaltfrei.
Ich wollte mich nur nochmal kurz verabschieden, bevor ich weiterziehe…
Das ist übrigens der wahre Grund, warum ich mich ausgeklinkt hatte. Und das kam wohl nun wirklich falsch rüber. Sorry Emma… mein Fehler! War hier aber ein wenig im Stress...
Ich hoffe beim nächsten Treffen, klappts besser mit unserer Verständigung.
Und an euch alle anderen, es hatte mich wirklich gefreut, mit euch in Kontakt zu treten.
Und ich find, und dass must du wirklich auch eingestehen Emma, unser Gespräche paβten hier in diesen Blog “Ich glaube nicht an den Klimawandel” absolut hinein.
Lukita, vielen, vielen Dank für deine Links… Ich hoffe es ist okay, wenn ich dich mal persönlich anschreibe, wenn es meine Zeit zuläβt.
Ich habe allerdings in einer Stunde… Urlaubsanfang, und ich hatte mir überlegt, besser meinen Laptop auf Arbeit zu lassen, da ich die nächsten 10 Tage ausschlieβlich meiner Familie zukommen lassen möchte.
An dich Topist, wollt ich nochmal anmerken, dass deine Grüβe mir echt viel bedeutet hatten, und du mir damit ein dickes Grinsen geschenkt hast… Wie gesagt, ich denke, ich hab nen Riecher für gute Herzen.
Jonas… Dir auch nochmal vielen Dank für all deine Mühe in Punkto Aufklärung, und ob du es glaubst oder nicht, am meisten Interesse habe ich an deinem Kühlsystem mit den Tüchern.
Falls du die Zeit findest, kannst du mir ja einen Link oder andere Informationendazu zukommen lassen.
An Bada wollt ich nur mal sagen, vergess nicht, zwischendurch mal tief Luft zu holen, ich weiβ, wie es sich anfühlt, wenn man mit einer wichtigen Information an andere tritt, und oftmals mehr als nur Ablehnung erhält.
Bada… meine erste Frau hatte ich zum gröβten Teil genau aus diesem Grund verloren, man sollte sich schon aus Selbstschutz ab und an mal selber bremsen, sonst läuft man Gefahr, den ein oder anderen Menschen zu verlieren, ohne die das Leben immer trübseeliger werden.
Das ist die Sache nicht Wert, auch wenn es euch vielleicht nicht so wichtig erscheint.
Aber wenn ihr andere Menschen erreichen wollt, solltet ihr Glück ausstrahlen… und nicht Frust.
Deshalb denkt in erster Linie an euch, ihr seid genauso wichtig wie das Klima.
Und wie auch immer ihr euren Weg bestreitet… sorgt dafür, dass ihr dies mit Leichtigkeit und Frohsinn tut.
Sind mal wieder nur Gedanken, und ich will nochmal betonen,… dass ich mir nie zumuten würde, Recht zu haben…
Ich schreibe halt öfters ganz gerne runter, was ich denke, ohne viel darüber nachzudenken, was ich da gerade schreibe…
In diesem Sinne…
Ich wünsche euch ein fröhliches Wochenende…
Und bis die Tage, hoffe ich…
Sonnige Grüβe aus Indonesien
http://www.utopia.de/blog/weniger-ist-mehr/leben-ohne-kuhlschrank
Ganz unten ( 28.06.2011 um 10:17 ) ist auch der Link zu einem Video,
in dem ein Erdkühlschrank vorgestellt wird (Loch graben, Plastiktonne an Seil hinunten lassen.
Das geht bei meiner Stadt-Mietwohnung im dritten Stock natürlich nicht.
Super... nur mit den Tuechern, ist bei dieser Luftfeuchte hier und mit 30 Grad im Schatten ein wenig riskant im Bezug auf Bakterien, Keimen, Katzen und Ameisen...
Aber gefaellt mir beides...
guckst du hier...
http://sunny-farm.blogspot.com/2011/08/der-erdkuhlschrank.html
Lieben Dank
Bezüglich Luftfeuchtigkeit kann ich keine Tips geben: es muss natürlich noch so viel verdunsten, dass wirklich Kälte anfällt. Einfach ausprobieren, erfordert keine grossen Investitionen.
Bei mir hilft es halt, das rohe Gemüse der Bio-Kiste über die Woche zu bringen und auch gekochtes Gemüse bei grosser Hitze nicht sofort schlecht werden zu lassen, dann kann ich größere Portionen kochen.
Ich habe letztens af dem Weg zur U-Bahn einen Aufkleber mit dem Slogan "Atomkrieg? Ja bitte" gesehen. Es gibt dazu sogar eine Facebboo-Seite http://www.facebook.com/atomschlag.jetzt?sk=photos
Komische Leute gibt es.
Ich melde mich in der Regel alle halbe Jahre, und dies dann für einige Tage, bis ich mich dann wieder weiter begebe.
Seit 2008 ziehe ich nun mitlerweile durch die Welt, und lebe seitdem eigendlich ein Selbstversuch vor.
Wie es dazu kam, kann ich nun allerdings nicht mehr niederschreiben, da es zu viel von Ihrer und meiner Zeit kosten würde, ich kann nur sagen, dass ich 2008, in Berlin, aus der Obdachlosigkeit herraus gehandelt hatte. Somit absolut ohne Geld, allerdings mit einem ziemlich starken Willen nicht aufzugeben.
Diesmal Schreibe ich aus Sumbawa, aus einer sehr abgelegenden Region, der zweiten Nachbarinsel von Bali…
Immer noch Indonesien. ..
Nachhaltige Projekte haben hier in Indonesien mitlerweile in den letzten Jahren stark zugenommen.
Hier in Sumbawa bin ich nun dabei, zusammen mit Kooperationspartnern, durch das Modelprojekt einer Grundversorgungsfarm , Trinkwasser, Nahrung und Energie mit nachhaltige Methoden in Zusammenarbeit mit der dort ansässigen Bevölkerung zu produzieren, und der Gemeinschaft somit bereit zu stellen.
Die nächsten Ziele:
Das Projekt leitende "Green- Learning- Center" (GLC) soll als Fachcommunity für die professions-und institutionsübergreifende Vernetzung von Vereinen (NGO), Lerneinrichtungen, Stiftungen, Regierungen, Investoren, Unternehmen, sowie Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Einzelpersonen dienen, aber auch zur Zusammenarbeit in Gruppen innerhalb weiterer Projekte und damit die interne Kommunikation und Organisation des Mitarbeiterteams optimieren.
Zudem wird das orts- und zeitunabhängige Kooperieren von Partnern gefördert, gerade was internationale Kooperationen anbelangt.
Einschleichende Probleme, innerhalb der Projekte, werden frühzeitiger erkannt, und durch die Vernetzung mit GLC, optionelle Lösungswege rechtzeitig erfasst.
Desweiteren läβt sich somit ein wenig die Spreu vom Weizen trennen, und unzuverlässige Unternehmen und Personen, können schneller erkannt, und qualitativ hochwertige Partner empfohlen werden.
Das Modelprojekt der Grundversorgungsfarm soll in einem solchen Maβ optimiert werden, dass es als Lösungspaket für die einzelnen Bezirksregierungen vorgestellt werden kann, eine Region ökologisch als auch ökonomisch zu fördern, und somit eine flächendeckende Grundversorgung zu etablieren. Für dieses Vorhaben bildet das kooperierende Politechnikum mitlerweile jährlich 600 Studenten nach deutschem Standart aus, was die Präzision und Qualität anbelangt. Somit werden die eingesetzten Systeme lokal produzierbar, stärken die Arbeitsplatzsituation im ländlichen Raum und helfen mit, dass das Wissen und Know-how für Wartung und Reparatur örtlich vorhanden ist.
In den Stadten wird derweilen internationale Technologie zum Einsatz gebracht, und gerade innerhalb Jakartas werden hierfuer Projekte inizialisiert, welche sich auf das "Green Building" Konzept stützen, und mit dem BCA Green Building Zertifikat ausgezeichnet werden sollen, und somit als nachhaltige städtische Lösungsopionen dienen.
http://green-lern-center.blogspot.com/
Dieses ganze Projekt entstand aus queren Gedanken, die zu einem queren Handeln führten, und ich hoffe, dass sich einige Leute hier finden, die die Uebergabe dieses Projektes an den WWF befuerworten, und so das Projekt weiter auszubauen und vielleicht in Gemeinsamkeit zu überdenken, was den Erfolg des GLC weiter vorran treiben könnte.
Heute ist der Tag der Entscheidung, und wenn ihr meint, dies sei ein Projekt, welches eure Stimme verdient hat... ich waere euch mehr als dankbar...
hier findet ihr den Wettbewerb: http://wwf.chaordix.com/topics/project/innovationsprojekte/29
Beste Gruesse in die Runde...