Die Grausamkeit der Gegenwart
Die Grausamkeit der Gegenwart
Gashydrat-Schmelze verstärkt die Ozeanversauerung in der Arktis
– Studie warnt vor weiterem Absinken des pH-Werts und belegt Stabilität der Methanhydrate – Gemeinsame Pressemitteilung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und des Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ 27.04.2011/Kiel. In den nächsten einhundert Jahren bleibt ein Großteil des im arktischen Meeresboden eingelagerten Methans stabil. Das austretende Klimagas verstärkt jedoch die Ozeanversauerung – besonders in den bodennahen Wasserschichten, die bisher als weniger gefährdet galten. Zu diesen Erkenntnissen kamen Forscher des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in einer fächerübergreifenden Studie. Die Untersuchung, die unter dem Dach des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ stattfand, erscheint in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Geophysical Research Letters“. ...mehr
erstellt am 02.Mai 2011, 23:36Fernwärme für den Golfstrom?
- Strömungen des Indischen Ozeans wirken bis nach Europa - 28.04.2010, Kiel. Vielen Europäern ist die Bedeutung des Golfstromsystems für das relativ milde Klima bekannt. Weit weniger geläufig ist die Fernwirkung von Meeresströmungen im Indischen Ozean bis in unsere Breiten. In einem Übersichtartikel, der am 28. April in der renommierten Fachzeitschrift Nature erscheint, hat ein internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung des Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) den Kenntnisstand über die Bedeutung des Agulhasstroms für das Klima zusammengefasst. ...mehr
erstellt am 02.Mai 2011, 23:12Dieses Jahr keine Fürsorge für die Walfänger?
Der japanischen Walfangindustrie, auch bekannt als Japanisches Walforschungsinstitut, wurde dieses Jahr die Sozialhilfe gestrichen. Die von Staatsfürsorge abhängige Walfangindustrie wird wohl nicht in der Lage sein, ihre Flotte im Dezember 2011 erneut ins Südpolarmeer zu schicken. Die japanische Regierung kündigte diese Woche massive Budgetkürzungen an, um Gelder für die Reparatur der durch das Erdbeben und den Tsunami entstandenen Schäden aufzutreiben und um den Menschen zu helfen, die aus dem Sperrgebiet um Fukushima evakuiert werden mußten. Zusätzlich zieht die anhaltende Krise der Kühlung der Atomreaktoren hunderte Millionen Dollar aus der Staatskasse. ...mehr
erstellt am 02.Mai 2011, 22:49Eulen sollen Palmölernte sichern
Schleiereulen, aufgrund der fortschreitenden Rodung von Naturwäldern in Indonesien selbst kaum noch vorhanden, sollen nun die Plantangen von Schädlingen freihalten Die indonesische Palmölindustrie setzt derzeit verstärkt Schleiereulen gegen Schädlinge ein, meldete die Nachrichtenagentur Reuters. Rund 5 Prozent der Palmölernte im Inselreich fallen momentan Ratten und anderen Nagetieren zum Opfer. Den Konzernen sollen die geflügelten Jäger Geld sparen helfen - manche haben schon regelrechte Eulenschulen eingerichtet. ...mehr
erstellt am 02.Mai 2011, 22:37Die Zukunft der Regenwälder steht und fällt vor unserer eigenen Haustür!
Neue Erfolge gegen Raubbau und Zerstörung der Tropenwälder: Tempo-Taschentücher sind endlich frei von Aracruz-Zellulose. Henkel verspricht, auf Palmöl von Wilmar zu verzichten. Tempo gehört bekanntlich nicht zu den ganz kleinen Marken. Für die Auseinandersetzungen mit den Managern so großer Marken braucht man Ausdauer. Aber jetzt ist es Fakt: Seit dem 1.1.2010 sind Tempo-Taschentücher garantiert frei von der Zellulose des Raubbau-Konzerns Aracruz, gegen den wir so lange gekämpft haben. Ein Viertel des Palmöl-Welthandels kontrolliert Wilmar. Inzwischen haben wir auch die Raubbau-Methoden von Wilmar bekannt gemacht. Henkel verzichtet deshalb von sich aus vorerst auf Wilmar-Palmöl. Zu den globalen Marktführern gehört auch Unilever, weltweit die Nummer 1 der Palmölverbraucher! Unilever beharken wir seit August sehr konsequent und intensiv. Alle Aktionsfotos stammen aus dem letzten Quartal! Und mit Ihrer Hilfe werden wir noch intensiver. ...mehr
erstellt am 21.April 2011, 22:30Stromriese EDF beendet Klima-Projekt mit Palmölkonzern Dinant in Honduras
Es gibt auch noch gute Nachrichten: Nach den Protesten von Rettet den Regenwald, Biofuel Watch und CDM Watch beendet der französische Stromkonzern EDF sein Klima-Projekt mit dem Palmölkonzern Dinant in Honduras. Dinant hat mit den Erweiterungen der Palmölplantagen einen blutigen Landkonflikt mit mindestens 23 Morden an Kleinbauern und einem Journalistenpaar verursacht. Lesen Sie dazu unsere aktuelle Protestaktion Honduras: 25 Morde für Palmöl mit Weltbank-Kredit. Über den sogenannten Clean Development Mechanism (CDM), ein umstrittenes Handelssystem mit Umweltverschutzungsrechten der Vereinten Nationen, hatte EDF die „Klimaschutzprojekte“ des Palmölherstellers in Honduras finanziert. Dabei soll Methangas aufgefangen werden, das in großen Mengen aus den Abwässerteichen einer Palmölmühle von Dinant entweicht. Methan ist ein sehr starkes Treibhausgas. ...mehr
erstellt am 15.April 2011, 22:14Vorsicht Sonne!
Ozonschwund über der Arktis führte zu erhöhter ultravioletter Strahlung in Skandinavien - Kurze Phasen höherer UV-Strahlung auch in Mitteleuropa möglich Bremerhaven/Wien, den 05.04.2011. Die ozonarmen Luftschichten haben sich vergangene Woche etwa vom Nordpol bis nach Südskandinavien erstreckt und haben dort an sonnigen Tagen zu erhöhter ultravioletter Strahlung geführt. Gegenwärtig driften sie ostwärts, werden in den kommenden Tagen über Teilen Russlands liegen und in ihrer südlichen Ausdehnung eventuell bis zur chinesisch-russischen Grenze vordringen. Die in der Arktis vom Ozonverlust betroffenen Luftschichten können in den nächsten Wochen auch über Mitteleuropa driften und dabei bis zum Mittelmeerraum vorstoßen. ...mehr
erstellt am 12.April 2011, 22:44Das Gemetzel auf den Inseln der Grausamen hat begonnen
Die barbarischen Schlächter aus dem dänischen Protektorat der Färöer Inseln haben ihr abscheuliches Gemetzel in diesem Jahr früh begonnen, mit der blutigen Abschlachtung 60 wehrloser Grindwale. In einer Welt, in der zivilisierte Nationen zur Rettung gestrandeter Wale beitragen, ist der einzige Ort auf dem Planeten, der kein Erbarmen zeigt, diese Inselgruppe, die zwischen Schottland und Irland gelegen ist. ...mehr
erstellt am 12.April 2011, 22:26Protest gegen Walfang hilft Erdbebenopfern
Sea Shepherd News Donnerstag, den 24. März 2011 um 10:55 Uhr Sea Shepherds Bemühungen helfen den Erdbebenopfern in Japan Sea Shepherd's efforts provide assistanceDie Sea Shepherd Conservation Society hat den Opfern des Erdbebens und Tsunamis in Japan auf eine ziemlich ironische und indirekte Art und Weise geholfen. Aufgrund des Einschreitens von Sea Shepherd gegen die illegalen japanischen Walfangoperationen im Südpolarmeer, zwang Sea Shepherd die japanische Walfangflotte dazu, ihre Walfangsaison einen Monat früher als geplant zu beenden. ...mehr
erstellt am 26.März 2011, 22:50Die Russen haben's gut!
Winterzeit wird abgeschafft Russland dreht an der Uhr ...mehr
erstellt am 26.März 2011, 22:02