Kaum jemand deutet die Signalwirkung der Krise im Sinne grundlegender Neuordnungen. Kaum jemand beherrscht die dazu erforderlichen Denk- und Verhaltensmuster: Dem Regelwerk dynamisch vernetzter Beziehungsmuster und wechselseitiger Abhängigkeiten in ökonomischen und sozialen Systemen.

Veraltete Denk- und Verhaltensmuster und »Donquichotterien« sind zur Neugestaltung politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Strukturen ebenso ungeeignet, wie der ständige Kampf gegen Symptome.

Solange wir uns ausschließlich und immer wieder mit Symptomen beschäftigen, werden sie nicht verschwinden.Erst dann, wenn wir den Ursachen und Verursachern nachgehen, lösen sich die Symptome von selber auf.

Signale als Informationsträger, weisen uns immer nur auf sicht- und spürbare Unzulänglichkeiten hin. Um die Lösung der Probleme und Unzulänglichkeiten müssen sich die Beteiligten selber kümmern, in dem sie die Ursachen finden und beseitigen.

Nur davon sind Politik, Lernkulturen, Finanzwesen, Wirtschaftsstrukturen und unser Gesundheitswesen noch um Lichtjahre entfernt. Warum?

Die zivilisierte Gesellschaft ist durch repetitives Lernen nicht in der Lage in Zusammenhängen, vernetzten Beziehungsmustern und wechselseitigen Abhängigkeiten zu denken und zu handeln...

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