Kaum jemand deutet die Signalwirkung der Krise im Sinne grundlegender Neuordnungen. Kaum jemand beherrscht die dazu erforderlichen Denk- und Verhaltensmuster: Dem Regelwerk dynamisch vernetzter Beziehungsmuster und wechselseitiger Abhängigkeiten in ökonomischen und sozialen Systemen.
Veraltete Denk- und Verhaltensmuster und »Donquichotterien« sind zur Neugestaltung politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Strukturen ebenso ungeeignet, wie der ständige Kampf gegen Symptome.
Solange wir uns ausschließlich und immer wieder mit Symptomen beschäftigen, werden sie nicht verschwinden.Erst dann, wenn wir den Ursachen und Verursachern nachgehen, lösen sich die Symptome von selber auf.
Signale als Informationsträger, weisen uns immer nur auf sicht- und spürbare Unzulänglichkeiten hin. Um die Lösung der Probleme und Unzulänglichkeiten müssen sich die Beteiligten selber kümmern, in dem sie die Ursachen finden und beseitigen.
Nur davon sind Politik, Lernkulturen, Finanzwesen, Wirtschaftsstrukturen und unser Gesundheitswesen noch um Lichtjahre entfernt. Warum?
Die zivilisierte Gesellschaft ist durch repetitives Lernen nicht in der Lage in Zusammenhängen, vernetzten Beziehungsmustern und wechselseitigen Abhängigkeiten zu denken und zu handeln...
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Kommentare (3)
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Nur unser Bild wird geprägt durch die immer wiederkehrenden Wiederholungen der immer gleichen Hohlköpfe in TV, Rundfunk und den Zeitungen.
Die wahren Visionäre und die Menschen die sich für Menschen einsetzen und nicht für's Geld, die sehen wir nicht in den Talkshows oder dem heutejounal, etc.
Für alle Herausforderungen unserer Zeit gibt es viele gute Lösungen.
Diese Lösungen sollten in den Massenmedien wiederholt werden, dann sähe unser Bild ganz anders aus.
Sondern es ghet ja wirklich um schwere Kost. Das muss man erst mal verdauen.
Ich stimme in vielem zu. Aber was können wir als Individuen tun?
Das Modell spricht ja vor allen Dingen Unternehmen, also das Management an.
Die wenigstens von uns hier gehören ja zum Oberen Management, gehe ich mal davon aus - geschweigedenn melden sich hier zu Wort oder werden gar selber Changemaker?
Es mag sschwere Kost sein, doch um etwas zu verändern, bedarf es der Annahme neuer Gedanken und Felder. Sich mit etwas Neuem beschäftigen zu wollen, ohne Neues ist etwas schwer. :-)
@ mfazzi: Ich suche Organisationberater und Macher, Changemanager...Menschen, Entscheider, Gestalter, die unsere Gedanken verstehen (wollen). In der Tat ist es schwere Kost. Es ist auch nicht für alle gedacht. Kann es auch nicht. Das liegt auch daran, dass man mehrheitlich sich mit der "komplexen Gestaltung" von Unternehmensstrukturen oder Organisationstrukturen an sich nicht auskennt, weil u.a. die dazu notwendigen Ausbildungsmuster fehlen. :-)
Als Beipiel: Ein Betriebswirt z. B., kennt sich nicht mit komplexen Fertigungsprozessen aus, ein Ingenieur nicht mit Betriebswirtschaft und ein IT-Mensch nicht mit beiden anderen Disziplinen. Wir bieten die Ausbildungmöglichkeiten diese Barrieren zu überwinden, indem wir die alles verbindende darüberliegende Wissensebene vermitteln...die ganzheitliche Ebene.
Die Frage, was ein Individuum letztlich tun kann, hängt davon ab, inwieweit derjenige mitwirken will und kann.
@ Uwe-Sievers: Ich möchte Sie an dieser Stelle beruhigen. Ein Sprichwort sagt: "Es gibt Millionen von Möglichkeiten Golf zu spielen, doch nur eine ist richtig." Und dieses Lösungsmuster halten wir in Händen. Sind wir bekannt? Nein. :-) Warum es nur eine Lösung gibt? Es gibt nur einen ganzheitlichen Ansatz.
und die Ökonomie ist die Basisstruktur der Gesellschaft. :-)
Wer wären diese anderen Menschen, die sich nicht nur mit Symptomen beschäftigen? Denn "beschäftigen" und "beschäftigen" sind zwei paar Schuhe. Was ich bis heute in den über sechs Jahren an Menschen kennenlernen durfte, beruhte das Wissen grundsätzlich Theorie und/oder es fehlten notwendige Ausbildungsmuster für die praktische Umsetzung.
2009 habe ich dazu über 600 Menschen aus Wirtschaft, Politik, Organisationen, Hochschulen, Universitäten, Verbänden, Beratungsunternehmen, Wirtschaftsweisen auf nationaler und internationaler Ebene etc. kontaktiert. Alle zeichneten sich dadurch aus, dass sich grundsätzlich "etwas" ändern muss.
Auf die Frage hin an die wenigen, die sich wirklich interessierten, was sie selbst dafür tun würden, verwandelt sich deren anfängliche Begeisterung schnell in stilvolles Schweigen. :-)