Es ist wichtig, dass es möglichst viele Entwürfe gibt, weil einerseits jeder Bauplatz oder Standort andere klimatische und geographische Bedingungen hat. außerdem sind viele Profis gewieft im anwenden ihnen bekannter Techniken, würden aber nie auf die Idee kommen, etwas völlig neues zu probieren, weil sie glauben sowas würde zwangsläufig teuer. Ich selbst bin weder Architekt noch Zimmermann, sondern plane und bastele seit meinem 10 Lebensjahr an diversen Traumhäusern rum. Seit ca. 5 Jahren nun habe ich den Traum eines extrem preisgünstigen Hauses aus regionalen und nachwachsenden Rohstoffen, das locker einen Passivhausstandard schafft und bei entsprechender Bauweise auch noch als Träger für PV Anlagen oder Solarthermie dienen kann, was es zu einem energetischen Aktivhaus macht.
Der zu beheizende Raum soll dabei auf das absolut nötige beschränkt sein. Im Referenzprojekt 10000 € Haus etwa 40 - 50 m² für 1 - 2 Personen. Darum herum soll ein vor Wind und Wetter geschützer Raum noch einmal soviel Fläche bieten, die als Erweiterung des Wohnraums in Frühjahr, Sommer und Herbst dient, aber auch ganzjähriges Gärtnern und/oder eine kleine Werkstatt beinhalten kann. Dazu Platz zum Spielen für Kinder, auch bei schlechtem Wetter oder einfach eine grüne Oase.
Natürlich kann so ein Aussenhaus, das einem Glashaus ähneln soll bei entsprechender Größe auch mehrere kleine Wohneinheiten umfassen und damit einer ganz neuen Hausgemeinschaft Platz bieten.
Soin etwa sieht meine Vorstellung einer neuen Lebensstruktur aus.
In größeren, teils überdachten , teils komplett umbauten "Glashäusern" könnten sich neben Wohnstellen auch noch Gemeinschaftsbauten und einer ökologischen Siedlung angepasste Einkaufsmöglichkeiten ansiedeln um so eine lokale Infrastruktur mit Bezug auf die Gemüseproduzenten, Glasbläser oder Töpfer, Holzschnitzer oder Möbeltischler etc in der Siedlung und deren lokale Kundschaft zu schaffen.
Innerhalb dieser Strukturen wäre eine zinsfreie lokale Währung möglich, die als einziges Ziel den Tauschhandel vereinfacht.
Waschzentren, ein großes hamamartiges Gemeinschaftsbad, eine Bibliothek oder ein Internetcafe, ganz sicher Kinder-und Jugendbetreuung, sowie Spielecken und Klönnischen...
Da Glashäuser im engeren Sinn sehr teuer sind, bin ich noch auf der Suche nach adäquatem Ersatz und prüfe zum Beispiel Konstruktionen wie das neue "Gondwanaland" des Leipziger Zoos auf ihre Tauglichkeit . Dort lebt eine tropische Tier- und Planzengemeinschaft unter einem selbsttragenden Dach mit einer Größe von 2 Fußballfeldern. Dieses Dach ist hoch wärmedämmend, durchsichtig und aus Stahlstreben und Folienkissen gebaut. Anstatt Stahl würde ich gerne bambus einsetzen, der auch in unseren Breiten innerhalb von 5 - 6 Jahren schlagreif wird und somit gegenüber Holz, das auf Dauer günstigere Baumaterial abgibt. Die Folien hinterlassen bei mir immer noch ein "Geschmäckle", besonders Öko sind durchsichtige Baustoffe im allgemeinen nicht.. Ich glaube aber fest daran dass mein Entwurf in wenigen Jahren zum angestrebten Preis realisierbar ist. Vielleicht wird ein anderer Entwurf das erste echte "10000 € Haus". Das wäre keine Schande, sondern ein großer technischer und sozialer Fortschritt, über den ich mich sehr freuen würde. Auch "laienhafte" Entwürfe tragen oft überraschende und auch noch funktionierende Detaillösungen in sich, weshalb auch Träumer und Realisten, Teilentwürfe ( etwa: "Das ultimative Badezimmer", oder ein stadttaugliches Kompostklo) willkommen sind.
Auf der Webseite wird eine Charta veröffentlicht, die ein paar Eckpunkte nennt, die ein 10000 € Haus erfüllen soll. Auch diese Liste ist noch nicht abgeschlossen. Falls jemand konstruktiv etwas hinzufügen möchte, oder etwas weglassen, oder Änderungen zur Diskussion stellt, gäbe dies ein eigenes Diskussionsforum oder einen Blog, der sich mit den Grundlagen ökologisch-sozialer Lebensweise befasst. Eine vielleicht nicht direkt anwendbare, aber doch grundlegende und wichtige Diskussion.
Die dazu nötigen Funktionen sollen nach und nach in die Webseite mit eingebunden werden. Ihr könnt gerne in einem Kommentar im hiesigen Blog euer Interesse und eure Vorstellungen schildern. Dies wird andere anregen, selbst kreativ zu werden und neben der Beförderung eurer auch realisierbare andere Lösungen hervorbringen. Ich freue mich ehrlich über euer Interesse und bin auf Reaktionen von eurer Seite gespannt.
Grüße, kahalla
Aufruf zur Kreativität


Kommentare (16)
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Faulkatze
schrieb am 24.09.2011 um 05:45 ¶mich gibbet immer noch, bin nur iwi momentan so extrem-motivationsinsuffizient....
aber ich muss doch mal weiter beobachten, was mit deinem hausprojekt so ambach ist.
habe den traum vom häuschen auf der wiese moch nicht begraben...
was mich nun mal ganz feste interessiert: diese strohballen, haben die eine besondere qualität? oder sind es ganz normale dinger vom bauernhof?
irgendwo hab ich gelesen, dass die zum bau zu verwendenen strohballen eine bestimmte qualität haben müssen, an trocknungsgraden, festigkeit...
und dass sie damit ganz sicherlich teurer werden als die nullachtfuffzehnballen vom bauern....?
ich habe so einen traum: derzeit bewohne ich 42, tralalqm im plattenbau. wenn ich mir nun ein häuschen bauen könnte, würde ich es so umme 50qm haben wollen, ohne zwischenwände...ok, das "bad" sollte schon seine wände haben müssen.
aber ansonsten einen grossen raum, der optisch aufgeteilt ist, mit vorhängen, paravents usw.
und mittendrin, ganz in der mitte... da soll ein kaminofen stehen!!
für die kälteste zeit, ansonsten ist das haus doch eher so gut isoliert, dass man nicht permanent heizen muss.
draussen könnte noch ein kleiner schuppen stehen, für fahrrad und drumrum, gartengeräte, holzvorrat.
und wie sollen die sanitären dinge sein? wie wasser-, abwasser. kompostklo?? taugt das etwas?
ich werde nach wie vor ein singelhaushalt sein, will es auch gar nicht mehr anders.
so. werde dir noch gesondert mailen, habe frage an dich....^^
liebe grüsse
gugu
bin gespannt auf entwürfe......
kahalla
schrieb am 24.09.2011 um 08:30 ¶sicher kann man diese Strohballen beim Bauern pressen lassen. Was man dabei beachten sollte ist einmal die Dichte der Pressung und zum zweiten, sehr wichtig, die Restfeuchte der Strohballen. Es gibt natürlich sogenannte zertifizierte Baustrohballen, bei deren Kauf diese Eigenschften garantiert werden. Meine letzte nicht so aktuelle Preisinfo für diese Ballen liegt bei 4 - 5 € pro Stück.
Deine Ideen sind natürlich umsetzbar. Wände weg lassen ist auch nicht so teuer wie es bei Architektenhäusern immer aussieht. Für den kaminofen müsste natürlich ein Kamin her, der, wenn er in der Raummitte steht. Seinen Abzug vtll direkt durchs Dach hat, was heute wahrscheinlich ein Metallrohr wäre und damit eine 1 a Kältebrücke, solange der ofen aus ist. Hier sollte man sich noch etwas besseres überlegen als die "Standardlösung" Ein 50 m² - Bau, dazu noch aus Holz als Trägermaterial mit einer Dämmwand aus Stroh (Strohballen sind in Deutschland immer noch nur als Dämmmaterial zugelassen, nicht als Baumaterial) hätte Seitenlängen von z.B. 7 x 7 Metern, oder 5 x 10. oder rund mit ca 8 m Durchmesser. Hierfür entsprechendes Bauholz zu finden sollte nicht all zu teuer sein. Wenn du einen Zimmermann kennst, der kann dir den Bedarf ausrechnen und evtll sogar das Holztragewerk bauen.
In Bayern (nach dem dortigen Baurecht) bräuchtest du hierfür nicht einmal einen Architekten zur Abnahme.
Ein paar wichtige Kleinigkeiten um Kosten zu sparen wären eine Art Regenwasserauffangteich (Biotop) um der Zahlungsverpflichtung für die Grundstücksentwässerung zu entgehen. (Ist in D sehr oft vorgeschrieben)
Ob es Kompostklos für 1 Personenhaushalte zu vernünftigen Preisen zu kaufen gibt, ist mir nicht bekannt.
Ich kenne aus 7 Linden die großen Komposttoiletten die man auch innerhalb des Hauses nutzen kann, die aber für eine große Personenzahl ausgelegt sind und die Draussenklos, in denen der Kot vom Urin getrennt in Eimern gesammelt und nach jeder Nutzung mit Holzhäcksel gemischt wurde.. In dieser einfachen Ausstattung sind die Kompostklos aber in einem geschlossenen Haus eher nicht brauchbar.
es gibt aber Methoden und Selbstbauanleitungen, wo auch du etwas finden könntest. Da du wie ich weiss, schon einmal ein Haus (mit)gebaut hast, weisst du auch dass alles was nicht vorgefertigt kommt, jede Menge Eigenarbeit erfordert, dafür aber wenn es funktioniert eine Menge Geld spart. es gibt Zu solchen sachen auch mindestens ein Buch zu kaufen. Ich kann aber jetzt keinen Tipp abgeben, da ich mich mit dem Thema noch nicht so sehr beschäftigt habe.
Nach deinen Angaben stelle ich mir das Haus etwa so vor. Grundfläche 7 mal 7 Meter (innen gemessen), darin im nördlichen Bereich ein Bad von 2x3 Metern abgeteilt, dessen Armaturenin der Innenwand zum großen raum südlich davon versteckt sind. Auf der anderen Seite dieser wand schließen sich die Küchenarmaturen an., so dass die Küchenzeile ( falls du sowas willst) vor der Badezimmerwand längs geht.
Hier würde ich, an deinen kaminofen denkend gleich einen mit Holz beheizbaren Küchenherd rein bauen, der an der freine Ecke des Bades platziert, seine Wärme in den ganzen Raum abstrahlen kann und neben der Heizwirkung plötzlich auch so Sachen wie selbst Brot backen rentabel macht. Da der Herd einige so wichtige Funktionen haben soll, ist er gut auszusuchen. (Es gibt auch welche mit "romantischer" Glastür vor dem Brennraum, so dass man das Feuer auch sehen kann.) Für sommerliches Kochen reicht dann ein kleines drei Plattenfeld aus. Da ich in meinem Entwurf eine Wandheizung vorgesehen habe die über einen Wasserkreislauf und solarthermische Komponenten einen Schichttank heizt, könnte dieser Tank auch durch den Ofen mitgeheizt werden. Der Tank würde dann einen weiteren Quadaratmeter Stellfläche belegen, allerdings mit einem Wärmetauscher darin auch gleich eine Warmwasserversorgung zur Verfügung stellen.
Faulkatze
schrieb am 24.09.2011 um 09:45 ¶hast du die kosten für wandheizung mit allem drum und dran schon mal durchgerechnet? ist das so etwas wie diese hypocaustenwände? so etwas könnte man ja gut als raumteiler planen....
was ist mit fenstern und tür? zumindest eine gut isolierte aussentüre wäre vonnöten.
in dem schon mal gebauten holzhaus waren ja bad und küche so konzipiert, dass beide räume eben eine gemeinsame installationswand hatten.
trotzdem ist mir bei dem von dir angedachten haus nicht so ganz klar, wie dort überhaupt das mit der wasserzu- bzw abfuhr passieren soll.
ich bin mir hier am ort nicht sicher, ob abwasser und zuwasser zwangsangeschlossen sein müssen.
das macht dann wiederum eine menge kosten wegen grabenziehen und rohre legen zur strasse.
dachentwässerung wäre unkompliziert auf dem grundstück zu erledigen...ob mit regenwassertanks oder ohne..oder wie du sagst, mittels kleinem regenwasserteich.
und bei grosser trockenheit kann auf einen brunnen zurückgegriffen werden.
ich weiss nicht, ich kann mir iwi nicht wirklich vorstellen, dass man mit 10.000 euronen auskommen kann.
wenn man sich nur so ein häuschen auf die grüne wiede baut, mag das hinkommen. aber gerade all der kram drumrum, entwässerung, anschluss von strom und wasser...
schornsteinbau...
und plumpsklo, kompostklo...ist ja alles ganz nett... aber das ist ja nicht éwigwährend, eventuell nicht mal erlaubt. und wenn man seinen mist noch selber wegräumen muss...wohin und wie auch immer...
man wird nicht jünger und ich kan mich aus meiner kindheit erinnern, dass mein onkel regelmässig den plumpsklo-eimer hinter dem haus rauswuchten musste und den dann irgendwo hingekippt hat...auf einen misthaufen, meine ich.
ok, das ist 40 jahre her, heute gibt es dort auch normalen abwasseranschluss, und wasserklo.
du kennst mich, ich bin eher mal negativ drauf, aber ich stelle mir das ganze nicht soooo einfach vor.
da muss man spitz auf knopp rechnen, denke ich.
unddann: GANZ wichtig... erst muss man ja auch einen geldgeber finden. damit man nicht jahrelang von den paar kröten, die man monatlich zur verfügung hat, noch baukosten abzuknappsen hat. und der hausbau auch dann jahrelang dauert..eben nur so im fortschritt, wie man kohle zur verfügung hat.
also muss das gros der baukohle vorab schon vorhanden und der bau wieselflink fertig sein. damit man schnell einziehen kann und keine miete mehr zahlen braucht.
ich denke nur mit immer noch zu berge stehenden haaren an die damalige geldfeilscherei, für jeden bauabschnitt. und letzten endes einzug in eine gerade mal halbwegs fertige hütte.
so, will nix madig machen, ganz sicher nicht. ich bin sogar total hibbelig und aufgeregt.
und drück mal daumen, damit karsten seine hütte behalten kann, das weiss er IMMER NOCH NICHT!...dann wäre das mit dem grundstück das einfachste an der sache........
grüssle
gudrun
kahalla
schrieb am 08.11.2011 um 13:37 ¶jetzt wo ich ein paar Tage frei und damit Zeit habe, hab ich deine bedenken noch einmal durchgelesen. Natürlich brauchst du auf normalem kommunalem Bau- oder Gewerbeland heute eine Erschließung. es gibt nur wenige Ausnahmen, z.B. Alleinlage eines Anwesens oder die dass durch einen Sickerteich nicht auch noch die Regenrinnen und die Grundstücksentwässerung bezahlt werden müssen. Dieser Sickerteich, der gleichzeitig als lokales Biotop angelegt werden kann, kann in die Gartengestaltung mit einbezogen werden. Das 10000 € Haus ist in der Standard / Refernzversion mit einem "normeln" Hauswasseranschluß und einem Kanalanschluß versehen.
Für qualitativ hochwertiges Trinkwasser und eine halbwegs ökologische Abwasserbehandlung ist es im städtischen Bereich immer noch die kostengünstigste Alternative. Allerdings sind Regewassernutzung und ein zweite Brauchwassernetz durchaus eine Alternative. Regenwasser eigent sich zum Waschen udn saubermachen viel besser als das mineralienhaltige Grund- oder Quellwasser das meistens in der Hauswasserleitung fließt. Die Mineralien aus der Wasserleitung sind aber ein wichtiges Reservoir für den menschlichen Körper.
Irgendwelche aus der Tiefe gepumpten stark mineralischen "Mineralwässer" sind eigentlich nicht nötig.
Das Wandheizungssystem ist zwar noch grob skizziert soll aber in seinem drucklosen Tank
zwei Wärmetauscher besitzen damit das Brauchwasser für Wasch- und Spülmaschine etc genauso wie Trinkwasser auch vorgewärmt werden kann. Das im Tank selbst befindliche Wasser zirkuliert nur im Heizungskreislauf und natürlich durch alle angeschlossenen Wärmeerzeuger, zum Beispiel den erwähnten Küchenherd, Solarthermieeinrichtungen etc.
Zu deinen Toilettenvorstellugen. Es gibt inzwischen Kompostklos, die technisch über den von dir beschriebenen Eimer hinaus gehen. Selbst Modelle die innerhalb eines Hauses montiert werden können. Auch das ist eine Preisfrage. Der Mehrpreis für diese Toiletten erscheint nur deshalb so hoch, weil die Infrastruktur für die Standardwasserspültoiletten bereits vorhanden ist.
Es ist zwar schade dass diese Toiletten mit hohen Kosten eine Fäkaliensuppe herstellen, die erst mit genauso hohen Kosten wieder energetisch oder anderweitig verwendet werden kann, es ist aber eben wegen der Infrastruktur vorerst mal billiger. Zu einer funktionierenden Komposttoilette gehört eben noch ein kompletter Verwertungskreislauf. Dieser wird wahrscheinlich für Einzelgebäude erst in ein paar Jahren interessant, kann aber für eine Hausgemeinschaft, die womöglich noch Gartenbau betreibt auch heute schon lohnend sein. Immerhin kann man seine Kompostabfälle und die Fäkalien mit Hilfe von Holzkohle zu Terra Preta weiter verarbeiten und hat somit das Ausgangsmaterial für eine funktionierende Permakulturwirtschaft.
Gaanz wichtig, die Finanzierung. In meinen Beiträgen hier habe ich auch ein Finanzierungsmodell umrissen. Da Geringverdiener einen Anspruch auf Wohngeld haben Geringverdiener aber auch irgendwann Minirentner werden, die wahrscheinlich ebenfalls Wohngeld benötigen liegen sie der Kommune bis zum Lebensende auf der Tasche.
Es kann also nur im Interesse der Kommunen sein, dieses "lebenslänglich" in eine kurze Spanne von 3-4 Jahren umzuwandeln, nach der das 10000 € Haus abgezahlt ist.
10000 € Hauspreis : 300€ Wohngeld monatlich = 33,33 Monate.
3 Jahre sind 36 Monate. Danach wäre das Haus abgezahlt, der vorherige Wohngeldbezieher Hauseigentümer und würde nur noch die geringe Pacht für die von der Kommune zur Verfügung gestellte Parzelle zahlen.
So stelle ich mir die Finanzierung einer Referenzwohneinheit für 1 - 2 Personen vor.
Und endlich wären die Sozialbehörden auch mal zu was nütze, das die Situation ihrer "Kunden" wirklich verbessert.
kahalla
schrieb am 27.09.2011 um 15:44 ¶Da es verschiedene Entwürfe eines 10000 € Hauses gibt und dir meiner anscheinend nicht gefällt, werde ich auch mal nachfragen was die anderen Entwürfe so machen. Vielleicht sagt dir ja einer von denen eher zu.
Grüssle ins Tal der negativen Vibrations...
lukita
schrieb am 07.11.2011 um 21:03 ¶http://jurten.heimat.eu/
Zitat: "Bei Eigenleistung kostet der qm einer winterfesten Ganzjahres-Jurte je nach Ausführung nur zwischen 70.- und 130.- Euro"
http://www.youtube.com/watch?v=EIH4sbcCR-U
Richard-Burgenlandler
schrieb am 07.11.2011 um 21:37 ¶kahalla
schrieb am 08.11.2011 um 13:00 ¶:-)
kahalla
schrieb am 07.11.2011 um 22:02 ¶causa-design
schrieb am 08.11.2011 um 12:47 ¶lang nix gehört / gelesen - die Abo-Funktion scheint auch nicht das zu halten, was sie verspricht ... ist wohl auch weniger Dein Einflussbereich ...
... und dann wollte ich doch eben grad auch mal wieder *neugirig-neugierig* auf Deine Website http://10000-euro-haus.de schauen ... da warnt mein Browser (Mozilla-Firefox) mich, dass das eine attackierende Website wäre ... beim Ignorier-Versuch läuten sofort alle System- und Malware-Alarmglocken hier auf (das passiert vll mal alle 3-4 Jahre) - also, was ist da los??
Nur so als freundlicher Hinweis, dass da was nicht stimmt und Du vll mal nachhaken könntest, zB bei Hoster / Provider, Ersteller, Programmierer, CMS etc. ... wär ja schade, wenn die Site nicht möglichst vielen Interessenten zugänglich ist ...
LG
Harald
kahalla
schrieb am 08.11.2011 um 12:59 ¶Der Googlesperrverweis ist mir schon bekannt. Mein Siteadmin ist aber glaube ich eher einer von der langsamen Sorte. Eigentlich sollte das schon erledigt sein, weil ich selbst die infizierte Seite komplett gelöscht und durch ein Backup aus der Zeit vor der Warnung ersetzt habe. Aber anscheinend ist das Image so schlecht geschützt, dass die selbe Malware wieder drauf ist.
Ich werde die Seite zu einem anderen Hoster umziehen und sie dort ganz neu aufbauen müssen.
das ist sehr ärgerlich, weil ich die Zusage für den Start einer funktionierenden Webseite schon für den Termin Mai 2011 hatte. Ich werde mich über die Weihnachtsfeiertage wohl selbst hinsetzen müssen um das Ding zu stricken.
Sorry für die Unannehmlichkeiten.
Faulkatze
schrieb am 08.11.2011 um 14:25 ¶wie du weisst, bin ich eher ein berufs-schwarzseher/-maler.
ich muss immer wieder auf die finanzierung stupsen.
es mag ja sein, dass es WIRKLICH kluge und vorausschauende kommunen geben könnte.
ich für meinen teil bin da allerdings eher skeptisch.
denn es heisst immer, die sozialgelderempfänger sollen mit der kohle kein kapital anhäufen.
z.b. verharzte mit eigenheim haben es ziemlich schwer, so mancher hat seine hütte schon weggeben müssen, es wird, soweit ich weiss, nur zinsen übernommen..und wie gehabt: ANGEMESSEN.
die tilgung hat der hausmensch selber irgendwie zu stemmen.
wie da nun im 10.000€haus-projekt so laufen könnte, dass es NICHT nach eigentumsbildung aussieht, weiss ich nun auch nicht.
das gäbe sicherlich ein ziemlich grosses aufgemaule bei denen, die ihr haus mit ihrer eigenen anstrengung abzahlen... naja, so, wie sie murren, weil die sozailgeldempfänger ihre kohle ja auffem sofa sitzend erhalten.
wohngeld zu beziehen setzt immer voraus, ein einkommen zu haben. bei hartz4-empfängern ist wohngeld von vornherein ausgeschlossen, sie bekommen die KDU= kosten der unterkunft... warum man es nicht WOHNKOSTEN nennt, verstehe ich immer noch nicht, aber vielleicht ist es ja gewollt, dass sich UNTERKUNFT iwi negativ anhört... wohnen ist nix für arbeitslose und andere sozialgeldempfänger, sie haben alle eben NUR eine unterkunft.
der gedanke, dass arbeitslose über ihre wohnkosten eigentum ansammeln können, hat dieses berühmte geschmäckle für mich. nicht, dass ich dem nicht offen gegenüberstehe, aber vielleicht bin ich schon zu sehr vom leben verbogen, dass ich es mir einfach NICHT vorstellen kann, dass das so klappt.
da wird eine masse an überzeugungsarbeit fällig.
und könnte ja einen flächenbrand auslösen. jaja..
dann wäre da noch ein argument... was ist mit der zersiedlung der landschaft? wenn nun alle wohmkosten-empfänger..ich vermeide nun bewusst diese KDU.. dann muss eine menge bauland zur verfügung stehen.
oder es müssen wieder strenge kriterien her, damit nicht ALLE auf diese weise zum eigenen häuschen kommen können.
und so egoistisch, wie ich nun mal bin....ich wäre schon froh, mit meiner minirente knapp über hartz4 mir mein klein häuschen auf eine grosse wiese stellen zu können.
ind du wirst lachen...ich habe so üppig kohle, dass ich wohl diesmal nicht mal mehr wohngeld im herkömmlichen sinne erhalten werde. ich warte jeden tag auf das njet dazu.
habe mir nämlich frierend im letzten jahr ein betriebskosten-guthaben aufgebaut. dadurch zahle ich nun weniger miete, also betriebskosten...und deswegen gibbet kein wohngeld mehr.
aber egal, ich halte meinen traum bunt und frisch und überlege mir immer was neues...
ich bin immer noch gespannt auf einen entwurf von deinem traumhaus.
und nun geh ich zur oma laub harken....
lieber gruss
gudrun
kahalla
schrieb am 08.11.2011 um 15:28 ¶Ich weiss Gudrun, ich sitze hier nur weil ich die einzige interessierte und fähige Person in "meiner" Hartz 4 Behörde gefunden habe und so eine Chance hatte.
Aber wenns ums Geld geht muss jeder bockige Mitarbeiter der Stadt fürchten, das sein Arbeitsplatz wackelt. Und Wohngeld und so viel ich weiss, auch KDU zahlt die Kommune.
causa-design
schrieb am 11.11.2011 um 11:51 ¶http://inhabitat.com/the-pupa-pavilion-is-built-entirely-from-office-waste/
http://inhabitat.com/africas-first-plastic-bottle-house-rises-in-nigeria/
http://inhabitat.com/extraordinary-off-grid-hobbit-home-in-wales-only-cost-3000-to-build/
... und noch ein bisschen mehr in der Rubrik Architektur zu stöbern, schadet mE auch nicht!
kahalla
schrieb am 11.11.2011 um 11:54 ¶kahalla
schrieb am 11.11.2011 um 21:29 ¶Great stuff...!
http://www.simondale.net/house/index.htm
Hab mich nach einer intensiveren Lektüre mal zum mitbauen angemeldet.
Mal sehen. Vielleicht klappts ja.
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