Alles begann mit der Nachricht, dass auf zwei Schlachthöfen in England Pferdefleisch in Tiefkühl-Lasagne verarbeitet wurde. Prompt weitete sich dieser Skandal auf andere Länder aus, unfassbarerweise sogar bis in das so penibel kontrollwütige Deutschland. Es lebe die Globalisierung.
Doch: Was genau ist eigentlich das Problem? Angeblich schmeckt Pferdefleisch nicht nur prima, sondern ist sogar richtig gesund. Also: Was ist das Problem?
Natürlich: Pferde genießen in unserem Kulturkreis einen etwas anderen Status gegenüber beispielsweise Rindern, Schweinen und Hühnern. Pferde können eine echte Wertanlage sein, sind zum Dressur- und Springreiten nahezu unverzichtbar und in Form von Ponys gerade für Kinder besonders goldig. Aber sonst? Was ist das Problem? Oder darf man Fleisch erst ruhigen Gewissens verspeisen, nachdem man den dazugehörigen Tieren durch Massenproduktion ihren Status als Mitgeschöpf geraubt hat?
Was ist das Problem? Ist das Problem der Etikettenschwindel? Rinderhack möge bitte aus Rindfleisch bestehen, nicht aus Pferd? Etwa so, wie dem Verbraucher Formfleisch als Schinken untergejubelt wird und Analogkäse, der mit Käse nicht viel zu tun hat?
Was ist das Problem? Ist das Problem der Kontrollverlust? Rindfleisch wird lückenlos deklariert, von der Geburt des Rindes über die Aufzucht bis zur Schlachtung. Das will die EU schon länger auf anderes Fleisch ausweiten, nun vielleicht auch auf Pferde, damit wir alle beruhigt sind. Und bis jemand auf die Idee kommt, in Lasagne auch einmal nach Känguruh- oder Kamelfleisch zu suchen.
Was ist das Problem? Etwa, dass über Pferdefleisch auch Spuren von Phenylbutazon in die Nahrungskette gelangt sein sollen, ein Schmerzmittel, das Pferden gern verabreicht wird? So ähnlich, wie sich Spuren von Schlafmitteln, Psychopharmaka und Anti-Baby-Pillen (u.v.a.) in unser aller Trinkwasser befinden, mit dem wir tagtäglich unsere Mahlzeiten kochen?
Je nach dem, was nun das Problem ist, ist Verbraucherministerin Ilse Aiger dazu berufen, sich darum zu kümmern. Die Frau Aigner, die vor einem Jahr die Diskussion hochelegant auf das Mindesthaltbarkeitsdatum lenkte, als es eigentlich darum ging, dass in Deutschland 500.000 Kinder Hunger leiden. Die Frau Aigner, die kürzlich Bauernproteste gegen EU-Subventionskürzungen von 3,5 Milliarden Euro mit dem Hinweis entschärfte, die Bauern hätten doch nun schließlich Planungssicherheit.
Das wird noch spannend. Vielleicht diskutieren wir bald darüber, ob Lasagne mit Phenylbutazon-Zusatz nur mit Beipackzettel in Apotheken verkauft werden sollte und wie kompetent man in Apotheken beraten wird.
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--- Original auf http://www.blog.wirkung.biz ---
--- von Falko A. Cerny ---


Kommentare (178)
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Wär die deutsche Doppelmoral nicht so bitter, würde ich ja lachen. Dazu noch ein ernstgemeinter vegetarischer Kommentar von Hilal Sezgin: "Liebe Verbraucher, jetzt werdet doch nicht plötzlich ziemperlich!": http://www.wdr5.de/sendungen/politikum/s/d/13.02.2013-19.05/b/aufreger-pferdefleisch.html
Aber dann habe ich gehört, daß es aus Rumänien kommen soll und einen Bruchteil von dem kostet, was Rindsfleisch kostet.
Mir kannst egal sein, weil ich keine Fertiggerichte und schon gar nicht aus dem Supermarkt kaufe.
Aber es ist schon richtig, daß es öffentlich gemacht wird.
Es ist halt schlichtweg Betrug am Verbraucher, ob schädlich oder nicht.
Und vielleicht sensibilisiert der "Skandal" den einen oder anderen dafür, lieber seine Lebensmittel da zu kaufen, wo er etwas mehr Kontrolle drüber hat, auch wenn es dann mehr kostet.
Worin besteht der Betrug?
Das nicht das drinnen ist was drauf steht?
Ich finde man macht dem Verbraucher einen riesen Gefallen damit.
Ich sehe das so:
Wenn es möglich ist Pferdefleisch in die Lebensmittelkette zu schleusen was kann man dann noch alles einschleusen.
Wenn spätestens jetzt der Verbraucher nicht mit dem Nachdenken anfängt wird es langsam eng.
Ja natürlich hat man bei Pferdefleisch sofort ein MEM zur Hand. Die alten Pferde kamen in die Wurst waren also minderwertig. Da frage ich mich was ist an einem Antibiotika Gengefütterten Rind höherwertig als an einem Stück Pferdefleisch auch wenn es aus Rumänien kommt?
Die Rumänen haben wahrscheinlich nicht das Geld Genfutter für ihr Pferd zu kaufen um es dann in die Rinderzerfleischung zu schicken. Es müssen also alte Tiere sein.
Früher und daran kann ich mich noch erinnern hat man aus den alten Legehennen (4-6 Jahre alt) Suppenhühner gemacht. Echt super geile Suppe aus meiner Erinnerung. Den alten Esel haben wir mit 15 Jahren zum Fleischer gefahren um Wurst zu machen. Supergeile Wurst aus meiner Erinnerung. So ein alter Rumänischer Ackergaul, was soll an dem also schlecht sein?
Ja er könnte natürlich auf dem Acker beim Pflügen verendet sein, drei Tage gelegen haben und dann erst anstelle zur Tierkörperverwertung zum nächsten Pizzastand gebracht worden sein.
Und jetzt stellt sich für mich eine verhängnisvolle Frage. Wenn es möglich ist Pferdegammelfleisch (wie in der Darstellung mit dem Ackergaul) in die Lebensmittelkette einzuschleusen ist es dann unmöglich Rindgammelfleisch einzuschleusen?
Fazit:
Es wäre an der Zeit zu überlegen was man eigentlich isst!
Aber ich will Dir ja die "supergeile Wurst" nicht madig machen...
Der Betrug besteht in der Abzocke.
Der Produzent verdient sich an der Differenz zwischen den Kosten für Rindfleisch und Pferdefleisch eine goldene Nase.
Ob das Pferdefleisch minderwertig ist oder nicht, ist dabei erst mal unerheblich.
Ich persönlich glaube auch, daß das Pferdefleisch hochwertiger ist, als Rindsfleisch aus Massentierhaltung.
Es macht für mich aber keinen Unterschied, ob Pferdefleisch statt Rindfleisch drinnen ist, oder Alkohol nicht deklariert wird, obwohl enthalten oder was auch immer an Täuschung statt findet.
"Es wäre an der Zeit zu überlegen was man eigentlich isst!"
Damit hast Duuu ja wohl schon angefangen ;-)
Das will ich ja nicht bestreiten. Blöd ist nur wenn es dabei bleibt (beim Pferdefleisch).
Der Produzent verdient sich ja auch mit seiner Fleischproduktion wo es geht eine goldene Nase. Auch wenn die goldene Nase nur vielleicht so goldig ist, dass der Betrieb nicht im nächsten Monat Konkurs anmeldet.
Ich könnte mir zB vorstellen , dass eine Kuh mehr auf dem vorgeschriebenen m² auch nicht auffällt, Die gerade gegen Röteln geimpfte Sau zwar noch 6 Wochen im Stall stehen müsste aber unter 1000 Schlachtsauen auch nicht auffällt. Lauter goldene Nasen.
Ja jetzt könnte man sagen:" Aber die strengen Kontrollen!!!" Aha die strengen Kontrollen können also Pferdefleisch und Rindfleisch nicht von einander unterscheiden.
Ich würde sagen der Konsument wird einfach hinten und vorne betrogen was das Zeug hält natürlich alles im gesetzlichen Rahmen nur manchmal pfuscht halt ein Gaul daneben der Wiehert anstelle zu Muuuuhen.
Daß man sich gefälligst nicht so haben soll wegen dem bißchen Pferdefleisch?
Mich läßt es sicher ruhig schlafen ;-)
Weder fände ich es so schlimm, Pferdefleisch statt Rindfleisch zu essen, noch bin ich normalerweise in der Zielgruppe (evt. mal Außerhaus).
Trotzdem kann man es ja nicht einfach ignorieren, oder?
Gerade habe ich gelesen, daß man jetzt die Proben auf Medikamentenrückstände testet, weil die Pferde im Reitsport so massiv behandelt werden.
Und das sind dann alles keine Medikamente, die in der normalen Tiermast erlaubt sind.
Also so gesund ist es wohl wieder auch nicht...
Symptom Bekämpfung, Pflaster drauf weil alles andere ist ja gesund.
Und dabei wird vergessen dass schon alleine die Massentierhaltung ein SKANDAL ist.
(das beziehe ich nicht auf den Blogbeitrag sondern ganz allgemein)
Und das sind dann alles keine Medikamente, die in der normalen Tiermast erlaubt sind."
Die Medikamente, die in der Tierhaltung erlaubt sind, sind weil sie ja einen Grenzwert haben gesund ? oder zumindest nicht schädlich ?
Gab es da nicht in Fukushima so etwas mit Grenzwerten? :-).
Natürlich nicht.
Trotzdem gehe ich davon aus, daß die für die Tiermast zugelassenen Mittel e t w a s unbedenklicher sind, als Doping- und Schmerzmittel aus dem Reitsport.
Wissen tue ich gar nichts.
Es war in Graz als die Luft so dick wurde, dass die Stadtväter auf die Idee kamen die Luftverschmutzung zu messen und im Bedarfsfall Smogalarm zu geben (eingeschränkter Autoverkehr usw.)
Man stellte 3 Messgeräte im Stadtgebiet auf. Da Graz eine Kessellage hat mit wenig Wind zeigte die 3 Messgeräte sehr oft Werte über dem Grenzwert (dann gab es Smogalarm) das war natürlich ein untragbarer Zustand, also versetzte man die 3 Messgeräte, eines auf den etwa 15 km entfernten Flughafen (meist sehr windig), eines auf den 120 m über die Stadt ragenden Schlossberg und eines blieb im Stadtgebiet. Damit war die Smoggefahr gebannt die Luftqualität allerdings nicht besser.
Meinst du, ich sollte mal meine paranoide Skepsis gegen Amtliches ablegen?
grandios! erfrischend schön gesagt.
( das nur nebenbei )
Hähä...aber das wenigstens ganz genau ;-)
Tja, wenn man eine Weile im Lebensmittelhandel tätig ist, ist man froh um jede Amtshandlung, die wenigstens gaaaaaanz grob für Einhaltung gewisser Grenzwerte sorgt.
Siehe Borax, rote Textilfarbe und altes Schweinefleisch...
ja finde ich auch, muss ich ja gleich noch eine hübsche Geschichte anhängen:-)
Ich habe in meiner Zeit als Tischler sehr viele Gasthäuser eingerichtet und hergerichtet. Damals und einige Zeit danach konnte ich nicht in Gaststätten essen.
Der Blick hinter die Grenzwerte war mehr als Grenzwertig:-(
vielleicht ist das überall so? jemand, der bei "langnese" arbeitet, sagte zu mir, wenn ich sehen würde, wie das eis dort hergestellt wird... ich würde keins mehr essen wollen.
Der Blick hinter die Grenzwerte war mehr als Grenzwertig"
Der Vater von meinem Lebensgefährten hat als Schlosser in Wurstfabriken gearbeitet, sein Stiefvater war Lebensmittelkontrolleur in Gasthäusern...die können auch ein paar Geschichten beitragen.
Besser man weiß nicht alles so genau.
Ich bin ja -wenn es um die Außerhausverpflegung geht- sehr hart im nehmen und sage immer, etwas Ausgleich für das gesunde Leben, das ich zu Hause führe, muß sein.
Mein Vater sagte immer "7 kg Dreck braucht der Mensch im Jahr um gesund zu sein".
Da kannst dann schon einiges wegstecken auch das Eis von Langenase.
"Besser man weiß nicht alles so genau."
Ja Dodel habens leichter im Leben. Dazu trägt ja unser Bildungssytem einiges bei :-)
Wissen ist Macht
Nichts Wissen Macht nichts.
Das Problem ist nur...wenn man sich so ernährt wie wir, dann ist man irgendwann so verwöhnt und Langneseeis schmeckt auch nur noch im äußersten Notfall, wenn der Gibber zu groß wird.
Da könnte ich ja auch mit allem kommen was mir so aus dem Schnabel fällt:-)
Mußt Du nicht wissen. ;-)
Aber Gibber richtig schwäbisch ausgesprochen klingt so wie "gib her" auf hoch Deutsch und dann hat es eindeutig etwas mit Gier zu tun.
+++ Wenn es möglich ist Pferdefleisch in die Lebensmittelkette zu schleusen was kann man dann noch alles einschleusen +++
in welche lebensmittelkette denn genau?
ende des 19. jahrhunderts hat man in new york drei wochen altes schweinefleisch noch zu wurst für hot dogs verarbeitet. der gestank des fleisches wurde mit borax (allzweckreiniger für den haushalt, inzwischen verboten) getilgt. das dunkle fleisch wurde mit textilfarbe in fleischfrisches rot überführt. das ganze ab damit in den darm, sah aus wie frische wurst. hauptsache, es schmeckt.
auch solche schandtaten gibt es also schon länger. der unterschied ist, dass man inzwischen gesetze und kontrollen und prüfstellen und gütesiegel eingeführt hat. vielleicht ist diese täuschung, die vortäuschung einer mindestqualität und sicherheit, die größere, gegenüber einem etikettenschwindel.
>...dass man inzwischen gesetze und kontrollen und prüfstellen und gütesiegel eingeführt hat....<
Das ist doch wichtig,nur arbeiten die eben lückenhaft. Bei exakter Prüfung ist keine Täuschung da.
Der Etikettenschwindel ist nicht Ursache, nur Wirkung einer lückenhaften nichtexakten Kontrollmaschinerie. Wäre es Standard, alles zu filmen, von der Herstellung von Rohstoffen bis zum Fertigprodukt als Kontrollchip quasi, müsste man sich wohl mehr an Gesetze halten, es sei denn, da umgehen Geschäftemacher wieder mit Fakefilmen die Gesetze.
Und Gesetze könnten mehr auf die Allgemeingesundheit als aufs Geld abgestimmt sein.
Und im übrigen: Pferdefleisch ist genauso genießbar wie Rindfleisch oder Schweinefleisch. Nur werden realiter alte Pferde verarbeitet, sie werden nicht extra für die Lebensmittelproduktion gezüchtet wie Rinder oder Schweine...
Stimmt nicht ganz.
In Tirol gibt es einen Haflingerhof, wo jedes Jahr ein Aufschrei der Entrüstung durch die Reihen der Pferdefreunde geht, weil nur ein ganz geringer Teil der Fohlen für Reit- oder Zuchtzwecke verkauft wird. Der Rest geht in die Schlachtung.
Damit soll die Qualität und der Preis hoch gehalten werden.
Und in anderen EU-Ländern ist die Pferdehaltung für Fleisch gang und gäbe.
Von Italien weiß ich es genau, von Rumänien vermute ich es.
http://de.wikipedia.org/wiki/Haflinger#Gewinnung_von_Lebensmitteln
Was soll das dann für ein Skandal sein?
Ich bin da evt. sehr sensibilisiert, weil ich weiß wie schlimm es für meine türkische Nachbarin ist, wenn sie irgendwo fälschlich Schwein vorgesetzt kriegt.
Oder wie schlimm es für einen strengen Vegetarier ist, der unwissentlich Fleisch bekommt.
Oder wie unangenehm es für einen trockenen Alkoholiker ist, wenn irgendwo Alkohol im Essen ist.
Und ich kenne sehr viele Pferdeleute, für die es schlimm ist, wenn sie versehentlich Pferdefleisch essen.
Ich finde zwar insgeheim, die sollen sich nicht so anstellen, aber auf der anderen Seite möchte ich auch wissen, was ich esse und habe auch meine Empfindlichkeiten...
Und dann bleibt eben noch die Tatsache, daß das Pferdefleich um -glaub- Faktor 10 billiger ist.
Da hält sich allerdings mein Mitleid mit den Menschen, die billigen Fertigfraß im Supermarkt kaufen deutlich in Grenzen...
Verarbeitet man ältere Tiere, ist das wohl eher der Fall und bei Etikettenschwindel auch die Frage, was mit dem Fleisch für Medirückstände mitverarbeitet sind.
Dann stellt sich halt die Frage, ob Pferdefleisch in Massentierhaltung bei Jungschlachtung medikamentenunabhängiger ist als Rinder und Schweinefleisch...
Die Frage stellt sich vielleicht dem, der drüber nachdenkt, sich demnächst lieber Pferdefleisch zu kaufen, als Rindfleisch.
Es gibt ja auch in Deutschland Pferdemetzger.
In diesem Fall stellt sich mir die Frage nicht.
Es wurden ja auch recht geringe Mengen verarbeitet.
Hier gehts eigentlich nur ums Prinzip.
Sehe ich doch genauso!
Aber wenn ältere vollgedopte Tiere verarbeitet, stellt sich mir die Frage bei Der Verbrauchertäuschung dennoch.
Mein Nachbar erzählte mir heute (Gesprächsthema beim Mittagessen "Pferdfleischskandal") dass er seine Hasen an seine türkischen Freunde nur mit Balg und Kopf ausliefern durfte, damit sie erkennen konnten, dass es keine Katze ist.
Und zu den Medikamenten.
Ich musste heute beim Schweineschlachten helfen darum das Gespräch beim Mittagessen. Die Sau wurde vor 10 Wochen wegen irgendeiner Krankheit geimpft. Laut Tierarzt sollte er mindestens 6 Wochen warten mit dem Schlachten. Ich denke der Tierarzt weiß warum.
Die Frage ist wie viele Tiere werden geimpft und vor Ablauf einer Frist geschlachtet. Wenn es nicht gerade Pferde sind die vielleicht auffallen weil sie keine Kühe sind. Was geht da alles über das Ermordungsfließband, wie soll man bei dieser Massenabfertigung (einige 1000 Schweine am Tag) wissen welche Sau gesund ist und welche nicht?
Glaub ich doch auch.
Aber es muß doch alles mal genau durchgekaut sein... ;-)
Gütesiegel, Prüfstellen, Kontrollen... was haben die für einen Zweck?
analog dazu, Gebote, Verbote, Gesetze.
Soll da etwas verhindert werden oder sind das einfach willkürlich festgesetzte Normen die es einem erleichtern bis an die Grenze und auch ein Stückweit darüber zu gehen ohne seine moralische Gesinnung hinterfragen zu müssen? Bis zur Grenze eines Gesetzes ist schließlich alles erlaubt und wo die Grenze ist, ist Sache der Rhetorik eines guten Anwalts, also Geldabhängig.
Ich finde allerdings auch, dass die öffentliche Diskussion in die falsche Richtung geht. Nicht das Pferdefleisch ist der Skandal, sondern dass offensichtlich irgendwas was wie Fleisch aussieht in Rumänien ohne Deklaration eingekauft wird und dann weiterverarbeitet wird und alle regen sich auf, weil sie glauben für 1,50 € ein gutes Alpenrind in der Lsagne zu haben.
Da liegt meiner Meinung nach der Hase im Pfeffer.
Einer der Hasen. Ganz sicher.
Auf der anderen Seite gibt es reichlich Menschen, die mit jedem Euro rechnen und alles mögliche möglichst billig kaufen müssen. Es gibt Menschen, die machen sich nicht Gedanken, was sie am Wochenende essen wollen, und gehen die Produkte möglichst billig einkaufen, sondern noch schlimmer, die mit zwanzig Euro in den Supermarkt gehen und für das Wochenende einkaufen müssen, was sie überhaupt dafür bekommen.
Da ist nicht nur ein (Billig-) System, das durch Massenproduktion ermöglicht wurde und dadurch entstanden ist und weshalb die Menschen immer „noch billiger“ kaufen wollten. Sondern da ist auch ein System, das auf die Massenproduktion und Billigware abgestimmt wurde, nämlich rund um das Existenzminimum.
Es ging da einmal um das Prinzip.
"Was drauf steht soll auch drinne sein"
Gibt es das überhaupt in irgendeiner Form wirklich? außer vielleicht im "Vertrauens Bio ohne Sigel".
Im Nonfoodbereich kann man lange suchen:
Ist in der Volksvertretung das Volk drinne?
Ist im Bildungssystem die Bildung drinne?
Ist in der Demokratie die Demokratie drinne?
Ist in der Wissenschaft das Schaffen von Wissen drinne?
Wenn man Fichtenholz kauft, dann kann laut Norm 10% davon Tanne sein.
Man könnte ja einfach sagen bei Rindfleisch können 10% Pferd sein. Bei Kebab können 10% Gammelfleisch sein. Bei Tofu können 10% Tierreste sein. usw.
Dann wäre der Beschiss einfach Norm und alle wären glücklich, oder nicht ?
Wer z.B. mit einem allergischen Schock auf Erdnüsse reagiert oder trockene Alkoholiker oder auch die o.g. Muslime betreffs Schweinefleisch.
Spätestens seit ich mich mit dem Thema 0 Toleranz bei Gentechnischer Verunreinigung beschäftige, sehe ich nicht mehr alles so locker...
Frei nach dem Spruch: Um das Mögliche zu erreichen, muß ich das Unmögliche versuchen, bin ich einfach gewillt zu fordern, daß ich erfahre, was wo drinnen ist.
Auch wenn ich genau weiß, daß ich es nie kriegen werde.
Aber bröckeln tut's von alleine, dem muß ich nicht Vorschub leisten, in dem ich sage, ist doch Wurscht ob Pferd oder Rind ist in der Wurst.
"Ist in der Wissenschaft das Schaffen von Wissen drinne?"
So wenig, wie Zitronenfalter Zitronen falten und Projektleiter Projekte leiten ;-)
Ich würde die 10% allerdings nicht als Grenzwert setzen sondern als Wahrheitsgemäße Aussage.
So unter dem Motto. Wir bescheissen euch zu 90% und der Rest von 10 % ist garantierter Beschiss.
Da hast du recht. Anscheinend ist keiner auf Bildung, Demokratie,usw angewiesen weil es ja nicht existentiell ist, darum bewegt auch kaum einer seinen Trallalla.
excellent =
ausgezeichnet
hervorragend [Zensur 1+]
vorzüglich
exzellent
großartig
herausragend
außerordentlich
vortrefflich
überragend
zünftig
http://khd-blog.net/Food/LM_Skandale_6.html#2013_01
16. Feb. 2013 Der mündige Verbraucher ist nun gefragt!
Wenn also die Lebensmittel- Industrie nicht in der Lage ist (mangelhafte Eigenkontrollen!), das zu liefern, was sie auf der Verpackung von Fertiggerichten versprechen, dann sollten die Verbraucher in großer Zahl reagieren:
Alle Fertiggerichte, die irgendwelches Fleisch enthalten, sollten ab sofort boykottiert werden. Mit diesem marktwirtschaftlichen Mittel „keine Nachfrage“ ließe sich solch systematischer Betrug recht schnell abstellen — egal, was die EU nun unternimmt.
ja: auch, aber eben nicht nur.
laut weltgesundheitsorganisation kommt der modern-zivilisierte mensch tagtäglich mit rund 60.000 chemikalien in berührung. 5000 davon allein in lebensmitteln aller art, von schokoriegeln und gummibärchen bis zu dosensuppen und tiefkühlkost. ein deospray, shampoo oder parfumiertes klopapier alleine kann 4000 chemische stoffe enthalten.
dazu kommen in unser aller atemluft kohlenmonoxid (CO), stickoxide (NOx), schwefeloxid (SO2), benzol, fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW), fluorkohlenwasserstoffe (FKW), kohlendioxid (CO2) und ozon, sowie feinstaub wie asche und ruß aus dieselmotoren (kfz, lkw, bagger, traktoren, etc), radioaktive stäube, sandstaub aus globalen wüstenregionen.
dazu kommen im trinkwasser bakterien, chlor, industriechemikalien (trihalomethane, polychlorierte biphenyle (PCB), aromatische polynukleare (PNA) und flüchtige organische verbindungen (VOC) wie TCE, benzen und tetrachlorkohlenstoff), blei, pestizide, herbizide, fluoride und PFT, sowie durch ausscheidungen vom menschen rückstände von blutfettsenkern, antirheumatika, röntgenkontrastmitteln, psychopharmaka und schmerzmitteln.
es sind rund 3000 wirkstoffe zugelassen, die das trinkwasser belasten dürfen. dafür gilt erstens: es kann bei kontrollen,nur das geprüft und gefunden werden, wonach gesucht wird, und das sind in der regel gerade 400 wirkstoffe. zweitens gibt es zwar für alles grenzwerte, doch niemand kennt a) die langzeitwirkungen und b) bezieht man sich immer auf einzelne wirkstoffe, doch niemand kennt die wechselwirkungen, erst recht nicht in verbindung mit den belastungen aus lebensmitteln und atemluft (siehe oben). dazu kommt: trinkwasser wird überall verarbeitet, bei jedem bäcker und bei jedem metzger, auf jedem bauernhof, jeder kaffee und jede mahlzeit wird damit gekocht, jeder kinderbrei wird damit angerührt.
und da soll bitte einer sagen, wie „man gesund lebt“.
+++ Der mündige Verbraucher ist nun gefragt! +++
der „mündige verbraucher“ ist gefragt. wie soll er denn auf das alles (siehe oben) antworten? was soll er denn so alles boykottieren? trinkwasser-boykott? atemluft-boykott? oder nur immer gerade das, was aktuell zufällig in den medien als „skandal“ thematisiert wird?
Was ist denn der "mündige" Verbraucher, wenn er immer nur die Spitzen des Giftberges mitbekommt und exakt: Wissen tut er gar nichts?
Wenn in Lebensmitteln Giftkonzentrationen enthalten, die in nullkommanix den Menschen umhauen, da sieht man dann sofort, das Boykott lebenserhaltend, lach, aber wenn nix sichtbar und in Jahren oder Jahrzehnten nicht mehr Ursachen nachvollziehbare Krankheiten entstehen, hält anscheinend keiner es für notwendig, zu boykottieren.
Bei Wasser und Atemluft wirds schwierig :), und alle Meldungen verfassen Menschen, die selber davon betroffen. Wird ein Gift eingedämmt, kommt irgendwo ein anderes auf den Markt....
Juchhu, wir leben doch alle, ist doch alles halb so wild?.....Soll sich unser Genpoool doch an die Gifte anpassen...
Ich kann mich nur an dem Wissen orientieren, was zur Verfügung steht und soweit möglich, die offensichtlichsten Gift-Lebensmittel meiden.... ich selber esse wohl kaum Fertiggerichte wie auch kaum Fleisch, da geht dann der Pferdekelch an mir vorbei, obwohl der ja eh nur Verbrauchertäuschung ist, aber wohl nicht ein Giftskandal....
In dem Film water makes money ist an dem Trinkwasserbeispiel München und Umgebung mit Umstellung überwiegend auf Bio-Landwirtschaft und positivsten Auswirkungen damit auch auf den Geldbeutel gesagt, was der mündige Bürger fordern muss von zuständigen Stellen....
Fakt ist aber, dass in verschiedenen Kulturen unterschiedliche Fleischsorten schon immer traditionell verzehrt werden. Auch Menschenfleisch, Insekten, Hunde, Katzen, Schlangen etc.
Das Pferd als Ursprung sollte nicht der Eklat sein, sondern wie Du richtig sagtest, der irrsinnige Transportweg und dessen Ursache.
http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/article91BJ3-1.300541
http://de.wikipedia.org/wiki/Hundefleisch
Das Verbot gilt allerdings nur für den kommerziellen Verkehr; Gewinnung und Verzehr für den Eigengebrauch sind zulässig.
Naja, die Appenzeller...die waren ja auch die letzten, die das Frauen-Wahlrecht eingeführt haben...
Ich fand die Verallgemeinerung in dem Post einfach blöd, da sie Schweizer (und demnach auch die Freunde, die ich in der Schweiz habe, die NICHT regelmässig Hunde essen) in den Schmutz zieht.
In den USA sind auch nicht alle Nazis, auch wenn dort die Verwendung der Symbole nicht untersagt ist...
Ich finde "die Deutschen" viel ekliger, die sind nämlich dafür bekannt, dass sie die Lebensmittel mit der schlechtesten Qualität in Europa kaufen. :-(
"Warum essen wir eigentlich kein Fleisch von Fleischfressern ?(ausgenommen Schweizer natürlich :-)"
Die Frage ist ernst gemeint.
Meine Katzen fressen auch keine Spitzmäuse (Insektenfresser) oder Maulwürfe.
Naja, das Schwein als Allesfresser esse ich zumindest auch.
Allerdings gilt selbiges bei den Moslems genau deshalb als unrein, weil es auch Fleisch frisst.
Hier steht was auf Seite 4 dazu, was ein Grund sein könnte:
http://www.luechow-wendland.de/Portaldata/2/Resources/kld_dateien/landkreis/landkreis_dokumente/Trichinenprobenentnahme_DAN.pdf
"Pflicht zur Untersuchung auf Trichinen für Wildschweine,
Füchse, Dachse, Sumpfbiber Bären u.a. fleischfressende
Tiere, wenn das Fleisch zum Genuss für den Menschen
verwendet werden soll"
ernsthaft: Maria hat schon eine gute Antwort geliefert. Die Trichinen sitzen im Muskelfleisch und wandern auch beim Fehlwirt Mensch in die Muskeln. Ich hab, hab ich aber nicht nachgelesen, gespeichert, das Medikamente dort in den Muskeln durch die Verkapselungen schwer hingelangen , genau, und tödlich kann das sein, wenn der Herzmuskel befallen. Der Parasit bleibt in der Regel ca 1 Jahr infektiös........
Schweine und Hühner sind Allesfresser, ich meinte ausschließlich Fleischfresser.
Das mit den Trichinen wussten ja unsere Vorfahren noch nicht, abgesehen davon gab es das in der Schweinemast auch.
Das wir eigentlich Pflanzenfresser sind habe ich anhand von etlichen Links schon bemerkt und das es dazu zahlreiche Thesen gibt. Vielleicht gibt es ja dazu auch eine These.
Ja das mit den Fischen ist mir auch in den Sinn gekommen. Bis auf den Karpfen, der Pflanzenfresser ist fällt mir kein Speisefisch ein, der kein Fleischfresser ist, von dem ich das genau wüsste.
Aber um hier die Diskussion nicht weiter mit Nebensächlichkeiten zu belasten werde ich vielleicht eine "Gute Frage" stellen.
Vermutlich, weil man die Schweine und Hühner wiederum mit Grünzeug und Körnern und Abfällen zufrieden stellen konnte.
Um die Fleischfresser zu füttern, hätte man ja selbst wieder auf die Jagd gehen müssen.
Da war's vermutlich einfacher, das gejagte Zeug selbst zu verspeisen.
Wobei ja Wölfe offensichtlich schon gezüchtet wurden, sonst hätten wir heute keine Hunde.
Aber evt. hat sich das dann schnell rauskristallisiert, daß die lebend nützlicher sind, als tot.
Naja, so ganz bin ich mit der Erklärung ja selbst nicht zufrieden.
Warum wurde / wird das Fleisch von Füchsen, die als Pelztier gezüchtet werden nicht im großen Stil zur Ernährung eingesetzt?
Es muß wohl noch andere Gründe geben.
Kaum jemand weiß, das Islandpferde in Island mit Fisch gefüttert werden.
Und gleichzeitig werden die nicht zu Reitzwecken geeigneten Fohlen in großem Stil zu Fleisch verarbeitet in Island.
Stell dir vor man würde alle Rinder und Schweine an Hunde verfüttern um dann die Hunde zu essen.
Für das Wirtschaftswachstum wäre das gut, Noch mehr Futerpflanzenanbau=mehr Düngemittel=mehr Pestizide und mehr Tierfutterfabriken. Da macht dann auch Pferdefleisch nichts, denn dem Hund ist es egal was er frisst.
Füchse sind früher auch verspeist worden, und es gibt ne ganze Menge Tiere, die der Mensch verdauen kann, da ist aber der Fuchsbandwurm wie überhaupt bei fleischfressenden Tieren bestimmte Parasiten, welche ein anderer Grund sind...
Der Mensch liegt mit seiner relativen Darmlänge (Darmlänge/Körperlänge) von 7,5 bei den Säugetieren eher im Mittelfeld zwischen Allesfressern wie Schwein (14-15), Ratte (9-11), Braunbär (8) auf der einen, sowie den vorwiegenden Fleischfressern Hund (5-6) und Katze (3-4) auf der anderen Seite.
Aber es orientieren sich in punkto Essgewohnheiten ohnehin nicht alle Tiere an ihrer Darmlänge. Der Pottwal beispielsweise, auch ein Säugetier, besitzt einen Darm von ca. 290 m Länge, womit er auf eine relative Darmlänge von über 13 kommt, und ist trotzdem ein reiner Fleischfresser.
Allerdings hat es der Mensch geschafft, die Evolution in Form seines etwas kurz geratenen Darms auszutricksen, indem er irgendwann das Feuermachen erfand und seitdem auch schwerverdauliche pflanzliche Kost durch Kochen in eine besser verdauliche Form überführen kann, was das Spektrum seiner Ernährungsmöglichkeiten stark in Richtung pflanzlicher Nahrung erweiterte (was übrigens auch für Hunde und Katzen gilt, die trotz ihres kurzen Darms auch gekochtes Getreide und Gemüse verdauen können).
Zugleich bietet das Erhitzen natürlich auch bei fleischlicher Nahrung gewisse Vorteile wie z.B. Schutz vor Parasiten wie dem Fuchsbandwurm, womit ich schon fast wieder beim Thema wäre, warum denn keine Füchse gegessen werden.
Am Geschmack kann es nicht liegen. In bestimmten Gegenden (die hier bereits namentlich erwähnt wurden) gilt z.B. "Fuchspfeffer" immer noch als Delikatesse.
In Deutschland ist jedoch der menschliche Verzehr von katzen- und hundeartigen Tieren lt. Fleischhygienegesetz untersagt. Und Füchse gehören zu den "hundeartigen" und dürfen demzufolge auch nicht gegessen werden.
Also ist wohl die Theorie richtig, daß Füchse letztlich aus hygienischen Gründen nicht gegessen werden, denn hygienische Gründe sind ja die Ursache für deren Verzehrverbot.
Ob das viel Sinn macht, steht auf einem anderen Blatt. Immerhin erfolgen 70% aller Ansteckungen mit dem Fuchsbandwurm über den Kontakt mit Hunden und Katzen, wobei mit Kontakt definitiv nicht deren Verspeisen gemeint ist.
der Pottwal lebt im Wasser und, hat zum Beispiel einen Vormagen und ein anders ausgestattetes Drüsensystem, ist auch nur im Mittelfeld als reiner Fleischfresser, das Schaf als reiner Pflanzenfresser hat ne relative Darmlänge von 24/1. Und es greifen immer mehrere Gründe ineinander, wie auch unterschiedliche Drüsensysteme für Verdauungsenzyme, immerhin hat der Mensch ja kein Wiederkäumagen wie die Kuh, dass er leckeres grünes Gras mampfen, wieder hochkotzen und verwerten kann. Wie du schriebst, seine Intelligenz hat ihm verklickert, oh, ich kann Gras kochen( Schmunzel: die Getreide gehören ja auch zu den Gräsern ...) und noch mehr...
Um auf die hygienischen Gründe zu kommen, da verstehe ich auch nicht, wieso man Tauben isst und Hunde oder Katzen nicht. Die Parasiten sind sicher auch nur eine vordergründige Erklärung, vielleicht ist das auch den Haustierfunktionen von Hund und Katze und damit einhergehenden gefühlsmäßigen Bindungen an diese Tiere gezollt. Es ist eben hierzulande nicht üblich, ein Krokodil oder ne Kuh oder nen Pottwal als Haustier zu haben...
Kommen aber Hungersnöte, wird der Mensch zusehen, alles reinzuschaufeln, was er vertragen und finden kann.
Es müsste grundsätzlich an der Vermarktung von Tieren einiges geändert werden. Solange der Profit Vorrang hat wird da nix draus.Leider hat sich herausgestellt das alleine in Irland in den zwei letzten Jahren ca.70 000 Pferde verschwunden sein sollen. Wenn man weiss,das beim Abdecker rund 10 € für einen Kadaver gezahlt werden aber das Schlachthaus zahlt bis zu 500 € und das im Kontex zu den rasant gestiegenen Rindfleisch setzt,hinzu kommt der Druck der Supermarketten auf die Hersteller ihre Preise zu senken,weil die Verbraucher nach dem Motto leben Geiz ist geil. Diese ganze Umfeld laedt ja geradezu zur Kriminalität ein.immer selbe keine hat was gesehen und alle schreien sie jetzt ganz entsetzt auf. Reiner Aktionismus der nix bringt.
In deinen restlichen Argumenten stimme ich Dir zu: Das Problem liegt meiner Meinung nach auch in der Billigementalität, dem gestörten Verhältnis zu Fleischprodukten und den anhängenden "Geschäftszweigen".
Das habe ich nicht rausgelsen.
wäre das nicht die ideale lösung?
oder der stoff für den nächsten "skandal"?
siehe (u.a.)...
"Das Steak aus In-Vitro-Fleisch"
http://www.heise.de/tp/artikel/35/35446/1.html
http://www.utopia.de/gruppen/provieh-515/diskussion/essen-warum-es-ineffizient-ist-fuer-ein-steak-eine-kuh-zu-204425
das wäre ohnehin eine nebendiskussion. wie hier ja schon prima angemerkt wurde, dürfte das eigentliche problem eher woanders liegen.
Sie meint, es würde sich tatsächlich hauptsächlich um ausrangierte Sportpferde handeln, vor allem aus dem Rennsport.
Deshalb ist das Fleisch soviel billiger.
Diese Sporttiere bekommen sehr häufig Schmerzmittel verarbreicht bekommen.
http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/phenylbutazon-im-pferdefleisch-schmerzmittel-mit-nebenwirkungen-a-883438.htmln?
Wegen der Schmerzmittel im Pferdefleisch:
Schlachtpferde müssen in Deutschland extra deklariert werden. Diese bekommen einen separaten Anhang im Pferdepass und dort müssen die Tierärzte alle Medikamente eintragen. Turnierpferde werden normalerweise automatisch als Schlachttiere geführt, da so auch automatisch die Medikamentengaben strenger dokumentiert werden (zumindest sollte das so sein). Die Anhänge werden auf Turnieren auch regelmäßig kontrolliert. In Deutschland dürfen Pferde, die diesen Anhang nicht imn Pass haben gar nicht geschlachtet und für die Lebensmittelproduktion genutzt werden. Wenn jetzt im verarbeiteten Pferdefleisch Schmerzmittelrückstände gefunden wurden, heißt das für mich, es handelt sich um illegal geschlachtetes Pferdefleisch.
Ich habe selber dezeit 4 Pferde, ich würde zwar meine eigenen Pferde nie zum Schlachter bringen, aber dennoch esse ich zum Beispiel Pferdefleisch. Bei uns in der Gegend ist das noch recht weit verbreitet. In Mönchenlgdbach zum Beispiel gibt es eine Pferdeschlachterei. Auf dem Wochenmarkt kann man problemlos Pferdefleiscgh kaufen, allerdings ist das Pferdefleisch, aufgrund seiner hohen Qualität deutlich teurer als Rindfleisch.
Dies im Hinterkopf fange ich an zu überlegen, was für ein Dreck das sein muß, der dann so billig ist, dass man ihn aus Profitgier verarbeitet!
Da besteht in meinen Augen der Betrug drin.
Vermutlich gehen die Pferde zum Schlachten nach Bulgarien und dort hat man es dann nicht so genau mit den Medikamentenpässen.
Ich habe schon mal ein Pferd zum Schlachter gebracht.
Mir ist versichert worden, daß das die schmerzfreiere Methode sei, als Einschläfern durch Tierarzt.
Meine Schwester hat in ca. 40 Jahren Pferdehaltung schon mit beiden Methoden Erfahrung gesammelt und bestätigt das.
Ich bin damals bis zuletzt dabei geblieben um sicherzugehen, daß die Stute gut behandelt wird und nicht auf einen Transport kommt.
Ich habe gesehen, wie sie völlig entspannt bis zuletzt an der Möhre gekaut hat und eine Sekunde nach Aufsetzen des Bolzenschussgerätes umgefallen ist.
Das ging schneller als neulich das Einschläfern unseres Katers beim Tierarzt.
Essen mag ich das Fleisch nicht.
Ich habe es einmal gekostet vor vielen Jahren und es war einfach nicht mein Fall...
um es genauer zu sagen: vor 1 o.2 jahren hat petra auf einen skandal hingewiesen , das man in der schweiz hunde lebendig an den hinterläufen aufggehängt und totgeschlagen.der stress
soll angeblich für leckeren geschmack des fleiches sorgen. in der appenzeller gegend .
also das hunde verspeisen,war an sich nicht angeprangert worden , aber besonders angeprangert wurde die "herrichtung" der hunde zu einem leckeren braten.
nebenbei fahre ich regelmäßig in die schweiz ,jetzt wieder in einer woche zum skilaufen.ich habe auch dort freunde .
na, also. da können wir doch nun beruhigt sein. in zukunft steht auf den verpackungen zu lesen, woher das pferdefleisch stammt.
Die einzige richtige Kontrolle ist, die einzelnen Höfe mit webcams am besten, zu lesen, und die wirklich einzige Kontrolle ist die ständige Kontrolle dieser Höfe und der ganzen Verarbeitungs- und Versendungsprozesse, da ja die Produzenten meist unmoralische Wege finden, um ihr Geld haben zu wollen, anstatt Verantwortung für alle unkorrumpierbar zu leben...
Wie wäre es mit der Deklaration analog Nüssen "Kann Spuren von Nüssen enthalten"
"Dieses Produkt kann Spuren von nicht deklariertem, unkontrolliertem, Billigfleisch unbekannter Herkunft enthalten."
Da wären doch alle aus dem Schneider, Der Erzeuger braucht sich nicht mehr bemühen und der Verbraucher hat die volle Verantwortung.
Und um eines drauf zu setzen kommt auf jedes Lebensmittel der Vermerk wie bei den Zigaretten.
„Der Konsum dieses Lebensmittel kann ihrer Gesundheit schaden“.
Dann freue ich mich mit, endlich wieder ein Fleisch-Skandal, habe ich so vermisst.
Das einzig positive daran könnte sein, wenn auf grund dieses Skandals wieder welche abspringen und sich künftig vegeatarisch oder vegan ernähren.
Die Hoffnung stirbt zuletzt
ausnahmsweise abgesehen von lustig, nur nebenbei…
bei dem ganzen medialen getöse um das pferdefleisch kommt mir immer noch zu kurz, was eigentlich nun das problem ist? der gefühlte oder tatsächliche betrug? der etwaige ekel? die sorge um die gesundheit? oder alles das zusammen?
zwischendurch mache ich mir immer mal wieder gedanken um einen wertewandel. ein großes wort. speziell bei lebensmitteln geht es (u.a.) um die „möglichst artgerechte“ massenhafte tierhaltung bei maximaler effizienz. durchaus ein ansatzpunkt, um über einen wertewandel nachzudenken. aber was ist mit lebensmitteln an sich? die frage nach einem wertewandel erfordert die frage, was uns etwas wert ist, viel wert, weniger wert, wertlos. welchen wert haben lebensmittel für uns (überhaupt noch)?
ein hamburger kostet bei mcDonald´s 1 euro. ein brötchen, dazwischen eine frikadelle, blattsalat, gurke, tomate, ketchup, spezialsoße, kunststofffolie, pappkarton, tüte… alles das: irgendwo „produziert“, verpackt, transportiert, zubereitet, verkauft in geheizten, voll möblierten läden mit personal in schicker firmenkleidung… das alles, was hinter einem hamburger steckt, ist für einen einzigen euro käuflich. abgesehen von der kaum gestellten frage, wie das überhaupt möglich ist: was sagt das über den wert aus, der lebensmitteln (überhaupt noch) beigemessen wird(?).
lebensmittel aus massenproduktion. schon alleine tiefkühlpizzas stellen eine immense „herausforderung“ (in anführungszeichen!) für zutaten und herstellung dar: jede pizza muss gleich schmecken. das „erfordert zwingend“ den einsatz von künstlichen eingriffen.
wer sich einmal damit beschäftigt hat, welch enormen aufwand das „catering“ einer fluglinie oder das kantinenessen eines großunternehmens erfordert, dem wird bewusst, was ihm daran alles nicht(!) bewusst ist: alle diese unmengen von mahlzeiten sind „einfach da“. alle tiefkühltruhen in allen supermärkten sind immer randvoll, an jeder straßenecke eine imbissbude.
einen imbiss kann man sich „im vorbeigehen“ kaufen oder „beim durchfahren“ („drive-in“), fertiggerichte müssen nur gekauft und zuhause nur noch aufgewärmt werden, kein mensch muss mehr wissen, wie eine kohlroulade eigentlich gemacht wird, welche zutaten gebraucht werden, was da „reingehört“ und was nicht – man muss nur noch fähig sein, einen knopf an der mikrowelle zu drücken. noch nicht einmal für frisches brot, croissants oder brezel ist jemand von fachkenntnis (bäcker) nötig, das erledigen angestellte im supermarkt nebenbei.
ich breche das an dieser stelle einmal ab, bevor daraus noch ein buch wird, und bitte um nachsicht für die textlänge, die aus einer gewissen leidenschaft resultiert, ohne großen rationalen filter in die tasten getippt.
Motto mehr Klasse statt Masse.
Eine Gesellschaft, die das alles akzeptiert, was sich in diesem Massenkonsum so alles abspielt, hat die nicht schon an Wert verloren?
Wie erreicht man in dieser Gesellschaft einen Wertewandel, vermutlich in dem jeder bei sich anfängt. anderst kann ich mir das nicht vorstellen.
Der Begriff "Leidenschaft" kommt in dem Fall wohl daher, daß man ständig heulen muß, weil die Auseinandersetzung mit den heutigen Lebensmitteln so im Herzen weh tut. ;-)
Nein, ich lasse nicht zu, daß es mir die Lust an gutem Essen verleidet.
Aber ich finde gerade den Anspruch schrecklich, daß alles immer gleich schmecken muß.
Das ist der Grund, warum wir mit dem Käse (mit dem wir handeln) nie bei größeren Ketten landen könnten, weil der handwerkliche Käse schmeckt im Frühling anders, als im Herbst und diesen Frühling anders als nächsten Frühling und morgen anders als heute...
Mein Partner hat gestern mal wieder gezeigt, daß er noch kochen kann ohne Meßbecher, Schneebesen und Schere.
Es gab Roulade vom Bio-Weideochsen mit Bärlauchfüllung.
Dazu ein Gemüse aus Wirsing, Karotten und Kartoffeln.
Wenn schon Fleisch, dann soll's auch gut sein.
Der Weideochsen stammt von einem Hof, wo der Schulfreund von meinem LG eingeheiratet hat. Man kann sich also drauf verlassen, daß Weideoche drinnen ist, wo das drauf steht.
Über so ein Essen kann ich dann schon mal das Leiden aller Fertigpizzen dieser Welt vergessen ;-)
Damit sich Werte wandeln können müssen sie erstmals da sein. Und da fängt das Dilemma an. Wissen wir über unsere Wertigkeit Bescheid?
Mit UNS, WIR, ALLE, DIE MENSCHEN meine ich selbstverständlich den statistischen Mittelwertmitteleuropäer in den bevorzugten Industrieländern.
Nun zum Wertewandel.
Ich (damit meine ich jetzt mich) nehme zB Ehrlichkeit, wäre ja im Zusammenhang mit Lebensmittel ein erstrebenswerter Wert.
Wir könnten Unehrlichkeit zu Ehrlichkeit wandeln. Dafür müssten wir uns zugestehen, dass wir unehrlich sind. Sind wir das?
Ich würde sagen JA. Wie ehrlich sind wir zu uns selbst?
Da schauen wir zB die Karriereleiter an und wissen ganz genau, dass es bloß die Innenseite vom Hamsterrad ist und anstelle auszusteigen klettern wir brav die Karriereleiter hoch. Ist das ehrlich?
Wir wissen, dass wir den Planeten irgendwann vielleicht doch retten sollten um uns selbst zu retten und was machen wir? Wir erfinden alle möglichen Gründe warum es gerade jetzt noch nicht geht, dass mit dem Nichtfliegen, Nichtjunkfoodessen, Nichtwasweißich. Wir bescheissen uns also täglich selbst. Ist das ehrlich?
Warum sollte dann die Lebensmittelindustrie ehrlich sein?
das ist das, was ich manchmal nicht verstehe, auch Massenproduktion hat seine vielen Arbeitsschritte, die beim selben Produkt einzeln hergestellt viel teurer wäre.Der Wert an sich und der gemachte oder auf dem Markt festgesetzte Wert eines Produktes ist unterschiedlich.
Warum sollte dann die Lebensmittelindustrie ehrlich sein?"
Das hört sich so an, als wäre die Lebensmittelindustrie ehrlich, wenn nur wir uns wohlverhalten würden (ehrlich wären).
Da läßt mich mein Glaube an's Gute im Menschen im Stich. ;-)
Ich fürchte, daß die Lebensmittel da zur unehrlichkeit neigt, wo es ohne Sanktionen möglich ist und wo etwas daran verdient ist.
Wenn man strenge Kausalität dahinter vermutet kann man es so sehen, ist aber von mir nicht so gemeint.
Das Ganze hat mit dem "WIR und ICH" ( http://www.utopia.de/blog/richard-burgenlandler/das-wir-und-ich ) zu tun, aber das in voller Länge hier auszubreiten würde den Rahmen sprengen.
Für mich hängt alles und jedes miteinander zusammen, da geht so wie so mit strenger Kausalität nix mehr weil es einfach (eigentlich ja vielfach) zu Komplex wird.
ich denke, vieles davon resultiert aus dem effekt des „gekochten frosches“ (wer das noch nicht kennt: ein gedankenexperiment, das aussagt, dass ein frosch, würde man ihn in kochendes wasser setzen, alles unternehmen würde, um seiner lage zu entkommen. ein frosch, der dagegen in angenehm-lauwarmes wasser gesetzt wird, bleibt darin sitzen, wenn man das wasser schön langsam zum kochen bringt, und wird so bei vollem bewusstsein gut durchgekocht).
ich mache mir schon länger gedanken darüber, an welcher stelle genau so etwas aus dem ruder läuft. das ist extrem knifflig. und meilenweit entfernt von kurzgedachten boykotthaltungen, „strategischem konsum“, wasauchimmer.
+++ Damit sich Werte wandeln können müssen sie erstmals da sein +++
zweifellos. wie es scheint, ist „uns“ (zum beispiel) zeit mehr wert als nahrung. zugunsten von zeitersparnis wirft man fastfood, imbisse, snacks „im vorbeigehen“ in sich hinein oder schiebt plastikschalen in mikrowellen. und wem das doch ein schlechtes gewissen für seinen körper bereitet, der schlürft sich zwischendurch einen „joghurtdrink zur ausgewogenen ernährung“.
+++ weil die Auseinandersetzung mit den heutigen Lebensmitteln so im Herzen weh tut. ;-) +++
das stimmt. kürzlich noch, als irgendwo in einem spartensender jemand zu sehen war, der als „ferkelproduzent“(!) bezeichnet wurde. das ist bereits eine vorstufe, bei der ich ziemlich sauer werde.
@gruenebine
+++ das ist das, was ich manchmal nicht verstehe +++
siehe oben: extrem knifflig. grundsätzlich ist dieses wirtschaftssystem auf bedarf und knappheit aufgebaut. je knapper eine ware und je größer der bedarf, desto teurer und gewinnträchtiger. eigentlich. inzwischen hat man es jedoch geschafft, den menschen einen bedarf unterzujubeln, den sie gar nicht haben würden. relativ neu ist der faktor produktalterung, sodass jede neuversion eines produktes (vom handy bis zum auto) die vorversion schlagartig an wert verlieren lässt. ich weise bei jeder gelegenheit darauf hin, dass unser wirtschaftssystem aus dem 17. jahrhundert(!) stammt und seit dem unverändert exact genau so noch heute betrieben wird. darin liegt der eigentliche knackpunkt. man sollte jedoch mit blanker kapitalismuskritik dennoch ziemlich vorsichtig sein.
Ich denke die Stelle zu suchen hat wenig Sinn, weil es möglicherweise gar keine eindeutige gibt. Das ist so wie bei einer Exponentialfunktion, die sieht immer gleich aus egal welche Vergrößerung man ansetzt.
Jochen Kirchhoff (Was die Erde will) behandelt in dem Buch den Messiasianismus, also das Warten auf den Erlöser. Und der scheint wie eingebrannt in unsere Denkweise zu sein.
Wir hoffen auf die Chance durch die Krise:
Die Technik wird es schon richten: Venusprojekt, Besiedelung des Weltraums, Klimarettung durch Technik; CO2 unter die Erde, Sonnenschirme im All, Algen wuchs im Meer usw.,
Bewusstseinsbildung wird es schon richten durch Herzensbildung, Gemeinschaftsbildung, Entdeckung des Sozialen im Menschen usw.
Die Politik wird es schon richten durch Gesetze und Restriktionen.
Der Erlöser wird es schon richten egal in welcher Gestalt er erscheint, Hauptsache er erscheint überhaupt.
Letztendlich ist jede/r Einzelne d(i)e(r) es richten kann, sie/er muss nur jetzt damit beginnen egal an welchem Punkt er/sie steht.
das erinnert mich spontan an letztes ostern. da wurde dioxin in eiern aufgespürt, der eine oder andere erinnert sich vielleicht an diesen „skandal“. in irgendeiner talkshow demonstrierte irgendeine starköchin live, wie man kuchen auch ohne eier backen kann. natürlich: es möge bitte beim einzelnen hängenbleiben. man muss nicht etwa großbäckereien verpflichten, ohne eier zu backen. muss auch nicht anbieter von fertigkuchenmischungen verdonnern, diesen dümmlichen hinweis zu unterlassen „der teigmischung 250 gr margarine und 1 ei zugeben“ (was völlig unnötig wäre, sondern nur angegeben ist, damit der käufer das gefühl hat, am fertigkuchen doch irgendwie selbst mitgewirkt zu haben). in der magie und zauberei weiß man: eine illusion wirkt umso täuschender, je mehr man den zuschauer mit einbezieht. ich habe das irgendwie immer im hinterkopf, wenn ich höre „jeder einzelne kann etwas tun“.
„jeder einzelne kann etwas tun“.
Diese beiden Aussagen ergeben für mich einen eigenartigen Kontext.
Auf der einen Seite wird damit die Ohnmacht des einzelnen unterstrichen. Auf der anderen konnte die Ent-täuschung (Freie Sicht auf die "Wahrheit"), die diese Illusion mit sich bringt dem einzelnen durch sein illusionäres tun die Augen öffnen.
Für mich stellt eher der Messias die Illusion dar und eine Illusion wäre auch zu glauben, dass man durch eigenes Handeln Alles und jedes verändern kann. Das eigene Handlungsvermögen sollte man in der richtigen Relation sehen, dann ist es auch keine Illusion mehr.
Eine Sache, die ich festgestellt habe ist, dass durch eigenes Handeln zB "Aussteigen aus dem System" man erst die wirkliche Verstrickung mit dem System wahr zu nehmen beginnt. Je weiter man sich entfernt umso tiefer rutscht man hinein.
Daraus könnte man natürlich alles Mögliche für die eigene Handlungsfähigkeit ableiten.
Ja, mag schon sein.
Aber was heißt das im Umkehrzug?
Wenn der Einzelne sich weniger mit seinem Essen beschäftigt, dann läßt er sich weniger leicht täuschen?
Wohl auch nicht...
Am Besten hilft es eine ganz neutrale Kunden-Position einzunehmen.
Ich gebe Geld aus für ein Gutes Lebensmittel / eine Diensleistung.
Ich möchte nicht groß einbezogen sein, sonst kann ich es ja auch gleich selbst erledigen.
Ich möchte aber auf Augenhöhe behandelt, informiert und vor allem nicht belogen werden.
So behandele ich meine Kunden und so möchte ich als Kunde / Verbraucher behandelt werden.
Meine Kunden betrachten kritisch, ob ich meine Versprechen einhalte, also betrachte ich ebenfalls kritisch-neutral, ob meine Wünsche erfüllt werden.
kann sein. hilft aber meist wenig (ausnahmen bestätigen die regel). „das wissen um die illusion wirkt keineswegs desillusionierend“. natürlich weiß man, dass copperfield & co. nur mit tricks arbeiten und der eisenbahnwaggon selbstverständlich nicht einfach verschwindet. die show klappt trotzdem. außerhalb der magie klappt es wohl am besten, wenn man gar nicht mitbekommt, sich in einem bestimmten system zu befinden. wie war das noch: „das hier ist mein grundstück, bis zu diesem gartenzaun“ – während der alte indianer sich wunderte, wie man überhaupt auf die idee kommen kann, land „aufzuteilen“ und zu „besitzen“, weil man das ja schließlich mit der luft auch nicht macht.
+++ Aber was heißt das im Umkehrzug? ++
jedenfalls bedeutet der umkehrschluss nie, einfach irgendein gegenteil von dem zu tun, was man als schlecht erkannt hat, und schon würde alles gut werden. wie richard so treffend anmerkte: alles hängt mit allem anderen zusammen. was in einem system verändert wird, betrifft nicht nur dieses system, sondern wirkt sich auch auf viele andere aus. das müsste immer mitbedacht werden, dürfte jedoch unmöglich sein. das wiederum soll nicht an änderungsversuchen hindern, man müsste dies jedoch a) mit einer anderen denkweise tun, und b) sich damit abfinden und arrangieren, dass man eben nicht alles unter kontrolle haben kann.
Ich nehme an du machst das direkt vor Ort und nicht in der Weise, dass du den Gesetzgeber nach geeigneten Gesetzen durchsucht, die dir dann Garantie für deine Wünsche darstellen.
Und genau das erstere ist eigenes Handeln. Es fängt ja schon an, dass man einen konkreten Wunsch formulieren muss um dann die Erfüllung überprüfen zu können. Und da scheitert es ja meistens schon. Der Wunsch bleibt bei "BILLIG,BILLIGER,AM BILLIGSTEN" hängen und alles andere sollen Sigel, Kontrollen usw. gewährleisten.
Die Werbung sagt noch ob es gesund ist und damit ist der Tag schon gelaufen.
Und am Ende des Tages kommt dann der große Katzenjammer, und dann sollen noch mehr Kontrollen her und noch bessere Sigel und und und.
Ich glaube wenn einer ein neues Auto kauft verbringt er mehr Stunden mit Überlegen vor der Anschaffung. Es gibt sicher Fragebögen und dazugehörige Studien (wäre sicher auch ein Thema für eine Masterarbeit) über die Aufenthaltsdauer beim Shoppen in Klamottenburgen, Spielzeugläden, Baumärkten und Lebensmittelgeschäften. Und ich bin sicher ohne eine Studie zu kennen, dass die Verweildauer in Klamottenburgen mit Abstand die längste ist.
Kommt drauf an.
Da ich ja in meinen beiden Geschäftsfeldern recht restriktive Gesetze beachten muß, setze ich mich natürlich auch damit auseinander, welche Gesetze es gibt.
Und wenn ich eines finde, das meine Wünsche unterstützt, dann habe ich auch kein Problem damit, darauf hinzuweisen.
So ein Anarchist wie früher bin ich nicht mehr, daß ich jede gute Idee Sch... finde, nur, weil sie in ein Gesetz gepackt wurde.
Aber natürlich gehe ich nicht davon aus, daß alles 1:1 eingehalten wird, nur weil es ein Gesetz dazu gibt.
Also in erster Linie informiere ich mich vor Ort und verlasse mich nicht auf die Einhaltung von Gesetzen, das ist klar.
Ulrich Herzog
Gesundheitsministerium
Clemens G. Arvay
Agrarbiologe und Autor
Michael Blass
Geschäftsführer AMA-Marketing
Helene Karmasin
Motivforscherin
Walter Eselböck - angefragt
Haubenkoch"
Moderiert von Ingrid Thurnher
http://www.utopia.de/gruppen/buecher-filme-und-tv-415/diskussion/diskussionsrunde-was-wir-essen-aufs-falsche-pferd-204489
echt sehenswert
http://www.freitag.de/autoren/tkaiser/ein-suendiger-stoff
Driftet auch in Richtung Fleischkonsum im Allgemeinen ab.
Ich weiss garnicht recht was ich dazu sagen soll. Besonders auch in den Kommentaren wird deutlich, dass man manchen Menschen wohl nochmal klarmachen muss, dass ihr vermeintlicher "Wohlstand", mit dem sie das Recht auf Fleischkonsum begründen in einer Verschiebung der Vermögensverhältnisse begründet liegt. Es kann nicht jeder "wohlhabend" sein, auch wenn einem das in Deutschland so vorkommt. Einer ist immer der Verlierer.... Ob der nun in der dritten Welt, im Massentierhaltungskuhstall oder auf dem chinesischen Flachland sitzt.
Thema : Fleischskandal im Besonderen
und VerbraucherInnen-Täuschung überhaupt
www.phoenix.de
Ansonsten stimme ich den Kommentaren ungefähr zu, die sinngemäß sagen: Wenn alle einfach weitgehend vegan leben, werden solche Skandale auch entsprechend seltener. Dass und warum sie das nicht tun, ist eine andere Sache, aber dann sind sie teilweise selbst mitschuld.
Grundsätzlich: Missbrauch lässt sich sogar bei strengsten Kontrollen nicht immer verhindern
Trotzdem sollten die Kontrollen schärfer sein, dafür auch mehr Personal eingestellt werden (von den staatl. Stellen), wenn schon die Leute überhaupt weiter so viel oder überhaupt Fleisch essen wollen
Ich bin sicher, auch da findet sich ein breites Feld zum Betrügen, wenn es erst mal aus dem Nischenthema drausen ist.
Da das aber noch ein Weilchen dauern dürfte, halte ich es doch für besser, sich h e u t e aktiv gegen diese Betrügereien zu wehren.
Ob damit der Betrug oder das Betrügen der LM-Branche abnehmen würde, da habe ich genauso meine Zweifel.
Massenware Lebensmittel, international, global hergestellt, hat egal, um was es sich auch handelt, immer wieder Menschen auf den Plan gebracht, die cash machen wollen und das Betrügen von was auch immer ist, würde sich vermutlich auch dann fortsetzen, wenn es um vegane Massenware handle.
Ich warte ja nur darauf, auf den grossen Schrei, falls da mal was passiert. Da ist vermutlich dieser Pferde-Skandal ein Skandälchen.
Das ist doch der Traum aller Vegan-Gegnern.
Bis dahin erwarte ich aber noch so einige andere "Schweinereien"
In dem oben genannte Diskussion (jetzt gibt es auch den Link dazu) geht es zB um die Frage eines Joghurts und nicht um die Herkunft der Milch sondern um die Herkunft der Erdbeeren.
Und was der Geschäftsführer Marketing des AMA Gütesiegels dazu zu sagen hat höchst interessant.
Da wird mit gezinkten Karten gezockt und, dass betrifft alle.
Man denkt ein Skandal wäre ein Einzelfall weil ja die Kontrollen so streng sind. Ich glaube ein Skandal ist ein Glücksfall oder Zufall.
derzeit ist viel von einem angeblichen Skandal die Rede, weil es viele Produkte gibt, die als Rindfleisch deklariertes Pferdefleisch enthalten. Sicherlich sollten die Zutaten von Lebensmitteln richtig deklariert werden.
Aber welchen Schade haben die Verbraucher durch diesen "Betrug"? Was sagen denn Experten dazu, beispielsweise die wenigen Pferdemetzger, die es in Deutschland gibt. Kasper Wörle, der unter anderem Pferdewurst auf dem Münchner Viktualienmarkt verkauft, sagt zu Pferdefleisch: "Das Pferd ernährt sich fast nur von Heu und Hafer und das schmeckt man. Das Fleisch ist zart und hat eine kräftige, dunkelrote Farbe, einen geringen Fettanteil und einen hohen Eisen- und Calciumgehalt. Vom Geschmack her erinnert es an Freilandrind, wie das Agnusrind."
Wie sind die Pferde aufgewachsen, deren Fleisch nun in Lasagne gelandet ist? Zur Zeit werden in Rumänien viele Pferde geschlachtet, weil neuerdings Pferdefuhrwerke auf Hauptstraßen verboten sind. Und in Spanien werden viele Pferde geschlachtet, weil es erstens in Spanien viele Pferde gibt und zweitens weil sich immer mehr Spanier ihre Pferde nicht mehr leisten können. Das sind keine Tiere, die in Massentierhaltung gelebt haben. Das sind keine Tiere, denen systematisch viel Antibiotika verabreicht wurde.
Es ist ein wenig so, als stünde auf der Packung drauf: "Schwein aus Massentierhaltung" und drin wäre "Schwein aus Freilandhaltung". Es wäre sicherlich eine falsche Deklaration, aber da würde jeder sagen: "Na und, wenn die Zutaten besser sind als deklariert, ist das doch kein Drama!"
Warum dann die ganze Aufregung? Warum werden jetzt unzähligen Tonnen einwandfreier Lebensmittel entsorgt?
Die Antwort ist einfach: Die Verbraucher haben ein ethisch-emotionales Problem damit, Pferdefleisch zu essen.
Mit Kalbfleisch gibt es dieses Problem nicht. Ein Kalb wird aus zwei Gründen als Jungtier geschlachtet. Erstens ist es lukrativer, das Tier bald zu schlachten als es noch eine ganze Weile zu füttern und es erst dann zu schlachten. Der andere Grund ist das Muttertier. "Moderne" Milchkühe produzieren zehn mal mehr Milch als unter natürlichen Umständen. Das funktioniert nur, indem sie permanent schwanger gehalten werden und man ihnen ihre Kälber direkt nach der Geburt wegnimmt. Die Milch des Muttertieres ist für den Menschen vorgesehen und nicht für ihr Kälbchen.
Gut und gerne 90% der Menschen in Deutschland haben damit überhaupt kein Problem. Aber das Fleisch eines Pferdes zu essen, das sein Leben lang womöglich auf der Weide frei rumlaufen konnte ? Nein, das ist aus ethisch-emotionalen Gründen nicht vertretbar!
Es sollte mal ein Restaurant in Deutschland wagen, Fohlenragout oder Fohlenfrikassee anzubieten? Der Laden könnte noch am gleichen Tag dicht machen. Aber Kalbsragout oder Kalbsfrikassee? Kein Problem! Diese Einstellung ist der eigentliche Skandal.
Ich selbst esse auch Milchprodukte und es kommt auch vor, dass ich Fleisch esse. Ich kann nachvollziehen, dass es dem einen oder anderen schwer fällt, sich vegan zu ernähren. Ich selbst bin ja noch nicht einmal Vegetarier, sondern nur bemüht, ganz selten Fleisch zu essen und weniger tierische Produkte zu konsumieren.
Aber wenn jemand in Sachen Michprodukte, Kalbfleisch und anderen Fleischsorten völlig abgebrüht ist, sich dann aber über Pferdefleisch aufregt, dann fehlt mir dafür jegliches Verständnis. Es ist einfach nur erbärmlich, wie hier mit zweierlei Maß gemessen wird.
Ansgar
Ich finde es übrigens auch nicht verwerflich, wenn in anderen Kulturen noch ganz andere Fleischsorten wie Insekten, Schlange, Känguruhs, Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Antilopen gegessen werden, solange diese dafür gezüchtet wurden / nicht vom Aussterben bedroht sind und ein anständiges Leben sowie eine anständige Schlachtung hatten. Ich wüsste nicht warum da bestimmte Tiere besser zur Schlachtung geeignet wären als andere.
Nur von Kannibalismus würde ich um ehrlich zu sein eher Abstand nehmen, ahem...
Das mit den Kutschpferden wußte ich nicht, das leuchtet ein.
"Es ist einfach nur erbärmlich, wie hier mit zweierlei Maß gemessen wird."
Da kann ich nicht mehr mit. Von meiner Seite aus wird nicht mit zweierlei Maß gemessen.
Ich möchte einfach wissen, was ich esse.
Auch wenn ich jetzt nicht betroffen bin, weil ich sicher keine Fertiglasagne im Supermarkt kaufe.
Ich habe ja oben schon mal ne ganze Reihe Gründe genannt, warum das einfach nicht angeht.
Und wenn es Menschen gibt, denen es bei Fohlenragout den Magen umdreht und bei Kalbsragou nicht, dann hat man das zu akzeptieren und nicht zu werten.
Mit zweierlei Maß würden wir messen, wenn wir sagen würden, etwas Pferdefleisch statt Rindfleisch ist nicht schlimm, aber Spuren von Fleisch im vegetarischen Essen geht gar nicht.
Und wenn wir gleichzeitig auf 0 Toleranz bei Gentechnischer Verunreinigung plädieren.
Ich hätte keinerlei Problem damit, wenn aus den sowieso geschlachteten Pferden Ragou oder Lasagne gemacht würde bei entsprechender Deklaration und bei entsprechendem Preis, der eben unter dem Rindfleischpreis läge.
Ich bin sicher, auch dafür würde sich eine Kundschaft finden.
selten, dass es in unserer zeit noch einfache antworten gibt. :-) und was „die verbraucher“ anbelangt, ist es immer wieder interessant, was uns so aufgedrückt wird mit der begründung „die verbraucher wollen das so“. doch das nur nebenbei.
das ethisch-emotionale problem mit dem pferdefleisch ist doch historisch gewachsen. früher zu kaiserzeiten, als das soldatentum noch hochangesehen war, gab es fußsoldaten und solche auf pferden. so etwas prägt ein volk. später waren es dann die reiterstaffeln der polizei, die immer etwas besonderes waren. dass diese pferde gehegt und gepflegt wurden, versteht sich von selbst, und das war öffentlich zu bewundern. dazu der pferdesport, die eleganz und grazie von pferden beim dressur- und springreiten… da kann kein rind und kein schwein mithalten. ein blick in die verschiedenen ställe tut ein übriges dazu.
+++ Warum dann die ganze Aufregung? +++
ich hatte damit meinen blogeintrag (siehe ganz weit oben) begonnen: da haben wir endlich richtig was zum aufregen, nachrichtenportale und talkshows haben ihr hauptthema, ein paar menschen dürfen endlich mal wieder vor die kamera, etc.
Ich denke die meisten Menschen haben kein Problem mit Kalbsfleisch oder auf Lammfleisch im Gegensatz zu Fohlenfleisch, weil sie so groß geworden sind. Es gibt auch viele Menschen, die kein Lammfleisch essen. Es wurde hier in den Kreisen schon immer Kalb und Lamm konsumiert, aber nur in wenigen Teilen Pferd und da eben meist schwerverletzte oder alte Pferde. Leider auch oft nur falschverstandene Pferde, die angeblich agressiv und nicht reitbar waren, nur weil der Besitzer / Reiter sein Pferd falsch behandelt hat und nicht verstanden hat. Den Fall hatten wir im Bekanntenkreis.
Jetzt muß ich aber sagen, bei uns in der Gegend wird Pferd noch relativ häufig gegessen. Ich sage nur rheinischen Sauerbraten, der bei vielen älteren Hausfrauen immer noch ausschließlich aus Pferdefleisch hergestellt wird. Allerdings ist hier bei uns in der Gegend das Pferdefleisch mind. genauso teuer wie Bio-Rindfleisch aus artgerechter Haltung und nicht deutlich billiger. Dafür weiß man dann aber auch, dass das Pferd aus Deutschland stammt und ein entsprechender Nachweis erbracht wurde, dass dieses Pferd keine Medikamente vor der Schlachtung bekommen hat.
Ich persönlich habe, obwohl ich selber Pferdehalter bin, kein Problem damit Pferdefleisch zu essen, in jedem holländischen Suurfleesch ist Pferdefleisch enthalten.
Aber ich habe ein Problem damit, dass ich vermeintlich Rindfleisch kaufe und irgendwelches billiges, evtl. mit Medikamenten vollgepumptes nicht kontrolliertes Pferdefleisch enthalten ist.
Gut, Gott sei Dank esse ich weder Fertiglasagne, noch Ravioli aus der Dose, aber wer weiß, was alles im Rinderhack in der Kühltheke enthalten ist.
Mittlerweile kann man doch gar nicht mehr sicher sein, was man da kauft, es sei denn man geht wirklich zum Metzger seines Vertrauens, der ganze Rinder- und Schweinehälften kauft und die Wurst und das Fleisch selber herstellt, diese Metzger werden übrigens immer weniger, oder man verzichtet ganz auf Fleisch.
Allerdings, wenn alle Menschen künftig auf Flesich verzichten, kommen findige Geschäftsleute garantier darauf uns auch beim Gemüse zu Besch...
Dann wird vielleicht Gengemüse falsch deklariert etc.
35 km bis zum nächsten Metzger. Da bist du aber weit rum gekommen. :-)
Bei uns in der Gegend kann man das Pferdefleisch ganz normal auf dem Wochenmarkt kaufen. Entweder am Stück, oder auch zu Wurst verarbeitet.
Wenn die Besitzer dabei sein dürfen, handelt es sich auch um einen seriösen Schlachter, der die Tiere nicht unnötig quält. Das ist gut. Ist bei uns in der Gegend auch so.
Allerdings muß ich sagen, ich weiß nicht ob ich das könnte. Als vor ein paar Jahren meine 23 jährige Stute eingeschläfert werden musste war ich auch dabei, das war hart.
Schlimm finde ich, wenn die Pferde auf der Wiese eingeschläfert werden und dann teilweise bis zu 3 Tage dort liegen bleiben, bis der Abdecker kommt. Ist im Bekanntenkreis 2 Mal vorgekommen. Hat aber für die verbleibenden Pferde den Vorteil, dass sie Abschied nehmen können und das tun sie dann meist auch.
Viel Schlimmer ist die Haltung der Politik! Frau Aigner ist mit ihrem Gebaren, sorry für diese furchtbare Formulierung, die Hure der Foodindustrie! Ich hatte in den vergangenen Jahren kein eiziges mal den Eindruck Sie mache den Job, für den Sie gewählt worden und in der Bundesregierung eingesetzt worden ist!
"Welcher Idiot glaubt denn ernsthaft, dass ein Fertiggericht für 1,79 Euro gesunde, ethisch akzeptable Ingredienzien beinhaltet? "
Du gibst dir die Antwort ja schon selbst :-)
"Ich kann diese Ignoranz der Bevölkerung überhaupt nicht nachvollziehen."
Es geht eben nicht darum, dass irgend ein Idiot irgend etwas glaubt, sondern dass es schlichtweg ignoriert wird (von den Idioten, die ja einen Teil der Bevölkerung ausmachen). Ignorieren ist auch eine Form des Nichtnachdenkenmüssen.
"Viel Schlimmer ist die Haltung der Politik!"
Politiker sind ja angeblich Volksvertreter, also erfüllen sie nur den Wunsch von den "ignoranten Idioten"(Bevölkerung). Den "ignoranten Idioten" ist der Preis anscheinend wichtiger als der Inhalt, also macht die Politik genau das was gewünscht wird. Soweit scheint ja Aigentlich alles richtig zu sein.
Die jenen die einen Wirbel machen und darüber nachdenken sind ja nur wenige, nicht einmal 10 %.
Letztens bei Hart aber fair hieß es: Lasagne selbergemacht für 1.49€, Lasagne Fertiggericht für 1.79€, wie immer das zustandekam.
Jedenfalls kann man auch billig gesund essen, dann muss man sich aber ein bisschen um Lebensmittelkunde bemühen und viele Dinge, wie auch Fleischkonsum( nur ab und zu mal) und gerade Fertiggerichte meiden, organisieren und haushalten können und abwechslungsreiche aber naturbelassene Dinge essen. Im übrigen ist des öfteren auch etwas gar nicht so billiges ungesund oder giftbelastet wie vielleicht Muscheln, etc....
Was hat wohl Schinderhannes Pferdesauerbraten gekostet?
Und gesund: die meisten Leute haben sich auf bestimmte Lebensmittel eingeschworen: die Fertiggerichteliga isst dann relativ oft Ravioli oder andere Fertiggerichte, meist von derselben Firma. Auch da reichern sich Giftstoffe an, als wenn man viel wechselt....nur mal am Rande....
Ich komme ja auch hie und da in einen Supermarkt und bei der Gelegenheit habe ich die Verkaufsflächen auf denen "naturbelassene Dinge" (Gemüse und Obst) verkauft wird mit der Gesamtflächen verglichen.
Alleine die Fläche für das Tiefkühlfach aus dem nur Fertigpizza verkauft wird ist etwa so groß wie der Frischgemüsestand.
Es gibt scheinbar keine echte Nachfrage nach naturbelassenem Essen.
Ich mein mit naturbelassen: auf der Verpackung steht sowenig wie möglich an mix, keine Latte Inhaltsstoffe sondern nur ganz wenig. Das mein ich damit!
Scherzhaft wird im Sommer des Öfteren zum grünen Salat in der Schüssel gesagt, dass er vor einigen Minuten noch gelebt hat, der Arme :-(
So ein typisches Sommergericht kann bei uns so aussehen
http://www.utopia.de/blog/richard-burgenlandler/ofengemuese-oder-was-die-natur-im-selbstversorgergarten-im
Und da ist außer dem Öl und dem Salz nichts dabei was nicht bei uns gewachsen ist.
Die Stadtfraktion kann trotzdem auch greifen zu den Dingen, die weitestgehend pur sind....
Der Stadtfraktion täte ich ein super frisches, vor 2 Minuten ermordetes Gemüse echt vergönnen. Aber man kann nicht alles haben, habe auch 28 Jahre auf unseren Hof gewartet, oder er hat auf uns gewartet
Ich esse auch sehr wenig Fleisch. In der Woche, wenn ich nur für mich alleine koche gibt es gar kein Fleisch und am Wochenende haben mein Mann und ich uns drauf geeinigt, einen Tag Fleischlos und einen Tag mit Fleisch, dafür dann entsprechend hochwertig und aus guter Haltung. Unser Metzger vor Ort kann einem Gott sei Dank genau sagen, von welchen Höfen sein Fleisch stammt.
Soll ich mir dann auch Schadenfreude gönnen, wenn mal wieder ein ignoranter Kantinenkoch seinen vegetarischen Gästern Speck in der Salatsauße untergejubelt hat?
Sicher? Bist du dir sicher, dass sie nicht auch stundenlang durch die Gegend gekarrt wurden, in engen Ställen gestanden haben etc?
Es gab immer wieder Berichte darüber, dass die rumänsichen Pferde zum Schlachten nach Italien gekarrt wurden, die Fahrt dauerte teilweise mehrere Tage. Der Fahrer schlief nachts in einer Unterkunft, die Tiere standen weiter ohne Wasser und was zu fressen auf dem LKW. Nennst du das ein gutes Leben?
Das geht nicht nur von Rumänien nach Italien sondern auch von DE durch ganz Europa.
Und was da vorher ein gutes Leben war, wäre auch zu prüfen.
Mal abgesehen vom Pferd, weiss man ob da nicht eventuell auch hund drin ist, die werden ja dort unten zu Tausenden getötet, wohin mit den Kadavern (China oder ist es Tailand, könnte ja Abnehmer sein, die lieben, glaube ich, Hundefleisch).
Natürlich steht Dir,Maria_L, auch in solchem Fall die S-Freude zu, warum nicht, gleiches Recht für alle.
Warum nicht?
Weil es Kindergarten-Niveau ist und weil wir alle in einem Boot sitzen und besser mal an einem Strang ziehen sollten, der da heißt genauere Kennzeichnung, strengere Auflagen ect.
Du unterschätzt das Niveau eines ordentlichen Kindergartens :-)
Ich würde es eher als Parlamentsniveau bezeichnen.
Hast recht, wir tun den Kindern unrecht.
"Sicher? Bist Du Dir sicher, dass sie nicht aus stundenlang durch die Gegend gekarrt wurden, in engen Ställen gestanden habe etc.?" "Ohne Wasser, ohne Pause ..."
Wo besteht denn hier der Unterschied zu Schweinen, Rindern, Schafen und Hühnern, die unter den gleichen Umständen kreuz und quer durch Europa gefahren werden? Hast Du schon mal davon gehört, was mit ausgemusterten Wollschafen in Neuseeland und Australien passiert? Die werden unter schlimmsten Bedingungen lebend per Schiff nach Nordafrika gekarrt, angeblich überleben 20 % der Tiere diese Tortour nicht.
Ich will nicht schön reden, was mit den Pferden passiert. Ich möchte Euch nur daran erinnern, dass das mit den übrigen Tieren auch passiert, nur dass sich niemand darüber aufregt, im Gegensatz dazu, wenn es mit "Haustieren" wie Pferden passiert.
Wir sollten so etwas KEINEM Lebewesen antun!
Nur weil man Fleisch ißt, heißt das noch lange nicht, daß man die genannten Zustände toleriert.
Im Ernst der Betrug ist die eine Sache, denke es wurde hier schon genug diskutiert darüber, eine andere Sache sind die Billig-Produkte, dass da kaum oder garnicht Bio und möglicherweise immer wieder "Vermengtes" reingemischt wird, ist doch klar. Auch das wurde genügend diskutiert hier.
Eine dritte Sache, bzw. Angelegenheit ist es immer wieder darauf hinzuweisen, bei jeder gottverdammten Diskussion über Fleisch/Milch-Skandalen, dass dies aus der Massentierhaltung und der Gier nach billigem Fleisch resultiert. Beides ist von Übel!
Will da jemand widersprechen?
Da ziehe ich gerne an einem Strang, damit beides aufhört!
An dem Strick ziehe ich gerne mit.
Ich glaube, daß damit unterm Strich mehr erreicht ist, als wenn sich die Vegetarier / Veganer jetzt schadenfroh ins Fäustchen lachen.
Und wer jetzt den Zusammenhang nicht sieht tut mir leid, dem täte ich das sogar noch einmal erklären.
eigentlich könnte ich jetzt einen selbsterklärenden Link zu einem Blogeintrag von mir einfügen ;-)
http://www.utopia.de/blog/richard-burgenlandler/wueste
http://www.utopia.de/blog/richard-burgenlandler/die-wueste-lebt
"" dass dies aus der Massentierhaltung und der Gier nach billigem Fleisch resultiert"
An dem Strick ziehe ich gerne mit.
Ich glaube, daß damit unterm Strich mehr erreicht ist, als wenn sich die Vegetarier / Veganer jetzt schadenfroh ins Fäustchen lachen. "
Aber bitte dran denken: Auch Bio-Tiere werden nicht totgestreichelt, sondern in denselben Tötungsfabriken geschlachtet wie die Massenhaltungstiere. Hast Du schon mal von "Matrosen" gehört? Das sind im Schlachterjargon Schweine, die nicht richtig betäubt worden sind und bei vollem Bewusstsein ins kochende Wasser geworfen werden, wo sie ertrinken. Ein gewisser Prozentsatz wird einfach in Kauf genommen, weil die Schlachter keine Zeit haben, beim Betäuben nachzubessern. Solange wir noch nicht wieder da sind, wo wir vor 50 Jahren waren - Kühe essen das, was beim Bauern auf der Weide wächst und der Metzger um die Ecke schlachtet sie - bleibt uns nur eine Möglichkeit: KEIN Fleisch zu essen, damit die Massentierhaltung unrentabel wird.
Zum allergrößten Teil kommt das Fleisch, das wir konsumieren von Bauern, die beim Metzger um die Ecke schlachten lassen.
Weideochsen von einem befreundeten Biobauern, Alpschwein von einer Demeter-Sennerei, die vor Ort schlachten läßte ect.
Ich für meinen Teil habe mich dazu entschlossen, die Produzenten zu unterstützen, die auf diese Art Freilandhaltung und Schlachtung vor Ort betreiben.
" aber es nicht bedauert,"
Ich nehme an du beziehst dich auf diese Aussage.
"Den alten Esel haben wir mit 15 Jahren zum Fleischer gefahren um Wurst zu machen. Supergeile Wurst aus meiner Erinnerung."
Wo kannst du lesen, das der Schreibe es "nicht bedauert" ? oder impliziert der Satz
"Supergeile Wurst aus meiner Erinnerung" bereits das NICHT BEDAUERN ?
Ich könnte ja jetzt die ganze Geschichte erzählen, aber das würde höchstwahrscheinlich als Rechtfertigung, Ausrede oder Schönreden gewertet, darum lasse ich es.
Nur soviel, Auf dem Hof (vor etwa 37 Jahren) des 15 Jahre alten Esel war Hofschlachtung usus. Schweine, Rinder, Hühner, Schafe, nur Esel hatte man bis dato noch nicht geschlachtet, darum der Fleischer, damals noch im Dorf.
" wie verkommen unsere Spezies ist " Gehörst du auch zur Spezies?, kein schönes Menschenbild würde ich sagen. Weiter oben hatten wir schon "ignorante Idioten=Bevölkerung", nach meinem Emfinden auch kein unwahrscheinlich positives Menschenbild.
Ich habe in meiner Reiterkarriere schon so manches Pferd zum Schlachter gehen sehen und bei uns in der Gegend bringt man sein Pferd persönlich dort hin!!! Der Schlachter kommt die Tiere nicht abholen. Der Abschied von den Pferden ist dann noch umso schwerer, wenn man sie selber hin bringt als wenn sie einfach abgeholt werden und man ausblendet wohin sie gefahren werden. Hier redet keiner schön was mit den Tieren passiert. Ich persönlich würde meine Pferde zum Beispiel niemals zum Schlachter bringen. ABER: ich habe auch den Platz und die nötigen Geldmittel um meinen Pferden einen schönen Ruhestand zu bieten und sie etvl. Medikamentös zu behandeln, damit sie vielleicht doch irgendwann einfach im Stall oder auf der Weide sterben. Viele Menschen haben diese Mittel aber nicht!!!
15 Jahre alter Esel ist übrigens immer noch zarter als junges Schwein aus Massentierhaltung!!!
Habe beides schon probiert, ich würde immer wieder den Esel vorziehen, wenn ich weiß wo er geschachtet wurde und von welchem Hof er kam.
Möchte nur noch anmerken, daß bei mir oder meiner Schwester noch kein Tier eingeschläfert wurde, weil das Geld nicht für Medikamente gereicht hat.
Irgendwann hilft halt nichts mehr und das Tier muß ja nicht lange leiden...
das hat auch keiner Unterstellt. Aber leider ist es öfters so. Habe ich auch schon im Bekanntenkreis erlebt. Da wurde dann aber auch die Entscheidung Schlachter getroffen, weil man dann wenigstens noch den Schlachtpreis bezahlt bekommt und in der Klinik und beim Tierarzt muß man das Einschläfern noch bezahlen.
Meine Stute musste ja auch eingeschläfert werden, weil nicht mehr half. Ihr Körper versagte jeden Tag mehr und sie hatte eindeutig Schmerzen, also habe ich sie nicht länger leiden lassen, sondern die Entscheidung zum Einschläfern getroffen, aber ich bin dabei geblieben. Die Entscheidung muss man dann irgendwann treffen.
Ja, das glaube ich sofort.
Frau Sezgin kann es treffender formulieren als ich, hier nochmal der Link:
http://www.wdr5.de/sendungen/politikum/s/d/13.02.2013-19.05/b/aufreger-pferdefleisch.html
Wenn du "mögen" mit dem Tiger assoziierst denkst du wahrscheinlich ans Fressen.
Zum Fressen gerne hab ich auch keinen Menschen, dafür sind sie zu zäh und meist zu langweilig.
Ich bin allerdings dafür das man Menschen uneingeschränkt und bedingungslos so annehmen kann wie sie eben sind. Das heißt nicht, dass man alles toll findet was sie so treiben und das heißt auch nicht, dass man mit allen kuscheln muss.
Bevor ich hier mit dir in irgendeiner Wunde herumrühre, möchte ich eine bescheidene Frage stellen.
Wer bist du? Bist du männlich oder weiblich oder vielleicht sächlich? Deinem Profil nach zu schließen bist du vielleicht ein Geist oder Troll oder vielleicht ein Textbaustein, der auf die Schlüsselwörter Fleisch sich in Diskussionen einschaltet?
Ich kann es nicht beurteilen, für mich existierst du zurzeit nicht wirklich. Vielleicht bist du ja auch nur eine Projektion meines so ruchlosen schlechten Gewissens. Oder bist du ein mehrfach Profil Benutzer, denn solche Geister gibt es ab und an mehrfach hier auf der Plattform. DeMare ist auch so ein Geisterprofil. Die kommen aus dem Nichts und verschwinden nach einiger Zeit wieder. Es kann ja auch sein, dass du vor etwas Angst hast und daher deine Identität nicht preisgeben willst. Ist auch OK, aber dann musst du verstehen, dass ich lieber Selbstgespräche führe als mich mit Textbausteinen zu unterhalten.
Im Falle, dass du auf die Idee kommst mir hier eine Unterstellung zu unterstellen sei nur gesagt, dass ich Fragen gestellt habe, die du ja aufklären kannst, wenn du möchtest. Du kannst es auch lassen, steht dir frei.
Aber wer nix ändern will, findet immer einen Grund.
Es ist doch richtig über das Thema zu diskutieren, seine Meinung zu artikulieren. Es ist richtig den Finger in die Wunde zu legen, das gilt für dieses Übel genauso wie für alle anderen gesellschaftlichen Übel.
Fühlt sich jemand angegriffen, wenn z.B. ein user das Thema Energie-Verbrauch geiselt, die Verbraucher eindringlich, vielleicht auch etwas scharf darauf anspricht, komisch da nicht, aber sobald es ums Fleisch geht, da soll man schweigen.
"alle Betrügereien plötzlich aufhören sollten, weil Menschen alle vegan leben."
hab ich nie behauptet, aber kein zufall wer mal wieder nicht genau liest was ich wirklich schreibe
(schinderhannes der mich natürlich auf den kicker hat, weil ich seine lieblingszeitung mehr als einmal scharf kritisiert habe (und manche seiner sonstigen ansichten), und wer noch?, klar)
@ bada (weiter oben) mir gehts da ganz anders, ich wunder mich eher wie relativ unberührt menschen über dinge sprechen sich sogar noch lustig machen können, wo jmd mit etwas mehr empathie (für die tiere) erstmal einfach nur schlecht wird
@berniwa....ich habe dich ganz bestimmt nicht auf den Kicker auch niemand anderen..Richard -Burgländer muss ich da zustimmen mit seiner Einschätzung zu @saaba, Bevor ich hier mit dir in irgendeiner Wunde herumrühre, möchte ich eine bescheidene Frage stellen.Wer bist du? Bist du männlich oder weiblich oder vielleicht sächlich?"
und so jemand steht natürlich unter mehr "Beobachtung"aber das trifft auf dich nicht zu.
.meine Lieblingszeitung gibt es leider nicht mehr, die Finacel Times Deutschland ist eingestellt worden.....nun sendet man mir das Handelsblatt statt die FTD für den Rest der Bestellzeit.
nur die reicht bei weiten nicht an die FTD ran. ansonsten lese ich online die taz,,Spiegel und FAZ,selten die süddeutsche .Bezogen wird die Zeit,;jetzt bist du wieder auf den stand der Dinge.
Um auf das Eigentliche zu kommen....du hast klar geschrieben :
Ansonsten stimme ich den Kommentaren ungefähr zu, die sinngemäß sagen: Wenn alle einfach weitgehend vegan leben, werden solche Skandale auch entsprechend seltener.
meine Antwort :Ansonsten sind wenn die Verbraucher es nicht tun,selbst oder eine Mitschuld haben..geht's noch. @berniewa........
ALSO so eine Haarspalterei ....deine Zustimmung habe ich so gewertet und das wird jeder so sehen und genau deshalb ,weil du so rechthaber bist und das letzte Wort habe musst,stehst du natürlich eher im Fokus. ist aber nicht schlecht ,wenn solche Udopisten auf der Plattform sind, dadurch Reibungsflächen liefern und Utopia kurzweilig wird.
Was den" Skandal" anbetrifft ist Fleisch zu essen offensichtlich eine Geschmacksache auf Seite 74 in dem "Zeit Wissen Magazin " 2/2013 wird ein Krieger zitiert der in Runada Tutsi abgeschlachtet ,hat auch deren Fleisch gegessen habe ,ja ,,auf die Frage ob er auch das Fleisch der weissen gegessen habe ,zieht sich Ekel über sein Gesicht und sagt ..Weiße niemals...........
<@Reiterin
"Sicher? Bist Du Dir sicher, dass sie nicht aus stundenlang durch die Gegend gekarrt wurden, in engen Ställen gestanden habe etc.?" "Ohne Wasser, ohne Pause ..."
Wo besteht denn hier der Unterschied zu Schweinen, Rindern, Schafen und Hühnern, die unter den gleichen Umständen kreuz und quer durch Europa gefahren werden? Hast Du schon mal davon gehört, was mit ausgemusterten Wollschafen in Neuseeland und Australien passiert? Die werden unter schlimmsten Bedingungen lebend per Schiff nach Nordafrika gekarrt, angeblich überleben 20 % der Tiere diese Tortour nicht.
Ich will nicht schön reden, was mit den Pferden passiert. Ich möchte Euch nur daran erinnern, dass das mit den übrigen Tieren auch passiert, nur dass sich niemand darüber aufregt, im Gegensatz dazu, wenn es mit "Haustieren" wie Pferden passiert.
Wir sollten so etwas KEINEM Lebewesen antun! <
Du warst diejenige die behauptet hat, das Pferd hatte es besser. Ich habe nur aufgezeigt, dass die Pferde es NICHT BESSER haben als ALLE Schachttiere für Billigfleisch!!!
Richtig lesen wäre von Vorteil.
Und übrigens findest du ein Foto in meiner Galerie wo ich sehr deutlich abgebildet bin
(manche/r hat schon zu mir gesagt, das sei extrem leichtsinnig, weil Fotos im www oft missbraucht werden)
wogegen ich bei dir nur Landschaftsbilder sehe (die mir übrigens sehr gut gefallen ! ), nur auf einem sind 3 Männer auf einem Berg, aber deren Gesicht ist nicht zu erkennen, und ja auch nicht klar, wer du davon bist oder überhaupt (viell ja gar nciht drauf)
Und dein Name ist ein Kunstname ggf in Anlehnung an einen Roman Ob du Wilhard oder Dieter oder sonstwie heißt, lässt das völlig offen, und sagt sogar noch weniger über deinen realen, als meiner, wo mein echter Name drinsteckt.
Soviel zum Vorwurf der angeblichen Anonymität etc
Du hast implizit meine Aussage in einem wichtigen Punkt einfach polemisch verdreht vgl http://www.utopia.de/blog/cernys-notizblog/skandal-pferde-in-der-tiefkuehlabteilung#comment-570095 - Maria_L ebenso - und das nicht das erste mal
Das mit der Zeitung war auf die FAZ und die WELT bezogen, die du schon öfter zitiert hast, aber umso erfreulicher, wenn ich mich da geirrt habe. Dann korrigiere ich meine Meinung gern. Zumindest die ZEIT finde ich vonden von dir genannten ebenfalls gut (da haben wir ja dann eine Schnittmenge) *
Also ich hoffe auf einen zukünftig weniger polemische Kommunikation
und freue mich, auch von Dir mal ein so deutliches Foto wie bei mir in Deiner Galerie zu sehen (oder keine Anonymitätsvorwürfe mehr zu hören)
* nachträgl. eingefügter Absatz, auch sonst kleine Änderungen, ca 11:50 h
mein richtiiger Name war anfänglich kompl.bei Utopia eingestellt,aber auf Grund von nicht akzeptablen Vorkommnissen habe ich den ändern lassen. Was die Bilder anbetrifft ist das mit den Bergsteigern,eine Leidenschaft Fotografieren und Bergesteigen,von mir,tatsächlich der oberste "Gipfelstürmer"bin ich.Das Foto ist aber schon ein wenig älter :-))
dachte die frage wg identität wäre an mich gerichtet
[tip: wenn man eine neue person anspricht, besser einen neuen absatz oder zum.neue zeile. das erleichtert dann auch missverständnisse zu vermeiden]*
den rest wg polemischer verdrehung meiner aussagen etc ist davon natürlich unberührt und wie gesagt ich denke wir können das in zukunft vermeiden
* nachträgl. eingefügt ca 12:35
http://www.kassandrus.de/blog/da-steht-ein-pferd-auf-dem-flur
Und über den Schlußsatz könnte man ja mal anfangen nachzudenken:
>>Ceterum Censeo: »Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Menschheit in rasantem Tempo und offenbar vorsätzlich ihre Lebensgrundlagen vernichtet. Nur radikal geändertes Denken und Handeln kann uns retten. Zur Umkehr bleibt kaum noch Zeit.«<<
http://www.schlachthof-transparent.org/pages/schlachttiere/pferde.php
Noch mehr Fotos:
http://www.vegetarismus.ch/schlacht/pferde.htm
An die Fotos der Schlachtung von Schwein und Rind haben sich die meisten ja schon gewöhnt... http://www.schlachthof-transparent.org/pages/videos-und-fotos.php
ist es im Hinblick auf deine weniger betuchten Reiterkollegen/-kolleginnen nicht sehr halbherzig bzw. egoistisch, wenn man ohne die nötigen Mittel für den Lebensabend des Tieres zum Reiter wird und das Danach ausblendet? Ich verstehe die Tierliebe während des Reiterlebens, aber das Ausblenden der übrigen Aspekte kommt mir schizophren vor. Könnte man da als Reiter/Verein nicht so was wie einen Fonds für mittellose Reiter bzw. einen Gnadenhof einrichten, damit gerittene Pferde nicht zum Schlachter müssen, wenn man das nicht will? Da werden sich bestimmt noch ein paar Kinder oder Jugendliche freuen, die sich einfach nur um Tiere kümmern dürfen, wenn sie selbst keine halten können.
@wernermax:
ich mutmaße i.d.R. nicht über die Eigenschaften der hier tippenden Personen, mir kommt es aber so vor, als fühlst du dich ertappt. Drastisches scheint nicht gewollt zu sein, sobald es um Fleisch geht.
@richard-burgenlandler:
hier haben viele kein offensichtliches Profil, manche sogar im Kopf nicht. Wenn es dich beruhigt: bin echt, kein doppeltches Lottchen, kein Geist. Selbst wenn ich ein Zwitter wäre: würde dich das beeinflussen? Wär dann schade. Du scheinst ein netter Typ zu sein.
Wenn man sich mal etwas plakativer ausdrückt, hüpfen gleich alle aufgeschreckt hoch. Manchmal reicht ja die Vorstellungskraft nicht aus, wozu Menschen alles fähig sind. Schaut mal bei https://www.peta.de nach.
Und da oben hat lukita ein paar Links eingestellt.
(Mit allen Pseudos hier habe ich nichts zu tun außer mit meinem. Wie man sieht, gibt es auch noch andere Menschen, denen es mehr um Lebewesen an sich als um den eigenen Fleischkonsum geht.)
Da tust Du auch gut daran. Man sieht ja, was dabei herauskommt, wenn Du Dich mal nicht dran hältst.
Das finde ich ja nett, dass es dir scheint das ich ein netter Typ bin:-)))
Und nachdem du bekundet hast, dass du echt bist (was auch immer das bedeuten mag) und ich meine Neugierde seit meiner Geburt nicht ablegen konnte und auch keine Bildungseinrichtung es geschafft hat, diese mir auszutreiben, stelle ich eine Frage an dich.
Es geht um diese ominöse Wunde in der du herumrühren willst. Kannst du mir erklären welche Wunde du da meinst? Ich hab schon nachgedacht aber ich komme nicht drauf. Ist das ein Rätsel oder eine Metapher?
Der war gut. Jetzt hab ich erst mal richtig herzhaft lachen müssen.
Sobald es um Fleisch geht, werden lieber Schmähzeilen verteilt statt Argumente.
Und sein menschliches in ein Insektenporträt zu verwandeln macht den Spott nicht glaubwürdiger, wenn man vorher das Profil anderer bemängelt. Bevor es hier weitergeht mit bloßen Spöttereien verletzter Seelen, überlegt mal, was das eigentliche Thema war.
Ich finde das hier gar nicht zum Lachen:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/20_jahre_das/chronik177.html
http://www.vegetarismus.ch/schlacht/pferde.htm
http://www.youtube.com/watch?v=1DqB6FnO4JY
http://www.die-tierfreunde.de/aktivitaeten/aufgedeckt/fernsehbeitraege.html
Würdest du deinen Freund essen?
http://www.peta.de/web/videos.2053.html
Der Pferdefleisch"skandal" macht die nächste Stufe auf zum Thema Fleisch, da werden endlich mal Gefühle angesprochen in Bezug auf Tiere und wie schizophren die Haltung gegenüber Tieren ist.