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Ein Geschäft nach dem anderen muss schließen, weil immer mehr große Läden auf der grünen Wiese aufmachen.
Wenn sie noch jünger sind, fahren viele dorthin, um vermeintliche Schnäppchen zu erhaschen.
Wenn sie älter und immobiler sind, beginnt das große Jammern und Wehklagen.
Ich kaufe ganz bewusst vor Ort ein. Ich kenne die Besitzer und Verkäufer, ich fühle mich wohl und ich brauche dazu kein Auto.


Kommentare (4)
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es liegt an der Zeitersoarnis, die ich mir suggerieren lasse.
wenn ich die Kosten für Mobilität im MonAt mal ansehe, mit VerbrAuch,Wartung usw wird mir schlecht
Wer schreibt mir vor mit wie Viel komfort ich auskommen will. Welchen Lifestyle ich leben will....
Viele von uns jagen einem Traum hinterher, viele leben den Alltag nicht bewusst
Ich habe mich neulich mit einer offenbar geistig leicht verwirrten oder unter Alkohol Einfluss stehenden älteren Dame in einem Rewe unterhalten, sie stand an der Kasse vor mir. Allesum mich rum guckte in sein iPhone oder sonstwas phone, i h überlegte Auch schon wie ich ihrer dauernden Annäherung Ausweichen konnte entschied mich dann aber für den Dialog
Es war ein Dialog, ganz nett. Zum Teil ohne Schamgrenzen, Aber menschlich, sorglos. Eigentlich in Ordnung.
Ich meine es liegt an der Zeit die keiner dem anderen mehr schenken mag, an der Selbstsucht aller sich und sein Leben zu optimieren, gerade in der Großstadt. und wo gibt es noch Arbeit? In den Ballungszentren und dann wieder dort so man nur mit dem Vehikel hinkommt ein Teufelskreis
Es wird noch ein paar Jahre dauern bis wieder die nischenanbieter (Tante Emma Konzept) Uy dem Boden sprießen glaub ich
Das mit dem Abschotten ist ein guter Punkt, den Du ansprichst, Manu. Früher hatte man beim Warten an der Kasse Zeitung gelesen (ich jedenfalls manchmal), da normalerweise keine interessanten Gespräche zu erwarten sind. Aber sie sind doch eher entstanden, da den Leuten beim Warten ja fad war. Stressattacken von manchen konnten auch leichter abgefangen werden, ich lasse schon auch Leute vor, die mir arg gehetzt erscheinen und danach fragen. Bei egoistischen Dränglern vergeht mir die Lust, nachzugeben. Mit elektronischen Geräten kann man sich aber auch beruhigen (geht ja bald weiter, in der Zeit kannst Du schon mal ..... ). Bin gespannt, wann die Supermarktketten auf die Idee kommen, was gegen die Handys zu tun, weil die Quengelware im Kassenbereich nicht mehr wahrgenommen wird ;-)
Die Arbeit sollte wesentlich flexibler organisiert werden, einerseits die Arbeitszeiten (das ist eh auch Dein Wunsch), andererseits die Arbeitsorte. Lokale Büros wo man zusammenkommen kann und für unterschiedliche Unternehmen arbeitet. Einmal in der Woche dann ins Hauptbüro fahren. Das verlangt aber auch eine Veränderung der innerbetrieblichen Kommunikation und Unternehmenskultur (Vertrauen in die Mitarbeiter, wenn sie nicht dauernd vor Ort sind).
Auf der anderen Seite wärs sehr wertvoll, wenn auch im Stadtteil/Dorf mehr Möglichkeiten wären, zu arbeiten. Ich denke, viele Kleinunternehmer suchen Unterstützung, können aber keine Vollzeitkraft bezahlen.
Unser Ort ist über 2000 Einwohner groß und es gibt außer Bäcker, Metzger, Getränkemarkt keinerlei Einkaufsstätten mehr.
Das letzte war der Schlecker und den vermißt niemand.
Wer auswärts arbeitet, hat damit kein Problem, bzw. die kleinen Läden haben sowieso abends nicht solange offen, daß die Pendler noch was kriegen.
So war es zumindest früher.
Wir sind so froh, daß wir unser Home-Office haben und nicht zum Arbeiten pendeln müssen.
Aber dafür müssen wir eben zum Einkaufen pendeln.
Jezt im Sommer erledigen wir vieles mit dem Fahrrad.
Aber natürlich auch nur im nächsten Ort, der ca. 4 km entfernt ist.
Nun, wir hätten auch nicht viel davon, wenn es einen Supermarkt gäbe, in dem wir unser Biozeug nicht kriegen.
Dafür haben wir die Ökokiste und den Garten sowie Reformhaus und Mini-Bioladen (2,5 Tage die Woche geöffnet) im Nachbarort.
Aber für alte und nicht mobile Leute ist es echt schlimm....
Parsdorf ist ein kleiner Ortsteil der Gemeinde Vaterstetten. Dürfte etwa auch in dieser Größenordnung sein.
@ werner stickler
Die Handyseuche nimmt langsam überhand. Ich bin vor kurzem wieder einmal mit der S-Bahn nach München gefahren. Etwa ein Drittel der Fahrgäste pflegte engen Kontakt mit diesem Gerät.
@mfazzi
Ich hatte gestern eine Umfrage eines Meinungsforschungsinstituts am Telefon. Hauptthema war die zunehmende Vergreisung unserer Gesellschaft.
Ich denke auch, dass es in diesem Zusammenhang große Umwälzungen geben wird.