1 Ei
100 g Weizenmehl Type 550
50 g Dinkelgrieß
150 g Süßrahmbutter
50 g Rohrohrzucker
100 g Dinkelbrösel
½ Tl Zimt
6 Marillen, entkernt und enthäutet
6 Würfelzucker
Salz
Puderzucker
Die Erdäpfel im Backofen in Alufolie eingepackt etwa 80 min bei 200 °C garen. Schälen und durch die Kartoffelpresse drücken.
Ei, Mehl und Grieß zugeben und gut durchkneten. Den Teig nun in 6 gleich große Stücke teilen und diese auf einem bemehlten Untergrund zu flachen Scheiben ausformen.
Genügend Wasser mit Salz in einem großen Topf zum Kochen bringen. Temperatur herunter fahren, das wasser soll nur noch etwas simmern.
Die Marillen mit einem Würfelzucker füllen, auf eine Teigscheibe geben und diese dann um die Frucht zu einem Knödel formen.
Die Knödel in das Wasser geben und gut 20 min dort garen lassen.
50 g von der Butter in einem Pfännchen zerschleichen lassen, den Zucker zugeben und so lange umrühren, bis der Zucker geschmolzen ist. Nun die Brösel darauf geben und unter beständigem Rühren bei nicht zu großer Hitze leicht bräunen lassen. Vom Feuer nehmen und den Zimt unterrühren.
Restliche Butter in einem anderen Pfännchen erhitzen, bis sie etwas braune Farbe angenommen hat.
Die Knödel mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und in den Bröseln wenden.
Mit Puderzucker bestäuben und mit brauner Butter begossen servieren.
![[image]](/uploads/assets/user/38956/Marillenknodel_mit_Erdapfelteig.jpg)
Wer will, gibt auf die Zuckerwürferl noch etwas Marillenbrand oder ein anderes Wässerchen. Die Kartoffeln können auch mit der Schale in Wasser gegart werden.


Kommentare (5)
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vor gut einer Woche habe ich Marittenknödel mit einem Topfenteig gemacht, die mit Kartoffelteig haben mir noch besser geschmeckt.
Die Brösel mit dem karamellisierten Zucker schmecken definitiv gut, auch zum Naschen ohne Knödel.
Jetzt ist ja eine wunderbare Zeit für frische Früchte.
Leider bekommt man in den Läden bei uns keine weichen und saftigen Pfirsiche. Darum habe ich mir am Freitag in der Nähe des Neusiedlersees etliche süße und reife Exemplare gekauft. Da schenke ich jede importierte Ananas oder Mango her (auch wenn ich sie gerne mag, im Winter).
Ich liebe Marillenknödel!
Allerdings würde ich bei Deiner Version von Marillenknödeln die Nahrungsaufnahme verweigern.
Ich kenne einige Marillenknödel-Rezepte (die sich im übrigen alle sehr ähnlich sind, wenn auch das Rezept meiner Mutter mit Sicherheit das allerbeste ist).
Der Teig wird üblicherweise aus zermanschten Pellkartoffeln und noch ein paar anderen Zutaten hergestellt.
Deine Innovation sieht nun vor, die Kartoffeln nicht einfach zu kochen (das wären die üblichen "Pellkartoffeln", Dauer ca. 30 Min.), sondern sie (wärmegedämmt) in Alufolie zu verpacken und im Backofen 80 Min. lang zu garen, was neben den Umweltschäden durch die Aluminiumgewinnung den Energiebedarf fast verzehnfacht (wer es genauer wissen will: Pellkartoffeln kochen: ca. 0.18 kWh. In Alu gewickelte Kartoffeln 80 Min.im Backofen garen: ca. 1.7 kWh).
Wer ein vergleichsweise nachhaltiges Rezept für Marillenknödel in Erdäpfelteig sucht, sollte besser ein Rezept wie das folgende verwenden:
https://www.steirer-madl.com/shop/index.php/meine-rezepte/marillen-knoedel-aus-kartoffelteig.html
Besonders nachhaltig und auch wohlschmeckend sind die Knödel natürlich, wenn die Zutaten aus Öko-Anbau stammen.
Was mich doch mehr als nur ein bißchen irritiert hat, ist der Umstand, daß dieses Rezept vier Empfehlungspunkte bekam.
Hatte Utopia nicht irgendwas mit Nachhaltigkeit zu tun?
P.S.
"Erdäpfel" sind übrigens dasselbe wie "Kartoffeln", nur in österreichisch.
beim Lesen des Rezepts fiel zwar auch mir die lange Verweildauer im Backofen auf, aber beim Nachkochen kann sich ja jeder die Freiheit nehmen, Abänderungen nach seinem Geschmack oder gemäß seiner Einschätzung in Sachen Energieverbrauch vorzunehmen.
Ich selbst verwende beispielsweise seit einiger Zeit auch keine Alufolie mehr, sobald sie mit heißen Speisen in Kontakt käme, da die so verwendete Alufolie im Verdacht steht, Alzheimer zu "begünstigen".
Dennoch: Die in Szene gesetzten Marillenknödel sehen für mich verführerisch gut aus und die Zutatenkombination finde ich empfehlenswert und daher habe ich gern einen solchen Punkt herübergereicht und würde ihn auch nach Überdenken Deiner Bedenken geben..
Trotzdem: DANKE für Deine hier geäußerten Gedanken, auch wenn mich Deine Formulierung von der Verweigerung der Nahrungsaufnahme befremdet oder zumindest erstaunt hat.
Bezüglich der Umweltbilanz gebe ich Dir uneingeschränkt recht.
Nur: Manchmal möchte ich etwas Neues ausprobieren und ich stelle dann wie in diesem Fall fest, dass die herkömmliche Methode schneller und umweltfreundlicher ist.
Unsere Altvorderen hatten schlichtweg keine Alufolie.
Ich habe einmal gelesen, dass Kaiser Napoleon seinen höchsten Staatsgästen das Essen auf Alu-Tellern servieren ließ, weil das Metall damals wertvoller als Gold war. Rangniedigere Personen bekamen dann halt nur das Goldgeschirr.