Unser Ziel
Unser Ziel ist die Sensibilisierung unserer Kunden und gesellschaftlichen Ansprechpartner für die Bedeutung nachhaltiger Entwicklung. Daher fördern wir aktiv nachhaltiges Verhalten bei unseren gesellschaftlichen Ansprechpartnern und machen unseren Kunden und Konsumenten Angebote für einen nachhaltigen Lebensstil
Unsere Maßnahmen
Erarbeitung und Umsetzung von Maßnahmen, die unsere Kunden überzeugen und dazu motivieren, den Umgang insbesondere mit BIONADE Produkten nach den Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung zu fördern. Die Kunden werden aktiv eingebunden in Aktivitäten und entsprechend dazu eingeladen und vor Ort betreut (z.B. Trinkwasserwald).
Entwicklung und Umsetzung von gemeinsamen sozialen und nachhaltigen Projekten mit Kunden und Konsumenten.
Der Zeitplan
2010 | Erarbeitung und Umsetzung einer Kommunikationsstrategie speziell für Kunden und gesellschaftliche Ansprechpartner.
2010 | Erarbeitung und Umsetzung von Kriterien zur Nutzung von Bonusmaßnahmen für Kunden, nach den Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung. (zurückgestellt)
Maßnahmen, die bereits aktiv umgesetzt werden:
Umweltbildung:
- Aufbau eines „Besucherservice“ mit den Schwerpunkten der Schülerinformation. Inhalte: „Vom Feld in die Flasche“, BIONADE im Biosphärenreservat
- Einführung des Programmes „Entdeckertouren“ speziell für BIOANDE Kunden. Vermittlung von Hintergrundinformationen zu den Unternehmensaktivitäten im Bereich nachhaltige Entwicklung.
- Veröffentlichung des Lehrmaterials „KLASSE!“ für Lehrer mit dem Titel „Vom Feld in die Flasche“. Einbindung von Praxiskomponenten zu Themen der Umweltbildung
- Kooperationen mit regional ansässigen Schulen (unabhängig von der Schulform)
- Offizielles UN-Dekade Projekt Bildung für nachhaltige Entwicklung mit dem Titel: „Unternehmen Biosphärenreservat – Verantwortung für Mensch, Natur und Kultur"
Kommunikation:
- Aufbau und Ausbau der Kommunikaiton mit unseren Kunden und Stakeholdern in den Social Networks
- Relaunch Homepage (Ende 2011)
- Ausbau Produktkommunikation
Nachhaltige Entwicklung:
- aktive Mitwirkung der Initiative „Business and Biodiversity“: Erarbeitung eines Leitfadens für Unternehmen, für die Nutzung des Leitfadens als Teil einer Managementstrategie.
-
Vernetzung mit anderen Unternehmen und Hochschulen im Bereich Biodiversitätsschutz und -management in Unternehmen
Gesellschaftliches Engagement:
- Förderung BIONADE Trinkwasserwald (Kooperation mit Trinkwasserwald e.V.) / Umgestaltung von Mononadelwaldkulturen
- Förderung von „Jugend trainiert für Olympia“ - Förderung der/Kooperation mit Deutschen Jugendhergen
- Förderung und Kooperationen diverser Projekte, die inhaltlichen Bezug zu BIONADE haben (z.B. "Deutschland bewegt sich", Slow Food, uvm.)
Einschätzung
75% - Wir gehen voran


Kommentare (34)
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lukita
schrieb am 22.01.2011 um 15:22 ¶Zitat: "Deshalb habe die Firma zum Beispiel ihre 2008 begonnene Unterstützung für das "Rock for Nature"-Konzert gegen Gentechnik gestoppt. Die Veranstaltung findet dieses Jahr im Anschluss an die "Wir haben es satt"-Demonstration gegen die industrialisierte Landwirtschaft in Berlin statt."
Bionade GmbH
schrieb am 22.01.2011 um 15:40 ¶Das BIONADE dieses Konzert nicht mit Freiware unterstützt, ist keinesfalls mit einer grundsätzlichen Abkehr von unserer Position gegen Gentechnik gleichzusetzen. Das Gegenteil ist der Fall!
Das zur Verfügung stellen von Freiware ist aus unserer Sicht kein geeigneter Weg in der Auseinandersetzung mit dem Thema „Grüne Gentechnik“. Wir denken, dass es erfolgversprechender ist, dieses Thema durch gemeinsames Engagement mit anderen ökologisch geprägten Unternehmen anzugehen. Wir engagieren uns hierzu in der Assoziation ökologischer Lebensmittel Hersteller e.V. und bereiten weitere Initiativen in diesem Bereich vor.
Bionade wird sich auch weiterhin für Umweltthemen einsetzen. Wir werden uns für Mensch und Natur engagieren und wir werden den Menschen auch weiterhin eine gesunde, ökologische und damit gentechnikfreie Bionade anbieten.
Viele Grüße
Ihr BIONADE Team
Bada
schrieb am 22.01.2011 um 15:51 ¶ich glaube keiner einzigen Ihrer oben gemachten Aussagen!
Dazu gibt es heute auch einen sehr lesenswerten Artikel in der TAZ.
http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/weniger-bio-bei-bionade/
Was Sie hier veranstalten ist meiner Meinung nach eine sehr durchsichtige
"Kundenverdummung".
Bionade kommt nicht mehr in meinen Einkaufskorb, und wenn ich mich so umhöre im Freundes- und Bekanntenkreis stehe ich nicht alleine da, mit meiner Kaufverweigerung.
Wir haben gerade gestern abend noch mit 40 Leuten in einem Lokal zusammengesessen, früher Bionadeliebhaber. jetzt Totalverweigerer.
Schade, dass Sie diesen Weg gegangen sind!
Joerg Weber
schrieb am 22.01.2011 um 15:52 ¶berniewa
schrieb am 22.01.2011 um 16:06 ¶"Philanthropie" von altgriechisch "philein" (~ "lieben") und "anthropos" (~ "Mensch") [griech. Buchstaben jew. in lateinische transkribiert], bedeutet so ungefähr "Menschenliebe" oder "Menschenfreundlichkeit"
Was dieses pathetisches Wort in diesem Zusammenhang bedeuten soll, verstehe ich nicht so ganz, außer dass 'bio' selbstverständlich auch immer zugleich als ein Akt von Menschenfreundlichkeit betrachtet werden kann. Aber darüber hinaus im Besonderen hier? Sorry, verstehe ich gerade einfach nicht.
Bionade GmbH
schrieb am 23.01.2011 um 13:44 ¶Wie wir bereits direkt über Ihren Beitrag deutlich gemacht haben ist der Anlass für den genannten TAZ-Artikel die Tatsache, dass wir ein Konzert nicht mit Freiware unterstützen. Das ist aus unserer Sicht keine Abkehr von unseren Prinzipien oder gar eine "Kundenverdummung". Wir bei Bionade setzen uns nach wie vor aktiv gegen grüne Gentechnik ein. Zudem haben wir uns im Bereich Naturschutz für konkrete Projekte entschieden. Wir pflanzen Wälder im Zuge unseres Projektes "Trinkwasserwald" und setzen uns für eine nachhaltige Landwirtschaft im Rahmen unseres Projektes Bio-Landbau Rhön ein.
Die aktuelle Diskussion zeigt uns, dass wir unsere Entscheidung, das Event „Rock for Nature“ in diesem Jahr nicht mit Freiware zu unterstützen, nicht ausreichend gut begründet haben. Das bedauern wir sehr. In diesem Sinn bitten wir um Nachsicht - Fehler passieren leider.
Viele Grüße
Ihr BIONADE Team
Bionade GmbH
schrieb am 23.01.2011 um 13:44 ¶Vielen Dank für Ihre Aussage. Es ist richtig und wichtig, dass unsere Verbraucher uns kritisch beobachten. Wir bemühen uns um Transparenz und Offenheit - hier auf Utopia genauso wie auf Facebook und Twitter. Und wir sind glücklich zu wissen, dass uns unsere Verbraucher darauf hinweisen, wenn uns Fehler unterlaufen. Danke!
Viele Grüße
Ihr BIONADE Team
Bionade GmbH
schrieb am 23.01.2011 um 13:47 ¶Wir bei BIONADE haben uns dafür entschieden, unser gesellschaftliches Engagement mit dem Begriff Philanthropie zu beschreiben. Damit wollen wir unsere Grundhaltung zum Ausdruck bringen: Wir sehen uns als Teil der Gesellschaft. Wir tragen Verantwortung für das was wir tun und wir sehen uns in der Verpflichtung, nicht nur zu „nehmen“ sondern auch zu „geben“. Konkret sieht dies so aus, dass wir langjährige enge Partnerschaften mit Vereinen, Stiftungen und Projekten pflegen, die sich für Kinder und Jugendliche, Sport und Gesundheit, Kultur und Umwelt, Natur und Bio-Landbau einsetzen. Im Fokus stehen dabei Projekte, die die soziale und kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen fördern.
Ihr BIONADE Team
Claudia Langer
schrieb am 23.01.2011 um 14:36 ¶ich finde es hochproblematisch, irgendjemandem in Bausch und Bogen ins Gesicht zu sagen, dass man ihm "keine einzige seiner gemachten Aussagen glaubt".
Was soll das Gegenüber dann erwidern?
Auch den Vorwurf der "Kundenverdummung" halte ich für völlig überzogen und er entspricht nicht dem Geist eines guten Dialogs.
Bitte darum sehr dringend, um etwas mehr Sachlichkeit und Respekt und Offenheit für die Sicht des Gegenübers.
Gerade die zitierte Diskussion auf der Taz Seite ist ausgewogener, als das, was ich hier gerade finde.
Ich zitiere mal:
"Auf Ausgewogene Berichterstattung scheint die taz ja wenig wert zu legen - ein Festival wurde nicht mit Freigetränken beliefert und deswegen eine solche Überschrift? Die grenzt schon an Rufschädigung, schließlich hat sich der biologisch-ökologische und gentechnikfreie Anteil der Limo nicht geändert. Und gibt es nicht schlimmere Sachen auf der Welt, über die man sich aufregen könnte?
Warum darf ein Unternehmen sich nicht entscheiden, mit seinem Geld andere Aktionen wie den Trinkwasserwald zu sponsern? Oder Biolandbau Rhön. Das hat direkte Verbesserungen der Umwelt zur Folge, während die direkten weltverbessernden Auswirkungen von Antigentechnik-Demos mir noch nicht bekannt sind. "
und:
"Die Überschrift ist wenig aussagekräftig bis irreführend. Das Bio in Bionade bezieht sich auf biologische Inhaltsstoffe. Hieran hat sich mit Dr. Oetker nichts verändert - zumindest nennt der Artikel hierzu nichts. Oder mal umgekehrt gefragt: Wo ist die Aufregung über Unternehmen mit Bio-Artikeln im Programm, die auch in der Vergangenheit über das Produkt hinaus nicht dezidiert Ziele der "Öko-Bewegung" (gibt es diese überhaupt?) verfolgt haben?"
YouMe
schrieb am 25.01.2011 um 13:15 ¶Aus meiner Sicht ist ein Kommentar wie "Ich glaube keiner einzigen Ihrer Aussagen" korrekt und ich sehe darin keine mangelnde Sachlichkeit oder Respekt oder Offenheit für die Sicht des Gegenübers. Man teilt seinem Gegenüber mit dieser Formulierung schlicht mit, die getroffenen Aussagen überzeugten einen nicht. "Ich glaube" betont gerade, dass man dem, was man sagt, keine Objektivität beimisst, sondern nur für sich selbst Stellung bezieht. Damit bietet man dem anderen die Möglichkeit, seine Sichtweise genauer darzulegen (was ja BIONADE ansatzweise dann auch gemacht hat).
Schöne Grüße
YouMe
Bada
schrieb am 23.01.2011 um 14:54 ¶habe Deine Antwort gelesen und überdacht.
Ich finde es nicht problematisch jemanden direkt zu sagen, dass ich seinen Aussagen keinen Glauben schenke.
Dann hat der- oder diejenige die Möglichkeit, seine Aussagen zu überdenken oder zu verändern.
Die Wortwahl "Kundenverdummung" nehme ich zurück, der Ausdruck war meinerseits unglücklich gewählt.
Ich finde es nur sehr schade, wenn große Unternehmen, kleinere übernehmen und dann wird Schritt für Schritt das Engagement zurückgefahren und das ,obwohl der Große sich das noch mehr leisten könnte, als der bisherige Kleinere.
grüne Grüße von Bada - mit richtigem Namen - Gabi
mfazzi
schrieb am 25.01.2011 um 12:46 ¶ich stutze...nachdem ich den Dialog oben gelesen habe und was mir gerade einfällt - ist folgendes:
könnte es sein, dass die Medien es recht eindimensional geschrieben haben?
Dass "der schwarze Peter" Bionade zugeschoben wird?
In der TAZ hieß es, dass Bionade "infolge des Konzernzusammenschlusses" seine Unterstützung "Rock for Natur" Konzert gegen Gentechnik gestoppt hat. Jeder Leser denkt sich doch dann, aha, die fahren ihr Engagement zurück. Ha! Blender! Die verdummen uns. Die halten uns wohl für blöd...
(TAZ Artikel, von Lukita eingestellter link oben: http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/weniger-bio-bei-bionade/
Warum könnten Leser so denken?
So eine Veranstaltung zieht aus meiner Sicht Menschen an, die auf einer "herkömmlichen Veranstaltung" Coca Cola trinken würden. Daher symbolisiert der Stopp des Freigetränks aus dem Hause Bionade für diese Menschen einen Affront, äh, nicht symbolisiert, sondern es fühlt sich tatsächlich so an, glaube ich.
Daher wäre ich geneigt, Badas "Vorwurf" der "Kundenverdummung" aus Badas's Perspektive durchaus zuzulassen - und mit Verlaub, Claudia, nicht zurückzupfeifen.
Liebe Claudia, ich gebe Dir schon auch recht, dass wir hier alle um Respekt bemüht sein sollen und um Sachlichkeit. Ich glaube auch, in den seltensten Fällen schießen wirs übers Ziel hinaus, Dialoge sind meist möglich.
In diesem Fall bitte ich alle mal über diesen Affront nachzudenken, und zwar den gefühlsmäßigen, will heißen "was bedeutet denn der Rückzug des Engagements (Rockkonzert für Natur)" für diejenigen, die gern Bionade getrunken haben und auf das Konzert gingen?
--> Genau das gefühlsmäßige Ding (und das ist doch Marketing!) haben die von Coca Cola ja wohl drauf!
Die vermitteln sogar in Entwicklungsländern das "ich will ne cola trinken und mich wohl fühlen" young free and easy...obwohl die noch nicht mal ne Leselampe oder ein Stück Brot haben oder eine saubere Toilette.
Hier ist eine Sache passiert.
Auf einen Affront (der ja stimmungsmäßig viel Gefühl hervorruft) wurde - objektiv (ohne Emotion) gesehen "unsachlich" geantwortet. Aber ich finde, das darf hier auch stehen. Man darf zeigen, dass man sich verletzt fühlt. Und man soll es auch zeigen.
Ich finde, Bionade muss wissen, dass der Rückzug MEHR impliziert als nur eine bloße Budget-Umverteilung.
Auf der anderen Seite, ist es aus Sicht von Bionade (und für mich verständlich, als Betriebswirtin) absolut zulässig zu sagen, ich mache meine Budgetplanung nach meinem Gusto. Dass sich Bionade einen Kopf macht, wen unterstützen, glaube ich persönlich schon. Aber hier wäre eine Presse Mitteilung zum Brücke schlagen sinnvoll gewesen, gerade damit Leser Bionade glauben schenken. Denn was ein Journalist schreibt...denkt halt nur dieser eine. Und viele haben jetzt dem glauben geschenkt, nämlich, dass das Engagement wegfällt. Hingeguckt wird erst dadrauf, was fehlt, nicht wo noch zusätzliches Engagement von Bionade ist. Bionade sollte sich das Vertrauen der Konsumenten wieder holen, es muss nicht "erschlichen" werden. Es ist ja da. Aber verspielt ist es durch solche Taz Artikel schnell und wie gesagt, der Rückzug vom Rockkonzert kommt halt beim Verbraucher anders an (den Verbraucher interessieren nicht die Sponsoring/Ausgaben Zahlen).
Abschließend kann ich nur sagen, dass ich "trotzdem" viel Hoffnung habe, dass alle Changemaker und viele andere Unternehmen sich einen Kopf machen, was Verbraucher wirklich denken.
Ich weiß, ich kann mich nicht so kurz ausdrücken, ich bitte um Nachsehen.
Gruß Manu
Bionade GmbH
schrieb am 25.01.2011 um 14:42 ¶Vielen Dank für Ihren aussagekräftigen Beitrag.
Für uns ist die transparente, ehrliche und regelmäßige Kommunikation mit unseren Kunden und Anspruchsgruppen auf Augenhöhe sehr wichtig. Nicht zuletzt zeigt sich dies durch unsere Präsenz hier auf Utopia und auch auf Facebook.com/BIONADE.
Hier - wie auch im direkten Dialog mit unseren Kunden und Partnern - wollen wir über unsere Ziele und unser Handeln informieren. Aber vor allem wollen wir zuhören und einen Dialog führen.
Den Eindruck, dass der Artikel der TAZ recht eindimensional geschrieben ist, vertreten selbst einige Kommentatoren auf TAZ.de.
Wenn wir nun harte Aussagen wie "Kundenverdummung" lesen, so macht uns dies wirklich nachdenklich und traurig. Es ist aus unserer Sicht wirklich schade, dass durch diese eine punktuelle Entscheidung unser gesamtes Engagement für eine gentechnikfreie Landwirtschaft und unsere Unabhängigkeit infrage gestellt werden. Denn das trifft ja nicht im Geringsten zu: Wir stehen weiter für unsere Werte und unsere Haltung ein – und die umfasst eine klare Position zum Thema Gentechnik: Wir sind gegen Gentechnik in der Landwirtschaft.
Gleichwohl haben wir an diesem Wochenende viel gelernt. Wir wissen nun, dass euch als Freunden von Bionade diese Entscheidung besonders wehgetan hat. Dafür entschuldigen wir uns.
Ihr BIONADE Team.
mela
schrieb am 25.01.2011 um 23:42 ¶ich habe mich zuerst auch über Badas harten Kommentar gewundert. Jedoch ist mir der Zusammenhang klar geworden, den sie herstellt:
Situation A: Bionade engagiert sich gegen Gentechnik. Engagierte Kunden lieben es.
Situation B: Bionade gehört nun größtenteils Dr. Oetker.
Ein gewisser Dr. Oetker sitzt im Aufsichtsrat von KSW Saat AG. Dieses Unternehmen forscht im Bereich Gentechnik. Nun zieht Bionade sein Engagement gegen Gentechnik teilweise zurück. Stattdessen Trinkwasserprojekt. Auch gut, aber es bleibt das Signal Rückzug aus der Gentechnikgegnerschaft. Vielleicht nur ein erster Schritt?
Was soll man da denken? Hat der Herr Ö nicht vielleicht doch ein klitzekleines bißchen was zu sagen? Oder gibts nicht vielleicht doch ein Mini-Stückchen vorauseilenden Gehorsam?
Aber wer weiß, wir sitzen ja nicht bei Bionade in der Geschäftsführung, wir können die Hintergründe nur ahnen.
Ich verstehe Bada jedenfalls, wenn sie den Aussagen vor diesem Hintergrund nicht glaubt.
Meine Meinung:
Sie Initiativen mit Assoziation ökologischer Lebensmittel Hersteller e.V. angekündigt, in Sachen Gentechnik (so hab ichs verstanden). Wenn es diese Initiativen wirklich gibt, Bionade also wirklich engagiert gegen Gentechnik bleibt, dann ist es für mich vollkommen okay (das Konzert aufzugeben, stattdessen das Geld in die Initiative zu stecken).
Wenn sich Bionade aus dem Antigentech-Engagement zurückzieht, muss ichs leider als Intervention von DrÖ interpretieren - und das wäre dann zu viel.
Es reicht, dass DrÖ die Kohle mitnimmt, die Bionade produziert. Eigentlich is das schon zu viel.
beste Grüße
mela
Bantam
schrieb am 26.01.2011 um 22:11 ¶dieser Kommentar von Jost Maurin in der taz bringt es auf den Punkt: leere Worte ohne handfeste Konsequenzen.
http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/flasche-leer-1/
Utopia-Team
schrieb am 27.01.2011 um 10:02 ¶"Es ist aus unserer Sicht wirklich schade, dass durch diese eine punktuelle Entscheidung unser gesamtes Engagement für eine gentechnikfreie Landwirtschaft und unsere Unabhängigkeit infrage gestellt werden. Denn das trifft ja nicht im Geringsten zu: Wir stehen weiter für unsere Werte und unsere Haltung ein – und die umfasst eine klare Position zum Thema Gentechnik: Wir sind gegen Gentechnik in der Landwirtschaft."
Fazit: Bionade entschuldigt sich und ist nach wie vor gegen Gentechnik engagiert.
Leere Worte sind das nicht. Dass Bionade daraus gelernt hat, ist auch zu erkennen (aus anderen Beiträgen).
Einem engagierten Unternehmen oder Menschen vorzuwerfen, dass Aussagen leere Worte sind kommt als Beleidigung an. Probiere es umgekehrt, wenn jemand schreibt, dass Deine Aussagen nur leere Worte sind, das ist doch frustrierend, besonders wenn sich wer (wie ich es auch bei Dir annehme) sehr anstrengt, die Sache richtig zu machen.
Viele Grüße,
Werner
Flikiti
schrieb am 27.01.2011 um 10:11 ¶Nutzt Eure Chance zum Dialog, den Bionade bereit ist einzugehen um konkrete, konstruktive Fragen zu stellen.]
Flikiti
schrieb am 27.01.2011 um 12:02 ¶Wegen Unterstellung, getroffene Hunde bellen...
Flikiti
schrieb am 27.01.2011 um 12:07 ¶Wo sind die Taten und konsequenten Handlungen?
Wir sind gegen Gentechnik, kann jeder sagen.
Utopia-Team
schrieb am 27.01.2011 um 12:20 ¶statt einfach loszupoltern?
Zum Grund der Bearbeitung des Kommentars lies unseren Beitrag hier: http://www.utopia.de/blog/lohas-plattform-portal-forum-fur-strategischen-konsum-nachhaltigkeit-oekologische/miteinander-auf-utopia
Bionade GmbH
schrieb am 27.01.2011 um 12:21 ¶Wir sind strikt gegen Agro-Gentechnik und setzen uns aktiv und gemeinsam mit anderen dafür ein, dass es eine Alternative zur herkömmlichen Landwirtschaft gibt. Daher haben wir 2005 das Projekt „Bio-Landbau Rhön“ ins Leben gerufen, mit dem Ziel in der Region Rhön und Unterfranken Rohstoffe für BIONADE anzubauen. Heute kommen 100% unserer Gerste und unseres Holunders aus der Rhön. Die Erzeuger erhalten langfristige Abnahmeverträge mit Abnahmegarantien und zu garantierten Abnahmepreisen, die deutlich über dem Marktniveau liegen. Bedingung für eine Teilnahme an „Bio-Landbau Rhön“ ist für BIONADE, dass die Erzeuger Mitglied in einem Bio-Anbauverband sind oder werden.
Peter Kolbe
schrieb am 27.01.2011 um 13:28 ¶die aussage > wir sind dafür das es eine Alternative zur herkömmlichen (gentech integrierenden) Landwirtschaft gibt", heißt noch nicht das ihr euch aktiv gegen Gentechnik Einsetzt. das kann auch heißen > jedem (Kundenkreis) sein Produkt, den Bionadetrinkern ohne und anderen Kunden (des Ötkerkonzern) eben mit.
Eine aktive Teilnahme oder Unterstützung von Bionade an Projekten die sich generell gegen jede Form von Gentechnik aussprechen ist derzeit wohl überhaupt nicht (mehr) möglich solange sich nicht der gesamte Oetkerkonzern in der gleichen Linie positioniert. Denn dies würde sofort den Vorwurf des Lippenbekenntnisses nach sich ziehen mit dem der (die Gentechnik nicht ablehnende) Oetkerkonzern eine bestimmten Teil des Kundenmarktes bedienen will.
Dies im Blick ist es dann für jeden nachvollziehbar das die (Oetkertochter) Bionade aus der genannten Unterstützung aussteigen musste und sich der Förderung unverfänglicherer Themen zuwenden musste.
Solte ich die Aussage des Oetkerkonzerns (als Ganzem) das er sich klar umfassend und eindeutig gegen Gentechniklandwirtschaft ausspricht und engagiert überlesen haben, wäre es um so erfreulicher wenn es diese gibt und ihr hier darauf verweisen könnt wo diese zu finden ist.
p
Flikiti
schrieb am 27.01.2011 um 13:40 ¶Wieder lese ich nur die (leeren) Worte: "Wir sind strikt gegen Agro-Gentechnik..."
Aber wo bitte ist das konkrete Engagement, wo sind die Taten???
Bionade GmbH
schrieb am 27.01.2011 um 14:40 ¶hallo Flikiti.
Ist das zur Verfügung stellen von Freiware aus Ihrer Sicht ein geeigneter Weg in der aktiven, direkten und engagierten Auseinandersetzung mit dem Thema „Grüne Gentechnik“?
Wir denken, dass es erfolgversprechender ist, dieses Thema durch gemeinsames Engagement mit anderen ökologisch geprägten Unternehmen anzugehen. Insbesondere innerhalb der Assoziation ökologischer Lebensmittel Hersteller e.V. sind wir aktiv und bereiten weitere Initiationen und Aktionen vor. Beispielsweise haben wir aktiv am Themenheft 2010 des Aoel mitgewirkt.
Wir bei BIONADE glauben, dass kein Mensch Gentechnik zur Herstellung von Lebensmitteln braucht - es funktioniert natürlich und ökologisch ebenso. Gentechnik ist nicht nur nutzlos, sondern auch riskant. Deshalb sind wir klar gegen die Forschung an GVO auf Versuchsfeldern sowie jeden Anbau, jede Forschung und jede Verwendung von GVO.
Die Zusammenarbeit in Netzwerken und Initiativen ist der wirksamste Schutz vor Agro-Gentechnik und gleichzeitig ein Weg, echte Veränderungen gemeinsam zu bewegen. Unser Ziel: die ganze Rhön soll "bio" und damit "gentechnikfrei" werden. Das schützt das Ökosystem, die Biodiversität und verhindert Gentechnik aktiv, unmittelbar & direkt!
Viele Grüße
Euer BIONADE Team
Utopia-Team
schrieb am 27.01.2011 um 15:06 ¶Maria_L
schrieb am 27.01.2011 um 15:27 ¶Denke ich schon.
Es besteht ja noch jede Menge Aufklärungsarbeit in Sachen „Grüne Gentechnik“.
Das Themenheft 2010 des Aoel ist sicher eine wichtige Sache, erreicht aber in der Regel wohl er die Hardcore-Bio-Konsumenten, die nicht mehr wirklich überzeugt werden müssen.
Mit Veranstaltungen -wie die hier diskutierten erreicht man auch Verbraucher, die sich mit dem Thema noch nicht ernsthaft beschäftigt haben.
Ich selbst habe mich schon im Rahmen von der Gentechnik freien Region Augsburg an Veranstaltungen beteiligt und weiß daher, daß die Finanzierung bei solchen Projekten meistens ein echtes Problem darstellt.
Da kann dann das Sponsoring sehr wichtig sein, damit solche Veranstaltungen überhaupt stattfinden können.
Klar soll die Rhön Bio und gentechnikfrei werden und bleiben.
Ich bin ein großer Fan der Rhön...meine Eltern leben inzwischen dort...
Aber beim Thema Gentechnik finde ich einen überregionalen Einsatz sehr wichtig.
Weil wenn irgendwo Gentechnisch veränderte Pflanzen freigesetzt werden, dann erreicht das jede Region, auch die Rhön, ob Bio oder nicht...
Flikiti
schrieb am 27.01.2011 um 15:34 ¶Kann Bionade nicht für sich selbst sprechen, was sollen diese ganzen Kommentare vom Utopia-Team und Claudia Langer zur Verteidigung und Rechtfertigung des Unternehmens?
Fairtradefreak
schrieb am 27.01.2011 um 15:57 ¶Moderation schön und gut, aber wenn man einem Unternehmen die Fragen stellt,
dann soll auch der Adressat antworten und nicht jemand von Utopia die Helferrolle übernehmen.
Insgesamt ist es jedoch klasse, dass hier eine solche Diskussion ermöglicht wird.
DANKE dafür an Utopia und Bionade.
Peter Kolbe
schrieb am 27.01.2011 um 15:58 ¶" Ist das zur Verfügung stellen von Freiware aus Ihrer Sicht ein geeigneter Weg in der aktiven, direkten und engagierten Auseinandersetzung mit dem Thema „Grüne Gentechnik“?
Wir denken, dass es erfolgversprechender ist, dieses ..."
Rhetorisch sehr geschickt hier den zwiespalt aufzubauen > was bringt mehr ... mit der nicht ausgesprochenen Intention "wir können nur eines von beidem tun".
Deshalb zurück zum eigentlichen Diskussionsthema.
Es geht nicht darum ob dies oder das ! oder wollen Sie sagen das Bionade die Ladung Getränkekästen finanziell nicht mehr stemmen konnte ???
1. wenn Bionade will könnt ihr locker sowohl als auch unterstützen!
2. Auf ihre Frage ein eindeutiges JA. Sie die Antwort von Marie. Jede Form von direkter (Geldspende) oder indirekter Spende (z.B. Freiware) hilft solchen Initiativen und Projekten.
3. überlegen sie was Sie mit ihrer Aussage sagen. Diese beinhaltet im Kontext die Aussage " was die damalige Unternehmensführung 2008 begonnen hat war ne nette Idee wir kennen da aber sinnvollere Wege und lassen das sinnlose sein.
4. Fakt ist, das Bionade - als noch unabhängiges Unternehmen - das "Rock for Nature"-Konzert gegen Gentechnik unterstützte. Das Bionade als Tochterunternehmen des Oetkerkonzerns, der keine gentechnikfreie Position besitzt, von dieser Unterstützung abrückt (abrücken muß).
5. es wäre einfacher und ehrlicher wenn Bionade zumindest in diesem Gespräch hier (muß ja gar nicht öffentlich sein, schlicht dazu steht das sie als Tochterunternehmen des Oetkerkonzerns sich nicht mehr in der bisherigen Form im Sinne einer allgemeinen Ablehnung von Gentechnik in der Landwirtschaft positionieren kann.
Das wäre aus meiner Sicht ehrlicher und als Unternehmensauftritt deutlich authentischer als eine künstliche Sachzwangrethorik hereizureden.
Bada
schrieb am 27.01.2011 um 16:03 ¶Meine Frage nun an Bionade:
Welchen Einfluss hat der Aufsichtsratvorsitzende Dr. Oekter, der in dem Unternehmen KWS tätig ist
(ein Saatgutunternehmen, das gentechnisch verändertes Saatgut herstellt und beste Handelsbeziehungen zu Monsanto unterhält) in Ihrem Unternehmen?
Ein Spross der Dr.Oetker Familie sitzt im Aufsichtsrat des deutschen Gentechniksaatunternehmens KWS , das beste Handelsbeziehungen zu der Fa. Monsanto hat. Diese Geschäftsbeziehungen sind sogar den Aktionären nicht geheuer.
http://www.kws.de/go/id/cvyw/
Infos zu Monsanto gibt es hier:
http://video.google.com/videoplay?docid=-7781121501979693623#
http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/weniger-bio-bei-bionade/
http://www.kws.de/aw/KWS/germany/Ueber_uns/~cjbu/Aufsichtsrat/
Fairtradefreak
schrieb am 27.01.2011 um 16:06 ¶Punkt 1:
Bionade war bei uns in den Marketingvorlesungen DAS Beispiel für eine gescheiterte Preiserhöhung, die ja dann auch wieder zurückgenommen wurde, aber wohl sehr hohe Einbußen mit sich brachte.
Darum nehme ich an, dass ein Verkauf von Bionade mehr Sicherheit mit sich bringt, was die Finanzierung angeht.
Punkt 2:
Besser Dr. Ötker als Coca Cola? Denn auch letzterer Konzern hatte seine Fühler ja schon ausgestreckt. War ein Verkauf einfach notwendig und Dr. Ö ist eben das kleinere "Übel" gewesen?
Punkt 3:
Ist es nicht so, dass man bei einem Verkauf seine Firmenstruktur absolut beibehalten kann bzw. das vertraglich so regeln? Eine Übernahme muss ja keine Einverleibung bedeuten. Und hat Bionade sich nicht seine Werte und Vorgehensweisen nicht nehmen lassen, sondern wird weiterhin für die gleichen Grundsätze stehen? Ganz unabhängig von Dr. Ö?
Punkt 4:
Weil ein oft genannter Punkt die Unterstützung des Festivals Rock for Nature ist... wollte ich mal anmerken, dass dieses Jahr das Festival ja in recht kleinem Rahmen verbunden mit der Wir haben es satt-Demo stattfand. Da wäre eine Förderung vielleicht auch nicht so wichtig gewesen, kann ich mir vorstellen.
Kleiner Rahmen meint nicht wenige Anwesende, aber eben... dass ja sozusagen die Location und Bühne der Demo genutzt wurde.
Ich will hier aber nicht rumspekulieren.
Zum Thema Bereitstellen von Freigetränken... Es zeigt einfach, hinter was BIONADE alles steht. Mich hat das gerade bei der Utopiakonferenz sehr gefreut, dass es da u.a. Bionade zu trinken gab, weil lecker und bio und es schafft bei mir ein positives Bild des Unternehmens. Ich denke, das wird auch anderen so gegangen sein.
Wenn Bionade in bestimmten Kontexten auf diese Weise präsent ist, schafft das sicherlich mehr Vertrauen als ein plötzlicher Abbruch solcher Aktivitäten.
Mich würde wirklich interessieren, wieso das auf einmal so sein soll... Gibt es da finanzielle Hintergründe?
Bionade GmbH
schrieb am 27.01.2011 um 16:45 ¶Hallo!
In der Tat klingt das nicht viel. Hier mal ein paar Kisten, dort mal ein paar Kisten. Aber bitte verstehen Sie, dass wir täglich viele Anfragen bekommen, in denen es um Freiware und/oder Geldmittel geht. Alles können wir nicht leisten. Also setzen wir uns Schwerpunkte. Und manchmal müssen wir einfach sagen: Sorry, dass geht momentan einfach nicht.
Selbstverständlich unterstützen wir das, wofür „Rock for Nature“ und die Demonstration stehen – nämlich der Einsatz gegen Agro-Gentechnik – unverändert und konsequent weiter. Deshalb tut es uns leid, dass es zu diesem Missverständnis gekommen ist. Dies lag nicht in unserer Absicht. Unsere Haltung gegen Gentechnik hat sich nicht verändert und wir sind traurig darüber, dass uns dies in den vergangenen Tagen so oft vorgeworfen wird.
@Fairtradefreak
Mit der Radeberger Gruppe haben wir ausschließlich einen „Partner im Hintergrund“ dazugewonnen, der dort, wo es gewünscht oder hilfreich ist, mit Beratung oder konkreten Angeboten mit anfasst, z.B. bei den Themen Vertrieb und Logistik. Ansonsten agieren wir mit unveränderter Haltung und Überzeugung weiterhin eigenständig.
Fackellilie
schrieb am 28.01.2011 um 11:28 ¶öfteren erlebt haben - bestes und neuestes Beispiel hierfür ist doch HESS-Naturwaren gewesen.
I
MarcoTiede
schrieb am 09.03.2011 um 00:36 ¶Mir bleiben nach der Lektüre dieser ganzen Kommentare nach wie vor Fragen offen, wie z.B. die von Bada bzgl. der Funktion von Dr.Oetker als Aufsichtsratvorsitzender in der KWS Saat AG und die von fairtradefreak gestellte Frage unter Punkt 3 vom 27.01.2011.
Die darauf gegebene Antwort erscheint mir als Ausweichmanöver.
Inwieweit vereinbaren sich Firmengrundsätze von Dr.Oetker, die ja offensichtlich mit einem u.a. Gentechnik produzierenden Betrieb kooperieren und die eigentlich selbstverständlichen und doch sehr fortschrittlichen Aktivitäten (z.B. Bio-Landbau Rhön)?
Eine andere Frage, die hier bisher nicht besprochen wurde, ist der Vertrieb von Bionade über das Tochterunternehmen CCE von Coca Cola. Diese Information habe ich aus Artikeln, die bei Wikipedia unter dem Stichwort BIONADE verlinkt sind:
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/des-sprudels-kern/727160.html und
http://www.welt.de/wirtschaft/article2157081/Coca_Cola_greift_Bionade_mit_neuer_Limo_an.html
Wird BIONADE tatsächlich u.a. auf diesem Wege verkauft? Wenn ja, warum sucht sich ein so ökologisch und vermutlich auch ethisch orientiertes Unternehmen sich keine alternativen Wege, um sich auf einem größeren Markt verkaufen zu können? Muss es sich überhaupt so breit verkaufen?
Denn gerade Coca Cola ist in ethischer Hinsicht in Verruf.
Ich wünsche mir, dass Sie in dieser lobenswerten Auseinandersetzung mit Ihrer Firmen-Strategie bzw.Philosophie (Stichwort "Philanthopie") auch wirklich auf die gestellten Fragen eingehen und ihnen nicht ausweichen. Danke.
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