Der Morgen, der nach feuchter Wiese riecht und ich stehe mittendrin, höre den Kuckuck, ganz fern klopft ein Specht, um mich herum summen Bienen und Käfer und über allem Vogelgezwitscher vom feinsten. Die Sonne streichelt meine Wangen und ich atme ganz tief ein…..
Ein Kind steht vor mir und lächelt mir aus vollem Herzen zu. Sie hat keine Worte für all das Glück, dass ihr Herz anfüllt, aber ein Strahlen, dass so ansteckend ist, dass es mir noch Stunden später die Seele wärmt.
Ich hacke die Kräuter, die gleich in die Salatsauce dürfen und ein aromatischer Duft steigt auf. Dankbarkeit fühle ich, Dankbarkeit für die Vielfalt der Pflanzenwelt, die uns mit ihren Aromen beschenkt, uns satt macht. Freude an diesem berauschenden Geruchserlebnis, jedes Kraut ist einzeln zu riechen und zusammen ergänzen sie sich und werden eine Symphonie.
Ach,…


Kommentare (10)
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Das geht mir zur Zeit auch ganz oft so, daß ich diese Dankbarkeit verspüre.
Ich versuche dann den Augenblick mit allen Sinnen zu erfassen, wenn ich schon nicht in der Lage bin, einfach auf eine Stopp-Taste zu drücken...nach dem Motto: "Augenblick verweile."
Wir haben zwar nur eine bestimmte Zeitdauer zu leben.
Aber wie intensiv wir diese Zeit wahrnehmen, liegt sehr wohl in unserer Hand.
Ob eine schöne summende Hummel an einer duftenden schönen Blume ... oder Ereignisse wie solchen, dass ein Nelson Mandela Präsident von Südafrika oder ein Kofi Annan UN Generalsekrätär wird ...
Da fällt mir ein Satz ein, den ich mal gelesen habe (in dt. Übersetzung)
Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist (David Ben Gurion)
und auch dazu passend eine Art von Wunder, (nach Abertausenden Jahren der Menschheitsgeschichte voller brutalster Unterdrückung, repressiver Hierarchien u.s.w. bis hin zu Genoziden ... würde ich das tatsächlich auch als Wunder bezeichnen ...) http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/vielfalt-und-gleiches-mass-an-freiheit-aller-was-die-welt .
vgl. einen ähnlichen Gedanken von mir hier: http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/gedanke-zu-pfingsten
wo ein recht bekanntes Adagio von Thomaso Albinoni
(in recht guter musikalischer Qualität)
mit einigen sehr schönen Naturbildern kombiniert ist:
http://www.youtube.com/watch?v=XMbvcp480Y4
Ist es nicht schlimm, dass es Menschen gibt, die das GAR nicht sehen, riechen, fühlen können? (oder wollen, das ist ja noch schlimmer bzw. dümmer)
Es soll ja Menschen geben, die haben schlechte Laune, wenn der Regen einsetzt (hehe...) und die langweilen sich draußen auf nem Feld, ner Wiese, im Wald.
...sogar mein Dreijähriger sagte neulich "Mama, da kriegen die Pflanzen wieder Wasser"...kleine Kinder machens uns manchmal vor, oder?