Mit 13 Bussen, organisiert vom BUND Bremen, bin ich gestern nach Glückstadt gefahren und habe mich gegen 14.00 Uhr in die 120 Kilometer lange Menschenkette zwischen Biblis und Krümmel einzureihen um so gegen die geplante Verlängerung der AKW-Laufzeiten zu demonstrieren. Nein, wir waren nicht genug, um uns tatsächlich an den Händen zu fassen, aber wenn ich nach links und rechts gekuckt habe, konnte ich Menschen bis an den Horizont sehen. Anderswo, etwa in Hamburg oder in Krümmel, war die Kette gar mehrreihig. Es war friedlich, es war lustig und die Sonne schien. Fast hätte es ein Volksfest sein können - aber dazu ist der Anlass zu ernst. Ich hoffe, vermutlich wie alle anderen an der Demonstration Beteiligten, dass die Stimme und das Bild von über 120.000 Menschen von Politik und Energieindustrie nicht einfach übersehen und überhört wird.

Die Menschenkette hat die Organisatoren Geld und Zeit gekostet und noch haben sie ein Defizit gemacht, weswegen Spenden gebraucht werden.

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