Wann kommt die Fleischsteuer?

Keine Vergünstigung von klimaschädlichen Produkten!



Die Tatsache, dass der Klimawandel unser aller Lebensraum gefährdet, bestreitet heutzutage niemand ernsthaft mehr. Es geht nur noch darum, in welcher Geschwindigkeit und in welchem Ausmaße er unser Leben verändern wird. Prognosen sagen, dass die Durchschnittstemperatur sich bis 2100 trotz Klimaschutzmaßnahmen um 1,4 °C bis 2°C erhöhen wird - ohne Schutzmaßnamen sogar auf bis zu 6°C.(1) Viele Menschen und Tiere sind bereits heute von den durch Klimawandel hervorgerufenen Veränderungen betroffen, sei es durch Flutkatastrophen, Dürreperioden oder Hurrikans.



Aus diesem Grund haben wir zum Schutz des Klimas einen Gesetzentwurf ausgearbeitet, um klimaschädliche tierische Produkte von einem vergünstigten Mehrwertsteuersatz auszunehmen und damit eine gesellschaftliche Verschiebung hin zur klimaschonenden pflanzlichen Kost einzuleiten. Denn wussten Sie etwa, dass die Tierwirtschaft 18 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verursacht?(2) Rechnet man noch Dünge- und Pflanzenschutzmittel hinzu, erhöht sich der Protzentsatz sogar auf bis zu 32%.(3) Damit liegt die Tierwirtschaft weltweit um ein Vielfaches höher als der gesamte Verkehrssektor einschließlich Schifffahrt und Flugverkehr(2), der schon seit langer Zeit mit Umweltsteuern belegt ist.



Auch die Welternährungsorganisation FAO empfiehlt in ihrem Jahresbericht (18. Februar 2010), die Fleischproduktion zu besteuern, damit die Kosten der Umweltverschmutzung durch die Produktion von Fleisch, Milch und Eiern nicht länger von der Allgemeinheit, sondern von den Verursachern getragen werden.



Bei diesem Hintergrund stellt sich die Frage wie es heutzutage noch sein kann, dass Produkte die entscheidend zum Klimawandel beitragen, durch Steuervergünstigung zudem belohnt werden sollen? Dies versuchen wir durch den neuen Gesetzentwurf zu beheben. Wer jetzt glaubt, dass dabei das eigene Portemonnaie stark belastet wird, täuscht sich. Denn dass die Zukunft für uns alle teuer werden kann, wenn nicht zeitnah und entschlossen gegen den Klimakollaps vorgegangen wird, zeigen Studien verschiedener Experten-Teams. So belaufen sich die globalen volkswirtschaftlichen Verluste durch den Klimawandel bei Nichthandeln auf bis zu 5.500 Mrd. €/Jahr; während die notwenigsten Kosten zur Vermeidung der schlimmsten Auswirkungen nur ca. 300 Mrd. €/Jahr ausmachen würden.(1)



Wir raten aus diesem Grund: Der beste Weg das Klima nachhaltig zu schützen, ist eine vegetarische oder noch besser eine vegane Lebensweise.



Der ganze Bericht unter:

http://www.peta.de/web/fleischsteuer.2122.html