Ob Baustoffe, Einrichtung oder Dekoration, Bekleidung, Spielzeug und so weiter - vieles besteht aus Substanzen der Petrochemie bzw. enthält solche Stoffe oder sind damit beschichtet. Alle diese petrochemischen Verbindungen sind über kurz oder lang instabil, d.h. sie zerfallen und scheiden dabei meist flüchtige chemische Substanzen aus. Im Einzelnen sind die Konzentrationen oft ungefährlich, doch die Menge bzw. die Mischung macht das Gift.
Daher die Frage: Wie schaut es mit unserer Raumluft im Ganzen aus?
Das Resultat intensiver Recherchen in Zusammenarbeit mit einigen der angesehensten Institutionen in diesem Bereich möchten wir Ihnen nicht vorenthalten. Das Ergebnis ist erschreckend, aber auch ermutigend.
Erschreckend in Hinblick auf die gegenwärtige Situation vieler Wohnungen: Wären die Richtlinien vom Umweltbundesamt für Schadstoffe in der Raumluft gesetzlich bindend, müssten viele Wohneinheiten in Deutschland für unbewohnbar erklärt werden (einige Experten sprechen von bis zu 70 %).
Ermutigend, wenn man sieht, was möglich ist und wie leicht man selber nur durch die richtigen Fragen seine Kaufentscheidungen erleichtert.
Lesen Sie dazu mehr in der kostenlosen Onlineausgabe von !Aha! mit dem Titelthema „Ernüchternde Fakten zum Thema Wohngesundheit“ bei www.online.aha-magazine.com.
Hier finden Sie Informationen zur Situation, zu Schadstoffen und deren Auswirkung, aber auch was man dagegen unternehmen kann, wer hilft und wer kompetent informiert.
Einzelthemen zur Wohngesundheit: „Der wahre Preis“ (S. 16-17) , „Gefahrenquellen im Hausbau“ (S. 18), „Belastungen im Innenbereich“ (S. 19), „Schadstoffe“ (S. 20), „Folgen & Folgerungen“ (S. 21), „Kommentar“ (S. 22) und „Information & Hilfe“ (S. 23 - 24). Lesen Sie außerdem das „Interview zum Thema Raumluftqualität“ mir Dr. Frank Kuebart vom eco-Institut Köln (S. 27).
Aber wir möchten Sie nicht nur informieren sondern auch helfen, es besser zu machen. Im Themenbereich „Bauen & Wohnen“ auf den Seiten 28 - 45 finden sich viele gute Anregungen und wohngesundheitlich einwandfreie Lösungen für jedes Budget.
ERNÄHRUNG
Weihnachten ist bei uns sehr häufig mit reichlich gutem Essen verbunden. Die Beiträge „Man ist was man isst“, „Essen Sie sich gesund“ und „Den Sinnen vertrauen“ von Seite 88 – 90 bieten zum Thema Ernährung eine interessante Inspiration.
Eine schöne GESCHICHTE für jedes Alter finden Sie auf Seite 154.
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Wir wünschen allen eine frohe Weihnacht sowie ein gesundes und glückliches Neues Jahr
Ihre !Aha!-Redaktion
Interessante Informationen zu den Themen Wohngesundheit und Ernährung


Kommentare (2)
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Die Situation ist tatsächlich dramatisch. Neben den erwähnten Ausgasungen liegt auch ein riesiges Gefahrenpotential in unserem Hausstaub, der mittlerweile zum Großteil aus den verschiedensten Kunststoffpartikeln besteht von denen fast jeder Schadststoffe emmitiert - die über Nasen- und Lungenschleimhaut direkt ins Blut übergehen.
Wenn wir dann noch berücksichtigen, dass viele Chemikalien gar nicht auf Gesundheitsgefährdung untersucht sind, dann fällt uns nur noch ein Filmtitel dazu ein: "Denn sie wissen nicht was sie tun" (bzw. sich antun).
Vielleicht auch noch interessant: Im Bereich Bauen, Wohnen, Sanitär kommen heute rund 100.000 verschiedene Chemikalien zum Einsatz. Laut EU-Beschluss von 2007 müssen nun 30.000 Chemikalien umfassend auf mögliche Gesundheitsgefährdung untersucht werden (bis heute sind davon gerademal rund 10.000 untersucht - für alle mussten Grenzwerte erlassen werden).
Aber was hilft es wirklich?
Nehmen wir 1 Produkt. Der Grenzwert für eine bestimmte Schadstoffgruppe liegt bei 1,0 (theoretische Zahl).
Die Schadstoffemissionen des Produktes liegen bei sagen wir mal 0,7, also innerhalb der Grenzwerte.
Jetzt haben wir aber z. B. 5 verschiedene Produkte mit ähnlichen Ausgasungen, das wären 5 mal 0,7 ergibt 3,5 - womit unsere Raumluft deutlich über den Grenzwerten belastet ist.
Berücksichtigen wir nun die Emissionen aller Stoffe in einer Wohnung, dann wird ersichtlich, dass in vielen Wohnungen die Grenzwerte einzelner Schadstoffe um den Faktor 10-1000 überschritten werden.
Das ist nicht gut!
Und um den "Horror" abzurunden, niemand(!) hat auch nur den Hauch einer Ahnung hinsichtlich der Gefahren aus der Kombination dieser vielen Chemikalien. Das ist wie bei den meisten chemischen Mehrkomponenten-Kampfstoffen. Die einzelnen Komponenten sind relativ ungefährlich. Kommen sie aber zusammen, dann sind sie tödlich.
Bei Kampfstoffen sind es nur 2-3 Komponenten - im Wohnbereich sind wir tausenden von verschiedenen Chemikalien ausgesetzt.
Nun mag man sagen, dass es ja für fast alles eine Zulassung gibt. Das muss aber genau betrachtet werden, denn zum Beispiel bei Baustoffen, Einrichtung, ... wird mit der Zulassung lediglich die technische Funktion garantiert - keineswegs die gesundheitliche Unbedenklichkeit.
Und selbst bei bestimmten Produkten wie für Kleinkinder werden die Produkte nur auf einige wenige giftige Stoffe untersucht - aber nicht für alle.
Wer es nicht glaubt: Die einzelnen Abteilungen vom Umweltbundesamt sind auf der UBA-Homepage mit Durchwahlnummern angegeben und stehen für kostenlose Bürgerinformation zur Verfügung.
Was man auch oft hört ist, "Wenn es wirklich so schlimm wäre, dann müssten ja viel mehr Menschen krank sein!". - Dazu mal die naive Frage, wer ist noch eigentlich wirklich gesund? - Und da spreche ich nicht nur von offensichtlichen Erkrankungen sondern auch vor allem von genetischen Defekten, latente Allergien, ...
Der Anstieg der sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Allergien, Krebs, ... ist nach wie vor stark steigend und wie in !Aha! mehrfach darauf verwiesen, sind bereits knapp 50% aller Männer in Deutschland mehr oder weniger unfruchtbar - siehe Filmtipp im in !Aha! zum Thema Weichmacher (oder bei Google "NDR, 45min, Weichmacher" eingeben - die Doku steht nach wie vor in voller Länge zur kostenlos zur Verfügung).
Aber, und da liegt ein wichtiger Schwerpunkt - !Aha! zeigt, dass es auch anders geht - und zwar unabhängig vom Einkommen.
Wichtig ist nur seine Prioritäten zu definieren und dann auch die richtigen Fragen zu stellen.
In diesem Sinne: !Aha! bietet Information und Inspiration zu allen wichtigen Lebensbereichen - für die ganze Familie.
Eine heiter-besinnliche Weihnacht sowie ein gesundes und glückliches Neues Jahr
Ihre !Aha! Redaktion
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