Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Greenpeace Ratgeber „Grüne Elektronik“

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    schrieb am 03.12.2012 um 09:29
    Und wieder sind nur "Hersteller" von Komplettsystemen vertreten. Interessanter wären zum Beispiel Chiphersteller wie Intel, AMD, nVidia, Qualcomm inklusive ihrer jeweiligen Auftragsfertiger. Von mir aus auch andere Hersteller auf dem Computermarkt wie Seagate, Toshiba, Asus, Gigabyte, LyanLi und wie sie alle heißen. So ist man als Selberbauer weiterhin im Unklaren darüber, wie "grün" man da eigentlich baut. Schade.

    Ansonsten freut es mich zu sehen, dass neue Märkte direkt auf Platz eins einsteigen können und nicht erst den kompletten Lernprozess der Konkurrenz nachbilden müssen.
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    schrieb am 07.12.2012 um 08:33
    Das Kriterium der Umweltverträglichkeit von IT-Produkten ist sehr wichtig. Daneben gibt es auch das Kriterium der Sozialverträglichkeit, dass neben anderen Branchen auch in der IT-Branche wohl zugunsten des "Preises" nicht besonders hoch gewichtet wird. Meines erachtens sind sowohl die Ökologischen als auch die Sozialen Kriterien genauso notwendig wie z.B. bei Fairtrade.
    In den letzten Jahren ist das Verständnis für Fairtrade Produkte beim Kunden deutlich gestiegen. So kauften die Verbraucher im Jahr 2011 Fairtrade-Produkte im Wert von ca. 400 Millionen Euro ein. Dies entspricht einen Zuwachs von 18% gegenüber dem Vorjahr - Tendenz steigend.
    Solche Fairtrade-Produkte haben die Eigenschaft, dass die Aufkäufer den Anbauern faire Preise zahlen. Die erzeugten Rohstoffe (z.B. Kaffee, Obst, Bananen, Tee usw.) werden umweltverträglich angebaut. Die Arbeits- und Produktionsbedingungen müssen sozial verträglich sein (u.a.keine Kinderarbeit). Solche Standards hätten aber auch andere Branchen bitter nötig.

    Bei den (Auftrags)Herstellern und Zulieferern von Computerelektronik und Zubehör sind die Arbeitsbedingungen allgemein sehr schlecht. Hierzu zählen u.a. zu lange Arbeitszeiten, soziale Isolierung, Hungerlohn, Arbeit mit sehr giftigen Stoffen ohne Arbeitsschutzmittel .... .
    In den fernostasiatischen Produktionsstätten ist dies sehr oft der Fall, den dort betreiben die größten Elektronik Konzerne der Welt auch ihre Produktionsstätten.
    Schon etwas seltsam dass das Bewusstsein beim Verbraucher für ethisch korrekten Handel beim Handy, Smartphone oder Computer nicht existiert?
    Aber im Zuge des bekanntwerdens dieser Umstände und Sensibilisierung der Verbraucher, wird es wohl in Zukunft m.e. auch eine Entwicklung für Fairtrade-Elektronik auch von Seiten der Nichtregierungsorganisationen oder bei den Firmen selbst geben.
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    schrieb am 07.12.2012 um 08:40
    AMD als zweitgrößter Prozessor-Hersteller der Welt hat bis vor kurzem zu fast 100% in Deutschland produziert. Da ist niemand mit giftigen Stoffen in Berührung gekommen, hat unbezahlte Überstunden machen müssen oder ähnliches. Selbst die Bezahlung war deutlich über dem Durchschnitt in der Region.

    Aber natürlich lassen alle in Asien produzieren, wo alle ausgebeutet werden. Geht ja gar nicht anders.
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    schrieb am 07.12.2012 um 12:00
    In einer globalisierten Welt fliesst auch das Investitions-Kapital sehr oft dorthin wo u.a. die niedrigsten Steuern zu zahlen sind, die höchsten Investitionsförderungen winken, die niedristen Umwelt- und Sozialstandards einzuhalten sind, und last but not least wohl auch die niedrigsten Löhne zu zahlen sind.
    M.e.eigentlich ein sehr hoher Preis für Menschen, Tiere, und Umwelt dafür, dass dann in den Discounter- und Supermarktregalen diese Waren dann zu Spottpreisen angeboten werden.
    Hierbei verhalten sich viele Konsumenten auch nicht viel anders als die sogenannten Global Player.
    Dass es auch anders gehen kann beweisen viele kleine Initiativen in ihrem Engagement.
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    schrieb am 07.01.2013 um 10:52
    Ich möchte mich dem Kommentar von Marshavan anschliessen: Auf der Suche nach einem neuen PC, um ein 10 Jahre (!) altes Gerät auszutauschen, bin ich bei keinem der genannten Anbieter auf ein wirklich Energie-sparendes Gerät gestoßen (wohlwissend, dass dies nur ein Kriterium von sehr vielen ist). Hier bin ich nur über intensive Recherche bei einem kleinen Händler in der Nähe von Hamburg fündig geworden. Ob die versprochenen 27 Watt gehalten werden, werde ichs selbstverständlilch nachmessen.

    Die Suche nach Alternativen, die vielleicht auch besser auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten sind bzw. den Kriterien, die einem persönlich am wichtigsten sind , ist zeitaufwändig , aber möglich. Aber gerade dafür bietet das Intenet die notwendigen Möglichkeiten, wenn man/frau sich denn die Mühe macht!
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    schrieb am 01.02.2013 um 10:58
    Nachdem ich mir die Beschreibung von Wipro, dem Unternehmen mit der bei weitem besten Bewertung durchgelesen habe, war ich geschockt. Den Rest will ich mir gar nicht ansehen. Mögen die Tastatur, mit der ich diese Zeilen schreibe, der Bildschirm, der mir ihre Entstehung anzeigt und der Prozessor, der all die Protokolle im Hintergrund und in Blitzes-Schnelle abwickelt, noch lange halten. Die Technologie ist klasse, die Möglichkeiten unfassbar, die Nebeneffekte erschreckend.
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    schrieb am 01.02.2013 um 11:03
    gut gesagt!

    Es geht echt zu langsam vorab, außer einer fairen Maus ( http://www.utopia.de/blog/faire-computermaus/endlich-endlich-sie-ist-da ) und einem - noch nicht erhältlichen aber geplanten - fairen Smartphone ( http://www.utopia.de/blog/paulprojekt-stuttgart/faires-smartphone-ab-herbst-2013 ) sind mir keine echten Positiv-Beispiele aus der Branche bekannt.
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    schrieb am 03.02.2013 um 11:30
    Stichwort Investitions-Kapital von Ertobe
    Hier ist m.E. Mal interessant, ob und in welchem Umfang meine private Altersversorgung dazu beiträgt, wohin die Kapitalströme fließen. Da gebe ich doch erhebliches Potential an Macht ab.
    Ich als Elektronik-Konsument, der ich aufgrund meines Daseins in der Netzgesellschaft nun mal bin, habe Verantwortung für mein direktes Konsumhandeln, das ist eindeutig und unbestritten.
    Aber wie kann ich darüber hinaus den Terror des Kapitals beeinflußen?
    Anregungen und Beispiele für gelungenes Handeln sind erwünscht.
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