Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Greenpeace Guide to greener Electronics

Die grünsten IT- und Elektronikhersteller 2011


Who will be the first? – Über den Greenpeace Guide to Greener Electronics

Eins ist klar: Elektronikprodukte sind problematisch für die Umwelt und werden nie wirklich "grün" sein. Aber ihre Hersteller können mehr oder weniger umweltfreundlich handeln und produzieren. Seit einigen Jahren versucht Greenpeace darum mit dem "Guide to Greener Electronics", die größten Unternehmen der IT- und Elektronikbranche dazu zu bringen, so grün wie möglich zu wirtschaften. Auf der Basis frei verfügbarer Informationen und Selbstauskünften der Unternehmen vergibt die Umweltschutzorganisation –  anhand eines ausführlichen Kriterienkatalogs – Punkte für klima- und umweltfreundliche Maßnahmen. Dieser umfasst nicht nur die Produkte an sich, sondern bewertet die gesamte Umweltpolitik der IT- und Elektronikhersteller.

Alle geforderten Maßnahmen sind drei Kriterien zugeordnet:

  • Energieverbrauch und CO2-Ausstoß (Energy)
  • Umweltfreundlichkeit der Produkte (Greener Products)
  • Nachhaltigkeit der Produktionsmethoden (Sustainable Operations)

Innerhalb der drei Kriterien konnten insgesamt 69 Punkte erreicht werden, die Greenpeace auf eine 10er Notenskala heruntergerechnet hat. Hier ist das Ergebnis:

Gesamtwertung – Greenpeace Guide to Greener Elektronics 2011 Punkte (von 10)

HP

HP ist drei Plätze nach oben geklettert und damit das bestplatzierte Unternehmen – führend bei den Kriterien „Nachhaltigkeit“ und „Energie“, könnte sich aber in Sachen „grüne Produkte“ noch verbessern.
Download: kompletter Bericht zu HP (engl.) bei Greenpeace

5.9

Dell

Mit dem starken Ziel, die CO2-Emmisonen bis 2015 um 40 Prozent zu senken, schneidet Dell in der Kategorie „Energie“ besonders gut ab. Bei "grünen" Produkten besteht hingegen großer Nachholbedarf.
Download: kompletter Bericht (engl.) zu Dell bei Greenpeace

5.1

Nokia

Nokia hat seine Spitzenposition aus dem letzten Ranking eingebüßt, weil man in Sachen „Energie“ von HP und Dell überholt wurde. Gut gepunktet hat Nokia sowohl bei „grünen Produkten" als auch bei „Nachhaltigkeit“.
Download: kompletter Bericht (engl.) zu Nokia bei Greenpeace

4.9

Apple

Apple ist fünf Plätze aufgestiegen. Zusammen mit Sony Ericsson nun führend bei „grünen Produkten", vor allem beim Verzicht auf PVC und bromierte Flammschutzmittel. Relativ stark bei „Nachhaltigkeit“, aber sehr schwach bei “Energie“.
Download: kompletter Bericht (engl.) zu Apple bei Greenpeace

4.6

Philips

Mit seiner vorbildlichen Unterstützung erneuerbarer Energien macht Philips viele Punkte beim „Energie“-Kriterium. Viel zu tun gibt es bei „grünen Produkten und Nachhaltigkeit. Insgesamt geht es zwei Plätze nach unten.
Download: kompletter Bericht (engl.) zu Philips bei Greenpeace

4.5

Sony Ericsson

Zusammen mit Apple führend in Sachen „grüne Produkte, gut in „Nachhaltigkeit“, aber schwach bei “Energie“. Vier Plätze runter.
Download: kompletter Bericht (engl.) zu Sony Ericsson bei Greenpeace

4.2

Samsung

Bei den Nachhaltigkeits-Bemühungen schneidet Samsung am besten ab. Verbesserung ist beim Energie-Kriterium dringend nötig. Zwei Plätze runter.
Download: kompletter Bericht (engl.) zu Samsung bei Greenpeace

4.1

Lenovo

Lenovo hat sechs Plätze gut gemacht. Gut abgeschnitten hat man bei „Nachhaltigkeit“, muss aber unbedingt strengere Richtlinien für CO2-Vermeidung einführen sowie die Nutzung erneuerbarer Energien vorantreiben.
Download: kompletter Bericht (engl.) zu Lenovo bei Greenpeace

3.8

Panasonic

Für Panasonic geht es drei Plätze runter. Zwar erreicht man einen der höchsten Werte bei "grünen Produkten", kann aber kaum bei "Energie" punkten. Besonders nötig ist ein klarer Plan zur CO2-Reduzierung und die Nutzung erneuerbarer Energien.
Download: kompletter Bericht (engl.) zu Panasonic bei Greenpeace

3.6

Sony

Sony fällt vier Plätze zurück. Einen außerordentlichen Strafpunkt* gibt es für Lobbyarbeit gegen striktere Energieeffizienz-Standards in Kalifornien. Trotzdem punkten die Japaner beim Kriterium "Klima", vor allem weil sie ambitionierte Klima-Ziele in Europa verfolgen.
Download: kompletter Bericht (engl.) zu Sony bei Greenpeace

3.6

Sharp

Sharp unterstützt zwar das Erneuerbare Energiengesetz in Japan, kann aber kaum beim Kriterium Nachhaltigkeit punkten. Wie gehabt Platz 11.
Download: kompletter Bericht (engl.) zu Sharp bei Greenpeace

3

Acer

Acer ist immerhin ganz gut bei der Vermeidung giftiger Substanzen, aber leider besonders schlecht in Sachen "Energie". Wie gehabt Platz 12.
Download: kompletter Bericht (engl.) zu Acer bei Greenpeace

2.9

LG Electronics

LGE hat einen Platz gut gemacht. Unbedingt nötig: Strengere Richtlinien zur CO2-Vermeidung und eine stärkere Nutzung erneuerbarer Energien.
Download: kompletter Bericht (engl.) zu LGE bei Greenpeace

2.8

Toshiba

Auch Toshiba hat sich wie Acer immerhin in puncto Vermeidung giftiger Substanzen verbessert. Beim Kriterium "Energie" besteht noch erhöhter Nachholbedarf.
Download: kompletter Bericht (engl.) zu Toshiba bei Greenpeace

2.8

RIM

Blackberry-Hersteller RIM ist neu im Guide. Schneidet überall schlecht ab, besonder traurig: Kein einziges Gerät im Agebot, das auf gefährliche Chemikalien verzichtet.
Download: kompletter Bericht zu RIM (engl.) bei Greenpeace

1.6

*Aufgrund des Strafpunkts wird Sony trotz gleicher Punktzahl einen Platz hinter Panasonic geführt.

Stand: 16.11.2011 von

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    schrieb am 17.11.2011 um 11:50
    Hmm.
    Dieses Jahr taucht Nintendo gar nicht auf.
    Die letzten Jahre waren sie immer im roten Bereich, weil keinerlei Informationen zugänglich waren.
    Anscheinend hat man sie deshalb aus der Liste rausgenommen und lässt sie nun in Ruhe.
    Schade
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    schrieb am 17.11.2011 um 11:57
    Ja. Hier die Begründung von Greenpeace:

    "Due to a limited product portfolio Microsoft and Nintendo have been removed from the Guide. We will continue to monitor if there are any significant green developments from console manufactures. Motorola and Fujitsu have been removed because of reductions in their global market share. Microsoft will now only be assessed in the Cool IT Leaderboard due out in 2012."
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    schrieb am 18.11.2011 um 09:09
    Sicher schon mal schön, ökologische Aspekte zu bewerten. Bisher hab ich beschlossen, nur noch Recycling-Ware zu kaufen (ebay, ...) und muss sagen, dass mein MDA (Organizer-Handy) und mein notebook völlig für den beruflichen und privaten Gebrauch ausreichen, gut synchronisieren, ... obwohl beide bereits vier Jahre "veraltet" sind.

    Was mir noch viel wichtiger wäre ist ein Ranking, das abcheckt, ob in der Produktion/Rohstoffgewinnung soziale Standards eingehalten werden, also die Arbeiter in den Bergwerken für Koltan und andere seltene Erden, die für die Chips etc. gebraucht werden, ihre Kinder in die Schule und auf den Spielplatz schicken können statt sie als billige MienenarbeiterInnen verkaufen zu müssen ( siehe: http://www.youtube.com/watch?v=ItfEoM_YHMU ).

    Beide Aspekte sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden sondern in ein ethisches Auditing einfließen.
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    schrieb am 19.04.2012 um 23:14
    Greenpeace schreibt: "Eins ist klar: Elektronikprodukte sind problematisch für die Umwelt und werden nie wirklich "grün" sein. Aber ihre Hersteller können mehr oder weniger umweltfreundlich handeln und produzieren. Seit einigen Jahren versucht Greenpeace darum mit dem "Guide to Greener Electronics", die größten Unternehmen der IT- und Elektronikbranche dazu zu bringen, so grün wie möglich zu wirtschaften."

    Genau das bietet auch die Plattform "Utopia" mit vielen anderen Produkten an und verdient gut dabei; nebenbei dürfen sich Unternehmen wie T-Online, Facebook usw. durch Ihr Sponsoring noch ein grünes Mäntelchen umhängen.
    Aber was ist dabei so "utopisch" ? Vielleicht dieses: dass die Nutzer irgendwann merken, dass sie mit den Tipps von Utopia keinen echten Schritt zur Rettung dieses Planeten tun, sondern durch Scheinlösungen und "green-washing" hinters Licht geführt werden (s. z.B. auch den Artikel: "how can we clean the cloud ?" ).
    Hauptsache, wir können weiter bequem leben, konsumieren und die mobilen Techniken aufrüsten ! In der "schönen neuen Welt" geht der Strom nie aus !
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    schrieb am 23.04.2012 um 17:47
    Hallo wiltert, deine Unterstellung, wir würden uns bereichern und "gut daran verdienen" finden wir schon relativ dreist. Unsere Einnahmen gehen praktisch komplett in die technische Betreuung/Weiterentwicklung der Webseite Utopia.de (die euch allen hier kostenlos zur Verfügung steht) und die Bezahlung der Mitarbeiter.

    Deine Behauptung, Facebook sie ein Sponsor von Utopia, ist nicht richtig. Utopia hat, wie tausende anderer Unternehmen auch, eine Facebook-Fanpage. Das ist etwas komplett anderes und wir wünschen uns von dir für die Zukunft, dass du etwas genauer hinschaust, anstatt mit der Holzhammer Methode alles in Bausch und Bogen zu ktitisieren, was wir tun.

    Konstruktive Kritik und Vorschläge sind immer willkommen.
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    schrieb am 20.04.2012 um 08:21
    Liebe/r Wiltert,

    Grundsätzlich kann ich dir da nur zustimmen. Es ist der ewige Streit um das "wieviel Innovation brauchen wir" und zu welchem globalen Preis ...

    ... Ich will dich auch nicht mundtod machen mit dem Spruch "benutztest du zum Schreiben deines Beitrages einen farbigen Stein an der Felswand oder einen Computer, der auch einmal neu und innovativ war?" denn das tue ich ja auch.

    Im Moment stehe ich auf dem Standpunkt, dass neue Techniken wohl unumgänglich sind und es an UNS VERBRAUCHERN liegt, ob sie ökologisch verträglich oder um jeden Preis billig und rücksichtslos produziert werden.

    Ich kaufe daher nur noch gebrauchte Artikel (notebook, MDA, ...), denn das ist

    * Direktrecycling und damit
    * Rohstoffeinsparung
    * kostengünstiger und damit
    * nicht so sehr kapitalbindend wie Neuwaren,

    ... was zur Folge hat, dass man auch in anderen Bereichen (Lebensmittel, Kleidung) noch mehr Geld übrig hat, um bio und fairtrade einzukaufen. Mir fällt im Moment keine bessere Handlungsweise ein - natürlich begleitet von online-Petitionen, Kundenreaktionen, Gesprächen mit Firmen, ..., ...

    WENIGER konsumieren ist auf jeden Fall einer der großen Schlüssel zu einer immer dichteren Kreislaufwirtschaft und das hab ich mir angewöhnt, seit ich "the story of stuff" gesehen hab:

    http://vimeo.com/2416832

    Viel Freude damit!

    Stefan
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    schrieb am 19.07.2012 um 18:32
    Ohne Marken wie Apple in Schutz nehmen zu wollen, muss man aber anmerken, dass der Werterhalt und die Nutzungsdauer von Apple Produkten, die der andern bei weitem übertreffen. Es ist auch sehr wesentlich welchen Markt die Firmen bedienen und für welche Klientel. SONY hat den professionellen Broadcast Bereich, HP & Dell Firmennetzwerke & Infrastruktur etc. Es ist nicht ganz leicht, alles mit allem zu vergleichen. Dies sollte eher branchenspezifisch evaluiert werden, weil in verschiedene Branchen eine verschiedene Nutzungsdauer von Geräten üblich sind. Im Consumer Bereich sollte Apple eigentlich klar an der Spitze sein, aufgrund der recyclefähigen Materialien. Produzieren tun übrigens fast alle in China bei Foxconn und wie die Stimmung dort ist, kann man sich ja vorstellen. Gebrauchte Ware zu kaufen ist momentan sicher die beste Lösung. Jedenfalls besser, als jetzt zu glauben, dass HP die grünere Marke ist...
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    schrieb am 19.07.2012 um 18:41
    Vielleicht sollte aber auch eher ein Übel als Maßstab des Handelns (oder gesetztlicher Vorschriften bzw. Maßstäbe der Besteuerung) gesehen werden als die schnöde Üblichkeit des besagten Missstandes.
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    schrieb am 19.07.2012 um 18:54
    Mit Sicherheit. Es ist nur oft zu beobachten, dass sich Menschen ihr Gewissen freikaufen. Ähnliches ist bei Fairtrade zu bemerken. Fair sind die Löhne noch lange nicht. Trotzdem fühlt man sich besser, ein solches Produkt gekauft zu haben. Die Welt hat man damit noch lange nicht gerettet. Also was muss kommen bzw. was kommt nach Fairtrade? Das Ideal sollte Ziel sein, natürlich nicht die Verbesserung. Grundsätzlich wollte ich nur darauf hinweisen, dass keine der Firmen "green" produziert und schlussendlich die Ziele, ob nun vorgeschrieben oder selbst auferlegt, nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sind...
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    schrieb am 20.07.2012 um 12:35
    Es gibt halt kein richtiges Leben im falschen, höchstens ein einigermaßen richtiges Streben, das am Erreichten ansetzt und guckt, wohin sich das weiterentwickelt, weiterentwickeln ließe oder weiterentwickeln sollte. Egal aus welchen Motiven heraus das immerhin Erreichtegeschafft wurde und mit welchen Halbheiten es auch immer behaftetet ist

    Fairheit zu verlangen setzt in der Tat oft ungleiche Möglichkeiten. d.h. Machtverhältnisse voraus. Die von den gesellschaftlichen Verhältnissen Bevorteilten handeln fair, wenn sie zugunsten der Benachteiligten freiwillig auf einige der Vorteile verzichten und sich dies - bestenfalls - zum Teil ihres eigenen Strebens machen.

    Aber sie handeln natürlich noch lange nicht kommunistisch bzw.- wem diese Vokabel nicht gefällt - auf Grundlage eines weltgemeinschaftlichen Nachhaltigkeitsmanagements, das allen Beteiligten eine Stimme gibt, die im GEMEINSAMEN Entscheidungsprozess zu berücksichtigen ist. Aber das ist ja nicht so, weil sie sich das die Einzelnen freiwillig so ausgesucht haben und es also nur deshalb an moralischer Konsistenz fehlen lassen, sondern weil die gesellschaftlichen Verhältnisse nicht so einfach durch andere ausgetauscht werden können.

    Also bleibt nichts, als zu sehen, wo, wie wer das für eine weltgemeinschaftliches Miteinander himmerhin schon geschaffte voran treibt - und das eigene Streben da irgendwie produktiv einzubringen.

    Ich denke, dass der folgende Link ein eingermaßen braucbarer Wegweiser für diesen We ist http://www.pcglobal.org/

    Gruß vom Topisten
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    schrieb am 19.07.2012 um 20:03
    "dass der Werterhalt und die Nutzungsdauer von Apple Produkten, die der andern bei weitem übertreffen. "
    Ja, deswegen mußt ja Apple auch den Hype erzeugen, daß jeder wahre Fan sofort ein neues Teil haben muß, sobald es auf dem Markt erscheint.

    Woher nimmst Du das, daß Apple-Geräte besonders lange Nutzungsdauer haben?

    Was die gebrauchte Ware angeht - sehe ich auch so.
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    schrieb am 19.07.2012 um 20:12
    also ein ganz konkretes Gegenbeispiel kenne ich. Bei der ersten ipod Version wurde gerichtlich (!!) nachgewiesen, dass Apple hier minderwertige Schrottakkus eingebaut hatte, die alle sehr schnell kaputt gingen. 1000e von US Bürgern hatten geklagt und im Rahmen des Prozesses wurde von Experten festgestellt, dass der ipod Akku minderwertig und kurzlebig war und das von Apple wohl auch so gewollt war. Es wurde Schadenersatz an die Kläger gezahlt und seitdem baut Apple auch hochwertigere Akkus ein in die ipods. Das Wurde in einem sehr interessanten Beitrag auf 3sat vor einiger Zeit gesendet - habe leider den Titel vergessen. Aber auch hier zeigt sich doch das erst der Protest der Verbraucher das Unternehmen zum Handeln bewogen hat.
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    schrieb am 19.07.2012 um 20:16
    Ja, gell...sowas hatte ich auch noch in Erinnerung.
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    schrieb am 19.07.2012 um 21:12
    Aus meiner Erfahrung. Was Werterhalt und Langlebigkeit anbelangt, ist Apple kaum zu schlagen. Dell & HP Laptops sind nach ca. 3 - 4 Jahren um ein Achtel bis Zehntel vom ursprünglichen Preis zu haben. Warum? Weil es Unmengen davon gibt und die Hardware aus Standardteilen besteht, die eigentlich schon nach dem Kauf massiv an Wert verlieren. Bei Lenovo ist es ein wenig besser. Weiters hat man zwar die freie Wahl des OS, kauft aber fast immer ein Windows mit. Linux als OS ist zwar für mail & internet ganz gut aber die großen Applikationen sind WIN & OS X vorbehalten. Das gilt leider auch für Firmen. Warenwirtschaftsprogramme, Datenbankfrontends & Multimediaanwendungen gibts eben nur für WIN & MAC OS. Die Hardware wird spätenstens alle 4 Jahre entsorgt und neu angeschafft. Wie viel davon entsorgt werden müssen, geht aus keiner Statistik hervor aber aus meiner Erfahrung sind es weit mehr als von Apple in Prozent. Abgesehen von iPhone & iPad, ist der Marktanteil von Apple nicht mehr als 5% bei Computern. iPad bei ca. 60% Tablets & iPhone ca. 25% wobei es hier nur um Smartphones geht. Was ist nun mit den restlichen 95% der Computerhersteller? 40% der Tablethersteller & 75% der Smartphonehersteller?
    "Ja, deswegen mußt ja Apple auch den Hype erzeugen, daß jeder wahre Fan sofort ein neues Teil haben muß, sobald es auf dem Markt erscheint." Bei anderen Firmen ist das nicht so. Samsung macht das wie?
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    schrieb am 19.07.2012 um 19:49
    Mit Sicherheit ist fairtrade noch nicht absolut fair, doch mir dreht sich der Magen um, wenn ich zwischen den Zeilen lese, dass hier jemand das Gute als Schlecht bezeichnet, weil es noch nicht perfekt ist UND DANN IN SCHEINBARER RUHE DAS WIRKLICH SCHLECHTE ( BRUTALSTE SKLAVENARBEIT ) KAUFEN GEHT UND FAIRTRADE BOYKOTTIERT.

    Eigentlich bin ich meist sehr friedlich, doch dieser niederste Selbstbetrug bringt mich regelmäßig auf die Palme ...
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    schrieb am 19.07.2012 um 20:41
    Ach... lieber stefanherzog...bitte nicht zwischen den Zeilen lesen. Dort steht nämlich nichts. Niemals würde ich Fairtrade als schlecht bezeichnen und noch viel weniger boykottieren. Es geht darum, dass man sich das Gewissen kaufen kann und nur diese Tatsache verdreht das gesunde Gleichheitsbewusstsein. Man sagt "besser ist noch lange nicht gut" und genau das wollte ich ausdrücken. Ich hoffe viele hier stimmen mir zu, wenn ich behaupte, dass Faitrade nur der erste Schritt ist und hoffentlich nicht die Lösung. Wenn ein Baumwollbauer in Peru jetzt 5 Dollar statt einem Dollar am Tag bekommt, ist das eine Verbesserung. Doch seine Familie lebt davon wohl noch nicht sehr fein. ABER es ist besser als vorher.
    Es werden Rankings veröffentlicht, genauso wie Ratings bei den Staaten und Volkswirtschaften. Es wird raufgestuft und runtergestuft und im Endeffekt wird eigentlich nichts besser. Das Gegenteil ist der Effekt. Selbiges bei diesem Ranking. Ist nun HP die bessere Firma, weil sie laut Greenpeace "greener" produziert? wo produziert HP? Wo Dell? u.a. bei Foxconn! Welche der DELLS, HPS, APPLES hat sich jemals für deren Arbeiter interessiert?
    Zu den "Big Noise" Vorwürfen gegen Apple erinnert mich das oft an die Toyota Geschichte in den Staaten. Toyota wurde übrigens von allen Vorwürfen freigesprochen. Das wurde eher schlecht kommuniziert. Jede einzelne Firma hat Probleme mit Akkus und anderen Bauteilen. Wer produziert einen Großteil der Akkumulatoren in der Hardwarebranche? Sony! Samsung produzieren für HP, Dell & Apple. Lustigerweise gibt es z.B. nur 2 große Hersteller von LCD Screens. Samsung & LG. Selbst in der Hardware Industrie ist die Welt klein - Dank der Globalisierung. Solche Vergleiche sind Augenauswischereien und eine Möglichkeit sich das gute Gewissen zu kaufen.
    Ich selbst beschäftige mich mit dem Einkauf von Fairtrade Textilien.
    Es gibt organic fairtrade cotton schon fast von jeder Blanko Shirt Firma wie B&C, ContinentalClothing, Switcher... Doch wie fairtrade sind die wirklich? Entschieden habe ich mich dann für Epona Clothing und Zündstoff. Warum? Weil die die einzigen waren, wo das komplette Sortiment Fairtrade ist. Nueva Vida Fair Trade Zone - Das ist für mich eine Verbesserung.
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    schrieb am 20.07.2012 um 08:58
    ... na, dann bin ich ja wieder etwas beruhigt. Danke für die Info ...
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